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June 9, 2013

Tödliches Busfeuer von Selbstmörder verursacht

Tödliches Busfeuer von Selbstmörder verursacht

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Veröffentlicht: 12:11, 9. Jun. 2013 (CEST)
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Xiamen (China), 09.06.2013 – Das Busfeuer, bei dem in Xiamen in der ostchinesichen Provinz Fujian am Freitagabend (Ortszeit) 47 Menschen starben und 34 verletzt wurden, wurde durch einen Selbstmord verursacht.

Nachdem erste Ermittlungen ergeben hatten, dass sowohl der Motor wie auch die Reifen des Busses als Brandursache auszuschließen waren, hatte die Polizei Ermittlungen eingeleitet, die ergaben, dass Benzin in dem mit Diesel betriebenen Bus entzündet wurde. Es wurde daraufhin wegen Brandstiftung ermittelt und ein Verdächtiger als möglicher Täter identifiziert. Die Polizei fand nun im Haus des 59-jährigen Mannes einen Abschiedsbrief, in dem er Unzufriedenheit mit seinem Leben als Motiv für die Tat angab. Eine DNA-Analyse hat bestätigt, dass der Mann sich unter den Toten befindet.

Der Betrieb der vom Feuer betroffenen Schnellbuslinien wurde am Samstagmorgen (Ortszeit) unter strengen Sicherheitskontrollen aller Fahrgäste wieder aufgenommen.

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art in China. 2009 starben in Chengdu in der Provinz Sichuan 28 Menschen und mehr als 70 wurden verletzt, als ein Mann einen Bus mit Benzin in Brand steckte.

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June 8, 2013

China: 47 Tote nach Feuer im Bus

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China: 47 Tote nach Feuer im Bus

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Veröffentlicht: 15:44, 8. Jun. 2013 (CEST)
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Schnellbusstrecke in Xiamen

Xiamen (China), 08.06.2013 – Am Freitag brach um 18:30 Uhr Ortszeit (12:30 Uhr MESZ) in Xiamen in der ostchinesischen Provinz Fujian ein Feuer in einem Linienbus aus. Der Bus, der als Schnellbus auf einer nur für Busse zu befahrenden Fahrbahn über dem normalen Straßenverkehr verkehrt, war im abendlichen Feierabendverkehr mit 90 Fahrgästen fast vollbesetzt.

Bei dem Unglück wurden 47 Personen getötet und 34 verletzt. Da sowohl der Motor wie auch die Reifen des Busses als Brandursache ausgeschlossen werden konnten, wurden weitere Untersuchungen eingeleitet, die Spuren von Benzin in dem mit Diesel betriebenen Bus ergaben. Daraufhin wurde eine polizeiliche Untersuchung wegen Brandstiftung eingeleitet. Im Verlauf des Sonnabends konnte bereits ein möglicher Brandstifter identifiziert werden.

Das Schnellbusnetzwerk von Xiamen, das im August 2008 eröffnet wurde und täglich mehr als 265.000 Menschen befördert, wurde am Samstagmorgen wieder in Betrieb genommen.

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art in China. 2009 starben in Chengdu in der Provinz Sichuan 28 Menschen und mehr als 70 wurden verletzt, als ein Mann einen Bus mit Benzin in Brand steckte.

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  • Portal:Brände

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January 30, 2012

Wasserrohrbruch flutet Straße in der Münchner Innenstadt

Wasserrohrbruch flutet Straße in der Münchner Innenstadt

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Veröffentlicht: 19:32, 30. Jan. 2012 (CET)
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Wasserrohrbruch in München (2006)

München (Deutschland), 30.01.2012 – In den frühen Morgenstunden des Montags wurde die Sonnenstraße in der Münchner Innenstadt durch einen Wasserrohrbruch überflutet.

Ein Wasserrohr mit 40 Zentimeter Durchmesser war geborsten. Beim Eintreffen der Feuerwehr, die im Laufe des Einsatzes mit einem Großaufgebot von 60 Leuten angerückt war, standen zwei der Fahrbahnen unter Wasser. Bei mehreren Gebäuden stand das Wasser in Geschäften, Kellern, Aufzugsschächten und Tiefgaragen. In tiefer gelegenen Räumlichkeiten stand das Wasser zum Teil bis an die Decke. Bevor die Abpumparbeiten begannen, wurden Wasserzuleitungen durch die Stadt abgeriegelt. Durch die erforderlichen Straßensperren entstanden erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr. Der Schaden liegt im Millionenbereich. Die Ursache für das Bersten des Rohres konnte noch nicht angegeben werden.

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  • Portal:München

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June 25, 2011

München: Schwede mit 182 km/h geblitzt

München: Schwede mit 182 km/h geblitzt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

München: Schwede mit 182 km/h geblitzt

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Veröffentlicht: 13:54, 25. Jun. 2011 (CEST)
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Radarüberwachung mit Laserpistole (Archivibild)

München (regional) / München (Deutschland), 25.06.2011 – Am Freitagnachmittag wurde von der Verkehrspolizei München eine Geschwindigkeitsüberschreitung eines 26-jährigen Schweden festgestellt. Als dieser mit seinem BMW eine Radarüberwachung passierte, wurde eine Geschwindigkeit von 182 Kilometern pro Stunde bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde gemessen.

Der Schwede fuhr auf der Effnerstraße im Münchner Stadtteil Unterföhring in die Kontrolle. Die Messung erfolgte mit einer Radarpistole; Die Anhaltung erfolgte unmittelbar. Nach Abzug der Messtoleranz lautete der Vorwurf 116 Kilometer pro Stunde zu schnell innerhalb einer geschlossenen Ortschaft. 680 Euro Bußgeld sind bei dieser Verkehrsordnungswidrigkeit fällig; vier Punkte kommen auf das Konto des Fahrers in Flensburg; Fahrverbot für drei Monate.

In diesem Fall hat der Verkehrssünder in Deutschland keinen Wohnsitz, er musste daher eine Sicherheitsleistung entrichten.

Themenverwandte Artikel

  • Xavier Naidoo möglicherweise kurz vor einem Fahrverbot (27.07.2006)

Quellen

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November 29, 2010

Bundesrat billigt Gesetzesänderungen zum Straßenverkehr

Bundesrat billigt Gesetzesänderungen zum Straßenverkehr

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Veröffentlicht: 21:36, 29. Nov. 2010 (CET)
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Berlin (Deutschland), 29.11.2010 – Der deutsche Bundesrat, die Länderkammer im parlamentarischen System Deutschlands, hat am Freitag seine Zustimmung zu zwei Gesetzesänderungen erteilt, die den Straßenverkehr in Deutschland betreffen.

Zum einen geht es um die „Winterreifenpflicht“, die bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ sogenannte Matsch & Schnee Reifen[1] vorschreibt, die üblicherweise mit dem Schneeflockensymbol gekennzeichnet sind. Reifen mit dem Zusatz M & S seien derzeit nicht zertifiziert, allerdings durchlaufen Reifen mit Schneeflockensymbol ein bestimmtes Prüfverfahren, hieß es in der Hessenschau. Winterreifenpflicht gelte für alle Kraftfahrzeuge einschließlich Motorräder, Lastkraftwagen und Omnibusse. Der Bundesrat stimmte der Neuregelung zu, falls diese für Lastkraftwagen und Omnibusse in Abänderung nur für Räder auf der Antriebsachse gelte.[2] Die Winterreifenpflicht besteht nicht zu bestimmten Zeiten im Jahr, sondern jederzeit bei den genannten Straßenzuständen. Das Bußgeld für die Ordnungswidrigkeit von bisher 20 Euro wurde verdoppelt, bei Behinderung nachfolgender Verkehrsteilnehmer sogar vervierfacht. Dadurch ergibt sich, dass dann auch ein Punkt in Flensburg dazukommt.

Zum anderen hat der Bundesrat in der selben Sitzung dem „Führerschein mit 17“ zugestimmt, wobei dieser an eindeutige Bedingungen geknüpft ist. Ein volljähriger Verkehrsteilnehmer mit einem Mindestalter von dreißig Jahren und ein Punktestand von weniger als vier Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei muss den Fahranfänger begleiten. Der Fahranfänger muss sich seinen Anweisungen fügen. Dieses sogenannte „Begleitete Fahren“ soll zum Januar 2011 in Kraft treten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verkehr
  • Portal:Recht
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Anmerkungen

  1. M&S-Reifen: „Reifen, bei denen das Profil der Lauffläche und die Struktur so konzipiert sind, dass sie vor allem in Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale Reifen.“
  2. Artikelergänzung vom 30. November 2010 nach Veröffentlichung: Ausgenommen sein sollen Nutzfahrzeuge der Land- und Forstwirtschaft und, soweit bauartbedingt keine M+S Reifen erhältlich sind, auch Einsatzfahrzeuge von Bundeswehr, Bundespolizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Polizei.

Quellen

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March 2, 2010

Fahrbahn auf Autobahn 3 Höhe Wiesbadener Kreuz abgesackt

Fahrbahn auf Autobahn 3 Höhe Wiesbadener Kreuz abgesackt

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Veröffentlicht: 20:21, 2. Mär. 2010 (CET)
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Wiesbaden (Deutschland), 02.03.2010 – Zwei Kilometer südlich des Wiesbadener Kreuzes der vielbefahrenen Bundesautobahn 3 ist die Fahrbahn auf einer Länge von 50 bis 80 Metern um zweieinhalb Meter abgesackt. Der Schaden war bei einer Routinekontrolle aufgrund des vorausgegangenen Sturmtiefs „Xynthia“ durch die Autobahnmeisterei Idstein festgesetellt worden. Eine Lärmschutzwand der nahegelegenen ICE-Trasse ist ebenso abgesackt wie Teile der Fahrbahn. Das Sturmtief kann als Ursache ausgeschlossen werden, da laut Mitteilung einer Sprecherin der Hessischen Landesverwaltung für das Straßenwesen laut Bericht der Tagesschau der Sturm von der entgegengesetzten Stelle des Schadenfalles kam. Frostaufbrüche aufgrund des strengen Winters kämen ebenso in Betracht wie Pfusch am Bau. Eine Probebohrung soll letztendlich für Gewissheit über die Schadensursache sorgen.

Bis Montag soll eine dritte Spur der derzeit zwei von vier Fahrspuren über Verschwenkung in den Gegenverkehr geschaffen werden; derzeit erfolgt die Vorbeiführung an der Engstelle während der laufenden Sanierungsarbeiten. Mit erheblichen Behinderungen und Staus muss gerechnet werden. Die Hessische Verkehrsverwaltung für Straßen- und Verkehrswesen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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  • Portal:Hessen
  • Portal:Verkehr

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June 24, 2008

Lithium-Ionen-Akkumulatoren in chinesischen Bussen

Lithium-Ionen-Akkumulatoren in chinesischen Bussen

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Veröffentlicht: 09:38, 24. Jun. 2008 (CEST)
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Peking (Volksrepublik China), 24.06.2008 – Nach einer Meldung von Radio China International erhält der Pekinger Stadtbezirk Changping 400 Busse, die mit Lithium-Ionen-Akkus angetrieben werden. Auf einer Energieausstellung im Bezirk wurde bereits ein Bus mit einer solchen Ausstattung vorgestellt. Begründet wurde die angekündigte Umstellung von 400 Vorort-Bussen mit dem Umweltschutz.

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  • Portal:Elektroautos

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June 6, 2008

Niederlande: Verkehrschaos auf der A 73 – Maastunnel an Wochenenden gesperrt

Niederlande: Verkehrschaos auf der A 73 – Maastunnel an Wochenenden gesperrt

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Veröffentlicht: 23:05, 6. Jun. 2008 (CEST)
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Roermond (Niederlande), 06.06.2008 – Auf der A 73 (Maasautobahn) Roermond–Venlo kam es am Morgen des 2. Juni zu einem Verkehrschaos, da nach Wartungsarbeiten technischen Probleme im Maastunnel auftraten. Die Firma, die die Wartungsarbeiten durchgeführt hatte, konnte den Tunnel erst gegen 9 Uhr, statt wie geplant um 6 Uhr, öffnen.

Noch bis Ende September 2008 werden jedes Wochenende beide Maastunnel zwischen Roermond und Swalmen geschlossen. Grund sind Wartungsarbeiten an den Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verkehr

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April 11, 2007

Ingolstadt testet intelligente Verkehrssteuerung

Ingolstadt testet intelligente Verkehrssteuerung

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Artikelstatus: Fertig 23:55, 11. Apr. 2007 (CEST)
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Ingolstadt / München (Deutschland), 11.04.2007 – Zusammen mit der Münchner Firma Gevas Software, dem Lehrstuhl für Verkehrstechnik der Technischen Universität (TU) München und dem Autohersteller Audi testet die oberbayerische Stadt Ingolstadt derzeit ein neues intelligentes Verkehrssteuerungssystem. Das System namens „Travolution“ – das Wort wurde aus den Begriffen „Travel“, dem englischen Wort für Verkehr, und Evolution gebildet – soll in Zukunft Ampeln so intelligent machen, dass überflüssige Wartezeiten bei Rot weitgehend vermieden werden.

Für den Test werden zurzeit 46 Ampeln im Stadtgebiet von Ingolstadt, vor allem an stark befahrenen Kreuzungen, umgerüstet. Induktionsschleifen in der Fahrbahn messen das Verkehrsaufkommen. Die Daten werden an einen zentralen Rechner im Rathaus übertragen. Dort berechnet eine Software anhand von Modellen und mit Hilfe eines komplizierten Rechenverfahrens, dem so genannten „genetischen Algorithmus“, wie hoch das Verkehrsaufkommen in fünf Minuten sein wird. Selbständig probiert das System dann nacheinander verschiedene Steuerungseinstellungen und soll so schließlich automatisch ein Optimum finden. Wenn das tatsächlich wie gewünscht funktioniert, sollen nach und nach alle Ampeln in Ingolstadt umgerüstet werden.

In Hamburg, wo ein ähnliches System bereits getestet wurde, konnten nach Angaben von Herwig Wulffius, Geschäftsführer von Gevas Software, jährlich 1.300 Tonnen Kohlendioxid und 560.000 Liter Benzin eingespart werden. Durch den Wegfall des besonders umweltschädlichen „Stop-and-Go-Verkehrs“ verkürzten sich zudem die Fahrtzeiten um bis zu 20 Prozent.

In einem zweiten Schritt sollen die Ampeln dann zusätzlich „sprechen“ lernen. Dazu sollen zunächst drei ausgewählte Ampeln mit WLAN-Systemen für drahtlose Datenübertragung ausgerüstet werden. „Über ein Display im Auto teilt die Ampel dem Fahrer ungefähr 200 Meter vor der Kreuzung mit, wann sie gedenkt, auf Grün zu schalten“, erklärt Cornelius Menig, zuständiger Projektleiter bei Audi. Der Autofahrer kann dann seine Geschwindigkeit so anpassen, dass er genau bei der nächsten Grünphase an der Ampel ankommt.

Durch „Travolution“ könnten bis zu 15 Prozent Benzin eingespart werden – wenn alles so funktioniert, wie es soll. Das aber bleibt abzuwarten. Erste Ergebnisse aus dem Feldversuch in Ingolstadt sollen nach mehreren Testfahrten bereits Ende April vorliegen.

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March 19, 2007

Öffentliche Petition zur Abschaffung der Radwegbenutzungspflicht

Öffentliche Petition zur Abschaffung der Radwegbenutzungspflicht

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Artikelstatus: Fertig 15:39, 19. Mär. 2007 (CET)
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Berlin (Deutschland), 19.03.2007 – Eine öffentliche Petition fordert vom Deutschen Bundestag die Abschaffung der Radwegbenutzungspflicht. Sven Ledebrink von der Initiative Cycleride hält die derzeitige rechtliche Situation der Radfahrer für nicht haltbar und reichte eine öffentliche Petition ein, die im Internet eingesehen, unterzeichnet und diskutiert werden kann. Die für Einige sicherlich überraschende Aussage, Radwege würden das Unfallrisiko erhöhen, wird auch von der Bundesanstalt für Straßenwesen vertreten.

Gefahr droht auf Radwegen unter anderem durch unübersichtliche Ausfahrten und Kreuzungen. Durch die Verdrängung der Radfahrer von der Fahrbahn wird Kfz-Führern die Möglichkeit genommen, diese frühzeitig zu erkennen. Gefährliche Konflikte ergeben sich auch mit Fußgängern, die sich »auf ihrer Seite« des Bordsteins sicher wähnen und nicht mit schnellen Radfahrern rechnen.

Zwar gibt es mittlerweile eine Menge Gerichtsurteile, die Empfehlungen geben, unter welchen Umständen Radfahrer einen grundsätzlich benutzungspflichtigen Radweg ignorieren dürfen und sollen, aber es gibt keine gesetzliche Regelung.

Aus diesem Grund versuchen einige Radfahrer, wenigstens die Benutzungspflicht der Radwege, von denen sie betroffen sind, von einem Gericht aufheben zu lassen, was auch meistens gelingt, da Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs laut § 45 Abs. 9 StVO nur ausnahmsweise angeordnet werden dürfen. Dies hat jedoch bisher noch keine Straßenverkehrsbehörde veranlasst, ihrer Pflicht nachzukommen und alle benutzungspflichtig ausgeschilderten Radwege von sich aus zu überprüfen und ggf. die Benutzungspflicht aufzuheben.

»Es kann nicht sein, dass letztlich die durch den Radfahrer freie, sichere Bahn für den Kraftfahrer mit dem Leben von Radfahrern bezahlt wird. Die Lösung dieses Konflikts liegt in unserer Forderung, die Radwegebenutzungspflicht aufzuheben«, meint Ralf Epple, Gründungsmitglied der Initiative Cycleride. »Wir sind der Meinung, dass sichere Radwege keine Benutzungspflicht benötigen«, so Ralf Epple weiter. Die Initiative stellt klar, dass es nicht Ziel der Petition sei, Radwege generell abzuschaffen, sondern die Straßenverkehrsbehörden endlich dazu zu bewegen, straßenbegleitende Radwege ausschließlich an Gefahrenstellen anzulegen, und zwar so, dass deren Qualität für ihre Benutzung spricht.

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