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April 24, 2015

Britischer Börsenhändler ergaunerte 40 Millionen Dollar

Britischer Börsenhändler ergaunerte 40 Millionen Dollar

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Veröffentlicht: 13:13, 25. Apr. 2015 (CEST)
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Der DJIA seit 3. Januar 2000 (logarithmische Version)

Die Börse an der New Yorker Wallstreet

London (Vereinigtes Königreich), 24.04.2015 – Ein 37jähriger Börsenhändler aus London soll dafür verantwortlich gewesen sein, dass der Dow-Jones-Index im Jahre 2010 innerhalb von fünf Minuten um 600 Punkte einbrach – das entspricht einem Börsenkapital von einer Billion US-Dollar. Außerdem habe er seitdem rund 40 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) durch Spekulationsgeschäfte und Marktmanipulationen gewonnen. Zuletzt sei er am 6. April dieses Jahres in dieser Hinsicht aktiv gewesen. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wurde er verhaftet, die USA fordern sogar seine Auslieferung. Das US-amerikanische Justizministerium hat in 22 Punkten Verstöße festgestellt, allein zehn davon betreffen die Marktmanipulation. Außer dem Dow-Jones-Index sei auch der Aktienindex Standard & Poor’s 500 betroffen.

Der Dow-Jones-Index stellt die Entwicklung des US-amerikanischen Aktienmarktes dar und wurde 1884 begründet. Es ist ein Kursindex und umfasst die 30 größten US-amerikanischen Unternehmen an der New Yorker Börse. Am 6. Mai 2010 kam es – nach Punkten gemessen – zum massivsten Einbruch des Dow-Jones-Index in seiner Geschichte. Der Index fiel innerhalb von 15 Minuten um 998,50 Punkte auf 9.869,62 und erholte sich danach wieder. Er schloss am Ende des Handelstages bei 10.520,32 Punkten, was einem Minus von 3,20 Prozent entspricht. Die Aufsichtsbehörden Commodity Futures Trading Commission und United States Securities and Exchange Commission kamen in ihrem gemeinsamen Untersuchungsbericht zu dem Ergebnis, dass ein einzelner Händler 75.000 E-Mini-Kontrakte im Wert von 4,1 Milliarden Dollar mit einem Computerprogramm gesteuert und damit den Einbruch maßgeblich verursacht hatte.

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March 17, 2013

Finanzkrise in Detroit – der Niedergang einer Stadt

Finanzkrise in Detroit – der Niedergang einer Stadt

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Veröffentlicht: 13:04, 17. Mär. 2013 (CET)
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Detroit (Vereinigte Staaten), 17.03.2013 – Die US-amerikanische Stadt Detroit befindet sich in einer dramatischen Situation. Nach dem Ergebnis der Finanzprüfung vom 19. Februar ist der Haushalt in einer Notlage, und es wurde ein Krisenmanager gesucht. Rick Snyder, der Governeur des Bundesstaates Michigan, hat auch schon einen Kandidaten gefunden. Nach Presseberichten haben die finanziellen Probleme solch ein großes Ausmaß, dass diese die bisher größte kommunale Insolvenz in den Vereinigten Staaten auslösen könnten. Die Schulden belaufen sich auf schätzungsweise 8 Milliarden US-Dollar, die Arbeitslosenquote liegt bei 18 Prozent. Die Kriminalität ist erschreckend hoch: Hier gibt es nach offiziellen Angaben 11-mal so viele Morde wie in New York City. Vor diesem Hintergrund wirken die widersprüchlichen Angaben zum Personal bei der Polizei geradezu grotesk. So seien nach Angaben der Stadtverwaltung von den 2030 Polizisten nur ein Drittel auf Streife, während die Polizeiführung erklärte, es seien doppelt soviele auf Streife und 15 Prozent seien mit Ermittlungen beschäftigt.

Detroit war einst fünftgrößte Stadt in den Vereinigten Staaten. Hier residieren die Automobilkonzerne Ford, General Motors und Chrysler. Durch die Automobilproduktion wuchs die Einwohnerzahl der Stadt bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts auf rund 1,85 Millionen. Doch durch die allgemeine Wirtschafts-, Immobilien- und Automobilkrise in den USA verloren viele Menschen ihren Arbeitsplatz und verließen die Stadt, so dass die Bevölkerung auf rund 700.000 Einwohner schrumpfte. Gegenwärtig liegt die Arbeitslosenrate bei 18 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt in den USA mit rund 8 Prozent. Etwa 83 Prozent der Detroiter Bevölkerung sind Afroamerikaner, teilweise Nachkommen von Sklaven, die bereits seit der frühen Kolonialzeit von den europäischen Einwanderern gehalten wurden oder später aus Afrika kamen. Detroit ist die US-Großstadt mit dem höchsten Anteil von Afroamerikanern.

Zu der afroamerikanischen Bevölkerungsgruppe, die 12 bis 13 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten hat, gehört auch der amtierende US-Präsident Barack Obama von der Demokratischen Partei. Im Gegensatz dazu ist die Regierung des Bundesstaates Michigan überwiegend von weißen Republikanern besetzt, sodass von einigen Beobachtern darin ein mögliches zusätzliches Konfliktpotential gesehen wird. Das Manager Magazin befürchtet nicht nur einen Rassenkonflikt in diesem Fall, sondern eine Ausweitung der Krise auf andere Städe in den USA.


Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wirtschaft in den Vereinigten Staaten

Quellen

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December 28, 2012

New York: Klavierbauer Steinway wird nicht verkauft

New York: Klavierbauer Steinway wird nicht verkauft

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Veröffentlicht: 11:01, 28. Dez. 2012 (CET)
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Henry E. Steinway gründete 1853 das Unternehmen

Steinway Vienna 001.JPG

New York (Vereinigte Staaten), 28.12.2012 – Das weltweit bekannte Unternehmen Steinway kämpft ums Überleben. Am Mittwoch wurde die Entscheidung getroffen, der Hersteller von Saxophonen, Trompeten, Flügeln und Klavieren will es aus eigener Kraft schaffen. Ein Verkauf kommt derzeit nicht in Frage.

Bei dem Unternehmen stagniert der Absatz, die Produktionskosten sind nicht wettbewerbsfähig. Bereits Mitte 2011 war die Investmentbank Allen & Company engagiert worden, um eine Neuausrichtung der Firma herbeizuführen. Im Jahr 2012 fiel der Aktienkurs um zehn Prozent. Stimmen wurden laut, dass die Firma verkauft werden soll. Jetzt versucht man es mit einem neuen Strategieplan. Firmenchef Michael Sweeney: „Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2013“. Die Steinway Hall, die sich Manhattans 57. Straße befindet und im Firmenbesitz ist, steht weiter zum Verkauf.

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August 21, 2012

Höhenflug der Apple-Aktie: Marktwert des US-Konzerns steigt auf 623 Milliarden US-Dollar

Höhenflug der Apple-Aktie: Marktwert des US-Konzerns steigt auf 623 Milliarden US-Dollar

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Veröffentlicht: 22:41, 21. Aug. 2012 (CEST)
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Apple-Logo

New York (Vereinigte Staaten), 21.08.2012 – Der Produktstart des iPhone 5 wirft seine Schatten voraus. Die Erwartung steigender Umsätze des US-Technologiekonzerns sorgte am Freitag für einen Kursanstieg der Apple-Aktie an der New Yorker Wall Street auf 648,11 US-Dollar. Am heutigen Dienstag stieg der Kurs der Aktie sogar noch weiter auf 653,75 US-Dollar. Schlechte Quartalszahlen hatten im Juli noch für einen Kurssturz auf 575 US-Dollar gesorgt. Für die Wende sorgte nach Ansicht von Branchenkennern die Erwartung des „größten Smartphone-Launchs der Geschichte“ (so ein Analyst) im September. Zeitgleich soll von Apple auch ein neues iPad, eine Miniversion dieses Tablet-PCs, vorgestellt werden. Der Kurs der Aktie wird offenbar auch von der Meldung beeinflusst, Apple arbeite an einer Empfangsbox fürs US-Kabelfernsehen. Für diese Meldung gibt es bisher jedoch keine offizielle Bestätigung von Apple.

Angesichts des historischen Höchststandes der Apple-Aktie errechneten Börsenkenner einen Börsenwert des US-Unternehmens von etwa 623 Milliarden US-Dollar. Apple überflügelt damit die bisherige Rekordmarke, die von dem US-Softwarehersteller Microsoft 1999 aufgestellt wurde. Der nominelle Vergleich beider Werte lässt jedoch die Abwertung der US-Währung durch die Inflation außer Acht. Viele Medien hatten berichtet, Apple sei nun das wertvollste Unternehmen aller Zeiten. Als zweitwertvollstes Unternehmen gilt zurzeit der US-Mineralölkonzern ExxonMobil. Der Börsenwert von Microsoft wird zurzeit auf 257 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Im zurückliegenden Quartal, das am 30. Juni endete, erzielte der US-Konzern einen Umsatz von 35 Milliarden US-Dollar und machte dabei einen Netto-Quartalsgewinn von 8,8 Milliarden US-Dollar.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Apple

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August 11, 2012

Börsen-Bilanz von Facebook: 50 Milliarden Dollar Minus

Börsen-Bilanz von Facebook: 50 Milliarden Dollar Minus

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Veröffentlicht: 12:25, 11. Aug. 2012 (CEST)
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Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, im Jahre 2005

Menlo Park (Vereinigte Staaten), 11.08.2012 – Frischgebackene Aktionäre des internationalen Netzwerkes Facebook müssen schwere Verluste hinnehmen. Wer die Aktie im Mai dieses Jahres für 38 US-Dollar kaufte, hat inzwischen fast die Hälfte verloren. Der Börsenkurs sank in den letzten Tagen zeitweise unter die 20-Dollar-Marke, der Tiefpunkt lag bei 19,82 Dollar bzw. 16,18 Euro. Analysen haben inzwischen weitere Probleme aufgedeckt: Jeder 20. Nutzer soll zwei oder mehr Profile angelegt haben. Etwa 9 Prozent sind Phantome bzw. Fakes, da sie keine realen Personen darstellen, sondern als Profilbild Abbildungen von Tieren oder Phantasiegestalten zeigen. Damit sinken Glaubwürdigkeit und Akzeptanz des Portals. Nach Unternehmensangaben gibt es 955 Millionen Benutzerkonten. Wieviele davon echt bzw. tatsächlich aktiv sind, steht gegenwärtig noch nicht fest. Bisher sind die Registrierung und die meisten Angebote von Facebook kostenlos. Einnahmen erzielt Facebook aus der Werbung, wobei die Werbetreibenden für jeden Klick bezahlen, in den USA und Kanada inzwischen sogar teilweise mehr als einen Dollar je Klick. Dazu trägt hauptsächlich die große Verbreitung mobiler Endgeräte, sogenannter Smartphones und iPads bei, auf denen ein Zugangsprogramm für Facebook inzwischen oft schon vorinstalliert ist. Laut statistischen Erhebungen hat die Zahl der Nutzer, die Facebook-Seiten nur über ein mobiles Endgerät besuchen, von Mai bis Juni weltweit um 23 Prozent auf über 100 Millionen zugenommen.

Zwar sind die Werbeumsätze in den letzten Monaten gewaltig gestiegen, doch es gibt Schwierigkeiten auf den kleinen Displays Werbung darzustellen. Außerdem wird noch mit technischen Schwierigkeiten gekämpft, da auf den Endgeräten unterschiedliche Systeme laufen. Die Möglichkeiten – insbesondere was die Werbeseiten anbelangt – sind im Vergleich zu den PCs noch sehr eingeschränkt.

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July 27, 2012

Börse: Facebook-Aktie auf Rekordtief

Börse: Facebook-Aktie auf Rekordtief – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Börse: Facebook-Aktie auf Rekordtief

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Veröffentlicht: 21:03, 27. Jul. 2012 (CEST)
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Mark Zuckerberg (2011)

Menlo Park (Vereinigte Staaten), 27.07.2012 – Am Freitag notierte die Facebook-Aktie nach massiven Verkäufen nur noch bei 22,28 Dollar. Im Mai 2012, beim Börsengang des Unternehmens, hatte sie 38 Dollar gekostet. So lösten sich 30 Milliarden Dollar an Börsenwert in Luft auf.

Im zweiten Quartal machte das Unternehmen 128 Millionen Dollar Verlust. Auch das Partnerunternehmen Zynga, der Spieleanbieter des Sozialen Netzwerks, musste negative Zahlen bekannt geben. Mark Zuckerberg, Gründer und Vorstandsvorsitzender, der selbst 28 Prozent der Aktien hält, sagte in einer Telefonkonferenz mit Analysten: „Es gibt viele Herausforderungen, aber wir gehen sie an.“ Enorme Kosten fressen die Gewinne auf. Die Investitionen haben sich verdreifacht, sie manifestieren sich in neuen Produkte, Technik und Marketing. Innerhalb von einem Jahr stieg die Zahl der Mitarbeiter von 2.700 auf annähernd 4.000. Fällige Steuern und die Entlohnung der Belegschaft mit Aktien taten ihr Übriges, waren so mitverantwortlich für die schlechten Zahlen. Im Vorjahreszeitraum waren noch 240 Millionen Dollar verdient worden. Zuckerberg gab keine Prognose ab, weder zur Entwicklung des Unternehmens noch zu erwarteten Zahlen im Quartal, dies verunsicherte die Anleger weiter.

Hohe Investitionen werden auch getätigt, um das Netzwerk im Bereich des mobilen Internets zu etablieren. Immer mehr Nutzer tummeln sich dort. Hier stellen Analysten die Frage, wie damit Geld verdient werden soll, da bei der kleinen Darstellung kaum Werbung möglich ist. Die User dagegen sind weiter bei Facebook unterwegs, Ende Juni hatte Facebook 955 Millionen monatliche Nutzer nach 901 Millionen Ende März. Zuckerberg ist zuversichtlich, er sprach von neuen Werbemöglichkeiten. Managerin Sheryl Sandberg kommentiert: „Wir sind gut aufgestellt beim Buhlen um Werbegelder.“ Dafür spricht auch der gegenüber dem letzten Jahr um 32 Prozent gestiegene Umsatz.

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May 1, 2012

Facebook goes Wall Street

Facebook goes Wall Street – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Facebook goes Wall Street

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Veröffentlicht: 12:32, 1. Mai 2012 (CEST)
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Facebook.svg

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 01.05.2012 – Die Würfel sind gefallen: Der seit Langem geplante und mit Spannung erwartete Börsengang des US-Internetdienstes Facebook wird voraussichtlich Mitte Mai am 17. Mai stattfinden. Die endgültige Bestätigung seitens der amerikanischen Börsenaufsicht SEC steht zwar noch aus, aber Insider sind sich sicher, dass diesem „Börsengang des Jahres“ nichts mehr entgegen steht. Der vorbörsliche Unternehmenswert wird auf ca. 100 Mrd. Dollar geschätzt.

Die Meinungen über den zukünftigen Erfolg des Unternehmens sind geteilt. Skeptiker warnen vor einer Überbewertung des Unternehmens und sehen darin schon die Anzeichen der nächsten „Internetblase“. Die Optimisten sagen dem Unternehmen eine rosige Zukunft voraus, allein der Datenvorrat sei ein Erfolgsgarant. Diese Euphorie ist wohl zum großen Teil auf die bisherigen Branchenerfolge der Firma Apple und Google zurückzuführen, denen man anfangs ebenso skeptisch gegenüberstand. Aber sie haben alle Kritiker eines besseren belehrt.

Ob Facebook diesen hohen Ansprüchen mittelfristig gerecht werden wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin gilt: „Eine günstige Aktie kann immer noch günstiger werden und eine teure Aktie immer noch teurer“.

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March 11, 2012

Dallas: Psychisch gestörte Stewardess kündigt Flugzeugabsturz an

Dallas: Psychisch gestörte Stewardess kündigt Flugzeugabsturz an

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Veröffentlicht: 08:27, 11. Mär. 2012 (CET)
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Airbus von American Airlines auf dem Rollfeld (Archivaufnahme)

Dallas (Vereinigte Staaten), 11.03.2012 – American Airlines Flug 2332 kurz vor dem Start vom Flughafen von Dallas, eine Stewardess gibt die Sicherheitshinweise durch. Anschließend der Satz „Ich bin für den Absturz dieses Flugzeugs nicht verantwortlich, Captain“. Sie spricht über die Terroranschläge vom 11. September und die Insolvenz von American Airlines, bis sie von Passagieren überwältigt wird.

Die Piloten der Maschine scheinen nicht beeindruckt gewesen zu sein. Sie ließen die Maschine Richtung Startbahn rollen. Der Flug sollte nach Chicago gehen. Nach wenigen Minuten ging es wieder zurück Richtung Gate. Anderen Flugbegleitern war es nicht gelungen, die Kollegin zu beruhigen. Passagiere hatten über Handy bereits die Polizei verständigt. Zwei Crew-Mitglieder waren durch die verhaltensauffällige Stewardess verletzt worden. Fluggästen war es dann gelungen, die Frau zu überwältigen. Sie wurde der Polizei übergeben. Es dauerte wohl einige Minuten, bis die Ordnungshüter der Frau Handschellen angelegt hatten und sie aus dem Flugzeug brachten.

Der Abflug verzögerte sich um 90 Minuten; die gesamte Besatzung wurde vor dem Abheben ausgetauscht. Die Fluggäste erhielten während des anschließenden Fluges zur Entschädigung alle alkoholischen Getränke kostenlos.

Ende November 2011 hatte American Airlines Gläubigerschutz beantragt; der Flugbetrieb läuft weiter.

Fluggäste filmten die Szene mit

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  • Portal:Luftfahrt

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February 15, 2012

US Airways und American Airlines gaben Fusion bekannt

US Airways und American Airlines gaben Fusion bekannt

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Veröffentlicht: 17:58, 15. Feb. 2013 (CET)
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Eine Boeing 767-300ER der American Airlines

Fort Worth (Vereinigte Staaten), 15.02.2012 – Am Donnerstag, dem 14. Februar 2013, wurde die Fusion von US Airways mit American Airlines, die am Mittwoch Abend vereinbart wurde, bekannt gegeben. Der Name der neuen, nun weltgrößten Fluggesellschft wird American Airlines mit Sitz in Fort Worth sein. Das neue Unternehmen wird mit elf Milliarden Dollar bewertet.

Das neue Unternehmen wird von Doug Parker, dem bisherige Vorstandsvorsitzenden (CEO) von US Airways, geleitet. Der ehemalige CEO von American Airlines, Tom Horton, wird Verwaltungspräsident. Das gemeinsame Unternehmen beschäftigt dann etwa 94.000 Mitarbeiter und bedient täglich 6500 Flüge mit 950 Maschinen.

72 % der Aktien des neuen Unternehmens werden von den Aktionären der insolventen American Airlines gehalten, der Rest von den Aktionären von US Airways. Nutznießer der Fusion sind daher hauptsächlich die Gläubiger der insolventen Fluggesellschaft American Airlines.

Der Vertrag muss aber noch von den Aktionären, dem Insolvenzgericht und den US-Regulierungsbehörden genehmigt werden.

Mit dem Deal soll American Airlines aus der im November 2011 angekündigten Insolvenz geführt werden. Seit dem Beginn des Insolvenzverfahrens wurden hierfür mehrere Tausende Stellen gestrichen. Bis 2015 wird mit Einsparungen im neuen Unternehmen von einer Milliarde Dollar jährlich gerechnet.

Es gab bereits in den vergangenen Jahren Fusionen von amerikanischen Fluggesellschaften, so z. B. zwischen United Airlines und Continental. Mit dem Zusammenschluss von US Airways und American Airlines wird es nur noch vier Fluggesellschaften auf dem amerikanischen Markt geben: American, Delta, United und Southwest. Als bedeutendster Nachteil der Fusion wird ein reduzierter Wettbewerb angesehen. Auch ist in der Zukunft im Rahmen der Zusammenführung mit Logistikpannen zu rechnen.

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  • Portal:Luftfahrt

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December 26, 2011

Anonymous hackt sich bei US-Sicherheitsunternehmen ein und bucht 1 Million Dollar für gemeinnützige Zwecke ab

Anonymous hackt sich bei US-Sicherheitsunternehmen ein und bucht 1 Million Dollar für gemeinnützige Zwecke ab

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Veröffentlicht: 13:01, 26. Dez. 2011 (CET)
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Expectus.jpg

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 26.12.2011 – Anonymous suchte das US-Institut Stratfor an Weihnachten heim. Nach Angaben der Hacker wurden Zugangsdaten für 90.000 Kreditkarten entwendet. Über Twitter wurde ein Internet-Link veröffentlicht, über den man Einsicht in die sonst geheimgehaltenen Kundendaten von Stratfor nehmen konnte.

Anonymous hat mit den Kreditkartendaten 1 Million Dollar an wohltätige Organisationen überwiesen. Unfreiwillig wurden Stratfor-Kunden so zu Spendern. Kunden von Stratfor sollen sein: das US-Verteidigungsministerium, die US-Armee, die US-Luftwaffe und Technologiekonzerne wie Apple und Microsoft. Zum Beispiel gab es eine Spende von 180 Dollar vom Heimatschutz-Ministerium an das Rote Kreuz in den USA.

Homepage des US-Instituts Stratfor nach dem Hackerangriff

4.000 Kreditkartennummern sollen von Angestellten der betroffenen Kunden von Stratfor stammen. Über die YouTube-Seite sind Berichte des Instituts noch abrufbar; die offizielle Homepage arbeitet nicht mehr.

Strategic Forecasting, Inc – bekannt als STRATFOR – ist ein 1996 gegründetes, privatwirtschaftlich betriebenes Unternehmen, das Analysen, Berichte und Zukunftsprojektionen zur Geopolitik anbietet. Meist sind die außenpolitischen Spielräume der Vereinigten Staaten im Fokus der Untersuchungen. Für Projektionen und Szenarien werden aber auch die internationalen Ausgangslagen und Interessen berücksichtigt und analysiert. Das US-Magazin Barrons bezeichnete Stratfor aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Eigenschaften 2010 als „Schatten-CIA“.

Anonymous bekundete, dass die Daten leicht zugänglich gewesen seien und nicht verschlüsselt waren. „Gar nicht mehr so privat und sicher?“ schrieben die Hacker und kündigten weitere Aktionen an. Unternehmenschef George Friedman teilte mit, dass man mit den zuständigen Behörden zusammenarbeitet, um die Verantwortlichen zu überführen.

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