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March 27, 2006

Polnischer Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem ist tot

Polnischer Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem ist tot

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Artikelstatus: Fertig 21:21, 27. Mrz. 2006 (CEST)
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Stanisław Lem 1966

Krakau (Polen), 27.03.2006 – Der polnische Science-Fiction-Autor Stanisław Lem ist nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP heute im Alter von 84 Jahren in einer Klinik bei Krakau gestorben. Zu den bekanntesten Werken des am 12. September 1921 im heute ukrainischen Lviv (Lemberg) geborenen Stanisław Lem zählen die Romane „Solaris“ und „Sternentagebücher“. Sein erstes Werk „Der Mensch vom Mars“ erschien 1946.

Stanislaw Lem war auch Philosoph. Im Zweiten Weltkrieg musste Stanisław Lem sein Medizinstudium unterbrechen, weil die Nationalsozialisten nach dem Überfall auf Polen die Universitäten geschlossen hatten. Seit den 1950er Jahren war Lem als freier Schrifsteller tätig, nachdem er zuvor sein Medizinstudium abgeschlossen hatte und für kurze Zeit als Arzt gearbeitet hat. Stanisław Lem hat humorvolle und tragische Klassiker des Science-Fiction-Genres verfasst und gilt selbst als Kritiker dieser Gattung. Lem verfügte über tiefes Wissen in den Bereichen Kybernetik und Weltraumfahrt.

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Quellen

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March 13, 2005

Solaris: Science-Fiction auf die Bühne gebracht

Solaris: Science-Fiction auf die Bühne gebracht

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Artikelstatus: Fertig 13. Mär. 2005 (CET)
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Nürnberg Staatstheater

Nürnberg (Deutschland), 13.03.2005 – Das Nürnberger Staatstheater hat es gewagt, ein Science-Fiction-Stück auf die Bühne zu bringen. In der Sparte Kammerspiele läuft derzeit die Aufführung „Solaris“. Premiere war am 12.02.2005.

Die Konkurrenz am Abend war groß. Gleichzeitig wurde dem Publikum im Staatstheater eine Oper und ein Schauspielstück angeboten. Trotzdem waren die Kammerspiele gut zu zwei Drittel gefüllt.

Viele Zuschauer hatten große Erwartungen an die Bühnenumsetzung. Zum einen weil die Drehbuchvorlage, der Roman „Solaris“ des Polen Stanislaw Lem, in Literaturkreisen den Ruf hat, der beste jemals geschriebene Science-Fiction zu sein. Geschrieben hatte Lem sein Buch im Jahr 1961. Zum anderen kannten viele Besucher den im März 2003 in den deutschen Kinos gelaufenen Film „Solaris“ von Steven Soderbergh mit George Clooney. Bereits im Jahre 1971 hatte der russische Regisseur Andrei Tarkowski das Buch in Japan verfilmt. Die Spannung, wie es heutzutage ein Regisseur schafft, ein Sience-Fiction auf die Bühne zu übertragen, stand den Zuschauern in den Gesichtern geschrieben.

Auf der Bühne wird die virtuelle Welt der Raumstation nur durch Abtrennwände angedeutet. Obwohl Effekte wie in einem Film auf den Brettern der Welt nicht möglich sind, wird durch grelle Farbspiele so etwas wie Atmosphäre dargestellt. Zudem deuteten zwei Monitore die Außenwelt der Raumstation an.

Die Darsteller versuchten, das vorgefundene Chaos auf der Raumstation „Solaris“ einigermaßen durchschaubar auf die Bühne zu bringen. Nicht immer leicht, ob dieser Thematik, es ist ihnen auch zum größten Teil gelungen. Die schauspielerische Leistung war jedenfalls nicht daran schuld, dass während der Aufführung eine handvoll Zuschauer die Kammerspiele verlassen hatte. Trotzdem gab es am Ende der zweieinhalbstündigen Spieldauer freundlichen Beifall vermischt mit einigen Bravorufen.

Das Chaos im Stück hatte sich dennoch nicht ganz lüften lassen. Zuschauer, die weder das Buch noch den Film kannten, traten doch einigermaßen ratlos ihren Heimweg an. Wie sollte man auch Psychologie auf der Bühne enträtseln?

Wer die Gelegenheit noch nicht hatte, das Stück anzusehen, kann dies bis 27.04.2005 nachholen.

Inhalt: Der Psychologe Dr. Chris Kelvin wird zur Raumstation des Planeten Solaris geschickt, er soll dort unerklärlichen Vorkommnissen nachspüren. Auf dem Planeten angekommen, findet Kelvin nur Chaos, verwirrte Forscher und seltsame Phenomäne wieder. Als er seine Frau antrifft, die sich vor zehn Jahren auf der Erde das Leben genommen hatte, verschwimmen für Kelvin Realität und Wahnsinn.

Besetzung: Frank Damerius (Kelvin), Thorsten Menkenhagen (Kris), Thomas Nunner (Snaut), Tanja Kübler (Harey), Rolf Kindermann (Sartorius)

Regie: Katka Schroth
Dramatisierung: Tim Staffel
Bühne: Alexander Wolf
Kostüme: Ellen Hofmann
Videos: Ellen Hofmann

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Quellen

Originäre Berichterstattung
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