Radsport-Stars des Dopings beschuldigt

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Artikelstatus: Fertig 21:31, 27. Mai 2006 (CEST)
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Madrid (Spanien), 27.05.2006 – Nach der größten Doping-Razzia der spanischen Sportgeschichte am 23. Mai wurde unter anderem der sportliche Leiter des spanischen Radsportteams, Liberty-Seguros-Würth, verhaftet. Der Zugriff erfolgte in der Madrider Straße Calle Pio XII., als der Sportdirektor des Profiradteams mit einer Kühltasche in der Hand und Geldscheinen im Wert von rund 60.000 Euro im Gepäck in sein Auto steigen wollte.

Außerdem wurden mehr als 200 Blutkonserven bei der Razzia in der Wohnung des Mediziners Eufemiano Fuentes beschlagnahmt. Zu den über 200 verwickelten Radprofis sollen auch Jan Ullrich und der Gesamtführende des Giro d’Italia, Ivan Basso, gehören. Beide Teams haben dies mittlerweile dementiert.

Bereits im Herbst 2005 gab es in Spanien einen großen Dopingskandal, als Roberto Heras nachträglich der Sieg bei der Spanien-Rundfahrt „Vuelta a Espana“ aberkannt wurde. Auf Grund der Vorkommnisse hat das Versicherungsunternehmen Liberty Seguros sein Engagement im Radsport mit sofortiger Wirkung beendet.

Quellen