Konkurs bei britischem Autohersteller

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Artikelstatus: Fertig 7. Apr. 2005 (CEST)
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London / Birmingham (Vereinigtes Königreich), 07.04.2005 – Die britische Industrieministerin Patricia Hewitt gab heute den Konkurs des englischen Autoherstellers MG Rover bekannt.

Hewitt betonte, die Regierung hätte alles getan was möglich gewesen wäre, um das Traditionsunternehmen zu retten. Es hätten Übernahmegespräche mit dem chinesischen Staatsbetrieb Shanghai Automotive Industrial Corporation (SAIC) stattgefunden. Diese seien jedoch ergebnislos geblieben. Die Regierung hatte zugesagt, bei einem positiven Ausgang der Übernahmeverhandlungen dem Unternehmen einen Überbrückungskredit von etwa 100 Millionen Pfund zur Verfügung zu stellen.

Nachdem diese letzte Chance nicht genutzt werden konnte, stellte Rover am Donnerstag die Produktion ein. Die Zulieferer hatten keine Waren mehr zugestellt. Betroffen ist davon das Werk in Birmingham mit rund 6.000 Beschäftigten. Ob und wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch unklar.

Die Unternehmensleitung von Rover machte die britische Presse mit ihrer negativen Berichterstattung über die finanzielle Situation für die entstandenen Probleme verantwortlich. Erst dadurch hätten sich die Zulieferbetriebe wegen der sehr unsicheren Zukunft zu dem dem Anlieferstopp entschlossen.

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Quellen