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March 3, 2010

CeBIT: Deutsche Post stellt eigenes Konzept für sichere E-Mail vor

CeBIT: Deutsche Post stellt eigenes Konzept für sichere E-Mail vor

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Veröffentlicht: 23:36, 3. Mär. 2010 (CET)
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Hannover (Deutschland), 03.03.2010 – Die Deutsche Post nutzt die Computermesse CeBIT, die zurzeit in Hannover stattfindet, um ihr neues Konzept für die sichere E-Mail-Kommunikation vorzustellen. Danach soll die E-Mail einen höheren Grad an Rechtsverbindlichkeit bekommen. Dem dient vor allem eine elektronische Identifizierung von Absender und Empfänger durch einen Personalausweis-Scanner, der am absendenden Computer erfolgen soll.

Das Konzept ist eigentlich nicht neu, sondern wurde bereits von der Bundesregierung im Rahmen des Projekts DE-Mail favorisiert. DE-Mail läuft bereits seit einem halben Jahr als Pilotprojekt in der Bodenseestadt Friedrichshafen. Auf der CeBIT wurde eine positive Bilanz des Tests gezogen. Neben Privatpersonen interessieren sich vor allem Behörden und Unternehmen für die neue Form der sicheren elektronischen Kommunikation, da auf dieser Weise erhebliche Einspareffekte durch den Verzicht auf die Papierpost erwartet werden.

DE-Mail verspricht darüberhinaus auch einen erhöhten Sicherheitsstand bei der Übermittlung der versandten Inhalte. Diese seien nicht mehr ohne Weiteres, wie bei der herkömmlichen E-Mail-Kommunikation, für jedermann lesbar. Weitere Sicherheit entsteht durch ein formelles Akkreditierungsverfahren. Anbieter von DE-Mail müssen sich beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) akkreditieren. Hinzu kommen Verschlüsselungs- und Archivierungsverfahren.

Die Deutsche Post erwartet durch die Einführung der sicheren DE-Mail drastische Einbrüche bei der normalen Papierpost. Im Jahr 2009 verlor die Post im Bereich der Papierpost fünf Prozent des Umsatzes. Daher will sie ihr Geschäftsmodell jetzt selbst an die neuen Bedingungen anpassen. Ursprünglich arbeitete die Deutsche Post in einem Konsortium gemeinsam mit anderen Interessenten an einem DE-Mail-Konzept. Dazu gehörten ursprünglich das deutsche Bundesinnenministerium, die Telekom und weitere Unternehmen. Im März 2009 beendete die Deutsche Post jedoch diese Zusammenarbeit. Sie suchte sich neue Partner. Dazu gehören jetzt der ADAC, LOTTO Hessen, die BIG Direktkrankenversicherung, die DekaBank, die Zurich Versicherung und das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe.

Die Post erwartet von ihrem Angebot im Bereich der sicheren DE-Mail Umsätze im dreistelligen Millionenbereich. Marktstart ist der Sommer 2010.

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March 29, 2008

Universitätsbibliothek Graz digitalisiert Bestand – Roboter schafft 1.000 Seiten pro Stunde

Universitätsbibliothek Graz digitalisiert Bestand – Roboter schafft 1.000 Seiten pro Stunde

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Veröffentlicht: 15:58, 29. Mär. 2008 (CET)
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Der Lesesaal der Universitätsbibliothek in Graz

Graz (Österreich), 29.03.2008 – Ein aufsehenerregendes Projekt der Universitätsbibliothek der Karl-Franzens-Universität in Graz ist nun durch den Einsatz einer relativ jungen Erfindung erheblich beschleunigt worden. Angeschafft wurde ein so genannter Scan-Roboter, der seit kurzem eingesetzt wird und in der Lage ist, 1.000 Seiten pro Stunde zu scannen. Ziel des Projektes ist es, die Bücher der Universitätsbibliothek zu digitalisieren – bisher wurden 600.000 Bücher dem Prozess unterworfen – und der Öffentlichkeit in digitaler Form zugänglich zu machen.

Bei dem Scan-Roboter handelt es sich um ein Produkt der im Jahr 2006 gegründeten Firma Treventus, das von Studenten der Technischen Universität Wien entwickelt wurde und zurzeit weltweit nur fünfmal im Einsatz ist. Bei der Entwicklung des Gerätes arbeitete man auch eng mit dem Institut für Buch- und Handschriftenrestaurierung (IBR) sowie dem Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) der Bayerischen Staatsbibliothek zusammen.

Die Arbeitsweise des Gerätes gilt bei den Bibliotheksexperten als schonend. Mit einem Vakuumgebläse wird die Seite aufgenommen und anschließend durch einen Luftzug umgeblättert und bis zu 60 Grad geöffnet. Ein spezieller Mechanismus verhindert dabei das Umknicken einer Seite. Die Seiten werden dabei bis zirka vier Millimeter zur Buchfalz hin gescannt und in mehreren Dateiformaten ausgegeben. Eine eingesetzte Texterkennung macht dann eine Volltextsuche möglich.

Für ihre Innovation erhielt die Gruppe im Jahr 2007 eine Auszeichnung. Überreicht wurde ihr am 16. März 2007 auf der CeBIT in Hannover der so genannte ICT-Prize. Begründet wurde die Vergabe damit, dass das Produkt bei der Schaffung einer digitalen Bibliothek die Kosten senken würde.

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Die Firma Quidenus, ebenfalls ein österreichisches Unternehmen, will nun auf der CeBIT 2008 einen Roboter vorstellen, der 1.300 Seiten pro Stunde schafft. Die Anschaffungskosten für dieses Modell betragen zwischen 100.000 und 125.000 Euro.

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March 17, 2007

Auf der CeBIT wurde eine elektronische Reiseführer-Alternative vorgestellt

Auf der CeBIT wurde eine elektronische Reiseführer-Alternative vorgestellt

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Artikelstatus: Fertig 23:04, 17. Mär. 2007 (CET)
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Die CeBIT im Jahr 2006

Hannover (Deutschland), 17.03.2007 – Auf der diesjährigen Elektronikmesse CeBIT in Hannover wurde eine Alternative zum traditionellen, gedruckten Reiseführer vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein portables Navigationsgerät kombiniert mit jenen Reiseinformationen, für die eigentlich die Reiseführer zuständig sind. Dieses Gerät ist mit einem Preis im oberen dreistelligen Euro-Bereich jedoch noch recht teuer.

Viele sehen in diesem Gerät ein Anzeichen für eine neue Entwicklung: Navigationsgeräte, die bisher nur im Zusammenhang mit dem Auto gebräuchlich waren, verbreiten sich zunehmend auch in andere Bereiche des täglichen Lebens und ersetzen dabei ältere Verfahrensweisen, wie das oben beschriebene Benutzen eines gedruckten Reiseführers.

Doch auch beim ursprünglichen Einsatzgebiet von Navigationsgeräten, dem Kraftfahrzeug, soll sich die Navigationshilfe weiter verbreiten und zukünftig eine wichtigere Rolle spielen. Experten sehen in dieser Entwicklung laut der Nachrichtenagentur dpa eine Chance für den Verkehr: So soll diese moderne Technik Verkehrsströme steuern können und auch gefährliche Situationen, zum Beispiel an Kreuzungen, entschärfen helfen.

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November 5, 2006

CeBIT wird um die „TeleHealth“ erweitert

CeBIT wird um die „TeleHealth“ erweitert

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Artikelstatus: Fertig 16:26, 5. Nov. 2006 (CET)
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Hannover (Deutschland), 05.11.2006 – Die nächste Computermesse CeBIT in Hannover findet vom 15. bis 21. März 2007 statt, sie wird dann thematisch erweitert. Neu hinzu kommt die „TeleHealth“. Der Veranstalter „Deutsche Messe“ gab dies heute der Presse bekannt. TeleHealth befasst sich mit telemedizinischen Produkten sowie Anwendungen im Medizinbereich. Es wird Themenschwerpunkte geben, die im Jahr 2007 die Themen häusliche Pflege und Gesundheitsvorsorge sowie chronische Krankheiten betreffen.

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March 8, 2006

Heute eröffnet in Hannover die CeBIT 2006

Heute eröffnet in Hannover die CeBIT 2006

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Artikelstatus: Fertig 22:22, 8. Mrz. 2006 (CET)
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Hannover (Deutschland), 08.03.2006 – Heute eröffnet die CeBIT 2006. Am ersten Tag kann die Messe in Hannover nur von Pressevertretern besucht werden, ab dem 9. März ist die CeBIT für alle Besucher offen. Die CeBIT gilt als die größte Computermesse der Welt. Die offizielle Eröffnung durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel findet heute Abend statt.

Aussteller sind Elektronikhersteller und Telekommunikationsanbieter. Schwerpunkt der diesjährigen Messe sind Internet-Breitbandzugänge und Telefonieren über das Internet. Insgesamt nehmen 6.260 Unternehmen an der CeBIT teil.

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October 23, 2005

Sony bleibt der CeBIT in Zukunft fern

Sony bleibt der CeBIT in Zukunft fern – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Sony bleibt der CeBIT in Zukunft fern

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Artikelstatus: Fertig 22:57, 27. Okt. 2005 (CEST)
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Hannover / Berlin (Deutschland), 23.10.2005 – In der „Welt am Sonntag“ kündigte Sony-Deutschland-Chef Manfred Gerdes an, dass Sony in Zukunft nicht mehr auf der Informationstechnikmesse CeBIT vertreten sein werde. „Die CeBIT ist nicht mehr die richtige Plattform für uns“, wurde Gerdes zitiert.

Er begründete die Entscheidung damit, dass die Messevorstellungen nicht mehr zeitgemäß seien, da sich die Produktlebenszyklen stark verkürzt hätten. Jedoch muss diese Entscheidung nicht für die Ewigkeit bestimmt sein, da Gerdes sich nicht für die danach folgenden Jahre festlegen will.

Ebenfalls berichtet die Welt am Sonntag, dass der Konzern vor Sparmaßnahmen stehe. Der Umfang eines Stellenabbaus soll noch diesen Monat bekanntgegeben werden.

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March 16, 2005

Die CeBIT in Hannover öffnete ihre Pforten

Die CeBIT in Hannover öffnete ihre Pforten

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Cebit 2005

Hannover (Deutschland), 16.03.2005 – Die größte Computermesse der Welt, die CeBIT, öffnete vom 10. März 2005 bis 16. März 2005 ihre Pforten. Das Sicherheitsaufgebot und die Erreichbarkeit für die Besucher wurden im Gegensatz zum Vorjahr nochmals durch Polizei und Bahn verstärkt.

Die Bahn setzte bundesweit 81 zusätzliche Sonderzüge ein. Die Ausstellungsbesucher konnten dabei direkt zum EXPO- und Messebahnhof Hannover Messe/Laatzen fahren. Ernst Raue, Vorstand der CeBIT Hannover, zog heute eine positive CeBIT-Bilanz. Aus Sicht der Aussteller und Veranstalter war die Messe 2005 ein voller Erfolg. „Durch die Neuerungen in der Computerbranche wurden positive Signale für die Wirtschaft gesetzt und für Aufbruchstimmung gesorgt“, so Raue in Hannover.

Mit etwas über 480.000 Besuchern lag die Zahl der Gäste um knapp 9.000 niedriger als im Vorjahr. Der Anteil von Fachbesuchern erhöhte sich jedoch auf ein neues Rekordniveau, ebenso die Zahl der ausländischen Gäste.

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