WikiNews de

August 21, 2005

Schweizer Wirtschaftsdelegation besucht Libyen

Schweizer Wirtschaftsdelegation besucht Libyen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Bern (Schweiz) / Tripolis (Libyen), 21.08.2005 – Der Schweizer Bundesrat Joseph Deiss ist mit einer Wirtschaftsdelegation in Tripolis eingetroffen. Geplant ist ein dreitägiger Besuch in dem nordafrikanischen Land.

Es sind Treffen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft vorgesehen, darunter mit dem Premierminister, dem Finanzminister, dem Minister für Wirtschaft und Handel sowie dem Arbeitsminister. Dabei geht es unter anderem um das Marktpotenzial der libyschen Wirtschaft und die Rahmenbedingungen für Schweizer Firmen.

Ziel der Reise ist eine Festigung der Beziehungen zwischen der Schweiz und Libyen und eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder. Es handelt sich nach Angaben des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements um den ersten offiziellen Arbeitsbesuch eines Bundesrats in Libyen.

Libyen stellt für die Schweiz das wichtigste Handelsland in Afrika dar. Der größte Teil der Erdöleinfuhren der Schweiz kommt aus Libyen. Im Jahr 2004 tauschten die beiden Länder Waren im Wert von rund 980 Millionen Schweizer Franken aus, allein der Rohölimportanteil lag bei 790 Millionen.

Deiss betonte auch das große Interesse der Schweiz am Öffnungsprozess der libyschen Regierung, er wird auch die anstehenden Reformen in Libyen ansprechen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 23, 2005

Novartis wird Weltmarktführer

Novartis wird Weltmarktführer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Novartis wird Weltmarktführer

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 01:05, 23. Feb. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Basel (Schweiz), 23.02.2005 – „Novartis“ expandiert mit zwei Großübernahmen zum weltweit führenden Generika-Hersteller. Der Basler Pharmakonzern zahlt umgerechnet rund zehn Milliarden Schweizer Franken für das deutsche Unternehmen „Hexal“ und die US-Firma „Eon Labs“.

An „Eon Labs“ übernimmt „Novartis“ zunächst nur die Mehrheit und zahlt zusammen mit dem Kauf von „Hexal“ 5,65 Milliarden Euro (8,75 Milliarden Schweizer Franken). Für die restlichen 34,6 Prozent der Eon-Labs-Aktien, die nicht von der Familie Strüngmann kontrolliert werden, bietet „Novartis“ 31 US-Dollar pro Titel, was einem Preis von 988,9 Millionen US-Dollar (1,17 Milliarden Schweizer Franken) entspricht.

„Hexal“ und „Eon Labs“ werden in die in Wien ansässige Novartis-Division „Sandoz“ integriert, wie „Novartis“ mitteilte. „Sandoz“ werde damit zur weltweiten Nummer Eins auf dem Generikamarkt mit einem Umsatz von 5,1 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr, einem Portfolio von über 600 Wirkstoffen und über 20.000 Mitarbeitern.

Die gemeinsame Pipeline umfasse fast alle wichtigen Moleküle, für die innerhalb der nächsten Jahre mit dem Ablauf des Patentschutzes gerechnet wird. Dies entspricht einem geschätzten Umsatz in den USA von 69 Milliarden US-Dollar zwischen den Jahren 2005 und 2009.

Der Konzern wolle sowohl bei verschreibungspflichtigen Medikamenten als auch bei qualitativ hochwertigen Generika und Selbstmedikationsprodukten eine führende Stellung einnehmen, erklärte Novartis-Chef Daniel Vasella während einer Telefonkonferenz.

Die Basler erwarten jährliche Kostensynergien von 200 Millionen US-Dollar innerhalb von drei Jahren nach Abschluss der Transaktion. In den ersten eineinhalb Jahren sollen es 100 Millionen sein.

Der Personalabbau werde durch die erwarteten starken Wachstumsaussichten nur teilweise kompensiert. Sparen lasse sich neben der Produktion auch bei der Materialbeschaffung, beim Marketing und Verkauf, bei Verwaltung und Management sowie bei der Entwicklung.

„Hexal“ ist laut „Novartis“ das zweitgrößte Generika-Unternehmen in Deutschland. Die Firma, die sich in Privatbesitz befindet, verfüge über eine starke Präsenz in Europa. „Hexal“ unterhält bereits eine strategische Partnerschaft mit „Eon Labs“.

„Eon Labs“ ist auf „schwierig herstellbare“ generische Produkte spezialisiert. Das Unternehmen mit 500 Angestellten verzeichnete im Jahr 2004 einen Rekordumsatz von 431 Millionen US-Dollar.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 13, 2004

Mehr Zug für die Schweiz – Start der Bahn 2000

Mehr Zug für die Schweiz – Start der Bahn 2000

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Schweizer Bundes Bahn

Bern (Schweiz), 13.12.2004 – Gemeinsam mit dem europäischen Fahrplanwechsel ist in der Schweiz die erste Etappe der Bahn 2000, einem Projekt der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) zur Verbesserung des Schienenverkehrs, in Betrieb gegangen. Der Taktfahrplan bringt zum Teil deutlich schnellere Verbindungen zwischen den Knotenpunkten Zürich, Bern und Basel und der Schweiz das am dichtesten befahrene Schienennetz der Welt. Die Realisierung der ersten Etappe der Bahn 2000 hat 6,4 Milliarden Franken gekostet. Die Preise für eine Zugfahrt steigen wegen der massiven Leistungssteigerung, zwölf Prozent mehr Züge, im Schnitt um 3,9 Prozent. Gemäss Angaben der SBB ist es zu keinen nennenswerten Problemen gekommen. Die eigentliche Belastungsprobe werden die SBB am Montag zu bestehen haben, wenn der gesamte Pendler- und Güterverkehr einsetzt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.