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April 8, 2005

Rover dementiert Konkurs

Rover dementiert Konkurs – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Rover dementiert Konkurs

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Artikelstatus: Fertig 8. Apr. 2005 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 08.04.2005 – Der englische Autohersteller MG Rover dementierte den von der britischen Industrieministerin Patricia Hewitt in einer Pressekonferenz bekannt gegebenen Konkurs. Hewitt ließ am Donnerstag verlauten, die Konkursverwalter seien bereits einbestellt worden.

Rover berichtigte daraufhin diese Aussage gegenüber dem Fernsehsender BBC. Die Sprecher des Automobilherstellers stellten klar, es hätte sich nicht um Konkursverwalter sondern um Finanzberater gehandelt.

Das Industrieministerium rechtfertigte seine gestrigen Aussagen, der Text der Presseerklärung sei mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Rovers, John Towers, abgesprochen gewesen. Sie habe mit Towers telefonisch die Bekanntgabe abgesprochen. Demnach hätte Towers bestätigt, „der Firmenvorstand habe entschieden, die Konkursverwalter zu rufen”. Im Anschluss daran widerrief eine Firmensprecherin diese Aussage als „voreilig”.

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April 7, 2005

Konkurs bei britischem Autohersteller

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Konkurs bei britischem Autohersteller

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London / Birmingham (Vereinigtes Königreich), 07.04.2005 – Die britische Industrieministerin Patricia Hewitt gab heute den Konkurs des englischen Autoherstellers MG Rover bekannt.

Hewitt betonte, die Regierung hätte alles getan was möglich gewesen wäre, um das Traditionsunternehmen zu retten. Es hätten Übernahmegespräche mit dem chinesischen Staatsbetrieb Shanghai Automotive Industrial Corporation (SAIC) stattgefunden. Diese seien jedoch ergebnislos geblieben. Die Regierung hatte zugesagt, bei einem positiven Ausgang der Übernahmeverhandlungen dem Unternehmen einen Überbrückungskredit von etwa 100 Millionen Pfund zur Verfügung zu stellen.

Nachdem diese letzte Chance nicht genutzt werden konnte, stellte Rover am Donnerstag die Produktion ein. Die Zulieferer hatten keine Waren mehr zugestellt. Betroffen ist davon das Werk in Birmingham mit rund 6.000 Beschäftigten. Ob und wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch unklar.

Die Unternehmensleitung von Rover machte die britische Presse mit ihrer negativen Berichterstattung über die finanzielle Situation für die entstandenen Probleme verantwortlich. Erst dadurch hätten sich die Zulieferbetriebe wegen der sehr unsicheren Zukunft zu dem dem Anlieferstopp entschlossen.

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