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June 8, 2013

Ingolstadt: Ein Toter nach Busunglück auf der Autobahn 9

Ingolstadt: Ein Toter nach Busunglück auf der Autobahn 9

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Veröffentlicht: 13:47, 8. Jun. 2013 (CEST)
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Die Autobahn 9 bei Ingolstadt.

Ingolstadt (Deutschland), 08.06.2013 – Am Samstagmorgen gegen 4.15 Uhr ereignete sich bei Ingolstadt auf der Autobahn 9 ein schweres Busunglück mit einem polnischen Reisebus. Bei dem Unfall kam ein Mensch ums Leben, 35 weitere wurden verletzt, darunter drei schwer.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der aus Polen kommende Bus nach einem Überholvorgang zwischen den beiden Anschlussstellen Ingolstadt Süd und Manching aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dabei geriet er auf eine Böschung neben der Autobahn und kippte nach links um.

Nach Angaben der Behörden war der Bus mit rund 45 Personen, darunter einer Gruppe mit Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, besetzt. Die Feuerwehr konnte einen Jugendlichen befreien, der eingeklemmt war. Viele Insassen konnten noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte den Bus eigenständig verlassen.

Ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie Kräfte des Kriseninterventionsteams waren im Einsatz. Die verletzten Menschen wurden teils mit Rettungshubschraubern in nahegelegene Kliniken gebracht. Leichtverletzte wurden nach der Erstversorgung von Rettungskräften betreut.

Die Bergungsarbeiten dauerten bis zum Vormittag an. Der Verkehr wurde auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet, wodurch es zu Staus kam.

Der Bus war in der südwestpolnischen Stadt Lwówek Śląski gestartet und in Richtung Frankreich unterwegs.

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  • Portal:Verkehrsunfälle

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July 30, 2011

Ingolstadt: Vergewaltiger 14 Jahre nach seinen Taten festgenommen

Ingolstadt: Vergewaltiger 14 Jahre nach seinen Taten festgenommen

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Veröffentlicht: 22:03, 30. Jul. 2011 (CEST)
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Modell einer DNA-Helix

Ingolstadt (Deutschland), 30.07.2011 – Ein 48-jähriger Maurer war beim Transport von 70 Gramm Heroin im Raum Ulm ertappt worden. Im Zuge seiner erkennungsdienstlichen Behandlung wurde eine DNA-Probe gesichert. Der Abgleich des Genetischen Fingerabdrucks führte zu Treffern in der bundesweiten DNA-Analysedatei. Drei Vergewaltigungen und ein Vergewaltigungsversuch aus den Jahren 1997 bis 1999 dürften nun geklärt sein. Die Sexualstraftaten ereigneten sich 1997 in Geisenfeld, 1998 in Ingolstadt und Kempten und zuletzt 1999 in Ravensburg.

Das Opfer aus Kempten erkannte den Täter bei einer Lichtbildvorlage wieder. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt beantragte einen Haftbefehl, der erlassen wurde. Beamte der Kripo Memmingen nahmen den Vergewaltiger fest, der nach dem Drogendelikt wieder entlassen worden war.

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March 11, 2009

Audi: Erfolgsbeteiligung von 5.300 Euro nach Rekordergebnis 2008

Audi: Erfolgsbeteiligung von 5.300 Euro nach Rekordergebnis 2008

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Veröffentlicht: 22:32, 11. Mär. 2009 (CET)
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Ingolstadt (Deutschland), 11.03.2009 – Der Automobilhersteller Audi im Volkswagen-Konzern blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Geschichte zurück. Im Geschäftsjahr 2008 konnte der Umsatz auf 34.196 Millionen Euro (33.617 Millionen Euro in 2007) gesteigert werden. Der Gewinn vor Steuern stieg auf 3.177 Millionen Euro (2.915 Millionen Euro) und der Gewinn nach Steuern auf 2.207 Millionen Euro (1.692 Millionen Euro) mit. Damit konnte eine Kapitalrendite von 19,8 Prozent erzielt werden.

Aufgrund des Rekordergebnisses 2008 wurde auch die Erfolgsbeteiligung ausgebaut. Die Mitarbeitererfolgsbeteiligung (MEB), die sich aus einem Grundbetrag, einer Prämie nach Betriebszugehörigkeit und einer variablen Erfolgsbeteiligung zusammen setzt, beträgt dabei durchschnittlich 1.700 Euro pro Mitarbeiter. Darüber hinaus wurde im April 2005 in der Vereinbarung „Zukunft Audi – Leistung, Erfolg, Beteiligung“ eine erweiterte Mitarbeitererfolgsbeteiligung (eMEB) zwischen Betriebsleitung und Gesamtbetriebsrat vereinbart. Aufgrund des überdurchschnittlichen Betriebsgewinnes von 2.772 Millionen Euro im Jahre 2008 können sich die Beschäftigten über eine erweiterte Mitarbeiterbeteiligung von durchschnittlich 3.600 Euro freuen. Es ergibt sich eine durchschnittliche Mitarbeiterbeteiligung von 5.300 Euro pro Mitarbeiter.

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  • Portal:VW

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April 11, 2007

Ingolstadt testet intelligente Verkehrssteuerung

Ingolstadt testet intelligente Verkehrssteuerung

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Artikelstatus: Fertig 23:55, 11. Apr. 2007 (CEST)
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Ingolstadt / München (Deutschland), 11.04.2007 – Zusammen mit der Münchner Firma Gevas Software, dem Lehrstuhl für Verkehrstechnik der Technischen Universität (TU) München und dem Autohersteller Audi testet die oberbayerische Stadt Ingolstadt derzeit ein neues intelligentes Verkehrssteuerungssystem. Das System namens „Travolution“ – das Wort wurde aus den Begriffen „Travel“, dem englischen Wort für Verkehr, und Evolution gebildet – soll in Zukunft Ampeln so intelligent machen, dass überflüssige Wartezeiten bei Rot weitgehend vermieden werden.

Für den Test werden zurzeit 46 Ampeln im Stadtgebiet von Ingolstadt, vor allem an stark befahrenen Kreuzungen, umgerüstet. Induktionsschleifen in der Fahrbahn messen das Verkehrsaufkommen. Die Daten werden an einen zentralen Rechner im Rathaus übertragen. Dort berechnet eine Software anhand von Modellen und mit Hilfe eines komplizierten Rechenverfahrens, dem so genannten „genetischen Algorithmus“, wie hoch das Verkehrsaufkommen in fünf Minuten sein wird. Selbständig probiert das System dann nacheinander verschiedene Steuerungseinstellungen und soll so schließlich automatisch ein Optimum finden. Wenn das tatsächlich wie gewünscht funktioniert, sollen nach und nach alle Ampeln in Ingolstadt umgerüstet werden.

In Hamburg, wo ein ähnliches System bereits getestet wurde, konnten nach Angaben von Herwig Wulffius, Geschäftsführer von Gevas Software, jährlich 1.300 Tonnen Kohlendioxid und 560.000 Liter Benzin eingespart werden. Durch den Wegfall des besonders umweltschädlichen „Stop-and-Go-Verkehrs“ verkürzten sich zudem die Fahrtzeiten um bis zu 20 Prozent.

In einem zweiten Schritt sollen die Ampeln dann zusätzlich „sprechen“ lernen. Dazu sollen zunächst drei ausgewählte Ampeln mit WLAN-Systemen für drahtlose Datenübertragung ausgerüstet werden. „Über ein Display im Auto teilt die Ampel dem Fahrer ungefähr 200 Meter vor der Kreuzung mit, wann sie gedenkt, auf Grün zu schalten“, erklärt Cornelius Menig, zuständiger Projektleiter bei Audi. Der Autofahrer kann dann seine Geschwindigkeit so anpassen, dass er genau bei der nächsten Grünphase an der Ampel ankommt.

Durch „Travolution“ könnten bis zu 15 Prozent Benzin eingespart werden – wenn alles so funktioniert, wie es soll. Das aber bleibt abzuwarten. Erste Ergebnisse aus dem Feldversuch in Ingolstadt sollen nach mehreren Testfahrten bereits Ende April vorliegen.

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April 10, 2007

Audi dementiert: Keine Produktion im VW-Werk Emden geplant

Audi dementiert: Keine Produktion im VW-Werk Emden geplant

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Artikelstatus: Fertig 23:08, 10. Apr. 2007 (CEST)
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Ingolstadt / Emden (Deutschland), 10.04.2007 – Wie die Onlineausgabe der FAZ heute meldet, plant die zum Volkswagen-Konzern gehörende Audi AG nicht, zukünftig im VW-Werk Emden Fahrzeuge zu bauen, wie am 7. April von der „Automobilwoche“ unter Berufung auf Unternehmenskreise der Volkswagen AG berichtet worden war. Die Meldung der „Automobilwoche“ bezeichnete ein Audi-Sprecher als „Fehlinformation“.

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  • Im VW-Werk Emden sollen bald auch Audi-Modelle vom Band rollen (09.04.2007)
  • Portal:VW

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December 24, 2006

Drei Tote bei Unfall mit Gefahrguttransporter

Drei Tote bei Unfall mit Gefahrguttransporter

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Artikelstatus: Fertig 17:45, 24. Dez. 2006 (CET)
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Ingolstadt / Neuburg an der Donau (Deutschland), 24.12.2006 – Drei Tote sind die Bilanz eines Unfalls zwischen einem Pkw und einem Tanklastwagen auf der Bundesstraße 16. Zwischen Ingolstadt und Neuburg an der Donau ist der Pkw einer 47-jährigen Fahrerin bei einem Überholmanöver ins Schleudern geraten, dabei raste sie auf der Gegenfahrbahn frontal gegen einen herannahenden Gefahrgutlaster. Der Lkw hatte Diesel geladen, der laut Polizei nicht ausgelaufen ist. Die Fahrerin des Pkw, ihre 82-jährige Mutter und die 12-jährige Tochter verloren bei diesem Unfall ihr Leben.

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  • Br-online.de: „Drei Tote bei Unfall mit Tanklastwagen“ (24.12.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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December 4, 2006

Rupert Stadler wird Nachfolger von Martin Winterkorn bei Audi

Rupert Stadler wird Nachfolger von Martin Winterkorn bei Audi

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Artikelstatus: Fertig 00:55, 4. Dez. 2006 (CET)
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Ingolstadt (Deutschland), 04.12.2006 – Wie die FAZ gestern in ihrer Onlineausgabe unter Berufung auf Konzerninsider berichtet, soll der bisherige Finanzvorstand Rupert Stadler in der kommenden Woche zum neuen Audi-Chef avancieren. Er übernimmt damit den Chefsessel von Martin Winterkorn, der nach dem Rücktritt von Bernd Pischetsrieder den Vorstandsvorsitz des Mutterkonzerns Volkswagen AG übernehmen soll. Erneut gilt Ferdinand Piëch als im Hintergrund wirkender Entscheidungsträger bei den Personalfragen im VW-Konzern. Piëch ist Aufsichtsratsvorsitzender bei VW und außerdem der Firma Porsche eng verbunden.

Bernd Pischetsrieder führt formell bis zum Jahresende die Geschäfte beim VW-Konzern, faktisch ist jedoch bereits Martin Winterkorn federführend bei VW, wie aus der Tatsache deutlich wird, dass er bereits bei den Verhandlungen mit dem belgischen Ministerpräsidenten Guy Verhofstadt über die Zukunft des VW-Werks in Brüssel für den VW-Konzern am Verhandlungstisch saß.

Wie die FAZ berichtet, wird Winterkorn bei seinem offiziellen Einzug in der Wolfsburger VW-Zentrale zum Jahreswechsel einen ganzen Mitarbeiterstab von Audi mitbringen. Ungewiss ist noch die Zukunft des bisherigen VW-Markenchefs Wolfgang Bernhard. Gerüchte über einen bevorstehenden Weggang Bernhards vom VW-Konzern machten in den Medien die Runde, denn vor der Ernennung Winterkorns galt er als möglicher Nachfolger Pischetsrieders im Vorstandsvorsitz. Bernhard selbst dementierte diese Gerüchte am Rande der L.A. Autoshow in dem US-Auto-Onlinemagazin „TheCarConnection.com“: „Ich habe keinen Grund, über meine Position zu spekulieren.“

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July 26, 2006

Marburger Bund: 15.000 Ärzte im Ausstand

Marburger Bund: 15.000 Ärzte im Ausstand

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Artikelstatus: Fertig 19:13, 26. Jul. 2006 (CEST)
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Berlin / Braunschweig / Ingolstadt / Schleswig (Deutschland), 26.07.2006 – Die bundesweiten Aktionen der Ärzte erreichten heute einen neuen Höchststand. 14.800 Ärzte an den kommunalen Kliniken in elf Bundesländern und 122 Städten befanden sich nach Auskunft des Marburger Bundes heute im Ausstand. In Braunschweig, Ingolstadt und Schleswig gingen die Ärzte auf die Straße, um ihren Forderungen in der aktuellen Tarifauseinandersetzung mit den kommunalen Arbeitgebern, die in der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) zusammengeschlossen sind, Nachdruck zu verleihen.

Etwa 800 Ärzte demonstrierten heute auf der zentralen Kundgebung für Norddeutschland in Braunschweig mit Rasseln, Transparenten und Trillerpfeifen für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter. Die nach Angaben des Veranstalters 2.000 Ärzte von 38 bayerischen Kliniken, die in Ingolstadt demonstrierten, rief der Vorsitzende des Marburger Bundes, Frank Ulrich Montgomery, dazu auf, die Streiks noch weiter zu intensivieren. Den Arbeitgebern rief er zu: „Diese Arbeitgeber brauchen offenbar noch Nachhilfe in Tarifpolitik.“ Er warf den Arbeitgebern vor, kein brauchbares Angebot vorgelegt zu haben. Auch zu einer Schlichtung seien die Arbeitgeber offenbar nicht bereit. Diese hatten eine Schlichtung gestern abgelehnt. Hauptstreitpunkt sind offenbar immer noch die Gehaltsforderungen der Ärztegewerkschaft, die eine Erhöhung um 15 Prozent verlangen. Die Tarifverhandlungen waren am 18. Juli für gescheitert erklärt worden. Die Streiks der Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern hatten am 26. Juni begonnen. Rund 70.000 Ärzte sind in Deutschland an den etwa 700 Krankenhäusern in kommunaler Trägerschaft beschäftigt.

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October 26, 2005

Deutscher Eishockey Pokal 2005/06: Teilnehmer des Viertelfinales stehen fest

Deutscher Eishockey Pokal 2005/06: Teilnehmer des Viertelfinales stehen fest

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Artikelstatus: Fertig 09:53, 3. Nov. 2005 (CET)
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München (Deutschland), 26.10.2005 – Für das Viertelfinale des DEB-Pokals 2005/06 wurden gestern in der zweiten Runde die Teilnehmer ermittelt.

  • Straubing Tiges – Nürnberg Ice Tigers 1:6 (0:1, 0:2, 1:3)
  • EHC München – Hamburg Freezers 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
  • Lausitzer Füchse – Eisbären Berlin 3:4 n.V. (1:1, 0:1, 2:1, 0:1)
  • Bremerhaven – Adler Mannheim 0:4 (0:4, 0:0, 0:0)
  • Bietigheim Steelers – Ingolstadt Panther 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)
  • Metro Stars Düsseldorf – Duisburg Füchse 3:0 nach Abbruch (3:0, x:x, x:x)
  • Eisbären Regensburg – Iserlohn Roosters 3:2 n.V. (0:1, 1:1, 1:0, 1:0)
  • Schwenningen Wild Wings – Augsburg Panther 1:2 (1:1, 0:1, 0:0)

Somit stehen im Viertelfinale:

Aus der DEL: Nürnberg Ice Tigers; Metro Stars Düsseldorf; Eisbären Berlin; Adler Mannheim; Augsburg Panther

Aus der 2. Liga: Bietigheim Steelers; Eisbären Regensburg; EHC München

Das vorgezogene Spiel der DEG Metro Stars gegen die Füchse Duisburg am 11. Oktober 2005 wurde nach dem ersten Drittel abgebrochen, da den Duisburgern kein Torwart mehr zur Verfügung stand. Torwart Koslow hatte sich beim Einlaufen an einem bengalischen Feuer verletzt, und der Ersatzorwart Rohde war aufgrund einer Knieverletzung nicht einzusetzen. Nachdem die Duisburger ihren Protest bezüglich der Sorgfaltspflicht zurückgezogen hatten, wurde das Spiel gewertet.

Das Viertelfinale findet am 22. November und das Halbfinale am 31. Januar 2006 statt. Das Finale wird am 25. Februar ausgetragen. Titelverteidiger ist der ERC Ingolstadt, der die DEG Metro Stars im letzten Finale besiegte.

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  • Portal:Eishockey

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September 30, 2005

Siebter DEL-Spieltag: Vierter Heimsieg für die Nürnberg Ice Tigers

Siebter DEL-Spieltag: Vierter Heimsieg für die Nürnberg Ice Tigers

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Artikelstatus: Fertig 13:34, 2. Okt. 2005 (CEST)
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Köln (Deutschland), 30.09.2005 –

Nürnberg Ice Tigers 5 : 2 Krefeld Pinguine

Tore: 0:1 (19:23) C. Herperger, R. Guillet – M. Pudlick; 1:1 (22:01) C. Beardsmore, P. Fical – F. Methot; 1:2 (24:09) C. Herperger, A. Selivanov – A. Hedlund; 2:2 (27:18) B. Barz, G. Leeb – A. Polaczek; 3:2 (29:22) T. Martinec, R. Döme – J. Pollock; 4:2 (47:30) T. Martinec, C. Beardsmore – B. Swanson; 5:2 (55:02) R. Döme, T. Martinec

Strafzeiten: Nürnberg Ice Tigers 22 Min./ Krefeld Pinguine 53 Min.

Schiedsrichter: Langer, Michael Linienrichter: Höck, Christian; Zehetleitner, Florian

Zuschauer: 2.853

Im ersten Drittel konnten die Pinguine das Spiel klar beherrschen und setzten fast mit Ertönen der Drittelsirene das verdiente Führungstor. Im zweiten und dritten Drittel entglitt ihnen die Partie jedoch aufgrund unnötiger Strafen und den daraus resultierenden notwendigen Unterzahlspielen. Umstritten war die Spieldauerstrafe gegen Vasiljevs wg. Ellenbogenchecks. Die Tiger kamen druckvoll ins Spiel und die leider nicht sehr zahlreich vertretenen Fans sahen die bisher beste Leistung ihrer Mannschaft. Fünf Minuten vor Ende des letzten Drittels gab es einen nicht notwendigen Check von Selivanov gegen den Nürnberger Torwart (ausserhalb des Torraums). Der Nürnberger Brennan zog daufhin seine Handschuhe aus und es gab eine mächtige Keilerei, wie man sie so in der DEL schon lange nicht mehr gesehen hat. Schiedsrichter Langer ahndete diese jedoch mit sehr geringem Strafmaß für beide Seiten.

Adler Mannheim 1 : 2 Frankfurt Lions

Tore: 0:1 (00:19) P. Lebeau, D. Norris – P. Plante; 0:2 (26:56) M. Bresagk, P. Boileau – P. Lebeau; 1:2 (49:22) P. Hedin, D. Edgerton – S. Kelly

Strafzeiten: Mannheim 24 Min., Frankfurt 16 Min.

Schiedsrichter: Aumüller, Roland Linienrichter: Schelewski, Robert; Kowert, Andreas

Zuschauer: 13.071

Durch das prestigeträchtige Lokalderby zwischen Mannheim und Frankfurt gelang den Lions der Sprung an die Tabellenspitze. Dies lag auch an dem Frühstart von Top-Stürmer Pat Lebeau, der den Puck schon nach 19 Sekunden erstmals im Adler-Tor versenkte. Auf den nächsten Treffer mussten die über 13.000 Zuschauer in der erneut vollen SAP-Arena dann über 25 Minuten warten. Bei vier Spielern auf jeder Seite und damit mehr Platz gelang es Michael Bresagk den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen. Nochmals verkürzen konnte Hedin in der 10. Spielminute des letzten Abschnittes, doch den Sieg der Frankfurter konnte er damit nicht verhindern.

DEG Metro Stars 3 : 4 n.P. Iserlohn Roosters

Tore: 1:0 (14:16) K. Kathan, D. Kreutzer – J. Tory; 2:0 (16:07) K. Kathan, T. Reirden – D. Kreutzer; 2:1 (29:58) V. Aab, L. Karabin – M. Pöttinger; 2:2 (35:17) M. Wolf, L. Fagemo – B. Richardson; 3:2 (39:13) P. Ferraro, C. Ferraro – T. Reirden; 3:3 (53:46) K. Furey, B. Adams – M. Greig, 3:4 M. Greig (Game-Winning-Penalty)

Strafzeiten: Düsseldorf 12 Min., Iserlohn 26 Min.

Schiedsrichter: Rademaker, Axel Linienrichter: Brodnicki, Richard; Dobber, Michiel

Zuschauer: 6.011

Ein weiteres Derby stieg in Düsseldorf, wo die heimische DEG auf die Iserlohn Roosters traf. Lange ließen beide Mannschaften die sich bietenden Überzahlsituationen ungenutzt, doch nach 14 Minuten und im fünften Powerplay überhaupt verwandelte Klaus Kathan zur Führung für die Metro Stars. Keine zwei Minuten später erhöhte die Düsseldorfer Paradereihe um Klaus Kathan, der sich erneut als Schütze eintrug, sogar auf 2:0. Das Spiel schien gelaufen, die Landeshauptstädter kontrollierten. Doch mit viel Glück verkürzte Vitalij Aab auf 2:1. Düsseldorf blieb aber das bessere Team und das änderte sich erst, als Michael Wolf sogar den Ausgleich schaffte. Kurz vor der Pausensirene konnte Peter Ferraro auf Vorlage seines Zwillingbruders Chris in Überzahl aber erneut die Führung für Düsseldorf markieren. Im letzten Drittel düpierte Kirk Furey den DEG-Goalie Alex Jung, indem ein Kullerschuss von ihm über die Linie ging. Jetzt waren sogar drei Punkte drin für die Sauerländer, doch Schiri Rademaker verwehrte nach Ansicht des Videobeweises einen vermeintlichen Treffer von Bryan Adams. Im folgenden Penaltyschießen traf für das Heimteam nur Kapitän Daniel Kreutzer, für die Gäste war Mark Greig gleich zweimal erfolgreich.

Hamburg Freezers 2 : 0 Kassel Huskies

Tore: 1:0 (35:43) D. Van Impe, B. Gratton – M. Beaucage; 2:0 (58:30) A. Barta

Strafzeiten: Hamburg 37 Min., Kassel 55 Min.

Schiedsrichter: Breiter, Stefan Linienrichter: Kühnel, Matthias; Zantop, Stefan

Zuschauer: 8.288

Die Freezers empfingen vor (für Hamburger Verhältnisse) wenigen Zuschauern die Kassel Huskies zum Duell der beiden Tabellenletzten und übergaben die rote Laterne an die Nordhessen durch einen Shut-Out für Boris Rousson. Nach nicht einmal einer Minute kam es zu einer Keilerei, nach der Sebastian Osterloh und Christian Hommel schon wieder duschen gehen mussten. Nach dem hektischen ersten Drittel wurde es im Mittelabschnitt ruhiger. Dennoch führte eine 2+10-Strafe gegen Kassel zum Führungstreffer für die Gastgeber. 90 Sekunden vor Spielende sorgte Alexander Barta mit dem 2:0 für endgültige Klarheit. Die Herausnahme von Joaquin Gage 13 Sekunden vor Ende brachte da auch nichts mehr für die Huskies ein.

Hannover Scorpions 1 : 4 ERC Ingolstadt

Tore: 1:0 (01:33) B. Tapper, T. Warriner – R. Hock; 1:1 (08:31) D. Ast, Y. Seidenberg – J. Holland; 1:2 (23:05) C. Höhenleitner, C. Melischko – G. Goodall; 1:3 (25:03) F. Keller, J. Holland – G. Oswald; 1:4 (38:10) R. Valicevic, M. Jiranek – B. Barta

Strafzeiten: Hannover 14 Min., Ingolstadt 20 Min.

Schiedsrichter: Awizus, Frank Linienrichter: Mosler, Markus; Starke, Matthias

Zuschauer: 5.130

Noch nie verloren hatte der Tabellenführer aus Hannover vor diesem Match in der eigenen TUI-Arena gegen den ERC Ingolstadt. Und erst sah es auch so aus, als ginge diese Serie weiter, schließlich traf Brad Tapper nach 1:30 Minute zum 1:0 das Netz. Nach acht Spielminuten schickte Schiri Awizus Burym auf die Strafbank, die Überzahl nutzte Doug Ast zum Ausgleich. Ein Doppelschlag im zweiten Drittel machte dann die Chance auf den besten Start eines DEL-Teams in eine Saison auch für die Scorpions zunichte. Christian Höhenleitner (23:05) und Florian Keller zwei Minuten später brachten Ingolstadt sicher in Führung. Bei 38:10 gespielten Minuten sorgte Robert Valicevic zur endgültigen Entscheidung, obwohl die Schussstatistik (13:4 Schüsse auf’s Tor) für dieses Drittel klar eine Hannoveraner Überlegenheit wiederspiegelte, was aber auch an den vielen Überzahlsituationen für die Niedersachsen lag. Im letzten Drittel konnten die Landeshauptstädter das Spiel nicht mehr drehen und mussten somit die erste Saisonniederlage und den Sturz von der Tabellenspitze verkraften.

Füchse Duisburg 2 : 1 n.P. Augsburger Panther

Tore: 0:1 (05:59) A. Rekis, J. Menauer – R. Suchan; 1:1 (27:55) M. Waginger, S. McNeil – M. Darche, 2:1 R. Francz (Game-Winning-Penalty)

Strafzeiten: Duisburg 8 Min., Augsburg 12 Min.

Schiedsrichter: Schütz, Richard Linienrichter: Linnek, Mario; Schulz, Sirko

Zuschauer: 2.033

Schiedsrichter Richard Schütz verteilte in Duisburg im Spiel der Füchse gegen die Augsburger Panther zwar nur recht wenige Strafen, dennoch fielen beide Tore in Überzahl für das jeweilige Team. Im ersten Drittel musste neben Trond Magnussen, der dadurch indirekt Rekis zum Führungstreffer verhalf, sonst nur noch Steve Potvin auf die Strafbank. Den insgesamt verdienten Ausgleich vor nur knapp über 2.000 Zuschauern machte Waginger ebenfalls in Überzahl. Dass sich daran nichts mehr änderte, lag auch an den hervorragenden Torhütern, die beide eine Quote von über 97% erreichen konnten. Im Penaltyschießen war Francz in der entscheidenen 1:1-Situation erfolgreich und erzielte den Game-Winning-Penalty.

Eisbären Berlin 4 : 3 n.P. Kölner Haie

Tore: 0:1 (05:34) N. Mondt, S. Furchner; 1:1 (16:51) R. Mueller, C. Gawlik – F. Busch; 2:1 (26:16) M. Beaufait, K. Fairchild – D. Walser; 3:1 (43:41) D. Walser, S. Felski – K. Fairchild; 3:2 (52:59) L. Kopitz, N. Mondt – M. Müller; 3:3 (54:55) J. Roy, D. McLlwain – S. Julien; 4:3 F. Busch (Game-Winning-Penalty)

Strafzeiten: Berlin 12 Min., Köln 22 Min.

Schiedsrichter: Oswald, Christian Linienrichter: Dierberg, Sascha; Schröter, Lars

Zuschauer: 4.500

Zum dritten Penaltyschießen des Tages kam es in Berlin, wo Busch für die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber sorgte. Beide Mannschaften traten mit Nachwuchs-Goalies an und Daniar Dshunussow von den Eisbären musste als erstes hinter sich greifen. In Unterzahl verwandelte Nicki Mondt einen Konter zum 0:1 für die Rheinländer. Für den amtierenden deutschen Meister konnte Mueller in der 17. Spielminute ausgleichen. Der erste Überzahltreffer der Partie fiel erst im zweiten Drittel, denn, als Dave McLlwain wegen Halten des Stockes für zwei Minuten auf die Strafbank musste, brachte Marc Beaufait Berlin in Führung. Zum nächsten Abschnitt stand nicht mehr Dshunussow, sondern Youri Ziffzer zwischen den Pfosten der Hauptstädter. Und der ließ noch zwei Tore zu, Kopitz und Roy retteten für die Kölner einen Punkt, nachdem Derrick Walser schon zu Drittelbeginn die Führung für die Gastgeber ausbaute. Im Penaltyschießen sorgte dann Youngster Florian Busch für die Entscheidung und den Zusatzpunkt für die Berliner Eisbären.

Tabelle
Platz Team Spiele S N Tore Punkte
1 Frankfurt Lions 8 6 2 23:17 18
2 Hannover Scorpions 7 6 1 24:17 16
3 Eisbären Berlin 7 5 2 27:22 14
4 ERC Ingolstadt 7 4 3 20:14 12
5 Adler Mannheim 7 4 3 24:21 12
6 Nürnberg Ice Tigers 7 4 3 19:24 12
7 DEG Metro Stars 7 3 4 24:23 11
8 Kölner Haie 8 3 5 25:21 10
9 Augsburger Panther 7 3 4 20:20 10
10 EV Duisburg 7 3 4 19:22 9
11 Iserlohn Roosters 8 3 5 20:26 9
12 Krefeld Pinguine 7 3 4 21:23 8
13 Hamburg Freezers 7 2 5 16:25 7
14 Kassel Huskies 8 2 6 15:22 5

Legende:
Grün: Play-off-Platz
Rot: Play-down-Platz

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