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November 9, 2011

Nekrophilie in Russland: Forscher hortet die Leichen von 29 Frauen und Mädchen in der Wohnung

Nekrophilie in Russland: Forscher hortet die Leichen von 29 Frauen und Mädchen in der Wohnung

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Veröffentlicht: 06:08, 9. Nov. 2011 (CET)
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Nischni Nowgorod (Russland), 09.11.2011 – In der Millionenstadt Nischni Nowgorod hat der Kelten- und Namensforscher Anatolij M. in seiner 3-Zimmer-Wohnung die mumifizierten Leichen von 29 Frauen und Mädchen, welche er als Puppen dekoriert hatte, aufbewahrt. Offenbar hatte er die Leichen auf verschiedenen Friedhöfen ausgegraben.

Der Forscher gibt an, in den vergangenen Jahren 752 Friedhöfe besucht und dort aus Wasserpfützen getrunken und in Gräbern geschlafen zu haben. Bewusst sei ihm seine Sehnsucht nach dem Tod 1979 geworden. Damals habe er als Pionier der Sowjetunion Altpapier gesammelt und sei zufällig bei der Beerdigung eines 11-jährigen Mädchens anwesend gewesen. Gemäß einem ihm bis dahin nicht bekannten Ritual habe er die Leiche des Mädchens auf die Lippen geküsst. Das Erlebnis habe ihn seitdem in seine Träume verfolgt.

Die Polizeisprecherin Swetlana Kowylina sagte über ihn: „Der Mann ist ein anerkannter Wissenschaftler – durchaus bekannt in Fachkreisen und bei Lehrern an Hochschulen – und Autor zahlreicher Bücher“. Die Polizei hat von dem zerzausten grauhaarigen Mann mit Stoppelbart und seiner Wohnung Bilder veröffentlicht. Anatolij M. wurde festgenommen und sitzt wegen Störung der Friedhofsruhe in Untersuchungshaft. Die sichergestellten Leichen sollen nach der rechtsmedizinischen Untersuchung zurück in ihre Gräber gebracht werden.

Die Ermittler hatten zunächst einen politischen Hintergrund vermutet, da besonders Gräber von Musliminnen betroffen waren. Deshalb wurde eine Sondereinheit für Extremismusbekämpfung mit dem Fall beauftragt. Sichergestellte Pläne von Friedhöfen, Schuh- und Fingerspuren von den Tatorten sowie das Geständnis zeigen die Täterschaft des Mannes auf, der die Grenzen der Moral überschritten und sich dadurch strafbar machte.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Russland
  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

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December 10, 2005

Russischer Automobilhersteller stellt Wolga-Produktion ein

Russischer Automobilhersteller stellt Wolga-Produktion ein

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Artikelstatus: Fertig 10. Dez. 2005 (CET)
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GAZ 3110 Wolga, Baujahr 1997

Nischni Nowgorod (Russland), 10.12.2005 – Es ist das „Aus“ für ein weiteres Symbol aus den Zeiten der Sowjet-Herrschaft, zukünftig wird es keine PKW mit dem Namen „Wolga“ mehr geben. Wie der Hersteller des „Wolga“, die GAZ-Autofabrik, in Nischni Nowgorod mitteilte, werde man sich auf die Herstellung von Kleinbussen und LKW spezialisieren. Der „Wolga“ sei seit seiner Entwicklung kaum modernisiert worden und hatte mit Qualitätsmängeln zu kämpfen.

Die „Wolga“-Limousinen waren in der Sowjetunion die Oberklassenfahrzeuge für hochgestellte Beamte und Funktionäre. Bei GAZ wolle man zukünftig ausländische PKW montieren.

Quellen

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