WikiNews de

January 12, 2007

Mörder in Verden nach 25 Jahren zu Jugendstrafe verurteilt

Mörder in Verden nach 25 Jahren zu Jugendstrafe verurteilt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13:59, 12. Jan. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Verden (Deutschland), 12.01.2007 – Ein 43-Jähriger, der vor fast 25 Jahren einen Mord begangen haben soll, wurde vorgestern vom Landgericht Verden zu sechseinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt. Strafmildernd wurden das Geständnis und das zur Tatzeit junge Alter von 19 Jahren gewertet. Bei einer Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht wäre eine lebenslange Freiheitsstrafe erzwungen gewesen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 10, 2007

Mordanklage nach 25 Jahren

Mordanklage nach 25 Jahren – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Mordanklage nach 25 Jahren

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 18:38, 10. Jan. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Verden (Deutschland), 10.01.2007 – Weil er vor etwa 25 Jahren eine 47-Jährige bei einer versuchten Vergewaltigung in Stuhr-Heiligenrode ermordet haben soll, muss sich seit gestern ein 43-Jähriger vor der dritten großen Strafkammer des Landgerichts Verden verantworten. Ihm wird vorgeworfen, als Heranwachsender am 23. März 1982 eine Spaziergängerin bei einem Wald abgepasst zu haben, um sie zu vergewaltigen. Als sich das Opfer wehrte, soll der Beschuldigte es zuerst mit einem Wollschal gedrosselt und anschließend mit Messerstichen getötet haben.

Nach Angaben einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Verden waren die Ermittlungen damals eingestellt worden, nachdem ein Verwandter des Angeklagten unter Tatverdacht geraten war, dem eine Schuld jedoch nicht nachgewiesen werden konnte. Erst im Jahr 2006 gab es eine neue Beschreibung des Täters, worauf der 43-Jährige unter Verdacht geriet. Anschließende DNA-Untersuchungen überführten ihn dann als mutmaßlichen Täter. Die Spuren waren unter den Fingernägeln und an zurückgelassenen Handschuhen des Angeklagten sichergestellt worden, konnten jedoch erst jetzt durch verbesserte Methoden auf seine Spur führen.

Am ersten Verhandlungstag des Prozesses waren sechs Zeugen geladen. Der zur Tatzeit 19-jährige Angeklagte legte ein Geständnis ab. Er gab an, in den vergangenen Jahren täglich mit einer Festnahme gerechnet zu haben. Die Bilder der Tat verfolgten ihn immer wieder. Es sollen noch zwei Zeugen und Sachverständige gehört werden. Das Urteil soll heute gesprochen werden.

Themenverwandte Artikel

  • Nach 25 Jahren Anklage wegen Sexualmordes an 16-Jähriger (10.01.2007)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 8, 2005

Urteil im Sasser-Prozess: Jugendstrafe auf Bewährung

Urteil im Sasser-Prozess: Jugendstrafe auf Bewährung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Verden (Deutschland), 08.07.2005 – Das Landgericht Verden hat heute den 19-jährigen Entwickler Sven J. der Computerwürmer „Sasser“ und „NetSky“ zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Angeklagte hat weiterhin 30 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten. Das Urteil liegt damit unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Diese hatte eine Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung sowie 200 Sozialstunden gefordert, die Verteidigung hingegen plädierte für eine Jugendstrafe von unter einem Jahr.

Wie eine Sprecherin des Landgerichts mitteilte, wurde der Angeklagte der Computersabotage in drei Fällen sowie der Datenveränderung in vier Fällen für schuldig gesprochen. Das Urteil ist rechtskräftig. In der Urteilsbegründung heißt es, der Angeklagte habe mit großer Intensität und erheblicher krimineller Energie gehandelt, seine Taten über einen langen Zeitraum geplant und ständig neue, bessere und schnellere Versionen seiner Computerwürmer weiter entwickelt. Er sei insoweit in einen Wettbewerb mit anderen eingetreten, habe einen immensen, nicht abschätzbaren Schaden verursacht. Das Gericht stellte aber auch fest, dass das Verhalten des Angeklagten nicht auf kommerzielle Ziele ausgerichtet gewesen sei. Zudem spielte beim Strafmaß das umfassende Geständnis eine Rolle.

Vom Wurm, der Sicherheitslücken in Microsoft Windows XP und Windows 2000 ausgenützt hat, waren unter anderem Computer der deutschen Postbank, der finnischen Sampo Bank, der Delta Air Lines und der Europäischen Kommission sowie weiterer Unternehmen und Behörden weltweit betroffen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.