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April 1, 2012

Mordfall Lena († 11): 18-Jähriger gesteht die Tat

Mordfall Lena († 11): 18-Jähriger gesteht die Tat

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Veröffentlicht: 20:16, 1. Apr. 2012 (CEST)
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Emden (Deutschland), 01.04.2012 – Am Samstag war der 18-jährige David H. wegen Mordverdachts festgenommen worden. Ein Haftbefehl wurde heute vom Amtsgericht Emden erlassen. Der 18-Jährige hat die Tat gestanden und soll für ein weiteres Sexualdelikt verantwortlich sein.

Neben seinem Geständnis wurde der Mann durch DNA-Vergleiche überführt. Ein entscheidender Hinweis kam von zwei Frauen. Diese hatten den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Parkhauses gesehen, in dem die Leiche der 11-jährigen Lena von ihrer Mutter gefunden wurde. Dem Verhafteten wird vorgeworfen, das Mädchen sexuell missbraucht und anschließend getötet zu haben. Das Motiv des Mannes für die Tötung dürfte es gewesen sein zu verhindern, für das Sexualdelikt zu Rechenschaft gezogen zu werden.

Bei der Polizei ist David H. kein Unbekannter. Er soll im Jahr 2010 eine Sachbeschädigung begangen haben. Von der 40-köpfigen Sonderkommission wird auch geprüft, ob er als Täter für eine im Herbst 2011 stattgefundene versuchte Vergewaltigung an einer Joggerin in Frage kommt. Erst in der Gerichtsverhandlung wird entschieden werden, ob er als 18-Jähriger nach dem Jugendstrafrecht oder dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt wird. Während er als Erwachsener mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe zu rechnen hat und nach 15 Jahren frühestens mit einer Entlassung rechnen kann, drohen ihm nach dem Jugendstrafrecht höchstens zehn Jahre Freiheitsstrafe.

Bei der Sonderkommission waren 300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Mehrere davon brachten den jetzt Verhafteten unter Verdacht. Nach Angaben von Zeugen wurde von einem Beamten des Landeskriminalamts ein Phantombild erstellt. Dieses hatte eine große Übereinstimmung mit der Person, die auf den Videoaufzeichnungen des Parkhauses zu sehen war. Am Samstagvormittag war es soweit, dass Beamte David H. in seiner Wohnung festnahmen.

Nach der Tat war zunächst ein 17-Jähriger unter dringenden Tatverdacht geraten und befand sich zwei Tage in Untersuchungshaft, bis weitere Ermittlungen seine Unschuld bewiesen und zu seiner Entlassung führten.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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March 30, 2012

Mord an 11-Jähriger in Emden: Verdächtiger aus U-Haft entlassen

Mord an 11-Jähriger in Emden: Verdächtiger aus U-Haft entlassen

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Veröffentlicht: 22:27, 30. Mär. 2012 (CEST)
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Emden (Deutschland), 30.03.2012 – Am Freitag wurde der bisher tatverdächtige 17-jährige Berufsschüler aus der Untersuchungshaft entlassen. Der Staatsanwalt hat keine Zweifel daran, dass der junge Mann unschuldig ist. Zwei Tage hatte er in Haft verbracht und musste psychisch behandelt werden. Der Mord an der elfjährigen Lena, die heute im engsten Familienkreis beigesetzt wurde, ist somit wieder völlig im Dunkeln.

Trotz des Fehlschlags ist die Mordkommission zuversichtlich die Tat klären zu können. Bereits 170 Hinweise sind aus der Bevölkerung eingegangen. Der leitende Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck: „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Und ich bin nach wie vor sehr zuversichtlich, dass wir den Täter des Morddelikts auch bekommen werden.“. Zur Entlassung des Berufsschülers sagte er: „Die Indizien, die gegen ihn vorlagen sind durch Fakten, die wir herausgearbeitet haben widerlegt worden.“ Die Festnahme hätte erfolgen müssen: „Wir mussten diesen Haftbefehl beantragen, da zu diesem Zeitpunkt ein dringender Tatverdacht bestand“. Nach wie vor gehen die Ermittler bei der am Samstag getöteten 11-jährigen Lena davon aus, dass sie sexuell missbraucht wurde und der Täter sie anschließend ermordete, um der Strafverfolgung zu entkommen.

In sozialen Netzwerken im Internet war es zu Lynchjustiz-Aufrufen gekommen. Vor einer Polizeiwache war eine Menschenmenge von 50 Personen zusammengekommen, diese hatten ebenfalls dazu aufgerufen, den unschuldigen jungen Mann zu lynchen. Bernhard Witthaut von einer Gewerkschaft der Polizei äußerte dazu kritisch: „Wer hinter den Lynchaufrufen steckt, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Es darf nicht toleriert werden, dass einige soziale Netzwerker glauben, in unserem Rechtsstaat Wild-West-Methoden wiederbeleben zu dürfen.“ Der Berufsschüler wird jetzt von der Polizei betreut und geschützt.

Der Stadtrat von Emden hat beschlossen eine Belohnung von 10.000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen, auszusetzen. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen und bittet diese sich unter der Telefonnummer 0491/976-90-414 oder 411 zu melden. Die Ermittler wollen wissen, wer die Kinder im Tatzeitraum Samstag, 24.03.2012, zwischen 17.30 und 19.00 Uhr gesehen hat? Sie müssten sich in Wallanlagen, im Parkhaus oder im Kino in Emden, aufgehalten haben.

Video aus dem Parkhaus, auf dem der mutmaßliche Mörder zu sehen ist

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Tötungsdelikte
  • Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig (30.03.2012) auch Quelle
  • Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt (26.03.2012)

Quellen[Bearbeiten]

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Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig

Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig

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Veröffentlicht: 02:52, 30. Mär. 2012 (CEST)
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Emden (Deutschland), 30.03.2012 – Nach dem Mord vom Samstag an der 11-jährigen Lena wurde bereits am Mittwoch Haftbefehl gegen einen 17-jährigen Berufsschüler erlassen. Ein Bekannter des Tatverdächtigen hatte ihn auf einem Überwachungsvideo wiedererkannt. Die Leiche des Mädchens war von ihrer Mutter in einem Parkhaus in Emden aufgefunden worden.

Der Leiter der Mordkommission Werner Brandt gab am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bekannt, dass der Berufsschüler Angaben gemacht hatte, wo er sich zur Tatzeit aufgehalten habe, diese Angaben konnten durch die Ermittler widerlegt werden. Neben der Zeugenaussage gab es weitere Indizien die am Dienstag zur Festnahme geführt hatten. Einzelheiten hierzu gaben weder Polizei noch Staatsanwaltschaft bekannt.

Der junge Mann bestreitet mit der Tat etwas zu tun zu haben. Mehrere Gegenstände aus seinem Besitz wurden von der Polizei sichergestellt. Staatsanwalt Südbeck betonte, dass für den Festgenommenen, der in einer Jugendjustizanstalt untergebracht ist und sich in psychotherapeutischer Behandlung befindet, die Unschuldsvermutung gilt. Der Ermittlungsrichter geht von einem dringenden Tatverdacht aus, dieser ist Voraussetzung für den Erlass eines Haftbehls.

Vom Landeskriminalamt in Hannover werden DNA-Spuren vom Tatort mit der DNA des 17-Jährigen verglichen. Geprüft dürfte auch werden, ob sich DNA der Getöteten an Gegenständen aus dem Besitz des Verhafteten befindet. Der 11-jährige Begleiter des Opfers steht unter Schock und muss psychisch behandelt werden. Weitere Befragungen des Jungen verbieten sich derzeit, so der Leiter der Mordkommission.

Auf Wunsch der Familie des Mädchens soll die Beisetzung im engen Familienkreis stattfinden, dies gab ein Polizeisprecher bekannt. Familienangehörige wurden an einem der Öffentlichkeit nicht bekannten Ort untergebracht und dort von Polizeibeamten betreut.

Einem jugendlichen Täter droht bei Mord eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.

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March 26, 2012

Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt

Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt

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Veröffentlicht: 02:31, 26. Mär. 2012 (CEST)
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(Symbolbild)

Emden (Deutschland), 26.03.2012 – Im Cityparkhaus am Wasserturm in Emden in Ostfriesland wurde am Samstagabend die Leiche eines 11-jährigen Mädchens von ihrer eigenen Mutter aufgefunden. Eine Polizeisprecherin gab am Sonntag bekannt: „Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin“.

Am Samstagnachmittag soll das Mädchen mit Freunden ein Kinocenter besucht haben. Als sie nicht rechtzeitig nach Haus kam, begann die Mutter sie zu suchen. Im Parkhaus wurde sie dabei von einem Parkwächter unterstützt. Im Bereich eines Notausgangs machten sie den schrecklichen Fund.

Oberstaatsanwalt Bernhard Südbeck gab bekannt, dass bereits eine Obduktion stattgefunden hat. Zur Frage, ob es sich um ein Sexualdelikt gehandelt hat machte er keinen Angaben. Nach Informationen der Bildzeitung wurde das Mädchen vergewaltigt. Die Ermittlungen sind angelaufen. Die Bildaufzeichnungen im Parkhaus werden ausgewertet. Voraussichtlich am Montag soll es eine Pressekonferenz geben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Tötungsdelikte

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April 10, 2007

Audi dementiert: Keine Produktion im VW-Werk Emden geplant

Audi dementiert: Keine Produktion im VW-Werk Emden geplant

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Artikelstatus: Fertig 23:08, 10. Apr. 2007 (CEST)
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Ingolstadt / Emden (Deutschland), 10.04.2007 – Wie die Onlineausgabe der FAZ heute meldet, plant die zum Volkswagen-Konzern gehörende Audi AG nicht, zukünftig im VW-Werk Emden Fahrzeuge zu bauen, wie am 7. April von der „Automobilwoche“ unter Berufung auf Unternehmenskreise der Volkswagen AG berichtet worden war. Die Meldung der „Automobilwoche“ bezeichnete ein Audi-Sprecher als „Fehlinformation“.

Themenverwandte Artikel

  • Im VW-Werk Emden sollen bald auch Audi-Modelle vom Band rollen (09.04.2007)
  • Portal:VW

Quellen

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April 9, 2007

Im VW-Werk Emden sollen bald auch Audi-Modelle vom Band rollen

Im VW-Werk Emden sollen bald auch Audi-Modelle vom Band rollen

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Artikelstatus: Fertig 18:26, 9. Apr. 2007 (CEST)
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Lage Emdens

Emden (Deutschland), 09.04.2007 – Wie aus Unternehmenskreisen verlautete, will die Volkswagen AG ihr Werk im ostfriesischen Emden so umrüsten, dass dort bald auch Wagen der Modellreihe Audi vom Band laufen können. Das berichtete die „Automobilwoche“ in ihrer Onlineausgabe vom 7. April.

Zurzeit wird im Emder Werk von VW der Passat (als Limousine und als Variant) gebaut, der einen Quermotor besitzt und demnächst auch der Passat-Coupé (CC). Um dort auch Limousinen mit Längsmotoren zu bauen, wie sie Audi verwendet, ist eine Umstellung in den Produktionsabläufen des Werkes notwendig. Hier soll eine so genannte Flexi-Linie eingerichtet werden, die den Bau unterschiedlicher Modelle des Konzerns ermöglichen soll. Zunächst ist laut Automobilwoche an den Bau des Audi A4 in Emden gedacht.

Die Entscheidung steht offenbar in Zusammenhang mit einer Flexibilisierungstrategie unter dem neuen VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. Vor kurzem war erst die Entscheidung gefallen, im belgischen VW-Standort Brüssel den Audi-Kleinwagen A1 zu bauen. „Wir wollen unsere Produktionssysteme enger verzahnen“, hatte VW-Chef Winterkorn in einem Interview erklärt. Durch die Umrüstung in Emden soll offenbar das Audi-Stammwerk in Ingolstadt entlastet werden, das anscheinend die Kapazitätsgrenze erreicht hat.

Nach Unternehmensangaben sind am Standort Emden rund 8.100 Arbeitsplätze vorhanden. Das VW-Werk gilt als größter Arbeitgeber der Region.

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