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December 24, 2011

Bagdad wieder erschüttert vom Terror

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Bagdad wieder erschüttert vom Terror

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Veröffentlicht: 13:53, 24. Dez. 2011 (CET)
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Bagdad (Irak), 24.12.2011 – Kaum verabschiedete US-Präsident Barack Obama seine Truppen, kehrte vier Tage, nachdem der letzte US-Soldat abgezogen war, gestern der Terror in Bagdad zurück. 14 Bomben, darunter vier Autobomben und zehn unkonventionelle Sprengvorrichtungen, explodierten zwischen 6.30 und 8.30 Uhr in Bagdads Stadtvierteln, wo Schiiten, Sunniten und auch Christen leben. Die Anschläge waren nicht – wie sonst – gegen die Sicherheitskräfte, sondern gegen zivile Institutionen gerichtet. Insgesamt starben mehr als 70 Menschen, und mehr als 180 Menschen wurden verletzt, darunter sind auch Schwerverletzte. Laut Polizei haben Sicherheitskräfte weitere fünf Autobomben rechtzeitig entdecken können und diese entschärft. Der Bundesaußenminister Guido Westerwelle rief alle irakischen Politiker verschiedener Glaubensrichtungen zu Ausgleich und zum Dialog auf. Der Parlamentspräsident Osama al-Nudschaifi berief für Freitag eine Krisensitzung ein.

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  • Anschlagsserie in Bagdad am 22. Dezember 2011 (22.12.2011)

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January 8, 2011

Moderate Töne von Schiitenprediger Muktada al-Sadr nach Rückkehr in den Irak

Moderate Töne von Schiitenprediger Muktada al-Sadr nach Rückkehr in den Irak

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Veröffentlicht: 16:26, 8. Jan. 2011 (CET)
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Die Imam-Ali-Moschee in Nadschaf

Nadschaf (Irak), 08.01.2011 – Der radikale Schiitenprediger Muktada al-Sadr schlug bei seiner ersten großen Ansprache nach seiner Rückkehr aus seinem selbst gewählten Exil im Iran moderate Töne gegenüber der neuen irakischen Regierung an. Gleichzeitig rief er die zu Zehntausenden erschienenen Anhänger zum Widerstand gegen die US-amerikanische Besatzung des Landes auf.

Muktada al-Sadr rief seine Anhänger dazu auf, der neu gewählten Regierung eine Chance zu geben. Wörtlich sagte er: „Die neue Regierung ist nun gebildet. Wenn sie dem Land, den Menschen und der Sicherheit nützt, werden wir sie unterstützen. Aber wenn sie dem Volk nicht dient, haben wir politische Optionen. Wir sollten der Regierung Zeit geben, damit sie beweisen kann, dass sie den Menschen dient.“

Als erste öffentliche Geste besuchte der Schiitenprediger eines der höchsten Heiligtümer des schiitischen Islam, die Imam-Ali-Moschee in Nadschaf. Tausende seiner Anhänger versammelten sich dort, und es kam zu lauten Gesängen sowie zu einer Massenpanik, weil viele einen Blick auf ihr Idol werfen wollten. As-Sadr kritisierte in einer Stellungnahme das Verhalten seiner Anhänger. Er rief sie dazu auf, sich diszipliniert zu verhalten und keine übertriebenen Slogans zu skandieren.

Die Miliz as-Sadrs wurde in den Jahren 2006 und 2007 für die blutige Verfolgung von Sunniten verantwortlich gemacht. Mehrfach fanden militärische Auseinandersetzungen mit der US-Armee statt. Im August 2008 verkündete al-Sadr, der die 60.000 Mann starke Mahdi-Miliz befehligte, ein Ende der Gewalt. Seit Ende 2005 hatte al-Sadr in der als heilig geltenden Stadt Qom im Iran gelebt, wo er theologische Studien betrieben haben soll. Im Irak war 2006 ein Haftbefehl wegen Mordes gegen ihn ausgestellt worden. Der Haftbefehl wurde inzwischen aufgehoben. Große Teile seiner Mehdi-Milizen in Basra und Bagdad waren 2008 von der irakischen Armee zerschlagen worden.

Politische Beobachter werten den Auftritt al-Sadrs als den Versuch, seine Bewegung, die vorher mit Gewalt gegen die US-Armee gekämpft hatte, in eine politische Kraft zu verwandeln. Parteigänger al-Sadrs sind in der neuen Regierung mit sieben Ministern vertreten. Im Parlament stellt seine Bewegung 18 Abgeordnete.

Eine erste Bewährungsprobe dürfte auf die neue Regierungskoalition dann zukommen, wenn der geplante Abzug der US-Streitkräfte Ende 2011 verschoben oder in Frage gestellt werden sollte.

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December 21, 2010

Irak: Neue Regierung steht

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Irak: Neue Regierung steht

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Veröffentlicht: 20:49, 21. Dez. 2010 (CET)
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Der neue Ministerpräsident Nuri al-Maliki

Bagdad (Irak), 21.12.2010 – Neun Monate sind seit den irakischen Parlamentswahlen am 7. März 2010 vergangen. Heute wurde das Kabinett der neuen Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki vom Parlament bestätigt und die Minister vereidigt.

Es besteht aus 42 Mitgliedern. Allerdings konnten noch nicht alle Ministerposten besetzt werden. Drei Ministerien übernimmt Maliki selbst übergangsweise. Als Malikis Stellvertreter wurde der frühere Ölminister Husain asch-Schahristani bestätigt.

Bei den Parlamentswahlen hatte keine der angetretenen Parteien eine klare Mehrheit erhalten. Die Verhandlungen über die Regierungsbildung gestalteten sich aber auch deshalb so schwierig, weil die verschiedenen Volksgruppen – Kurden, Sunniten und Schiiten – im Irak angemessen in der neuen Regierung vertreten sein sollten. Mit Maliki wurde ein Schiit Ministerpräsident, der Kurde Dschalal Talabani bleibt Präsident des Landes.

Die Wahl Malikis ist selbst Ergebnis eines Kompromisses mit dem von Ex-Ministerpräsident Iyad Allawi repräsentierten politischen Gruppierung „Irakija“, die eine eher konfessionsübergreifende politische Orientierung hat. Allawis Irakija hatte bei der Parlamentswahl die meisten Stimmen geholt. Im Gegenzug für den Verzicht auf den Posten des Ministerpräsidenten, erhält Allawi die Funktion eines Vorsitzenden des eigens neu geschaffenen „Nationalen Rates für Höhere Politik“. Die Partei des Schiiten Maliki entsendet zusammen mit den anderen schiitischen Parteien 18 Minister in das neue Regierungskabinett, Irakija besetzt 11 Plätze, die Kurdenallianz ist mit sieben Ministerposten vertreten.

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  • Portal:Irak

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December 16, 2007

Basra: Britische Truppen übergeben Kontrolle an Iraker

Basra: Britische Truppen übergeben Kontrolle an Iraker

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Veröffentlicht: 21:05, 16. Dez. 2007 (CET)
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Lage von Basra im Irak

Basra (Irak), 16.12.2007 – Drei Monate, nachdem sich die britischen Truppen aus der Stadt Basra in ihre am Flughafen gelegene Basis zurückgezogen hatten, übergeben sie am heutigen Sonntag endgültig die Kontrolle der Provinz an die Iraker. In einer feierlichen Zeremonie am Flughafen wurde eine entsprechende Absichtserklärung beider Seiten unterzeichnet.

Graham Binns, seit vier Jahren Oberbefehlshaber der Briten in Basra, meint, dass die irakischen Sicherheitskräfte nun ausreichend gerüstet seien, um die Verantwortung für die Sicherheit selbst zu übernehmen.

Der angereiste britische Außenminister David Miliband kommentierte das Ereignis mit den Worten: „Wir übergeben kein Schlaraffenland.“ Obwohl sich in den vergangenen sechs Monaten die Aktivitäten Aufständiger „massiv“ verringert hätten, müsse die Bekämpfung der Kriminalität weiter angegangen werden. Der Irak sei noch ein „sehr gewälttätiger“ Ort.

Wenn es nach dem Willen von Mohammed al-Waili, Gouverneur von Basra, geht, soll die Stadt bis auf die Sicherheitskäfte „waffenfrei“ werden. Eine Umfrage unter den Einwohner der Stadt ergab, dass die große Mehrheit der Befragten eine Verbesserung der Sicherheitslage erwartet. 85 Prozent glauben, die britischen Truppen hätten einen negativen Effekt auf die Entwicklung der Provinz gehabt.

Der britische Premierminister Gordon Brown, der am vergangenen Sonntag überraschend nach Basra reiste und dort die militärische Übergabe bekannt gab, hatte Anfang Oktober angekündigt, die Truppenstärke bis Frühjahr nächsten Jahres von etwa 5000 auf 2.500 Mann zu verringern. Die Soldaten sollen nur noch eingreifen, wenn die Iraker ihre Unterstützung anfordern oder sie selbst angegriffen werden; ansonsten wird der Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Ausbildung der irakischen Einheiten liegen.

Seit dem Einmarsch der von der USA angeführten Allianz am 20. März 2003 sind bisher 174 britische Soldaten im Einsatz ums Leben gekommen, zuletzt am vergangenem Mittwoch der 31-jährige Stephen Ferguson bei einem Autounfall.

Trotz der heutigen Übergabe sind die Briten letztendlich bei dem Versuch „gescheitert, Basra sicher zu machen“, kommentiert BBC einen Bericht des britischen Verteidigungskomitees, der Anfang Dezember erschien. Demnach gab es bei der Ausbildung der irakischen Armee „signifikante Fortschritte“ in den letzten Jahren. Elemente der Polizei seien jedoch „mörderisch, korrupt und von Milizen infiltriert“, so der Bericht.

Basra ist nach Muthanna, Maisan und Dhi Qar die vierte und letzte Provinz, die von den Briten ihre Kontrolle wiedererlangt. Mehr als zwei Drittel des gesamten irakischen Ölexports werden über den wichtigen Hafen von Basra am persischen Golf abgewickelt. Die Produktion des Rohstoffes hat nach Angaben der IEA seit kurzem die der Vorkriegszeit wieder überschritten.

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  • Portal:Irak

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October 2, 2007

Gordon Brown: Britischer Abzug aus Irak angekündigt

Gordon Brown: Britischer Abzug aus Irak angekündigt

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Veröffentlicht: 23:19, 2. Okt. 2007 (CEST)
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Premierminister Gordon Brown

Bagdad (Irak), 02.10.2007 – Bei seinem heutigen Besuch in Bagdad kündigte der britische Premierminister Gordon Brown einen schrittweiten Abzug der Truppen Großbritanniens an, bei dem noch dieses Jahr die ersten 1.000 Soldaten die Region um Basra verlassen würden. Er hoffe, so Brown, dass diese Soldaten schon Weihnachten zu Hause sein könnten. Damit werden die Truppen bis auf 4.500 Soldaten der britischen Armee im Irak reduziert.

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  • Portal:Politik im Vereinigten Königreich

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July 17, 2007

Mindestens 74 Tote bei Selbstmordanschlag in Kirkuk

Mindestens 74 Tote bei Selbstmordanschlag in Kirkuk

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Veröffentlicht: 18:26, 17. Jul. 2007 (CEST)
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Kirkuk (Irak), 17.07.2007 – Bei Selbstmordanschlägen in der irakischen Stadt Kirkuk sind am Montag, dem 16. Juli, viele Menschen getötet worden. Unter anderem wurde ein Kulturzentrum der Patriotischen Union Kurdistans bei einem Anschlag zerstört. Hierbei wurden mehr als 180 Menschen verletzt, 74 Personen wurden getötet. Der Attentäter hatte einen Lastwagen in die Luft gesprengt, der sich in der Nähe des Sitzes des Olympischen Komitees befand.

Bei einem weiteren Anschlag wurde eine Bombe in einem PKW gezündet, der am Straßenrand geparkt war. Sie detonierte in einem hauptsächlich von Kurden bewohnten Stadtteil. Hierbei sollen fünf Menschen verletzt worden sein.

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July 11, 2007

Deutsche Geisel Hannelore Krause ist frei

Deutsche Geisel Hannelore Krause ist frei

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Veröffentlicht: 22:10, 11. Jul. 2007 (CEST)
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Bagdad (Irak), 11.07.2007 – Im Irak ist Hannelore Krause, die sich 155 Tage in der Gewalt von Geiselnehmern befand, wieder auf freiem Fuß. Mit ihr entführt wurde ihr Sohn. Er befindet sich nach wie vor in Gefangenschaft.

Am 6. Februar 2007 wurden beide aus ihrem Haus im Westen von Bagdad entführt. Hannelore Krause lebt dort schon seit vielen Jahren. Sie ist mit einem irakischen Arzt verheiratet. Das letzte Lebenszeichen von ihr kam im April 2007, als sich die Geiselnehmer mit einer Videobotschaft meldeten. Inhalt war die Forderung, die Deutschen sollten ihre Truppen aus Afghanistan zurückziehen.

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June 30, 2007

Ali Hasan al-Madschid wegen Völkermordes zum Tode verurteilt

Ali Hasan al-Madschid wegen Völkermordes zum Tode verurteilt

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Veröffentlicht: 11:29, 30. Jun. 2007 (CEST)
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Bagdad (Irak), 30.06.2007 – Der ehemalige irakische Politiker und Vetter von Saddam Hussein, Ali Hasan al-Madschid, auch als „Chemie-Ali“ oder „Chemical Ali“ bekannt, wurde am 24. Juni vom irakischen Sondertribunal für Regimeverbrechen wegen Völkermordes zum Tod durch den Strang verurteilt. Hussein al-Raschid und Sultan Haschim wurden ebenfalls zum Tode verurteilt. Zwei weitere Angeklagte wurden zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Der sechste Angeklagte wurde freigesprochen, da ihm eine Tatbeteiligung nicht nachgewiesen werden konnte. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Das Verfahren gegen den ehemaligen irakischen Diktator und Hauptangeklagten Saddam Hussein wurde eingestellt, da dieser nach einem Todesurteil in einer anderen Strafsache bereits am 30. Dezember 2006 hingerichtet worden war.

Den Angeklagten wurde vorgeworfen, in der „Anfal-Kampagne“ zwischen Februar und August 1988 unter anderem an Folterungen und Massenerschießungen mitgewirkt zu haben, denen nach Schätzungen insgesamt zwischen 50.000 und 180.000 Kurden zum Opfer gefallen waren. Im Rahmen der „Anfal-Operation“ soll unter anderem Senfgas und Nervengas eingesetzt worden sein. Hinrichtungen von Personen zwischen 15 und 70 Jahren waren laut Anklage erlaubt. In bestimmten gesperrten Gebieten durften Soldaten auf Menschen und Tiere schießen, die eindrangen. Die Anklage wurde vor allem durch Zeugenaussagen und durch in Massengräbern gefundene Beweise erhärtet.

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May 18, 2007

Deutsche im Irak seit 100 Tagen entführt

Deutsche im Irak seit 100 Tagen entführt

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Artikelstatus: Fertig 07:41, 18. Mai 2007 (CEST)
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Bagdad (Irak), 18.05.2007 – Die zwei im Irak verschleppten Deutschen sind mittlerweile schon seit 100 Tagen in der Gewalt ihrer Geiselnehmer. Die 62-jährige Hannelore Krause und ihr 20 Jahre alter Sohn Sinan wurden am 6. Februar 2007 aus ihrer Wohnung in Bagdad von islamistischen Extremisten entführt. Die bislang unbekannte Gruppe nennt sich selber „Brigade der Pfeile der Rechtschaffenheit“.

In zwei verzweifelten Appellen an die deutsche Regierung flehte die Frau darum, dass die Bundeswehr aus Afghanistan abzieht. Andernfalls würden sie und ihr erwachsener Sohn getötet. Die Ultimaten der Geiselnehmer in den Videobotschaften vom 10. März und 2. April 2007 verstrichen nach 10 Tagen. Auch 100 Tage nach der Entführung ist das Schicksal der beiden Verschleppten nach wie vor ungewiss.

Die Bundesregierung betonte mehrmals, die Forderung der Kidnapper nicht zu erfüllen, weil Deutschland nicht erpressbar sei. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes in Berlin bemühe sich weiter intensiv um eine Lösung, damit die Geiseln wohlbehalten zu ihrer Familie zurückkehren.

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May 2, 2007

Führer des irakischen Zweigs der Terrororganisation Al-Qaida tot

Führer des irakischen Zweigs der Terrororganisation Al-Qaida tot

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Artikelstatus: Fertig 00:07, 2. Mai 2007 (CEST)
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Bagdad (Irak), 02.05.2007 – Nach unbestätigten Informationen des irakischen Innenministeriums ist der Anführer des irakischen Zweigs der Terrororganisation Al-Qaida bei einem Gefecht zwischen zwei rivalisierenden Extremistengruppen getötet worden. General Abdul Karim Challaf, Direktor des internationalen Kommandozentrums des Innenministeriums sagte am Dienstag im Staatsfernsehen: „Es gibt Geheimdienstinformationen, wonach Abu Ayyub al-Masri bei Gefechten zwischen bewaffneten Gruppen getötet wurde.“ Die Leiche al-Masris sei jedoch weder gefunden noch identifiziert worden.

In das Gefecht sollen keine Soldaten der irakischen Armee und keine Soldaten der Vereingten Staaten verwickelt gewesen sein. Der irakische Nachrichtensender Al-Arabiya berichtete am Dienstag, dass der Führer der Terrororganistion Al-Qaida, al-Masri, in dem Gebiet zwischen den Städten Falludscha und Ramadi getötet worden sei. Al-Masri wurde nach dem Tod Abu Mussab al-Sarkawis (früherer Anführer Al-Qaidas) zum Führer der Terrororganistion.

In einer im Internet verbreiteten Erklärung hat Al-Qaida jedoch im Irak am Dienstag Gerüchte über den Tod ihres Anführers zurückgewiesen. Abu Ayyub al-Masri lebe und sei in Sicherheit, hieß es. Die Erklärung wurde auf einer Website veröffentlicht, die die irakische Al-Qaida seit über einem Jahr täglich für ihre Verlautbarungen nutzt. Abu Hamsa „bekämpft nach wie vor die Feinde Gottes“, steht darin weiter, und auch „die Brüder im Kriegsministerium“ arbeiteten an neuen „Schlägen“.

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  • Portal:Irak
  • Portal:Terrorismus

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