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September 14, 2005

Verursacher des Wiehltal-Autobahnbrückenunfalls zu Haftstrafe verurteilt

Verursacher des Wiehltal-Autobahnbrückenunfalls zu Haftstrafe verurteilt

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Artikelstatus: Fertig 11:57, 14. Sep. 2005 (CEST)
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Gummersbach (Deutschland), 14.09.2005 – Rund ein Jahr nach dem Unfall eines Tanklastzuges mit einem BMW auf der Wiehltal-Autobahnbrücke ist der Verursacher, ein 26-jähriger Mann, verurteilt worden.

Der Richter am Amtsgericht Gummersbach legte ein Strafmaß von einem Jahr und zehn Monaten Haft zugrunde. Da keine Bewährung zustande kam, muss der Mann die Haftstrafe antreten.

Der Unfall passierte im August 2004. Der Wagen des Mannes touchierte den Lastzug, dieser stürzte von der Brücke und explodierte. Der Fahrer starb. Mit einem Schaden von mehr als 35 Millionen Euro war dies der teuerste Unfall Deutschlands.

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September 9, 2005

Wiehltalbrücke: Gutachter halten Unfallhergang für geklärt

Wiehltalbrücke: Gutachter halten Unfallhergang für geklärt

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Artikelstatus: Fertig 23:28, 9. Sep. 2005 (CEST)
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Gummersbach (Deutschland), 09.09.2005 – Die fünf Unfallsachverständigen, die den Wiehltalbrücken-Unfall untersucht haben, sind sich einig. Sie präsentierten heute vor dem Amtsgericht Gummersbach übereinstimmende Erklärungen zum Unfallhergang. Bei dem Unfall war ein Tanklastzug von der Autobahnbrücke an der A 4 gestürzt und ausgebrannt. Der 34-jährige Fahrer kam ums Leben, an der Brücke entstand ein Sachschaden von 30 bis 40 Millionen Euro.

Sie erklärten, der BMW des 26-jährigen Angeklagten habe den Tanklaster erst vorne links getroffen, wurde gegen die Leitplanke geschleudert und sei dann noch einmal von rechts gegen den Laster geprallt, bevor dieser ins Tal stürzte. Entscheidende Hinweise lieferte der Ortstermin am gestrigen Donnerstag. Durch Spuren an der Leitplanke und erst jetzt entdeckte Reste des LKW-Spoilers konnte die Bewegung des Fahrzeugs nachvollzogen werden.

Auf Anfrage des Westdeutschen Rundfunks sagte ein Gerichtssprecher, die Trümmer, die in einem Baum hingen, seien vermutlich direkt nach dem Unfall übersehen worden. Als mögliche Gründe nannte er dichtes Laub am Baum und die erhöhte Aufmerksamkeit vieler Beobachter beim Ortstermin.

Der Angeklagte hat vor Gericht keine näheren Angaben zum Unfallhergang gemacht. Ihm wird vorgeworfen, ohne Führerschein und mit überhöhter Geschwindigkeit sowie unter dem Einfluss von Cannabis gefahren zu sein. Ein Gutachter sagte heute aus, er sei durch den Drogenkonsum nicht fahruntüchtig gewesen. Allerdings hatten Untersuchungen der Gerichtsmedizinischen Einrichtung in Köln eindeutig ergeben, dass A. beim Unfall unter Drogeneinfluss stand. Am Montag folgen noch die Plädoyers. Das Urteil wird für Mittwoch, den 14. September erwartet.

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September 6, 2005

Wiehltalbrücke: Unfallsachverständige sprechen von Fahrfehler

Wiehltalbrücke: Unfallsachverständige sprechen von Fahrfehler

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Artikelstatus: Fertig 10:27, 7. Sep. 2005 (CEST)
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Gummersbach (Deutschland), 06.09.2005 – Zwei Gutachter sagten gestern vor dem Amtsgericht Gummersbach aus, der Unfall auf der Wiehltalbrücke letzten August sei durch einen Fahrfehler des Angeklagten Mustapha A. verursacht worden.

Ihrer Meinung nach kam der tiefer gelegte BMW ins Schleudern, traf das Führerhaus des Tanklasters und schleuderte rückwärts weiter. Der LKW sei nach der Kollision nicht mehr kontrollierbar gewesen. Beide Gutachter waren der Ansicht, der Lastwagen sei auf der rechten Spur gefahren. Ein dritter Sachverständiger wollte sich nicht festlegen, auf welcher Spur die Fahrzeuge fuhren, als sie sich berührten.

Der Vorsitzende, Richter Peter Sommer, bemüht sich seit Prozessbeginn, den Unfall zu rekonstruieren. Ein Ortstermin am Unfallort ist für Donnerstag angesetzt. Am Freitag wird ein weiterer Gutachter, den das Gericht mit der Klärung des Unfallhergangs beauftragt hatte, seine Ergebnisse vorlegen.

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September 2, 2005

Wiehltalbrücke: „Katastrophale Witterungsverhältnisse“ vor Unfall

Wiehltalbrücke: „Katastrophale Witterungsverhältnisse“ vor Unfall

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Gummersbach (Deutschland), 02.09.2005 – Am zweiten Verhandlungstag sagten gestern mehrere Zeugen vor dem Amtsgericht Gummersbach im Prozess gegen den mutmaßlichen Verursacher des Unfalls auf der Wiehltalbrücke im August letzten Jahres aus. Dabei war ein Tanklastzug von einer Autobahnbrücke gestürzt.

Nach Zeugenangaben fuhr der Laster auf der rechten Spur, als plötzlich der BMW von Mustapha A. quer gestanden habe. Die Zeugen veranschaulichten den Unfallhergang mit Modellautos. Zum Zustand des Angeklagten nach dem Unfall berichtete eine Zeugin, er habe geschockt gewirkt. „Er hat gezittert und war kreidebleich.“ Ferner habe er es nicht fassen können, dass eine Achse des LKWs gebrochen sei.

Einem der Zeugen zufolge soll er nach dem Unfall angegeben haben, durch Aquaplaning die Kontrolle verloren zu haben. Der Fahrer eines vorausfahrenden Mercedes, der den Tanklastzug ebenfalls überholt hatte, bestätigte die „katastrophalen Witterungsverhältnisse“ vor dem Unfall. Er selbst habe beinahe die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Vor dem Unfall flossen große Regenmengen über die Fahrbahn.

Der Angeklagte hatte sich auch am zweiten Verhandlungstag nicht zur Sache geäußert. Er folgte schweigend der Verhandlung.

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September 1, 2005

Prozess gegen Verursacher des Wiehltalbrücken-Unfalls beginnt

Prozess gegen Verursacher des Wiehltalbrücken-Unfalls beginnt

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Die Unfallstelle an der Wiehltalbrücke (26.08.2004)

Gummersbach (Deutschland), 01.09.2005 – Knapp ein Jahr nach dem Unfall auf der Wiehltalbrücke hat am Amtsgericht Gummersbach der Prozess gegen den Verursacher begonnen. Ein LKW mit über 30.000 Litern Benzin und Diesel war von der Brücke gestürzt, dessen Fahrer ums Leben gekommen. Der folgende Brand hatte die Autobahnbrücke so schwer beschädigt, dass sie mehrere Wochen gesperrt bleiben musste.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 26-jährigen Angeklagten vor, den Tanklastzug mit überhöhter Geschwindigkeit überholt und abgedrängt zu haben. Der Angeklagte wiederholte gestern nur sein Geständnis, den BMW gelenkt zu haben, das er im Dezember 2004 abgelegt hatte. Nach dem Unfall hatte sein 29-jähriger Bruder zunächst die Schuld auf sich genommen und saß für zwei Monate in Untersuchungshaft.

Acht Polizeibeamte wurden zum Zustand der Brüder nach dem Unfall befragt. Nach ihren Aussagen waren die Reifen des Wagens stark abgefahren. Außerdem habe der Angeklagte keinen Führerschein gehabt und zum Unfallzeitpunkt offenbar unter dem Einfluss von Cannabis gestanden.

Kommende Woche ist ein Ortstermin an der Wiehltalbrücke vorgesehen. Mit dem Urteil wird am 14. September gerechnet. Den Angeklagten erwartet eine mögliche Höchststrafe von vier Jahren Haft.

Derzeit ist die viel befahrene Brücke über die Autobahn A4 auf der beschädigten Seite nur einspurig befahrbar. Sie soll im kommenden Jahr für 30 bis 40 Millionen Euro saniert werden. Damit war der Unfall der bisher teuerste Verkehrsunfall in Deutschland.

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