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August 1, 2011

Kronprinz Maha Vajiralongkorn will seine in München stehende Boeing 737 auslösen

Kronprinz Maha Vajiralongkorn will seine in München stehende Boeing 737 auslösen

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Veröffentlicht: 20:05, 1. Aug. 2011 (CEST)
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Kronprinz Maha Vajiralongkorn

München (Deutschland) / Bangkok (Thailand), 01.08.2011 – Der thailändische Kronprinz Maha Vajiralongkorn hat sich entschieden, die vom Landgericht Landshut verlangte Sicherheitsleistung von 20 Millionen Euro zu hinterlegen. Damit würde er seine am Münchner Flughafen stehende Boeing 737 zurückbekommen.

Die Maschine war wegen einer Forderung der insolventen Firma Walter Bau AG gepfändet worden. Ein internationales Schiedsgericht hatte festgestellt, dass Thailand Vertragsregeln verletzt hat und dem Baukonzern Entschädigung zugesprochen. Mit Zinsen und Gebühren beläuft sich diese inzwischen auf 36 Millionen Euro.

Der Kronprinz ließ verlauten, dass er das Geld aus seiner Tasche zahlen würde. Mit den Forderungen an den thailändischen Staat habe dies nichts zu tun. Das Außenministerium hatte bereits erklärt, das Flugzeug stehe nicht im Eigentum des Staates. Inhaber sei der Kronprinz. Der 59-jährige Vajiralongkorn fliegt den Jet häufig selbst. Ein Rechtsgutachten zu den Eigentumsverhältnissen wurde vom Landshuter Gericht in Auftrag gegeben.

Während das thailändische Außenministerium keine weitere Erklärung abgab, äußerte der Kronprinz, dass er Vertrauen zur Fairness der deutschen Gerichtsbarkeit habe.

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July 26, 2011

Thailand zahlt Schulden nicht: Gepfändete Boeing des Kronprinzen bleibt am Boden

Thailand zahlt Schulden nicht: Gepfändete Boeing des Kronprinzen bleibt am Boden

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Veröffentlicht: 04:12, 26. Jul. 2011 (CEST)
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Königliche Standarte des Kronprinzen von Thailand

München (Deutschland) / Bangkok (Thailand), 26.07.2011 – Die Boeing 737 des thailändischen Kronprinzen bleibt am Boden des Münchner Flughafens. Ein Beschluss des Landgerichts Landshut besagte, dass die Maschine gegen eine Sicherheitsleistung von 20 Millionen Euro herausgegeben wird. Das thailändische Außenministerium teilte mit, dass man nicht zahlen wird.

Die Pfändung des royalen Flugzeugs erfolgte auf Antrag von Insolvenzverwalter der Firma Walter Bau AG, Herrn Werner Schneider. Der thailändische Staat hatte die Baufirma nicht bezahlt, die am Bau einer thailändischen Autobahn beteiligt war. 40 Millionen Euro Schulden sind aufgelaufen.

Thailand argumentiert, das edle Flugzeug sei im Eigentum des Kronprinzen und gehöre nicht zum Staatsvermögen von Thailand. Voraussichtlich im August wird das Landgericht in Landshut über die Eigentumsverhältnisse eine Entscheidung treffen. Bis dahin bleibt der große Vogel am Boden.

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