Makroökonomen mit Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet

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Oslo (Norwegen), 11.12.2004 – Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft 2004 geht an den US-Forscher Edward C. Prescott und Finn E. Kydland aus Norwegen.

Ausgezeichnet wurden Ihre Arbeiten zur „Zeitinkonsistenz der Wirtschaftspolitik“ und Kydlands sowie Prescotts alternative Theorie des Konjunkturrzyklus als ein hauptsächlich durch technologische Veränderungen ausgelöstes Phänomen.

Prescott und Kydland schlugen unter anderem vor, der Wirtschaftspolitik viel weniger Spielraum bei der Geldmengenausweitung zu geben. Prescott und Kydland behaupten dass es mit fiskalpolitischen Mitteln nicht möglich sei, die Arbeitslosigkeit zu verringern. Der Nobelpreis richtet sich somit zumindest zu einem Teil gegen die seit Jahrzehnten vorherrschenden Keynsianischen Theorien. Für die Wirtschaftswissenschaften ist das möglicherweise ein Umdenken – weg vom monetären Sozialismus.

Der Nobelpreis für Wirtschaft ist kein offizieller Nobelpreis. Es ist ein Ehrenpreis für Wirtschaftswissenschaften. Die Auszeichnung wurde von der Schwedischen Reichsbank anlässlich ihres 300-jährigen Bestehens gestiftet und erstmals 1969 vergeben. Die Preisträger werden von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften bestimmt.

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Quellen