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August 15, 2016

Hausdurchsuchung bei SPD-Politiker in Bremerhaven

Hausdurchsuchung bei SPD-Politiker in Bremerhaven

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Veröffentlicht: 20:01, 15. Aug. 2016 (CEST)
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Patrick Öztürk (SPD)

Bremerhaven (Deutschland), 15.08.2016 – Zwei Vereine in Bremerhaven, die sich angeblich um Integration kümmerten, haben Zuwanderer nach Deutschland geschleust und in Minijobs beschäftigt. Die aufstockenden Zahlungen vom Jobcenter sind zu Unrecht ausgezahlt worden und auf den Konten der Vereine gelandet. Nach bisherigen Erkentnissen sind Sozialleistungen von rund einer halben Million Euro zu Unrecht gezahlt worden. In mehr als 1000 Fällen wurde bulgarischen Zuwanderern fingierte Niedriglohn-Arbeitsverhältnisse bescheinigt.

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen, weil der Verdacht besteht, dass die erwirtschafteten Gewinnen im Zusammenhang mit dem Sozialversicherungsbetrug in bar auf das Konto des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Patrick Öztürk aus Bremerhaven eingezahlt wurden. Er war bis 2015 ehrenamtlicher Vorstand des Vereins Agentur für Beschäftigung und Integration e.V. (ABI).

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Bremerhavener SPD-Politiker wegen Sozialbetrug unter Verdacht (29.06.2016)

Quellen[Bearbeiten]

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February 7, 2016

München Isarvorstadt: Tötungsdelikt zum Nachteil einer Ungarin

München Isarvorstadt: Tötungsdelikt zum Nachteil einer Ungarin

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Isarvorstadt – Deutsches Museum

München (Deutschland), 07.02.2016 – Am Mittwoch den 03.02.2016 öffnete ein Angestellter die Wohnung der 38-jährigen gebürtigen Ungarin Elvira S. und fand diese leblos auf. Er war besorgt, da er seit Dienstag nichts mehr von seiner Arbeitgeberin gehört hatte.

Der Notarzt wurde hinzugezogen, konnte jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen. Nach den Umständen der Auffindung ging er von einer nicht natürlichen Todesursache aus. Die Obduktion am gleichen Abend bestätigte dies. Der Leiter des Kommissariats für Tötungsdelikte beim Polizeipräsidium München Markus Kraus : „Es gibt keine Anzeichen für einen Sexualmord und nach bisherigen Erkenntnissen fehlt auch nichts.“ Man geht davon aus, dass das Opfer den Täter selbst in die Wohnung gelassen hat, da keine Spuren für ein gewaltsames Eindringen vorhanden sind. Die Tat ereignete sich in dem 100 Jahre alten Haus, das von dem französischen Designer Philippe Starck luxussaniert wurde und früher das Arbeitsamt in der Thalkirchner Straße beherbergte. Bei der Nachbarin der Frau handelt es sich um das Model Claudia Effenberg, die Ehefrau des Fußballspielers Stefan Effenberg. Elvira S. lebte seit dem Tod ihres Ehemannes allein in der Wohnung. Sie lebte wieder mit einem Mann in einer Beziehung, der seinen Wohnsitz in Ungarn hat. Kinder hatte Sei nicht.

Quellen[Bearbeiten]

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January 31, 2016

B.Z. erklärt: Der typische Berliner Linksradikale wohnt noch daheim bei Mutti

B.Z. erklärt: Der typische Berliner Linksradikale wohnt noch daheim bei Mutti

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Veröffentlicht: 17:44, 31. Jan. 2016 (CET)
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Frank Henkel, Berlins Innensenator

Berlin (Deutschland), 31.01.2016 – Der Berliner Verfassungsschutz hat eine neue Studie zu politisch motivierten Gewalttaten aus der linken Szene vorgelegt. Interessant ist dabei das Täterprofil: von 873 Verdächtigen sind 84 Prozent Männer, 72 Prozent sind zwischen 18 und 29 Jahren alt. Der politisch linke Durchschnittstäter ist männlich, 21 bis 24 Jahre alt, und 92 Prozent der Befragten wohnen noch bei den Eltern.

Die Studie trägt den Titel „Linke Gewalt in Berlin 2009-2013“, und die Ergebnisse wurden mit der vorhergehenden Studie „Linke Gewalt in Berlin 2003 bis 2008“ verglichen. Als Schwerpunkte wurden die Stadtteile Nord-Neukölln, Kreuzberg und nördliches Friedrichshain ausgemacht, in denen viele Linksradikale wohnen und auch Taten verüben. Berlins Innensenator Frank Henkel erklärte dazu: „Diese Untersuchung soll einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte über linke Gewalt liefern.“ Insgesamt wurden 1.523 Delikte ausgewertet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

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January 4, 2016

Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs vorgeladen

Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs vorgeladen

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Veröffentlicht: 12:01, 4. Jan. 2016 (CET)
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Bill Cosby

New York City (Vereinigte Staaten), 04.01.2016 – Dem 78-jährigen Komiker Bill Cosby wird sexueller Missbrauch in zahlreichen Fällen vorgeworfen. Rund 50 Frauen beschuldigen ihn. Er selbst verklagte bereits sieben Frauen wegen Verleumdung. Gegen eine Kaution in Höhe von umgerechnet 92.000 Euro musste er vorerst nicht inhaftiert werden.

Die meisten Frauen erhoben ihre Vorwürfe in den Jahren 2014 und 2015, 35 taten dies sogar in einer Veröffentlichung des New York Magazine. Betroffen sind Models, Kellnerinnen und Frauen aus dem Showgeschäft. Die erste Strafanzeige erfolgte am 2. März 2000. Die Taten sollen bereits 1969 begonnen haben. Das jüngste Opfer war 15 Jahre alt. Einige nennen ihn „sexuell aggressiv“. Er soll die Frauen in vielen Fällen mit einem Cocktail gefügig gemacht haben, oft waren sie vorübergehend bewusstlos. Laut Aussage des Staatsanwalts soll Cosby 2004 in einem Fall die Frau mit Medikamenten und Alkohol willenlos gemacht und anschließend sexuell missbraucht haben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   2014 wurden in den USA 800 Lehrer wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt (26.04.2015)

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April 14, 2015

Afghane ersticht Landsmann an Hamburger Schule

Filed under: Hamburg,Straftat allg.,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Afghane ersticht Landsmann an Hamburger Schule

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Veröffentlicht: 19:14, 15. Apr. 2015 (CEST)
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Hamburg (Deutschland), 14.04.2015 – In einer Schule im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg hat ein Jugendlicher einen Schüler erstochen. Ersten Erkenntnissen zufolge soll sich der Verdächtige in den Klassenraum des Schülers begeben und dort auf ihn eingestochen haben. Das Opfer verstarb noch am Tatort. Der mutmaßliche Täter ließ sich widerstandslos vorläufig festnehmen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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March 20, 2014

Hongkong: Mit Gewalt gegen die Pressefreiheit

Hongkong: Mit Gewalt gegen die Pressefreiheit

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Veröffentlicht: 22.03.2014, 09:00 (CET)
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Blick über Hongkong

Hongkong (China), 20.03.2014 – Am 12. März 2014 konnte die Polizei neun Männer festnehmen, die für den Angriff auf den Journalisten Kevin Lau verantwortlich sein sollen. Kevin Lau arbeitete für die chinesischsprachige Zeitung Ming Pao in Hongkong, die für ihren investigativen Journalismus bekannt ist. Ende Februar 2014 wurde Lau auf der Straße vor seinem Haus von zwei Männern mit einem Fleischerbeil angegriffen und dabei schwer verletzt. Nun wurden zwei leitende Journalisten der im Aufbau befindlichen Hongkong Morning Post von vier Männern mit Metallrohren in einem Touristenviertel angegriffen und schwer verletzt. Die Angriffe nähren die Befürchtungen des Journalistenverbandes in Hongkong, dass die Presse- und Meinungsfreiheit, die in Hongkong gesetzlich garantiert ist, mit Gewalt beschränkt werden soll.

Verwaltungschef Leung Chun-ying

Hongkong ist zwar ein Teil der Volksrepublik China, doch gelten hier seit der Rückgabe durch Großbritannien noch immer andere Gesetze als im Rest des Landes, so wie dies bei der Rückgabe für 50 Jahre festgelegt worden war. Die Einwohner Hongkongs beklagen jetzt aber immer wieder den Einfluss der Regierung in Peking, den sie als Beschneidung ihrer Rechte ansehen, und sie sehen sich auch von einer ständig wachsenden Zahl von Einkaufstouristen aus der Volksrepublik unter Druck gesetzt, die die Wirtschaft dazu anhält sich nach den Bedürfnissen dieser Menschen und nicht nach denen der Einheimischen zu richten, was das Gebiet insgesamt anfälliger für den Druck aus China macht. Die durch Werbung finanzierte Zeitung am730 verlor z.B. Werbeaufträge im Wert von über 1 Million US-Dollar von Firmen aus der Volksrepublik, weil sie, wie ihr Besitzer vermutet, zu stark für die Demokratiebewegung Hongkongs eintritt und die Zentralregierung in Peking dies als Strafe dafür anordnete, ohne sich jedoch öffentlich dazu zubekennen. Im Februar 2014 verlor die prominente Journalistin Li Wei-ling ihre Arbeitsstelle bei dem kommerziellen Radiosender Commercial Radio. Li, die für ihre offene Kritik an Peking wie auch der Verwaltung Hongkongs bekannt ist, machte dafür den Verwaltungschef Hongkongs Leung Chun-ying verantwortlich, der von vielen Menschen in Hongkong als Marionette Pekings gesehen wird.

Zwei Männer, die jetzt im Fall von Kevin Lau verhaftet wurden, wurden in der Volksrepublik China festgenommen und nach Hongkong überstellt, die übrigen wurden in Hongkong verhaftet. Die Männer werden dem organisierten Verbrechen zugerechnet; dies wirft die Frage auf, ob der Angriff etwas mit der Arbeit von Lau zu tun hat oder in seinem persönlichen Umfeld begründet ist. Aber nachdem er im Januar 2014 als Chefredakteur von Ming Pao abgesetzt und zu einem unbedeutenden Ableger der Zeitung versetzt worden war, weil er als der Verantwortliche für die Verteidigung der Pressefreiheit durch die Zeitung gilt und durch einen neuen Chefredakteur ersetzt wurde, der extra aus Malaysia vom dortigen Besitzer der Zeitung eingesetzt wurde, gibt es gute Gründe dies in Frage zu stellen. Der neue Chefredakteur Chong Tien Siong hat wenig Ahnung von den örtlichen Verhältnissen in Hongkong und gilt deswegen als leichter lenkbar. Es mag sich alles um eine Verkettung von Zufällen handeln, doch die Organisation Reporter ohne Grenzen stellte in ihrer Rangliste der Pressefreiheit für 2014 fest, dass Hongkong drei Plätze nach unten gerutscht ist. Das Gebiet war 2002 noch auf Platz 18 der Rangliste geführt worden und damit ähnlich wie Deutschland bewertet worden, doch ging es seitdem stark nach unten auf der Skala, wo Hongkong nun auf Platz 61 liegt. Die Volksrepublik China selbst liegt auf Platz 175 von 180 bewerteten Gebieten. 2013 gab es insgesamt sechs gewalttätige Angriffe auf Vertreter von unabhängigen Medien in Hongkong.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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October 26, 2013

Bulgarien: Wahre Eltern im Fall „Maria“ entdeckt

Bulgarien: Wahre Eltern im Fall „Maria“ entdeckt

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Veröffentlicht: 26.10.2013, 10:24 (CEST)
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Stara Sagora (Bulgarien), 26.10.2013 – Wie das bulgarische Innenministerium angab, war zunächst eine Probe für eine DNA-Analyse von einer Frau und einem Mann genommen worden, die sich auf Berichte über die Suche nach den Eltern dem in Griechenland bei einer Romafamilie entdeckten Mädchen mit Namen Maria gemeldet hatten. Die Ergebnisse dieser Analyse bestätigten jetzt die Angaben, dass es sich bei den beiden Personen in Bulgarien um die Eltern des in Griechenland aufgefundenen Mädchens mit dem Namen Maria handelt.

Das Mädchen war der griechischen Polizei bei einer Razzia auf der Suche nach Drogen und Waffen aufgefallen, weil das blonde Mädchen keine Ähnlichkeit zu den angeblichen Eltern aufwies. Das Paar konnte keine glaubhaften Angaben zur Herkunft von Maria machen, und DNA-Proben bestätigten, dass sie nicht die biologischen Eltern sind. Das Kind wurde einer Wohltätigkeitsorganisation übergeben und das Paar wegen Kindesentführung angeklagt.

Interpol gab eine weltweite Fahndung nach den Eltern des Kindes heraus. Auf diese von den Medien aufgegriffene Fahnung hin meldeten sich nun ein Mann und eine Frau aus Bulgarien mit der Angabe, Maria sei ihre Tochter. Das Mädchen weist eine Ähnlichkeit im Aussehen zu anderen Kindern der Familie auf. Die Mutter sagte dazu, sie habe das Mädchen nach der Geburt auf das Versprechen hin, dass man sich gut um es kümmern werde, abgegeben. Geld sei ihr dafür nicht gezahlt worden, sagte die Frau. Vor zwei Jahren wurde jedoch ein Kinderhändlerring der zwischen Bulgarien und Griechenland tätig war, von den Behörden entdeckt.

Das Mädchen wäre nach den Angaben offizieller Papiere, die den Behörden nun vorliegen, am 31. Januar 2009 in Larissa in Griechenland geboren worden, wo die nun identifizierten Eltern damals arbeiteten. Das Datum stimmt dabei mit den Angaben des griechischen Paares überein. Aufgrund zahnärztlicher Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, dass Maria fünf bis sechs Jahre alt ist. Auch zu der Behauptung, es sei kein Geld gezahlt worden, gibt es widersprüchliche Angaben, und die bulgarischen Behörden untersuchen eine mögliche Anklage wegen Menschenhandels.

Von der Seite der bulgarischen Mutter heißt es dazu, sie hätte das Kind ihrer damaligen Arbeitskollegin übergeben, die ihr gesagt habe, sie könne das Kind jederzeit wieder zurücknehmen. Augenblicklich bahnt sich aber ein Rechtsstreit über die Vormundschaft für das Kind an, denn sowohl in Griechenland als auch in Bulgarien gibt es Bestrebungen von den Eltern bzw. Anwälten, Entsprechendes zu erreichen. In griechischen Medien wird dabei bereits davor gewarnt, dass am Ende die griechische Polizei als Verlierer dastehen könne, denn sie habe den ursprünglichen Vorwurf der Kindesentführung aufgebracht.

Vertreter der Roma beklagen unterdessen weiter, dass sich hier eine Kampagne gegen ihre Bevölkerungsgruppe fortsetze, die viele Jahre Arbeit der Integretation zerstöre. Kinderhandel sei keine typische Handlung von Roma, betonten sie. Die Gegend, aus der das bulgarische Ehepaar stammt, gehört zu den ärmsten des ansich bereits armen Bulgarien; die Menschen leben dort von Saisonarbeit in der Landwirtschaft, und dies sei ein Problem für alle Menschen dort. Griechische Medien bezweifeln auch, ob der Fall des Kindes ähnliches Aufsehen erregt hätte, wenn es nicht eben blonde Haare, eine helle Haut und grüne Augen hätte, sondern im Gegenteil mit dunkler Haut und dunklen Haaren eher dem Stereotyp eines Romakindes entsprochen hätte. Sie weisen darauf hin, dass hier nur der Anfang für eine neue Kampagne gegen die Roma sein könne.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Griechenland: Möglicher Fall von Kindesentführung durch die Polizei aufgedeckt (24.10.2013)

Quellen[Bearbeiten]

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October 24, 2013

Griechenland: Möglicher Fall von Kindesentführung durch die Polizei aufgedeckt

Griechenland: Möglicher Fall von Kindesentführung durch die Polizei aufgedeckt

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Veröffentlicht: 16:10, 24 Oktober 2013 (CEST)
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Thessaloniki (Griechenland), 24.10.2013 – Gegenwärtig fahndet die Polizei weltweit nach den leiblichen Eltern eines kleinen blonden Mädchens, das zeitweise bei einer Roma-Familie in Griechenland lebte. Ein 39jähriger Mann und eine 40jährige Frau bekamen für insgesamt 14 Kinder Sozialleistungen in Höhe von monatlich 2500 Euro, doch bei einer behördlichen Nachforschung wurden nur vier Kinder gefunden. Unter diesen vier Kindern befand sich auch ein Mädchen namens Maria, über dessen Herkunft sich die Pflegeeltern in widersprüchliche Aussagen verstrickten. Aufgrund von DNA-Tests und zahnärztlicher Untersuchungen konnte bisher nur festgestellt werden, dass Maria fünf bis sechs Jahre alt und nicht mit ihren Pflegeeltern verwandt ist. Der Fall wurde zunächst als „illegale Adoption“ eingestuft. Gegen das Roma-Paar wurde inzwischen Anklage wegen Kindesentführung erhoben. Die Polizei, die das Romalager ursprünglich wegen des Verdachts auf Drogen und Waffenhandel durchsuchte hatte und dabei auf das Mädchen gestoßen war, das keine Ähnlichkeit zu seinen angeblichen Eltern aufweist, entdeckte auch Waffen im Wohnumfeld des Kindes und geht daher von einer zielgerichteten kriminellen Energie des Roma-Paares aus.

Maria kam vermutlich – wie in ähnlichen Fällen anderer Kinder – bereits im Säuglingsalter zu der Familie, die Personenstandspapiere waren gefälscht. Aufgrund ihres Aussehens und der von ihr entwickelten tänzerischen Fähigkeiten wurde sie in der Pflegefamilie bevorzugt behandelt: Sie hatte im Unterschied zu den anderen Kindern ein eigenes Zimmer. Kinder wie Maria sind in Griechenland als sogenannte Verkehrsampel-Kinder bekannt und keine Seltenheit. Die meisten dieser Kinder, die zum Betteln, Stehlen und auch in die Kinderprostitution gezwungen werden, werden dabei nicht entführt, sondern wie eine Ware verkauft. Viele der geschätzt etwa 3000 vom Menschenhandel in Griechenland betroffenen Kinder stammen von osteuropäischen Müttern, die teilweise extra nach Griechenland kommen, um ihr Kind dort zur Welt zu bringen und es dann gleich an Kriminelle weiterzugeben. Die offiziell bekannte Zahl in Griechenland gehandelter Kinder wurde für das Jahr 2012 mit 94 angegeben, der aktuelle Fall offenbart aber auch erhebliche Probleme im griechischen Meldewesen, die es der Frau ermöglichten, die Geburt von angeblich sechs Kindern in zehn Monaten bei verschiedenen regionalen Behörden anzuzeigen. Die griechische Romagemeinde, deren Zahl sich auf bis zu 300.000 Menschen beläuft, fühlt sich durch die Vorgänge in ein falsches Licht gerückt und betont, dies sei nur ein Einzelfall und keineswegs symptomatisch für die Roma in Griechenland. Maria wird bis auf weiteres von einer Wohlfahrtsorganisation betreut.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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May 26, 2013

Geltendorf: Polizeikontrolle mündet in Schießerei

Geltendorf: Polizeikontrolle mündet in Schießerei

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Veröffentlicht: 16:50, 26. Mai 2013 (CEST)
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Polizeipistole in Bayern Heckler & Koch P7

Geltendorf (Deutschland), 26.05.2013 – Am Samstag gegen 11:30 Uhr meldete ein Passant in einem Waldstück nordwestlich des Bahnhofs Geltendorf im Landkreis Landsberg ein verdächtiges Fahrzeug, welches mit Bundeswehrkennzeichen versehen war. Eine Streife der Polizeiinspektion Landsberg wurde von der Einsatzzentrale zu der Örtlichkeit beordert. Als der 49-jährige Verdächtige aus Türkenfeld, der sich am Fahrzeug befand, kontrolliert werden sollte, eröffnete dieser das Feuer, woraufhin dieses von den Polizeibeamten erwidert wurde.

Bei dem Schusswechsel wurde der Angreifer, bei dem es sich um einen gesuchten Räuber handeln dürfte, getötet. Beide Polizeibeamte wurden durch Schüsse verletzt. Einer davon musste mit schweren Verletzungen von einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, der andere war nur leicht verletzt worden und wurde psychologisch betreut. Der Angreifer hatte mehrere Schusswaffen bei sich und trug am Gürtel ein Behältnis mit Tränengas, das von der Polizei als möglicher Sprengsatz eingestuft wurde. Aus diesem Grund näherten sich die Einsatzkräfte zunächst nicht der nach dem Schusswechsel am Boden liegenden Person. Ein Roboter konnte wegen des weichen Bodens nicht herangeführt werden. Schließlich wurde die Situation durch einen Beamten eines Spezialkommandos aufgeklärt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes aus Türkenfeld feststellen.

Bei dem Fahrzeug des Mannes handelt es sich um einen japanischen Kleinbus, der mit einem Bundeswehr-Fantasiekennzeichen und einem Blaulicht auf dem Dach ausgestattet war. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann in den vergangenen neun Monaten mindestens acht Lebensmittelgeschäfte und Tankstellen im Raum Fürstenfeldbruck überfallen hat. Dabei soll er auch scharf geschossen haben. Von einer Sonderkommission bei der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck erhielt der Täter die Bezeichnung „Waldläufer“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

siehe auch:

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April 8, 2013

Malsch – Rhein-Neckar-Kreis: 17-Jähriger von führerlosem Streifenwagen überrollt

Malsch – Rhein-Neckar-Kreis: 17-Jähriger von führerlosem Streifenwagen überrollt

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Veröffentlicht: 09:56, 8. Apr. 2013 (CEST)
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Streifenwagen bei einer Kontrolle auf der Autobahn

Malsch (Deutschland), 08.04.2013 – Am frühen Sonntagmorgen wurde in Malsch ein 17-jähriger Jugendlicher von einem unbesetzten Streifenwagen überrollt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Vorausgegangen war ein Anruf beim Notruf der Polizei. Es wurde mitgeteilt, dass drei Jugendliche mit Steinen Fensterscheiben einwerfen würden. Kurz darauf erhielt die Polizei eine weitere Mitteilung. Jetzt hieß es es würden Pflastersteine auf die Fahrbahn geworfen und Leitpfosten aus dem Boden gerissen. Eine Streife entdeckte die mutmaßlichen Täter auf dem Gelände einer ehemaligen Tankstelle. Als sich ein 17-Jähriger auf den Boden kniete um, wie von einem der Beamten gefordert, Gegenstände abzulegen, wurde er von dem führerlosen Streifenwagen umgestoßen und mit dem linken Vorderreifen überrollt und blieb unter diesem liegen. Mehrere zufällig vorbeikommende Passanten und die anwesenden Polizeibeamten konnten den Wagen anheben, um den Schwerverletzten zu retten. Ein Notarzt brachte den jungen Mann ins Krankenhaus. Die Ermittlungen sind aufgenommen, die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen eingeschaltet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehrsunfälle

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