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April 17, 2013

Explosionen beim Boston-Marathon: Drei Tote, über hundert Verletzte

Explosionen beim Boston-Marathon: Drei Tote, über hundert Verletzte

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Veröffentlicht: 02:27, 17. Apr. 2013 (CEST)
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Spurensicherung nach der Explosion

Boston (Vereinigte Staaten), 17.04.2013 – In der Nähe des Copley Square im Zentrum der Stadt kam es am 15. April 2013 gegen 14:45 Uhr Ortszeit, rund zwei Stunden nachdem die ersten Läufer des Boston-Marathons das Ziel erreicht hatten, zu zwei Bombenexplosionen. In Folge dessen wurden drei Menschen getötet.

Mehr als 170 Personen wurden verletzt. 89 Menschen konnten das Krankenhaus laut CNN am Dienstagnachmittag wieder verlassen. Augenzeugen berichteten, dass einigen Personen Körperteile abgerissen wurden und viele schwer verletzt wurden. Weitere Sprengsätze wurden entschärft oder kontrolliert zur Explosion gebracht.

Über den Hintergrund der Tat ist bisher nichts bekannt. US-Präsident Barack Obama sagte am Dienstag, einen Tag nach den Explosionen, es habe sich um einen „terroristischen Akt“ gehandelt. Die Behörden wüssten aber nicht, ob eine Gruppe oder ein Einzeltäter dahinter stecke. Auch die Motive seien noch unklar. Nach jüngsten Meldungen waren die Sprengsätze aus Schnellkochtöpfen zusammengesetzt, die mit Metallkugeln und Nägeln gefüllt waren.

Die amerikanische Bundesluftfahrtbehörde FAA hatte den Luftraum unmittelbar nach den Explosionen über Boston vorübergehend geschlossen. Außerdem war der U-Bahnverkehr vorsorglich angehalten worden. Auch an anderen Orten in den USA wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, unter anderem in New York City und in Washington, wo das Umfeld des Weißen Hauses teilweise geräumt wurde.

Bilder vom Ort des Anschlags.
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Anschlag auf den Boston-Marathon 2013“.

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February 12, 2013

Nordrussland: 18 Tote bei Explosion in Kohlengrube

Nordrussland: 18 Tote bei Explosion in Kohlengrube

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Veröffentlicht: 12:42, 12. Feb. 2013 (CET)
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Bergbauhochschule von Workuta

Workuta (Russland), 12.02.2013 – Am Montag ereignete sich in der Kohlengrube Workutinskaja in Nordrusslands nahe der Stadt Workuta eine Explosion in 800 Metern Tiefe. 18 Arbeiter wurden dabei getötet, drei weitere verletzt. 15 Leichen konnten nach Polizeiangaben bereits identifiziert werden. In dem Bergwerk war es bereits in den Jahren 1995 und 2002 zu schweren Unfällen gekommen.

Am Montagvormittag war es in den Stollen aus bislang nicht geklärter Ursache zu einer Methanexplosion gekommen. 259 Kumpel befanden sich zu diesem Zeitpunkt an ihren Arbeitsplätzen, 26 davon in dem betroffenen Abschnitt. Der russische Katastrophenschutzminister Wladimir Putschkow kam an den Unglücksort, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Die Mine fördert 1,8 Millionen Tonnen Kohle im Jahr und ist seit 1973 in Betrieb.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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May 5, 2012

Armenien: Mehr als 140 Verletzte bei Explosion von Luftballons

Armenien: Mehr als 140 Verletzte bei Explosion von Luftballons

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Veröffentlicht: 11:58, 5. Mai 2012 (CEST)
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Eriwan (Armenien), 05.05.2012 – Am Freitag ereignete sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Eriwan eine Explosion, bei der nach Informationen des Katastrophenschutzministeriums von Armenien über 140 Menschen verletzt wurden.

Bei der Veranstaltung wurden vermutlich durch eine Zigarette Luftballons entzündet, die mit Gas gefüllt waren. Durch die folgende Explosion und den dabei entstandenen Feuerball wurden über 140 Menschen verletzt, darunter auch mindestens zwei Kinder. 144 Personen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Bei der Wahlkampfveranstaltung auf dem Platz der Republik trat auch der Präsident des Landes Sersch Sargsjan auf. Bisher äußerte er sich nicht zu dem Unglück, das sich während einer Musikdarbietung ereignete.

Am Sonntag werden in Armenien, das seit dem 21. September 1991 unabhängig ist, die 131 Abgeordneten der Nationalversammlung gewählt. In der Regierungskoalition befinden sich drei Parteien: die Armenische Revolutionäre Föderation, Blühendes Armenien und Rechtsstaat. Zusammen haben sie 79 Sitze in der Nationalversammlung. Experten gehen davon aus, dass die bestehende Koalition auch nach den Wahlen wieder die Regierung stellen wird.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Wahlen
  • Portal:Unfälle

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March 5, 2012

Kongo: Mehr als 200 Tote bei Explosion eines Munitionslagers

Kongo: Mehr als 200 Tote bei Explosion eines Munitionslagers

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Veröffentlicht: 14:29, 5. März 2012 (CET)
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Straßenzug in Brazaville (Archivaufnahme)

Brazzaville (Kongo), 05.03.2012 – Am Sonntag brach ein Brand in einem Waffenlager in Brazzaville, der Hauptstadt des Kongo, aus. In der Folge davon kam es zu einer schweren Explosion (Bild), mehr als 200 Personen starben, mindestens 1.500 Verletzte mussten in Krankenhäusern versorgt werden.

In der Umgebung von 700 Metern des Explosionsortes stürzten zahlreiche Gebäude ein. Personen sollen unter den Trümmern verschüttet sein, zahlreiche Fenster gingen zu Bruch. Helfer sind bemüht, die Opfer aus den Ruinen zu befreien. Präsidentensprecher Didier Boutsindi gab bekannt, dass auch ein Kirchendach eingestürzt sei; Gottesdienstbesucher sollen sich unter den Opfern befinden. Tausende Menschen flohen aus ihren Häusern. Hunderte chinesische Arbeiter sollen sich unter den Verletzten befinden. Verteidigungsminister Charles Zacharie Boawo war bemüht, die Lage zu beruhigen. Er erklärte, dass kein Krieg ausgebrochen sei, auch ein Staatsstreich oder Meuterei sei nicht die Ursache der Detonation. Zu den Explosionen sei es nach dem Ausbruch eines Brandes in einem Munitionslager gekommen.

Präsident Denis Sassou-Nguesso hielt sich zum Zeitpunkt der Explosion in seiner Privatresidenz auf. Diese befindet sich unweit des Unglücksorts. Sassou-Nguesso wurde nicht verletzt. Im Kongo gibt es große Vorkommen von Erdöl. Tropischer Regenwald und landwirtschaftlich nutzbaren Flächen sind vorhanden. Die Wirtschaft läuft schlecht, am Arbeitsmarkt herrscht Massenarbeitslosigkeit. Hintergrund ist der schlechte Zustand der Regierungs-, Verwaltungs- und Infrastrukturen sowie extreme Außenverschuldung und hoher Importbedarf an Nahrungsmitteln.

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  • Portal:Afrika

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November 18, 2011

Reken: 23-jähriger Raser sprengt Radaranlage

Reken: 23-jähriger Raser sprengt Radaranlage

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Veröffentlicht: 15:37, 18. Nov. 2011 (CET)
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Geschwindigkeits-Überwachungs-Anlage

Reken (Deutschland), 18.11.2011 – Mit Tempo 134 fuhr ein 23-jähriger Autofahrer auf der B67 bei Reken in eine fest aufgestellte Radaranlage. Zu Recht befürchtete er den Führerschein abgeben zu müssen. Um die Beweismittel zu vernichten, holte er einen Freund. Zusammen rückten sie mit Schwarzpulver an und sprengten die Geschwindigkeits-Überwachungsanlage.

Der rüde Umgang mit der Technik löste einen Alarm bei der Polizei aus. Diese konnte die Täter noch am Ort ergreifen. Die Beiden müssen nun den entstandenen Schaden von 45.000 Euro begleichen. Das Foto, auf dem die Raserei festgehalten war, blieb erhalten. So muss der Autofahrer auch mit dem Bußgeld rechnen und wird einige Monate auf das Autofahren verzichten müssen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ist eingeleitet.

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  • Portal:Verkehr

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November 7, 2011

Nach vier Jahren neue Spur im Polizistenmordfall von Heilbronn

Nach vier Jahren neue Spur im Polizistenmordfall von Heilbronn

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Veröffentlicht: 21:10, 7. Nov. 2011 (CET)
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Eisenach (Deutschland) / Heilbronn (Deutschland), 07.11.2011 – Vor mehr als vier Jahren wurde die 22-jährige Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn erschossen (Wikinews berichtete). Jetzt wurde nach Informationen des Südwestrundfunks (SWR) die Dienstwaffe der Beamtin bei den Leichen von zwei mutmaßlichen Bankräubern in einem ausgebrannten Wohnmobil in Eisenach aufgefunden.

Am letzten Freitag (4. November 2011) wurde die Sparkasse in Eisenach von zwei bewaffneten Männern überfallen. Im Verlauf der Fahndung wurde ein Wohnmobil durch die Polizei in der Nähe von Eisenach angehalten und fing kurz darauf an zu brennen. Nachdem der Brand des Fahrzeugs gelöscht worden war, wurden darin zwei Leichen aufgefunden. Es dürfte sich um die Bankräuber handeln. Bei den Toten fanden sich die Dienstwaffe der ermordeten Polizeibeamtin und die Waffe ihres Streifenkollegen, der damals schwer verletzt wurde.

Bei den als Bankräuber Verdächtigten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 34 und 38 Jahren. Sie stammen aus rechtsradikalen Kreisen. Sie lebten in einem Haus in Zwickau, in dem es nach einer Explosion am Freitag ebenfalls zu einem Brand gekommen ist. In dem Haus soll auch eine 36-jährige Frau mit dem Namen Susann gewohnt haben; nach ihr wird gefahndet.

Lange Zeit jagte die Polizei im Zusammenhang mit dem Mord an der Polizistin das „Phantom von Heilbronn“. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine falsche Spur. Bei der Spurensicherung am Tatort war ein Wattestäbchen zur Anwendung gekommen, das durch die DNA einer Mitarbeiterin der Herstellerfirma verunreinigt worden war. Auf gleiche Weise verunreinigte Wattestäbchen ließen die Ermittler glauben, dass der Täter an diversen Einbrüchen beteiligt gewesen sein müsse. Erst nach Jahren klärte sich der Irrtum auf.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Polizistin in Heilbronn mit Kopfschüssen getötet (26.04.2007)

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October 8, 2011

Polnische Polizei nimmt zwei Männer wegen der Bombenanschläge auf IKEA fest

Polnische Polizei nimmt zwei Männer wegen der Bombenanschläge auf IKEA fest

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Veröffentlicht: 21:33, 8. Okt. 2011 (CEST)
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IKEA in Tschechien (Archivaufnahme)

Polen, 08.10.2011 – In der Woiwodschaft Kujawien-Pommern ist es der polnischen Polizei gelungen, die 39-jährigen Polen Mikolaj G. und Adam K. festzunehmen. Gegen beide besteht der dringende Verdacht, das Unternehmen IKEA erpresst und als Druckmittel in mehreren Filialen Sprengkörper gezündet zu haben. Die Explosionen ereigneten sich von Mai bis September in den Filialen der schwedischen Kette in Deutschland, Belgien, Frankreich, Holland und Tschechien.

Der Chef der polnischen Ermittler Andrzej Matejuk: „Die Attentäter bereiteten ihre Taten sorgfältig vor. Sie wählten für ihre Anschläge Orte aus, die weit von Polen entfernt liegen, um nicht mit dem Land in Verbindung gebracht zu werden. Es wird wegen Gefährdung von Menschenleben und anderer Straftaten ermittelt. Es liegen erhebliche Beweise für die Schuld der Männer vor.“ Die Männer wurden dem Haftrichter vorgeführt, dieser hat für drei Monate eine Untersuchungshaft angeordnet.

Bei ihrer Festnahme hatten die beiden Polen Masken, Perücken, Laptops und Mobiltelefone bei sich. Einer der Männer soll in der Vergangenheit als Manager bei mehreren großen Unternehmen gearbeitet haben, der andere ist wegen Drogendelikten vorbestraft. Beide stammen aus der Hafenstadt Gdingen.

Zum Bau der Bomben wurden umgebaute Wecker verwendet. Am 10. Juni 2011 explodierte ein Sprengsatz der 39-Jährigen in der Dresdner IKEA-Filiale. Zwei Kunden wurden leicht verletzt.

An den Ermittlungen waren hunderte polnische Beamte und weitere Beamte aus den Ländern beteiligt, in denen die unkonventionellen Sprengvorrichtungen (USBV) gezündet worden waren.

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Quellen

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September 23, 2011

Selbstmordattentäter tötet afghanischen Ex-Präsidenten

Selbstmordattentäter tötet afghanischen Ex-Präsidenten

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Veröffentlicht: 05:00, 23. Sep. 2011 (CEST)
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Kabul (Afghanistan), 23.09.2011 – In seiner Wohnung getötet wurde der ehemalige afghanische Präsident Burhānuddin Rabbāni. Der Selbstmordattentäter hatte einen unter seinem Turban versteckten Sprengsatz zur Explosion gebracht. Die Explosion tötete Rabbāni und nach Angaben des Fernsehsenders Tolo fünf weitere Personen. Zwei weitere Personen, die sich in der Wohnung aufhielten, wurden verletzt. Unter den Verletzten sei auch ein hochrangiger Berater des derzeitigen Präsidenten Hamid Karzai. Dies wurde aus Polizeikreisen bekannt.

Rabbāni hatte den Selbstmordattentäter und einen weiteren Taliban empfangen, um Friedensverhandlungen zu führen. Dies berichtete die BBC. Die Wohnung Rabbānis liegt im schwer bewachten Diplomatenviertel Kabuls, unweit der Botschaft der Vereinigten Staaten. Erst vor einer Woche hatten Taliban-Kämpfer einen Großangriff auf diese sogenannte „Grüne Zone“ geführt, der erst nach fast zwanzigstündigen Gefechten abgewehrt werden konnte. Bei den Gefechte waren mindestens 14 Zivilisten getötet worden, darunter auch drei Kinder.

Rabbāni, dessen Mudschaheddin während der sowjetischen Besetzung Afghanistans eine nicht geringe Rolle im Kampf gegen die Okkupationsarmee spielten, war von 1992 bis 2001 Staatspräsident seines Landes. Als die Taliban 1996 Kabul eroberten und ihn de facto des Amtes enthoben, ging er nach Tadschikistan und führte von dort aus den Widerstand der Nordallianz gegen das Regime in Kabul. Er kehrte 2001 zurück und übergab sein Amt an seinen Amtsnachfolger Karzai. Im Oktober 2010 wurde Rabbāni von Karzai zum Vorsitzenden des Hohen Friedensrates ernannt, der sich um die Aussöhnung mit den Taliban bemühen sollte. Erfolge hatte der Friedensrat bislang kaum erreicht, auch wenn Friedensrat-Mitglied Sadika Balkhi den Tod Rabbānis als schweren Rückschlag in den Bemühungen um einen Frieden bezeichnete und die Arbeit des Ermordeten als erfolgreich würdigte.

Das Pentagon bezeichnete laut Verteidigungsminister Leon Panetta den Anschlag als „Teil einer Strategie der Taliban, Anschläge auf ranghohe Politiker zu verüben“. Auch US-Generalstabschef Mike Mullen sagte, die Taliban seien aufgrund ihrer Schwächung durch die Erfolge der internationalen Militärkoalition zu „spektakulären Angriffen“ übergegangen. Trotz der Schwächung der Taliban müssten diese Anschläge ernst genommen werden, betonte Mullen. Aus strategischer Sicht seien sie bedeutend.

  • Portal:Afghanistan
  • Portal:Terrorismus

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Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Ankara

Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Ankara

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Veröffentlicht: 04:57, 23. Sep. 2011 (CEST)
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Ankara (Türkei), 23.09.2011 – Mindestens drei Personen wurden in der türkischen Hauptstadt Ankara durch die Explosion eines Autos, welches auf dem Parkplatz unmittelbar vor einer Schule abgestellt war, getötet. Dies bestätigte Innenminister İdris Naim Şahin. Nach Medienangaben wurden 24 weitere Personen verletzt, fünf davon seien Schwerverletzte. Gegen 11 Uhr Ortszeit war in der Nähe des Amtssitzes von Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan im Stadtbezirk Cankaya ein gasbetriebener Kleinbus explodiert. Eine Frau soll als tatverdächtig festgenommen worden sein.

Bei zwei der Toten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 18 und 22 Jahren.

Über den Hergang gab es widersprüchliche Angaben. Wie der Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident Bülent Arınç im Fernsehen sagte, gebe es Hinweise, dass die Explosion durch eine Bombe ausgelöst wurde. Gouverneur Alaaddin Yüksel und Bezirksbürgermeister Bülent Tanik sagten hingegen, dass nach Augenzeugenberichten jemand einen brennenden Benzinkanister auf das Fahrzeug geworfen habe. Inzwischen soll laut Informationen des türkischen Innenministers Idris Naim Sahin ermittelt worden sein, dass es sich um eine Autobombe gehandelt habe. Die Staatsanwaltschaft Ankara habe Ermittlungen aufgenommen und sei dabei, die Aufzeichnungen der Überwachungskameras auszuwerten.

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül, der sich derzeit auf einem Staatsbesuch in Deutschland aufhält, um für den Beitritt der Türkei in die Europäische Union zu werben, bezeichnete in Osnabrück den Anschlag als „Terror auf die Zivilbevölkerung“.

Das türkische Fernsehen zeigte eine über der Stadt stehende Rauchsäule. Mehrere Fahrzeuge in der Nähe gerieten in Brand, zahlreiche Fensterscheiben zerbrachen. Vom betroffenen Auto blieb nur noch ein Klumpen übrig. Die Umgebung des Tatortes wurde aus Furcht vor weiteren Anschlägen evakuiert.

Die kurdische Terrororganisation TAK hat sich zu dem Anschlag bekannt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Terrorismus
  • Portal:Türkei

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September 12, 2011

Flammeninferno nach Benzinexplosion in Kenia

Flammeninferno nach Benzinexplosion in Kenia

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Veröffentlicht: 12:00, 14. Sep. 2011 (CEST)
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Nairobi (Kenia), 12.09.2011 – Nach der Explosion an einer Pipeline der „Kenya Pipeline Company“ hat es einen Großbrand im dicht besiedelten Armenviertel Embakasi in Nairobi gegeben, welches zwischen der Innenstadt und dem Flughafen liegt. In dessen Folgen sind bisher 120 bestätigte Todesopfer, darunter viele Kinder, bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. 160 Verletzte wurden ins Kenyatta National Hospital gebracht. Zunächst wurden 75 Getötete gemeldet, wobei schon zu diesem Zeitpunkt eine Erhöhung der Opferzahlen nicht ausgeschlossen werden konnte. Die verkohlten Leichen wurden eingesammelt und in inzwischen ausgegebenen Leichensäcken abtransportiert, um die Seuchengefahr einzudämmen. Die Feuer sind inzwischen gelöscht.

Nach Angaben des Betreibers war ein Leck in der Pipeline Ursache für die Feuersbrunst, die sich rasch auf das gesamte Gebiet ausweitete. Zunächst sollen die Bewohner das Leck der Leitung entdeckt und begonnen haben, das daraus austretende Benzin aus dem Entwässerungsgraben in Behälter abzuschöpfen, als offenbar eine brennende Zigarette oder ein Streichholz für eine Explosion und einen Feuerball am Entwässerungsgraben sorgte, wonach viele Menschen verbrannten oder brennend in den Fluss sprangen und darin ertranken.

Der kenianische Ministerpräsident Raila Odinga besuchte die Verletzten im Krankenhaus. „Das ist ein schrecklicher Unfall“, erklärte er. Seine Regierung werde die Behandlungskosten der Betroffenen übernehmen und Hinterbliebene finanziell entschädigen, versprach er. Odinga hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber einleiten lassen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Afrika
  • Portal:Brände

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