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July 20, 2005

Maoistische Rebellen übergeben in Nepal Gefangene an das Rote Kreuz

Maoistische Rebellen übergeben in Nepal Gefangene an das Rote Kreuz

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New York (Vereinigte Staaten) / Kathmandu (Nepal), 20.07.2005 – Die Maoistischen Rebellen haben in Nepal dem Internationalen Roten Kreuz über 18 gefangengenommene Soldaten und Polizeioffiziere übergeben.

Die Gegend ist seit Februar in Aufruhr, als König Gyanendra die Demokratie abschaffte und die Macht an sich gerissen hatte, wie er sagte um die maoistische Revolte, in der seit 1996 über 12.500 Menschen starben, einzudämmen.

Der Führer der maoistischen Rebellen sagte, dass sie bereit zu Gesprächen mit den Vereinten Nationen wären um Frieden und Demokratie zu schaffen.

Themenverwandte Artikel

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Quellen

  • The New York Times: „World Briefing – Asia“ (20.07.2005)

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April 30, 2005

Notstand in Nepal aufgehoben

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Notstand in Nepal aufgehoben

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Nepal

Kathmandu (Nepal), 30.04.2005 – Der Ausnahmezustand im Himalayakönigreich Nepal wurde wieder aufgehoben.

Der nepalesische König Gyanendra war seit 1. Februar 2005 im Amt und hatte kurz nach Antritt den Notstand ausgerufen. Er begründete damals die Maßnahme mit dem Aufstand maoistischer Rebellen.

Wie eine nepalesische Radiostation meldete, hat der Königliche Palast die Aufhebung des Notstandes in einem Kommuniqué kürzlich mitgeteilt. Der König sehe nach drei Monaten Notstand die Situation im Lande als beruhigt an. Die nepalesische Verfassung sieht einen Ausnahmezustand von höchstens drei Monaten vor. Am Sonntag wäre diese Frist ausgelaufen.

Die Regierung des benachbarten Indien begrüßt die Aufhebung des Ausnahmezustands in Nepal, ist aber der Meinung, dass sich die Situation nicht wesentlich geändert habe. Die indische Regierung kritisiert vor allem, dass politische Gefangene, darunter auch der ehemalige Ministerpräsident Sher Bahadur Deuba, weiter inhaftiert bleiben.

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Quellen

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February 2, 2005

Machtübernahme des Königs in Nepal stößt auf Kritik

Machtübernahme des Königs in Nepal stößt auf Kritik

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Kathmandu (Nepal), 02.02.2005 – Einen Tag nachdem der nepalesische König Gyanendra die Regierung des Landes abgesetzt hat und erklärt hat, dass er selbst die Führung des Landes übernehmen wird, kündigten die maoistischen Rebellen eine Zunahme der Gewalt an. Außerdem rufen sie zum Streik auf.

Die gestrige Machtübernahme des Königs wurde begleitet von einer Informationssperre für Journalisten, so wie der Abschaltung des Telefonnetzes. Es soll auch zu Festnahmen von Oppositionspolitikern gekommen sein.

Seit 1996 kämpfen die Rebellen in Nepal mit Gewalt gegen die Monarchie und für einen sozialistischen Staat, wobei bisher mehr als 11.000 Menschen ums Leben kamen. Unterdessen hat Gyanendra ein neues Kabinett vorgestellt, an dessen Spitze er selbst steht.

Aufgrund der Ereignisse in Nepal ist das Gipfeltreffen der Südasiatischen Vereinigung für Regionale Zusammenarbeit (SAARC) abgesagt worden. Gyanendra hatte angekündigt, als neuer Regierungschef am Gipfel teilnehmen zu wollen. Daraufhin sagte der indische Premierminister Manmohan Singh nach indischen Medienberichten seine Teilnehme am Gipfel, aus Protest über das Vorgehen Gyanendras, ab. Ein Treffen der Gemeinschaft findet gemäß seiner Charta nicht statt, wenn nicht alle Regierungschefs der sieben südasiatischen Staaten teilnehmen.

Auch international löste das Vorgehen des Königs heftige Kritik aus. UN-Generalsekretär Kofi Annan forderte nach Angaben seines Sprechers Fred Eckhard die „sofortige“ Wiederherstellung der Demokratie in Nepal.

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  • Nepals König Gyanendra setzt Regierung ab
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Quellen

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