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February 7, 2008

Pirmasens: Mehrere Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus

Pirmasens: Mehrere Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus

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Veröffentlicht: 13:39, 7. Feb. 2008 (CET)
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Pirmasens (Deutschland), 07.02.2008 – Bei einem Wohnhausbrand in Pirmasens wurden nach Auskunft der Polizei sieben Menschen verletzt. Unter den Verletzten befinden sich drei Kinder. In Lebensgefahr befindet sich niemand.

Nach ersten Erkenntnissen ist das am Mittwochmorgen in einem fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus ausgebrochene Feuer von einem Küchenherd ausgegangen. Es wurde um 9:15 Uhr der Notrufzentrale gemeldet, die daraufhin die Feuerwehr alarmierte. Gegen 9:50 Uhr konnten die Löscharbeiten erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Brandobjekt waren 20 Personen gemeldet. Vier davon konnten nur noch über die Drehleiter gerettet werden; drei weitere wurden von der Feuerwehr über das Treppenhaus ins Freie geführt. Ein älterer Mann konnte aus der Wohnung neben dem vermutlichen Brandherd gerettet werden. Insgesamt befanden sich zum Unglückszeitpunkt wohl neun Personen im Gebäude.

Ein zweijähriger Junge wurde schwer verletzt. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Sechs weitere Personen erlitten Rauchgasvergiftungen.

Quellen

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August 26, 2006

Pirmasens: Haftstrafen für Feuerwehrmänner

Pirmasens: Haftstrafen für Feuerwehrmänner

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Artikelstatus: Fertig 20:58, 26. Aug. 2006 (CEST)
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Pirmasens (Deutschland), 26.08.2006 – Das Jugendschöffengericht im Amtsgericht Pirmasens verurteilte zwei Feuerwehrmänner zu jeweils zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis. Angeklagt waren ein 30-jähriger Industriemechaniker und ein 21-jähriger ehemaliger Heizungsbaulehrling. Beide waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Vinningen.

Die beiden haben im Zeitraum zwischen Juli 2003 und Anfang 2006 insgesamt sieben Brände gelegt. Am 18. Juli 2003 entzündeten sie sieben Heuballen auf einem abgeernteten Feld. Anfang September brannte dann ein von ihnen angezündeter Geräteschuppen vollständig nieder. Ebenso ein Wochenendhaus, in welches sie eine Woche später einbrachen und dort Feuer legten. Dabei entstand ein Sachschaden von 30.000 Euro. Nachdem der jüngere der beiden bei den Ermittlungen in Tatverdacht geriet, stellten beide ihr Handwerk ein. Erst im Mai 2005 entzündeten sie eine Tischdecke in einem Wochenendhaus. Diese glimmte jedoch lediglich. Am 21. Mai legten sie Feuer in einem bewohnbaren Gebäude an einem Minigolfplatz, welches vollständig niederbrannte. Der Wert des Gebäudes wird auf 20.000 Euro geschätzt. Am 4. Juli 2005 brannten sie ein weiteres Wochenendhaus, im Wert von 5.000 Euro, nieder. Zuletzt entzündeten sie einen Altkleidercontainer an der Felsalbhalle.

Auffällig war, dass die beiden sich stets als erste fertig ausgerüstet vor Ort einfanden. Überführt werden konnten die beiden jedoch erst, nachdem eine Videokamera sie beim Entzünden des Altkleidercontainers filmte. Beide gestanden ihre Taten.

Die Staatsanwaltschaft warf den beiden gemeinschaftliche schwere Brandstiftung in vier Fällen, Brandstiftung in zwei Fällen und versuchte Brandstiftung in einem Fall vor. Sie forderte für beide eine Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Das Gericht verhängte stattdessen eine Haftstrafe von 31 Monaten. Die beiden Täter erwarten Regressionsansprüche in Höhe von 60.000 Euro; Kosten, die durch die Feuerwehreinsätze entstanden sind und so weiter.

Beide Täter befinden sich in therapeutischer Behandlung.

Wikisource-logo.svg Wikisource: Texte im Original zu „Auszug StGB – §§ 306 Brandstiftung ff.“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände

Quellen

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December 16, 2004

Mediation über vierspurigen Ausbau der B 10 Landau-Pirmasens gescheitert

Mediation über vierspurigen Ausbau der B 10 Landau-Pirmasens gescheitert

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Rheinland-Pfalz

Leinsweiler (Deutschland), 16.12.2004 – Das neunte Treffen zur Beratung des geplanten vierspurigen Ausbaus der Bundesstraße 10 zwischen Landau und Pirmasens ist in der Nähe von Landau in der Pfalz am gestrigen Mittwochabend ohne Konsens beendet worden. Ein Kompromiss konnte in dem seit Jahresbeginn von der Beratungsfirma Prognos begleiteten und vom Land Rheinland-Pfalz getragenen Mediationsverfahren nicht gefunden werden. Der Leiter des Mediationsverfahrens Claus Meissner, ehemaliger Präsident des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofes, erklärte, Gegner und Befürworter des Ausbaus hätten sich nicht genügend aufeinander zu bewegt, um gemeinsam konkrete Empfehlungen zu formulieren. Strittige Punkte blieben Schutz vor Straßenlärm, Geschwindigkeitsregelungen und Fahrverbote sowie Ausbauvorbereitungen und Baumaßnahmen der Baubehörden während des Mediationsverfahrens. Der vierspurige Ausbau soll die Stau- und Unfallhäufigkeit senken und eine erhöhte Verkehrsdichte erlauben. Gegner des Ausbaus halten die regionalwirtschaftliche Notwendigkeit für nicht erwiesen und die negativen Auswirkungen auf Umwelt und Fremdenverkehr für nicht tragbar, auch wegen der ortsnahen Führung der Trasse.

Der zuständige rheinland-pfälzische Minister Hans-Artur Bauckhage (FDP) bedauerte das Scheitern des außergerichtlichen Verfahrens und erklärte, die gewonnenen Erkenntnise würden bei den weiteren Planungen berücksichtigt. Kommunen, Wirtschaftsverbände und Behörden, Bürgerinitativen und Umweltschutzorganisationen hatten sich an dem Verfahren beteiligt, dessen Ausgang von Anfang an für keine Seite verbindlichen Charakter haben sollte. Insbesondere hatte die Landesregierung nicht zu erkennen gegeben, bei welchem Ausgang des Verfahrens sie den Verzicht auf den Ausbau eventuell befürworten würde.

Das 55 Kilometer lange Teilstück der Bundesstraße 10 verbindet die A 8 und die A 62 bei Pirmasens mit der A 65 bei Landau. Nachdem der Weiterbau der A 8 nicht hatte realisiert werden können, war die Bundesstraße mit Ortsumgehungen und kreuzungsfreien Einmündungen größtenteils dreispurig ausgebaut worden und wird seitdem vermehrt vom Fernverkehr zwischen Süddeutschland und dem Saarland bzw. Luxemburg und Belgien befahren. Schon bisher wurden auf dieser Strecke Mautkosten der französischen Autobahnstrecke zwischen Straßburg und Metz eingespart. Eine sprunghafte Zunahme des Schwerlastverkehrs nach Einführung von Mautgebühren auf bundesdeutschen Autobahnen im nächsten Jahr wird befürchtet.

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Quellen

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