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January 29, 2015

Moody\’s stuft Sloweniens Rating hoch

Moody’s stuft Sloweniens Rating hoch – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Moody’s stuft Sloweniens Rating hoch

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Veröffentlicht: 13:26, 29. Jan. 2015 (CET)
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Ljubljana (Slowenien), 29.01.2015 – Die amerikanische Ratingagentur Moody’s hat das Rating des Eurolandes Slowenien um zwei Stufen auf „Baa3“ angehoben sowie den zukünftigen Ausblick auf „stabil“ gesetzt. Davor wurde das Balkanland noch mit „Ba1“ eingestuft. Dadurch wird Slowenien von Moody´s nicht mehr als spekulative Anlage angesehen, bei welcher die Gefahr auf einen Zahlungsausfall besteht, wenn sich die Wirtschaftslage verschlechtert, sondern als durchschnittlich gute Anlage, bei welcher es aber zu Problemen kommen kann, wenn sich die gesamtwirtschaftliche Lage verschlechtert. Die Ratingagentur begründet diese bessere Bewertung damit, dass Slowenien deutliche Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung erzielt habe und der Bankensektor stabilisiert worden sei.

2012 und 2013 galt Slowenien noch als gefährdet, und man befürchtete, dass das Land Hilfe aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) beantragen muss. Ein wichtiger Punkt, weshalb das Land nicht die Hilfe des ESM benötigte, ist die Tatsache, dass es die vom damaligen EU-Währungskommissar Olli Rehn geforderten Reformen schnell angegangen ist.

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August 18, 2006

Reaktionen auf Urteil gegen einen Friedensaktivisten im Sudan

Reaktionen auf Urteil gegen einen Friedensaktivisten im Sudan

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Artikelstatus: Fertig 17:17, 18. Aug. 2006 (CEST)
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Khartum (Sudan), 18.08.2006 – Nach der Verurteilung von Tomo Križnar, dem Friedensaktivisten, Schriftsteller und Sondergesandten des slowenischen Präsidenten im Sudan, wegen „illegaler Einreise, Spionage und Verbreitung falscher Nachrichten“ am 14. August regt sich Widerstand.

Tomo Križnar war im Februar 2006 mit Hilfe von Rebellen aus dem benachbarten Tschad in die sudanesische Krisenregion Darfur eingereist, um als Sondergesandter der slowenischen Regierung die dortigen Zustände zu untersuchen. Am 20. Juli wurde er verhaftet und anschließend aufgrund der oben genannten Tatbestände von einem Gericht in Al-Fashir im Bundesstaat Schamal Darfur (Nord-Darfur) zu zwei Jahren Haft und einem Bußgeld von 500.000 Dinar (2.400 US-Dollar) verurteilt. Seine Fotoausrüstung sowie Film- und Fotomaterial wurden beschlagnahmt.

Die Regierung Sloweniens fordert die Freilassung Tomo Križnars. Der slowenische Präsident Janez Drnovšek schrieb einen entsprechenden Brief an seinen sudanesischen Amtskollegen Omar al-Bashir. Laut dem slowenischen Außenministerium ist der slowenische Konsul in Ägypten auf dem Weg nach Al-Fashir, um Križnar zu besuchen.

Die slowenische Sektion von amnesty international plant eine Protestkampagne zugunsten Križnars. Die Menschenrechtsorganisation „Aegis Trust“ hat dazu aufgerufen, Visaanträge an sudanesische Botschaften zu richten, um „nach Darfur zu reisen und Tomo Križnar im Gefängnis zu besuchen“.

Križnars sudanesischer Anwalt, Mohammed Madjub, hat gegen das Urteil Berufung eingelegt und sieht gute Chancen, dass es angesichts des internationalen Drucks nicht vollstreckt und sein Mandant stattdessen des Landes verwiesen wird.

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July 11, 2006

Slowenien bekommt 2007 den Euro

Slowenien bekommt 2007 den Euro – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Slowenien bekommt 2007 den Euro

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Artikelstatus: Fertig 19:30, 11. Jul. 2006 (CEST)
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Slowenien führt den Euro ein

Brüssel (Belgien), 11.07.2006 – Slowenien führt am 1. Januar 2007 den Euro als offizielles Zahlungsmittel ein. Den dazu nötigen letzten Beschluss trafen heute, am 11. Juli, die 25 EU-Finanzminister in Brüssel. Damit ist Slowenien das 13. Mitglied der Europäischen Union und das erste Land der EU-Erweiterung 2004, das den Euro einführt. Die EU-Finanzminister legen den Wechselkurs bei 239,64 Tolar für einen Euro fest. Nach Jahresanfang 2007 werden Euro und Tolar noch zwei Monate lang gemeinsames Zahlungsmittel sein, ab März kann man die jetzige slowenische Währung dann nur noch in der Notenbank wechseln.

Die slowenische Regierung will Geschäfte mit großen Preiserhöhungen bei der Währungsumstellung in den Medien bekannt machen, dabei werden slowenische Verbraucherschützer mit der Statistikbehörde zusammenarbeiten. Damit will Slowenien ähnlich massiven Beschwerden wie bei Einführung des Euros 2002 entgegenwirken. Damals missbilligten viele Verbraucher die Preisaufschläge zur Umstellung. Laut Neuer Züricher Zeitung waren die tatsächlichen Auswirkungen auf die Inflation jedoch vergleichsweise gering.

Um den Euro, derzeit Zahlungsmittel für etwa 310 Millionen Menschen, einzuführen, musste Slowenien erst die vier EU-Konvergenzkriterien erfüllen. Dazu zählen Preisstabilität, Haushaltsdisziplin, Zinsniveau und Wechselkursstabilität. Um etwa dem Kriterium der Wechselkursstabilität gerecht zu werden, trat Slowenien am 27. Juni 2004 dem Wechselkursmechanismus II bei, bei dem der Wechselkurs zwischen nationaler Währung und Euro mindestens zwei Jahre lang um höchstens 15 Prozent schwanken darf.

Die nächsten Kandidaten für einen Beitritt in die Eurozone sind Estland, Malta und Zypern für den 1. Januar 2008.

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