WikiNews de

December 6, 2005

Zahl der Todesopfer bei Einsturz einer Schwimmhalle in Russland auf 14 gestiegen

Zahl der Todesopfer bei Einsturz einer Schwimmhalle in Russland auf 14 gestiegen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Tschussowoi (Russland), 06.12.2005 – Die Zahl der Menschen, die bei einem Einsturz einer Schwimmhalle in Russland ums Leben gekommen sind, hat sich auf 14 erhöht. Eine 100 Quadratmeter große Betondecke, die erst 1992 installiert worden war, war auf etwa 30 Schwimmer gestürzt, die sich im Becken befanden. Der Unglücksort befand sich in der Stadt Tschussowoi am Ural und liegt etwa 2.000 Kilometer nordöstlich von Moskau.

Neun Überlebende des Unglücks liegen noch im Krankenhaus. Nach Angaben des Chefarztes hätten die meisten Prellungen und Gehirnerschütterungen erlitten. Ein Junge leide unter starken Unterkühlungen, da die Rettungsaktion eine längere Zeit in Anspruch nahm und er im Wasser ausharrren musste.

Die Unglücksursache ist aller Voraussicht nach in Baumängeln zu suchen. Eine Reporterin des Fernsehsenders NTW berichtete, dass Experten bei einer Untersuchung im Jahr 2004 Korrosionsschäden an den Stahlträgern der Dachkonstruktion festgestellt hätte. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 5, 2005

Schwimmhalle in Russland eingestürzt

Schwimmhalle in Russland eingestürzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schwimmhalle in Russland eingestürzt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 07:32, 5. Dez. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Tschussowoi (Russland), 05.12.2005 – In Russland hat am Sonntag der Einsturz einer Schwimmhalle neun Menschen das Leben gekostet, darunter auch das zweier Kinder. Eine 100 Quadratmeter große Betondecke, die erst 1992 installiert wurde, stürzte auf etwa 30 Schwimmer, die sich im Becken befanden. Der Unglücksort befindet sich in der Stadt Tschussowoi am Ural und liegt etwa 2.000 Kilometer nordöstlich von Moskau.

Über die genaue Unglücksursache liegen noch keine Angaben vor, eine zu hohe Schneebelastung wurde von Zivilschützern aber schon ausgeschlossen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 16, 2005

Schweres Erdbeben in Japan fordert mindestens 56 Verletzte

Schweres Erdbeben in Japan fordert mindestens 56 Verletzte

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Lage Japans

Sendai (Japan), 16.08.2005 – Bei einem Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala sind an der japanischen Pazifikküste mindestens 56 Menschen verletzt worden. Das Epizentrum befand sich vor der Küste in der Nähe der Millionenstadt Sendai. Schnellzüge wurden angehalten und ein in der Nähe befindliches Atomkraftwerk automatisch abgeschaltet. Mindestens 22 Besucher eines Schwimmbades wurden verletzt, als bei dem Beben Teile der Decke einstürzten. Selbst im 300 Kilometer entfernten Tokio schwankten noch Gebäude. Eine Tsunami-Warnung, welche die Präfektur Miyagi aussprach, konnte wieder aufgehoben werden.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 31, 2005

Wim Duisenberg tot aufgefunden

Wim Duisenberg tot aufgefunden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Wim Duisenberg tot aufgefunden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Faucon (Frankreich), 31.07.2005 – Der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg, ist tot. Der 70-Jährige wurde am Sonntagmorgen leblos im Schwimmbad seines Hauses im südfranzösischen Faucon aufgefunden.

Sofort eingeleitete Wiederbelebungsversuche waren laut Angaben der Polizei erfolglos. Die Obduktion ergab später, dass Duisenberg nach einer Herzschwäche ertrunken war. Ein krimineller Hintergrund könne ausgeschlossen werden, sagte der französische Staatsanwalt Jean-Francois Sampieri. Der gebürtige Niederländer sei eines natürlichen Todes gestorben.

Duisenberg galt als „Vater des Euro“. Er leitete die EZB von Mai 1998 bis Herbst 2003. Während seiner Amtszeit wurde der Euro eingeführt, daher auch die Bezeichnung „Mr. Euro“. Sein Nachfolger als Präsident der EZB wurde der französische Finanzexperte Jean-Claude Trichet.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 19, 2005

Nürnberger Ingenieurbüro ist am Bau des höchsten Gebäudes in Europa beteiligt

Nürnberger Ingenieurbüro ist am Bau des höchsten Gebäudes in Europa beteiligt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Nürnberg (Deutschland) / Moskau (Russland), 19.02.2005 – In Moskau entsteht zur Zeit nur vier Kilometer entfernt vom Kreml das höchste Gebäude Europas, der Federazija (dt. Föderation). Der aus zwei Türmen in Form zweier Spitzsegel bestehende Komplex wird insgesamt 340 Meter hoch und überragt damit um 81 Meter das bisher höchste Gebäude, den 259 Meter hohen Frankfurter Commerzbank-Turm. Inklusive der Spitze wird der Federazija sogar 440 Meter hoch werden. Die Baukosten wurden auf 390 Millionen Euro veranschlagt.

Am 9. Februar 2005 fand nun die Grundsteinlegung statt. In den Wolkenkratzer werden Luxushotels und Büros einziehen, es sind aber auch Appartements und Wohnungen für Privatpersonen vorgesehen. Der höhere der beiden Türme wird 81 Stockwerke bekommen, andere Quellen berichten sogar von 87 Stockwerken. In den obersten zwei Stockwerken befinden sich Restaurants, ein Fitneßclub, ein Schwimmbad und die Aussichtsplattform. Der Besucher durchquert auf dem Weg zum Panorama-Lift ein 20 Meter hohes Aquarium mitten im futuristisch aussehenden Foyer.

Die Gesamtplanung des Wolkenkratzers wurde durch eine große deutsche Architektengemeinschaft aus Hamburg und Berlin abgewickelt. Ebenfalls aus Deutschland, und zwar aus Nürnberg, stammt die Haustechnikplanung der Türme. Ein Ingenieurbüro mit derzeit 336 Mitarbeitern plante die technische Ausrüstung der beiden Türme. Enthalten ist in diesem Auftrag alles, was zu einem Gebäude gehört, vom Aufzug über die Heizung bis hin zur Kommunikationstechnik, Feuerlöscheinrichtungen etc. Der Gesamtwert dieses Auftrages beträgt ca. 2,5 Millionen Euro. Bei einer internationalen Ausschreibung im Jahr 2004 hatte das Nürnberger Ingenieurteam den Auftrag erhalten. Der Niederlassungsleiter des Ingenieurbüros hat bereits jahrzehntelange Erfahrung im russischen Bauwesen. Die Firma betreibt bereits seit 2002 neun Büros in Moskau und ist mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut.

Die Fertigstellung wird für 2007 erwartet. Bis zu diesem Zeitpunkt wird das Moskauer „Triumph Palace“, ein Wohnhaus mit einer Höhe von 264 Metern, das höchste Gebäude der Stadt bleiben. Die geplante Bauzeit des Federazija von etwa zwei Jahren ist ebenfalls rekordverdächtig. Pro Etage haben die Bauherren nur zwei bis drei Tage Bauzeit einkalkuliert.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.