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December 30, 2014

Legendäre Diskothek „Lila Eule“ in Bremen feierte Jubiläum

Legendäre Diskothek „Lila Eule“ in Bremen feierte Jubiläum

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Veröffentlicht: 00:07, 30. Dez. 2014 (CET)
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Lila Eule – Schild über dem Eingang in der Bernhardstraße

Bremen (Stadt) (Deutschland), 30.12.2014 – Am 27. Dezember 1959 wurde die „Lila Eule“ im Keller eines Trümmergrundstücks in der Bremer Langenstraße Nr. 27 als Jazzlokal eröffnet. Vor 50 Jahren – am 4. Januar 1965 – zog das Lokal an den heutigen Standort in der Bernhardstraße und ist damit eine der ältesten noch bestehenden Diskotheken in Deutschland. Die Diskothek schrieb auch Politikgeschichte. Eine noch erhaltene Wandinschrift lautet: „Am 27. November 1967 spricht um 20 Uhr Rudi Dutschke in der Lila Eule über Außerparlamentarische Opposition in unserer Gegenwart.“ Zu dem vierköpfigen Kollektiv, welches damals das Lokal übernommen hatte, gehörte der Architekt Olaf Dinné, der 1979 als einer der ersten Abgeordneten einer grünen Partei in ein deutsches Landesparlament einzog. Im Laufe der Zeit wurde die „Lila Eule“ auch international bekannt. Zu den ersten Künstlern, die dort auftraten, gehörte der britische Jazzklarinettist Bernard Stanley Bilk, und am 25./26. Februar 2012 war der US-Musiker Alex Gimeno als Diskjockey zu Gast.

Zum diesjährigen 55-jährigen Jubiläum, das mit einem Unterhaltungsprogramm bis in die Morgenstunden gefeierte wurde, gaben nur wenige Personen aus der Gründerzeit ein kurzes Stelldichein. Zu Beginn spielte die kalifornische Rockband Andy Frasco & The U.N., für deren zweistündiges Livekonzert eine zusätzliche Bühne aufgebaut und mit Goldlametta geschmückt wurde. Dieser Auftritt weckte das Interesse von Besuchern, die aus ganz Deutschland angereist kamen. Die Bühne musste anschließend wieder entfernt werden, um für das tanzbegeisterte Publikum Platz zu schaffen. Mehrere Discjockeys boten nacheinander ein breites Spektrum musikalischer Stilrichtungen von Rock bis Elektrobeat und nutzten alle technischen Mittel von der herkömmlichen Langspielplatte bis zur neusten Soundmaschine.

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June 13, 2014

Universität Bremen will den Studiengang Psychologie einstellen

Universität Bremen will den Studiengang Psychologie einstellen

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Veröffentlicht: 13:35, 13. Jun. 2014 (CEST)
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Bibliotheksgebäude der 1971 gegründeten Universität Bremen

Bremen (Deutschland), 13.06.2014 – Wenn es nach dem Willen der Bremer Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt ginge, wird es demnächst an der Bremer Universität den Studiengang Psychologie nicht mehr geben. Die Begründungen dafür wurden von Vertretern der Universität allerdings als peinlich empfunden. Sie beklagen, das Fach sei schon seit Jahren heruntergespart worden. Bei 1.000 Studenten gibt es nur sechs Professoren, von denen vier demnächst in den Ruhestand gehen. Im Wintersemester 2013/14 gab es 270 Studienplätze für Psychologie in Bremen. Das Fach unterliegt dem Numerus clausus, so dass sich nur die besten Abiturienten bewerben können. Dennoch gab es rund 5.000 Bewerber. Im Widerspruch dazu steht in der Begründung im vorliegenden Entwurf der Landesregierung für einen Wissenschaftsplan 2020, das Bremer Studienfach stehe in der Bewertung nicht so gut da. Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass diese Bewertung von Studierenden vorgenommen wurde und diese sich offenbar nicht ausreichend von den Professoren betreut fühlen. Das – so sagen Kritiker – sei bei einem Verhältnis von sechs Professoren auf 1.000 Studenten auch kein Wunder. Unmut über die Planungen der Behörde wurden gestern auf einer Anhörung in der Bürgerschaft geäußert, zu der die mitregierende Partei Bündnis 90 / GRÜNE eingeladen hatte. Diese Veranstaltung, auf der sich Vertreter aller staatlichen Hochschulen des Landes Bremen zu Wort meldeten, wurde von der wissenschaftspolitischen Sprecherin Silvia Schön und dem grünen Fraktionssprecher Matthias Güldner geleitet. Die umstrittene private Jacobs-Universität war bei der Veranstaltung nicht vertreten.

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December 2, 2013

Piratenpartei wählt neuen Bundesvorstand

Piratenpartei wählt neuen Bundesvorstand

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Veröffentlicht: 23:47, 2. Dez. 2013 (CET)
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Bremen (Deutschland), 02.12.2013 – Auf dem Bundesparteitag in Bremen vom 30.11.2013 bis zum 1.12.2013 hat die Piratenpartei einen neuen Vorstand gewählt. Zum neuen Bundesvorsitzenden wurde Thomas Wirth gewählt. Der neue Bundesvorstand wird außerdem gebildet von Carolin Mahn-Gauseweg (stellv. Vorsitzende), Stefan Bartels (Schatzmeister), Stephanie Schmiedke (Generalsekretärin), Björn Niklas Semrau (politischer Geschäftsführer), Veronique Schmitz (stellv. Generalsekretärin) und Gefion Türmer (zweite stellv. Generalsekretärin).

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November 20, 2012

Tanklager in Bremen-Farge: Zukunft noch ungewiss

Tanklager in Bremen-Farge: Zukunft noch ungewiss

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Veröffentlicht: 22:24, 20. Nov. 2012 (CET)
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Im Gegensatz zu den meisten Tanklagern – hier ein 100-Millionen-Liter-Tank bei Wilhelmshaven – ist das Tanklager in Farge unterirdisch angelegt

Bremen (Deutschland), 20.11.2012 – Ein gewaltiges Tanklager in Bremen-Nord bietet Raum für 320 Millionen Liter Benzin – es stammt aber aus dem Zweiten Weltkrieg. Gegenwärtig wird ein Streit darum geführt, woher die Boden- und Grundwasserverunreinigungen im Umkreis des Geländes stammen. Sicher ist bisher nur, dass während des Zweiten Weltkrieges, als niemand an Umweltschutz dachte, große Mengen des Kraftstoffs in den Boden gelangt sind. Auch in der Zeit nach 1945, als die westlichen Besatzungsmächte in Deutschland sich um den Nachschub – vor allem während der Berlinblockade 1948/1949 – kümmerten, wurde nicht gerade achtsam mit Benzin und anderen wassergefährdenden Stoffen umgegangen. Allerdings wurde das Tanklager seit der Zeit des Kalten Krieges auch noch bis vor einigen Jahren für die Vorratshaltung betrieben. Diese Vorratshaltung diente der Bundeswehr bzw. der NATO, so dass Informationen über Art und Menge der Stoffe aus Geheimhaltungsgründen nicht verfügbar waren.

Die Bundeswehr hat entschieden, das Tanklager aufzugeben. Wer es zukünftig betreiben wird, ist ungewiss. Auf jeden Fall müssen mögliche Interessenten dafür Sorge tragen, dass sämtliche Rohrleitungen und Behälter überprüft werden, um weitere Verunreinigungen für die Zukunft auszuschließen. Heute Abend befasste sich das Bremer Parlament mit einem Dringlichkeitsantrag von Bündnis90/GRÜNE. Dabei ging es jedoch nicht um die Frage, welche Planungen es für das Tanklager gibt, sondern wie die Bevölkerung über die Risiken durch die Boden- und Grundwasserverunreinigungen informiert werden soll.

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  • Portal:Energiepolitik

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November 15, 2012

Bremer Bauamt will keine energiesparenden Häuser

Bremer Bauamt will keine energiesparenden Häuser

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Veröffentlicht: 20:20, 15. Nov. 2012 (CET)
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Passivhaus in Deutschland – in Bremen tut sich eine Behörde schwer damit

Bremen (Deutschland), 15.11.2012 – Das für den Nordzipfel der Freien Hansestadt zuständige Bauamt stellt sich gegen Planungen der rot-grünen Landesregierung. Wie die Presse berichtet, können aus gestalterischen Gründen die vom Wohnungsbauunternehmen GEWOSIE vorgeschlagenen Passivhäuser nicht errichtet werden, weil diese dreigeschossig sind und angeblich nicht in die Umgebung mit zweigeschossigen Häusern aus den 1960er Jahren passen. Außerdem fehle nach Auskunft des Behördenleiters ein Bebauungsplan für das Gebiet. Es geht um rund 80 Wohnungen, die neu gebaut werden sollen. Dafür sollen alte Gebäude, die nicht mehr den heutigen energetischen Standards entsprechen, abgerissen werden.

Der grüne Umweltsenator des kleinsten Bundeslandes war im Sommer 2009 bei der Grundsteinlegung des ersten Passivhauses eines Bremer Unternehmens. Seitdem werden immer mehr energiesparende Häuser dieses Typs gebaut. Für das Verhalten der Baubehörde im konkreten Fall hat der Vorstand des Wohnungsbauunternehmens kein Verständnis. Auf die Bauvoranfrage vom Februar diesen Jahres kam im Oktober die ablehnende Antwort von der Behörde, an deren Spitze nach wie vor ein grüner Umweltsenator steht. Der Leiter des Bauamtes Bremen-Nord schlägt jetzt vor, einen Bebauungsplan aufzustellen. Dem Vorstand der GEWOSIE dauert das ganze zu lange und er erwartet Hilfe von der Politik.

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October 28, 2012

Schadensersatzklage des Bundes gegen Bremer Vulkanchef zurückgezogen

Schadensersatzklage des Bundes gegen Bremer Vulkanchef zurückgezogen

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Veröffentlicht: 12:43, 28. Okt. 2012 (CEST)
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Blick auf die ehemalige Werft „Bremer Vulkan“ im Jahre 2006

Bremen (Deutschland), 28.10.2012 – Die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben, die von dem früheren Vorstandschef des Bremer Vulkan Schadensersatz in Höhe von fünf Millionen Euro forderte, hat ihre Klage zurückgezogen. In dem von Friedrich Hennemann aufgebauten Werftenverbund waren rund 435 Millionen Euro staatliche Subventionen nicht für Unternehmen in den neuen Bundesländern verwendet worden, sondern flossen in das sogenannte Cash-Management des Konzerns, der 1996 in Konkurs ging. Daraufhin wurden fünf ehemalige Mitglieder des Vulkan-Vorstands verklagt. Hennemann, der bis 1987 Senatsdirektor in Bremen gewesen war, und zwei weitere Verantwortliche sind wegen Untreue zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Der ehemalige Senatsdirektor hatte 1987 die Führung der Werft übernommen, trat aber im Herbst 1995 zurück. Er hat sich inzwischen mit der Bundesanstalt auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt.

Mit der endgültigen Schließung der Vulkan-Werft im August 1997 ging ein wichtiger Teil der Bremer Industriegeschichte zu Ende. Der vor fast 120 Jahren gegründete Betrieb beschäftigte 1995 im Industrieverbund 22.500 Mitarbeiter. Vom Großaktionär Thyssen-Bornemisza hatte das Land Bremen einen maßgeblichen Teil der Aktien übernommen. Ab den 1980er Jahren wurde versucht, durch Fusionen mit anderen Schiffsbaubetrieben im Weltmarkt zu konkurrieren. 1992 gehörte fast die gesamte ostdeutsche Werftindustrie zum Vulkan-Verbund.

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  • Portal:Recht

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October 19, 2012

Bremer Freimarkt ist eröffnet

Bremer Freimarkt ist eröffnet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Bremer Freimarkt ist eröffnet

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Veröffentlicht: 23:26, 19. Okt. 2012 (CEST)
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Bremer Roland auf dem Marktplatz mit Freimarktsherz

Bremer Freimarkt bei Nacht

Bremen (Deutschland), 19.10.2012 – Am heutigen Abend wurde der Bremer Freimarkt – eines der ältesten Volksfeste Deutschlands – auf der Bürgerweide eröffnet. Die Ursprünge dieses Volksfestes lassen sich bis zum Jahre 1035 zurückverfolgen, von 1700 bis 1814 begann das Fest jedes Jahr am 18. Oktober. Vor der Eröffnung findet seit einigen Jahren ein historisches Spektakel statt, an dem auch Schauspieler der Bremer Shakespeare-Company mitwirken. Mit einem Nachbau einer alten Kogge legt ein Gesandter am Weserufer nahe der Innenstadt an und wandert mit seinen Begleitern zum Marktplatz, wo der Kleine Freimarkt stattfindet. Dort wird von Mitgliedern der Schornsteinfegerinnung dem Roland sein Freimarktsherz umgehängt. Traditionell sticht abends der jeweils amtierende Innensenator im Bayernzelt auf der Bürgerweide das erste Bierfass an. Anschließend findet auf der Bühne ein Tanz mit der Miss Freimarkt statt. Spätabends ist zudem auch ein Feuerwerk über dem Veranstaltungsplatz zu bewundern. Der Ausruf Ischa Freimaak soll eine gelöste und freizügige Stimmung unter den Gästen verbreiten.

Das Volksfest ist eine wichtige Einnahmequelle für die Schausteller mit Karussells und Imbissbuden, die teilweise schon zwei Wochen vorher aus ganz Deutschland anreisen. Zu den Attraktionen gehören neben dem in Bremen hergestellten größten transportablen Riesenrad der Welt zahlreiche neuartige Karussells. Der Freimarkt dauert in diesem Jahr bis einschließlich Sonntag 4. November. Die anschließenden Abbauarbeiten, insbesondere der technisch komplexen Fahrgeschäfte, werden danach rund zehn Tage in Anspruch nehmen.

Themenverwandte Artikel

  • München: Eröffnung des 179. Oktoberfests (22.09.2012)

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September 7, 2012

Bremen: Mann in Parkhaus erschossen

Bremen: Mann in Parkhaus erschossen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Bremen: Mann in Parkhaus erschossen

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Veröffentlicht: 20:13, 7. Sep. 2012 (CEST)
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Bremen (Deutschland), 07.09.2012 – Wie ein Sprecher der Bremer Polizei bekannt gab, wurde ein Mann in einem Parkaus in der Innenstadt Bremens Opfer eines Verbrechens. Der ca. 50-jährige Mann wurde am vergangenen Samstag, den 1. September, mit einer Schussverletzung in dem Parkhaus gefunden, wo er zunächst reanimiert werden konnte.

Der Mann verstarb jedoch, kurz nachdem er in eine Klinik eingewiesen wurde. Da das Opfer keine Papiere bei sich hatte, ist seine Identität noch unbekannt. Auch die Spuren auf den möglichen Täter fehlen noch. Das Parkhaus wurde gesperrt. Das zuständige Fachkommissariat nahm die Ermittlungen in dem Parkhaus bereits auf und ist unter anderem auf der Suche nach möglichen Augenzeugen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Deutschland
  • Portal:Bremen (Stadt)

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September 2, 2012

Zweitägiges Altstadtfest in Bremen

Zweitägiges Altstadtfest in Bremen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Zweitägiges Altstadtfest in Bremen

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Veröffentlicht: 16:39, 2. Sep. 2012 (CEST)
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Bremen (Deutschland), 02.09.2012 – Zum ersten Mal seit langer Zeit findet in Bremens ältestem Stadtviertel, dem sogenannten Schnoor, ein zweitägiges Fest statt. Am gestrigen Samstag hatten die Geschäfte ausnahmsweise bis 24 Uhr geöffnet. Zuletzt hatte es im Jahre 2008 eine ähnliche Veranstaltung gegeben, die sogenannte Schnoorfalle, die allerdings nur einen Tag gedauert hatte.

Das Schnoorviertel mit seinen engen Gassen und schmalen Häusern ist international bekannt. Da viele Geschäftsleute auch selbst in den Häusern wohnen, ist der Betrieb angesichts des Touristenstroms von der Stadtverwaltung zeitlich begrenzt. Zwar dürfen die Läden an sieben Tagen in der Woche geöffnet haben, doch gibt es Ruhezeiten z.B. ab Weihnachten, so dass an den Sonntagen bis Ostern die Geschäfte geschlossen haben. Auch die Ansiedlung neuer gastronomischer Betriebe, von denen es bereits rund 20 gibt, ist vom Baurecht ausgeschlossen.

Der heutige Sonntag ist insbesondere den Kindern gewidmet. Von einer Gondel aus können die mittelalterlich anmutenden Häuser von oben betrachtet werden, im Geschichtenhaus werden historische Kostüme zum Ausprobieren angeboten. Viele Künstler und Handwerker – Maler, Zeichner, Gold- und Silberschmiede – sind bei der Arbeit zu beobachten.

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August 3, 2012

Bremer CDU will das „System der Paralleljustiz“ untersuchen lassen

Bremer CDU will das „System der Paralleljustiz“ untersuchen lassen

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Veröffentlicht: 07:05, 3. Aug. 2012 (CEST)
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Bremen (Deutschland), 03.08.2012 – Mit einem Antrag an das Bremer Parlament will die CDU-Fraktion ein bisher wenig beachtetes Problem schwerpunktmäßig im Zusammenhang mit islamischen Migranten untersuchen lassen: Es handelt sich um das „System der Paralleljustiz“ durch sogenannte Friedensrichter, die sich nicht am deutschen Rechtssystem, sondern am religiösen Gesetz des Islam – der Scharia – orientieren. Damit würden insbesondere Straftaten vertuscht. Zwar seien Schlichtung und Täter-Opfer-Ausgleich im deutschen Rechtssystem vorgesehen und werden auch praktiziert. Die Friedensrichter seien aber nicht durch entsprechende Ausbildung wie Mediatoren oder Schlichter qualifiziert. Damit werde das deutsche Rechtssystem unterhöhlt. Dies betreffe hauptsächlich Stadtteile mit starkem Migrationsanteil. In ihrem Antrag beruft sich die CDU auf Joachim Wagner, den Verfasser des Buches „Richter ohne Gesetz“, der sich auch in Bremen der Diskussion mit Schülern gestellt hatte. In der öffentlichen Auseinandersetzung werden Ähnlichkeiten zwischen Schlichtersystemen des Islam, der italienischen Mafia, der chinesischen Triaden und der Hells Angels gesehen. Wann das Thema auf die Tagesordnung der Bremischen Bürgerschaft gesetzt wird, ist noch ungewiss. Das Parlament des kleinsten Bundeslandes tagt erst wieder Mitte September.

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