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July 23, 2016

Schießerei in München mit mehreren Toten

Schießerei in München mit mehreren Toten

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Veröffentlicht: 21:21, 23. Jul. 2016 (CEST)
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Olympia-Einkaufszentrum, München

München (Deutschland), 23.07.2016 – Bei einer Schießerei vor einem Schnellrestaurant und im Olympia-Einkaufszentrum im Münchner Stadtteil Moosach, unweit des Olympiaparks, wurden zehn Menschen erschossen, 21 weitere wurden verletzt, davon drei schwer. Unter den Toten seien auch Jugendliche, unter den Verletzten auch Kinder, sagte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä in der Tatnacht in einer Pressekonferenz.

Der Täter, ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, hatte um 17:52 Uhr das Feuer eröffnet. Diese Person wurde gegen 20:30 Uhr am Rande des Olympiaparks tot aufgefunden. Es wurde ein Roboter herbeigebracht, der den Rucksack des Toten untersuchte, bevor sich die Beamten dem Toten näherten. Nach dem Stand der Ermittlungen hat der Täter sich selbst erschossen.

Zunächst hatte es widersprüchliche Angaben über die Zahl der Täter gegeben. Aufgrund von Augenzeugenangaben ging die Polizei zwischenzeitlich von bis zu drei Tätern aus. Nach ihnen wurde im gesamten Stadtgebiet gefahndet.

U-Bahn-Betrieb eingestellt

Der öffentliche Personennahverkehr in München hatte daher am Abend den Betrieb eingestellt, und der Münchner Hauptbahnhof wurde von Zügen nicht mehr angefahren. Die Polizei hatte über Twitter dazu aufgefordert, keine Fotos und Videos von Polizisten im Einsatz ins Netz zu stellen, um den Tätern keine Hinweise zu geben.

Am frühen Abend ging die Münchner Polizei zunächst von einer Amoklage aus; gegen 20:30 Uhr erklärte sie eine Terrorlage. Über die Motive des Tätes ist noch nichts bekannt. Der Mann war der Polizei bislang nicht aufgefallen und besaß sowohl die deutsche als auch die iranische Staatsangehörigkeit. Er habe „schon länger in München gelebt“, sagte Polizeipräsident Andrä.

Polizeieinheiten aus ganz Bayern, aus Hessen, Baden-Württemberg und Österreich waren nach München geeilt, um die dortigen Polizeikräfte zu unterstützen. Einheiten der GSG-9 wurden mit Hubschraubern nach München geflogen. Insgesamt seien 2300 Polizeibeamte im Einsatz gewesen.

Themenverwandte Artikel

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Schießerei in München am 22. Juli 2016“.

Quellen

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May 26, 2016

Widersprüchliche Berichterstattung über Messerangriff

Filed under: Polizeieinsatz,Themenportal Medien,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Widersprüchliche Berichterstattung über Messerangriff

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Veröffentlicht: 09:52, 31. Mai 2016 (CET)
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Bahnhof von Grafing

Grafing bei München (Deutschland), 26.05.2016 – Am Morgen des 10. Mai hat ein 27jähriger Mann auf dem Bahnhof von Grafing bei München wahllos auf Menschen eingestochen. Laut Aussagen von Zeugen soll er dabei „Allahu akbar“ und „Ihr Ungläubigen, ihr sollt sterben!“ gerufen haben, was er später in der polizeilichen Vernehmung auch bestätigte. Bei seinen Angriffen wurden vier Personen verletzt, eine davon tödlich.

Den ersten Ermittlungen zufolge stammt der Täter aus Hessen und war in psychiatrischer Behandlung gewesen. Daher wird die Schuldfähigkeit des Täters bezweifelt. Das Motiv ist unklar. Der Ruf „Allahu akbar“ wird von Muslimen zu Beginn der täglichen Pflichtgebete gesprochen und gilt als religiöse Pflicht.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Polizeieinsätze

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March 6, 2016

Mehr als 20 Männer mit Migrationshintergrund belästigten drei Mädchen in Kiel

Mehr als 20 Männer mit Migrationshintergrund belästigten drei Mädchen in Kiel

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Veröffentlicht: 00:26, 6. März 2016 (CET)
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Kiel (Deutschland), 06.03.2016 – Nach Polizeiberichten hat eine Gruppe von Männern mit Migrationshintergrund am vergangenen Donnerstag junge Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren in einem Einkaufszentrum belästigt. Es wurden vier Täter verhaftet. Anfänglich hatte nur zwei Männer aus Afghanistan die Mädchen bedrängt. Die Mädchen wurden gegen ihren Willen fotografiert und gefilmt. Die Bilder wurden dann von den Männern übers Internet verschickt und lockten etwa 20 bis 30 weitere Männer an, von denen sich die Mädchen verfolgt fühlten. Unbeteiligte Zuschauer des Geschehens riefen zunächst den Wachdienst des Einkaufszentrums und schließlich die Polizei.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Migration

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March 3, 2016

Ausschreitungen bei Demonstration gegen Bildungsplan der grün-roten Landesregierung

Ausschreitungen bei Demonstration gegen Bildungsplan der grün-roten Landesregierung

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Veröffentlicht: 19:30, 3. März 2016 (CET)
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Hedwig von Beverfoerde

Stuttgart (Deutschland), 03.03.2016 – Ein konservatives Aktionsbündnis in Baden-Württemberg hat gegen die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ demonstriert. Die schätzungsweise 4500 Demonstranten sahen sich von einer Gegendemonstration aus Linkspartei, Grünen-Jugend, Jusos, Gewerkschaften und linksradikalen Organisationen konfrontiert, so dass die Polizei mit mehr als 600 Beamten eingreifen musste. 18 Personen, darunter drei Polizisten, wurden verletzt.

Unter den Gastrednern waren der Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland Hartmut Steeb und der Salzburger Weihbischof Andreas Laun. Steeb nannte den Lehrplan der rot-grünen Landesregierung in Baden-Württemberg eine „gottlose Revolution von oben“. Hedwig von Beverfoerde, Organisatorin des Aktionsbündnisses „Für Ehe und Familie – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!“, sprach von der „klammheimlichen“ Inkraftsetzung eines Bildungsplans, demzufolge Schulkinder ihrer Ansicht nach zu früh mit den verschiedenen Formen menschlicher Sexualität vertraut gemacht werden sollen. Die Organisatorin lehnt auch die völlige rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit der Ehe ab.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Kinder- und Jugendfragen (Deutschland)

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January 22, 2016

130 Polizisten durchsuchen Flüchtlingswohnungen in Mannheim

130 Polizisten durchsuchen Flüchtlingswohnungen in Mannheim

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Mannheim (Deutschland), 22.01.2016 – Im Stadtteil Neckarstadt-West wurden 20 Wohnungen durchsucht, in denen 38 Menschen angetroffen wurden. Die räumlichen Verhältnisse werden von der Polizei als sehr beengt beschrieben. Nicht jede Wohnung hatte eine Toilette, einige Zimmer waren nur sieben Quadratmeter groß. Die Elektro-Installation war so mangelhaft, dass die Baubehörde eingeschaltet wurde. Es besteht der Verdacht auf Mietwucher. Nach Auskunft der Stadtverwaltung gibt es rund 15 ähnliche Problem-Immobilien.

Neckarstadt-West hat den höchsten Anteil an Einwanderern unter allen Mannheimer Stadtteilen; 62,7 % Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Insgesamt leben hier rund 21.000 Menschen aus über 100 Nationen, darunter 5.000 aus Bulgarien und 4.000 aus Rumänien.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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January 16, 2016

Ermittlungen gegen Kölner Polizei wegen der Ereignisse in der Silvesternacht

Ermittlungen gegen Kölner Polizei wegen der Ereignisse in der Silvesternacht

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Veröffentlicht: 10:03, 16. Jan. 2016 (CET)
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Pressekonferenz mit Wolfgang Albers

Köln (Deutschland), 16.01.2016 – Nach den schweren Vorwürfen gegen das Verhalten der Polizei zu Silvester in Köln im Nordrhein-Westfälischen Landtag könnten die dortigen Ereignisse für einzelne Beamte nun auch strafrechtliche Konsequenzen haben. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch, dem 13. Januar 2016, bestätigte, liegen mehrere Strafanzeigen wegen strafbaren Unterlassens gegen Einsatz- sowie Führungskräfte der Polizei vor. Mindestens eine derselben richtet sich dem Vernehmen nach auch gegen den in vorzeitigen Ruhestand versetzten Polizeipräsidenten w:Wolfgang Albers. Um unabhängige Ermittlungen zu gewährleisten, wurde die Leitung des Verfahrens der Staatsanwaltschaft Aachen übertragen, die auf Ermittlungspersonen der Polizei in Düsseldorf zurückgreift.

Ursprüngliche Meldungen, wonach die Strafanzeigen nicht von Opfern, sondern besorgten Bürgern erstattet wurden, bestätigte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Unterdessen wurde bekannt, dass sich die Ermittlungen jedenfalls zum Teil auch auf Aussagen von Opfern stützen. Diese berichten unter anderem, in der Silvesternacht von Polizisten zurück in die Menge gestoßen worden zu sein. Dort war es zu zahlreichen sexuellen Übergriffen sowie Diebstählen gekommen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Schwere Vorwürfe gegen das Verhalten der Polizei zu Silvester in Köln

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January 8, 2016

Schwere Vorwürfe gegen das Verhalten der Polizei zu Silvester in Köln

Schwere Vorwürfe gegen das Verhalten der Polizei zu Silvester in Köln

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Veröffentlicht: 01:18, 9. Jan. 2016 (CET)
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Armin Laschet (CDU)

Köln (Deutschland), 08.01.2016 – Armin Laschet, Vorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen und Oppositionsführer im Landtag Nordrhein-Westfalen erhebt schwere Vorwürfe gegen das Verhalten der Kölner Polizei in der Silvesternacht, als es zu zahlreichen sexuellen Übergriffen gegen Frauen kam. Er schrieb auf Twitter: „Erneut unglaubliche Fehleinschätzung der Kölner Polizei.“ Auch Sven Lehmann, Landesvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen in Nordrhein-Westfalen äußert Kritik. Er sagte: „Aufgeklärt werden muss auch, warum die Polizei in Köln erneut von einer aggressiv auftretenden Menschenmenge derart überrascht wurde.“

Polizeipräsident Wolfgang Albers

Über die Zahl und Herkunft der Täter gibt es widersprüchliche Angaben. Einige sprechen von Asylbewerbern und lenken den Verdacht auf die Flüchtlinge, die vor allem in letzter Zeit nach Deutschland gekommen sind. Andere sprechen von Männern, die mit den örtlichen Verhältnissen sehr gut vertraut seien und sich demnach schon längere Zeit in Deutschland aufhalten würden. Inzwischen liegen rund 100 Strafanzeigen seitens der betroffenen Frauen vor. Nach einem aktuellen Bericht von Spiegel Online sei der Staat angesichts der Zahl der vor dem Hauptbahnhof Köln versammelten und alkoholisierten Männer „nicht mehr Herr der Lage“ gewesen. Die Zahl der dort versammelten Personen wird auf etwa 1000 geschätzt.

Zunächst wurde vor allem Polizeipräsident Wolfgang Albers (SPD) vorgeworfen, er habe am Neujahrsmorgen die Lage verharmlost. Er stand bereits in der Kritik, weil 2014 die Lage bei der Veranstaltung „Hooligans gegen Salafisten“ aus den Händen geglitten war und in einem anderen Fall 2015 das „Spezialeinsatzkommando 3“ besonders brutal vorgegangen sei. Die Kölner CDU forderte deswegen seinen Rücktritt. Auch Kölns parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte die Arbeit der Polizei in der Silvesternacht am Hauptbahnhof scharf kritisiert. Schließlich wurde Albers in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Anderen Darstellungen zufolge stehen sowohl der Kölner Hauptbahnhof als auch der Bahnhofsvorplatz, auf dem die meisten Übergriffe stattfanden, nicht im Zuständigkeitsbereich der Kölner Polizei, sondern der Bundespolizei. Diese wiederum war zuvor wegen möglicher terroristischer Anschläge und wegen notwendiger Grenzsicherungen in Bayern entsprechend anders aufgestellt. Das beanstandet auch die Deutsche Polizeigewerkschaft und macht Bundesinnenminister de Maizière dafür verantwortlich.

Inzwischen sind die Vorgänge in Köln Gegenstand der internationalen Berichterstattung. Kommentatoren kritisieren das Verhalten der deutschen Behörden, die bestimmte Erscheinungsformen der Kriminalität verschweigen und zum Beispiel auch rechtsradikalen Parolen Zündstoff liefern würden. Andere sehen die Toleranz in Deutschland gegenüber der Migration auf eine harte Probe gestellt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Bombendrohungen in mehreren Städten (31.12.2015)

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January 2, 2016

Münchener Polizei verhindert Terroranschläge in der Silvesternacht

Münchener Polizei verhindert Terroranschläge in der Silvesternacht

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Veröffentlicht: 21:36, 2. Jan. 2016 (CEST)
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Münchener Hauptbahnhof

München (Deutschland), 02.01.2016 – Nach Warnungen durch ausländische Geheimdienste konnte die Polizei in München mehrere Selbstmordanschläge in der Silvesternacht 2015 verhindern. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, hätten Terroristen geplant, Anschläge an zwei Fernbahnhöfen auszuüben. Um 19:40 Uhr erhielt die Münchener Polizei über Berliner Behörden, vermutlich den Bundesnachrichtendienst, entsprechende Hinweise, die wohl von französischen und amerikanischen Geheimdiensten stammten.

Daraufhin wurden ab 22:50 Uhr der Hauptbahnhof und der Bahnhof München-Pasing, beides Fernbahnhöfe mit ICE-Anschluss und Knotenpunkte des S- und U-Bahnnetzes, abgesperrt und durch schwer bewaffnete Polizeikräfte gesichert. „Die Bedrohung hat sich ganz konkret auf Mitternacht bezogen und auf diese beiden Orte“ zitierte die Süddeutsche Zeitung den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann. Zeitgleich wurden Warnungen an die Bevölkerung, u. a. über Twitter, herausgegeben.

Bahnhof München-Pasing

Am frühen Morgen des Neujahrstages 2016 wurde die Terrorwarnung aufgehoben, und die Bahnhöfe konnten wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die mutmaßlich fünf bis sieben Selbstmordattentäter, die nach Angaben der „Zeit“ aus dem Irak und Syrien stammen sollen, konnten nicht gefasst werden. Unbekannt ist auch, welchen Hintergrund die Verdächtigen haben.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete unter Berufung auf Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR, dass den Münchener Behörden bereits am 23. Dezember die Gefahr eines islamistischen Anschlags bekannt gewesen sei. Der Bundesnachrichtendienst habe Hinweise aus dem Irak erhalten. Am Silvestertag hätten sich die Informationen dann verdichtet, und es seien geplante Selbstmordanschläge am Hauptbahnhof und am Pasinger Bahnhof beschrieben worden.

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December 31, 2015

Bombendrohungen in mehreren Städten

Bombendrohungen in mehreren Städten – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Bombendrohungen in mehreren Städten

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Veröffentlicht: 15:58, 31. Dez. 2015 (CET)
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Wien (Österreich), 31.12.2015 – Im Dezember gab es mehrere Bombendrohungen in verschiedenen Städten. In Bremen wurden am 15. Dezember zweimal Bereiche in der Innenstadt großräumig abgesperrt. In Los Angeles mussten am selben Tag aus Sicherheitsgründen sämtliche Schulen geschlossen werden, weil dort entsprechende Drohungen eingegangen waren. Die Spur der Bombendrohungen führte nach Deutschland. Am 29. Dezember wurde die Altstadt von Köln gesperrt. Auch die Polizei in Wien hat ihre Einsatzbereitschaft erhöht. Es gab aktuell geheimdienstliche Terrorwarnungen für mehrere Hauptstädte in Europa, nähere Einzelheiten wurden jedoch nicht bekannt.

In letzter Zeit kommt es immer wieder zu Situationen, bei denen nicht klar ist, ob und welche Drohungen im Einzelfall ernst zu nehmen sind. So hatte es am 20. November in Dortmund einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr gegeben, nachdem ein 41-jähriger offenbar geistesgestörter Mann die Zündung einer Bombe angekündigt hatte. Seit den Attentaten in Paris im November 2015 ist die Sensibilität bei solchen Angelegenheiten sehr hoch.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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December 21, 2015

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Links- und Rechtsradikalen in Leipzig

Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Links- und Rechtsradikalen in Leipzig

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Veröffentlicht: 12:43, 21. Dez. 2015 (CET)
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Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD): „Das ist offener Straßenterror“

Leipzig (Deutschland), 21.12.2015 – In den Leipziger Stadtteilen Südvorstadt und Connewitz fanden am Nachmittag des 12. Dezember drei Demonstrationen statt, zu der jedoch weniger Teilnehmer kamen als ursprünglich erwartet worden war. Bei der Anmeldung wurde die Zahl mit 400-600 angegeben, tatsächlich kamen insgesamt nur etwa 150. Veranstalter waren die Initiativen „Offensive für Deutschland“, „Die Rechte“ und „Thügida“. Außerdem waren mehrere Gegendemonstrationen angekündigt worden, zu der sich schätzungsweise über 2000 Teilnehmer einfanden. Bei einer dieser Gegendemonstrationen kam es aus einer Menge von rund 1000 Menschen zu gewalttätigen Übergriffen gegen die Polizei. Die Situation eskaliert so weit, dass schließlich 69 Beamte verletzt und 50 Dienstfahrzeuge beschädigt wurden. 23 Personen wurden daraufhin festgenommen.

Die „Offensive für Deutschland“ gilt als rechtspopulistisch. Sie entstand aus einem rechten Flügel der FDP und schloss sich 1998 der Kleinpartei Bund freier Bürger – Offensive für Deutschland an, die jedoch nur bis 2000 existierte. Prominente Mitglieder waren unter anderem der ehemalige FDP-Landesvorsitzende in Bayern und Fraktionsvorsitzende im Münchner Stadtrat, Manfred Brunner, und Paul Latussek, Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien. „Thügida“ ist ein Thüringer Ableger der 2014 gegründeten Organisation Pegida.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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