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October 14, 2005

Notgelandete „Cessna 182“ konnte wieder abheben

Notgelandete „Cessna 182“ konnte wieder abheben

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Artikelstatus: Fertig 10:26, 15. Okt. 2005 (CEST)
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Bokholt-Hanredder (Deutschland), 14.10.2005 – Tonis Barrs, der Pilot der am Bokholter See notgelandeten „Cessna 182“, hatte Grund zur Freude. Der 50-jährige Holländer, der als sehr erfahrener Pilot gilt, konnte gestern mit seiner Maschine weiterfliegen. Ungewöhnlich war die Startbahn: Er startete direkt von der Wiese aus, auf der er am Dienstagnachmittag unmittelbar neben der Autobahn 23 gelandet war. Ein Schaden am Motor zwang ihn zu diesem unfreiwilligen Zwischenstopp. In einer Meisterleistung hatte Barrs bei der Notlandung einen Überschlag seiner Cessna verhindert, dafür rutschte sie in einen Graben und erlitt Beschädigungen am Bug und der Tragfläche.

Vor dem Start auf der Wiese begutachtete ein Experte der Luftaufsichtsbehörde aus dem Kieler Verkehrsministerium die ungewöhnliche Startbahn. Als er die Erlaubnis zum Wiesenstart gab, war die Entscheidung für Barrs gefallen.

Der Ordnungsamtsleiter des Amtes Rantzau, Rainer Schattauer, bestätigte die Entscheidung: „Die Voraussetzungen sind gut, wir haben keine Bedenken.“ Zuvor beauftragte Schattauer einen Landwirt, die ungewöhnliche Startbahn auf der Wiese zu „präparieren“. Daraufhin wurde das Gras auf 250 Meter Länge gemäht, der Boden wurde glatt gewalzt. Barrs erklärte sich mit dem Ergebnis der Arbeiten sehr zufrieden. Für den Start reichten ihm jedoch 100 Meter „Rollbahn“. Dann hob das Kleinflugzeug problemlos ab. Barrs drehte noch zwei Ehrenrunden über Bokholt-Hanredder und flog nach Bremen. Auf dem dortigen Flugplatz landete er gestern Nachmittag problemlos auf der regulären Landebahn.

Bis gestern Mittag waren Ingenieure einer Flugzeugwerft auf der Wiese mit der Reparatur des Motors beschäftigt. Auch die Schäden am Bug und an der Tragfläche der Maschine wurden repariert. Die Alternative wäre die Demontage der defekten Maschine gewesen. Anschließend hätte sie per LKW in die Werft transportiert werden müssen. So hat eine spektakuläre Notlandung ein außergewöhnliches Ende genommen.

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  • Notlandung einer „Cessna 182“ in der Nähe des Bokholter Sees (11.10.2005)

Quellen

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October 11, 2005

Notlandung einer „Cessna 182“ in der Nähe des Bokholter Sees

Notlandung einer „Cessna 182“ in der Nähe des Bokholter Sees

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Artikelstatus: Fertig 14:09, 12. Okt. 2005 (CEST)
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Bokholt-Hanredder (Deutschland), 11.10.2005 – Heute Nachmittag gegen 15:13 Uhr MESZ ging bei der Polizeidienststelle Pinneberg ein Alarm ein. Demnach wäre ein Flugzeug notgelandet, Ort des Geschehens seien Felder beim Bokholter See am Ort Bokholt-Hanredder.

Die kurz darauf am Unfallort erschienenen Polizisten stellten fest, dass eine einmotorige Propellermaschine des Typs „Cessna 182“ tatsächlich eine Notlandung unternommen hatte. Das Flugzeug war bei der Landung auf einer Wiese in einen Graben gerutscht. Der Pilot Tonis Barrs, der in Hartenholm gestartet war, blieb unverletzt. Er selbst war es, der über Handy den Tower in Hamburg verständigt hatte. Er hatte bis zur Notlandung etwa zehn Minuten Flug hinter sich gebracht.

Die Polizei Pinneberg hat nun die zuständigen Behörden informiert. Es scheint sich um einen technischen Defekt an der Maschine gehandelt zu haben, dann der Pilot gab an, der Antrieb der Maschine habe einen plötzlichen Leistungsabfall angezeigt. Am Flugzeug wurde die linke Tragfläche beschädigt. Der Neuwert einer Cessna beträgt etwa 80.000 bis 100.000 Euro. Ermittlungen des Luftfahrt-Bundesamtes sollen nun klären, ob an der Maschine ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt, und die Unfallursache klären.

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