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May 22, 2016

Borussia Dortmunds Kapitän hat Vertrag mit Rivalen Bayern München

Borussia Dortmunds Kapitän hat Vertrag mit Rivalen Bayern München

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Veröffentlicht: 13:19, 22. Mai 2016 (CEST)
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Mats Hummels

Dortmund (Deutschland), 22.05.2016 – Der deutsche Verteidiger Mats Hummels, aktuell Kapitän von Borussia Dortmund (BVB), hat einen Fünf-Jahres-Vertrag mit Bayern München. Nach aktuellen Informationen hat er den Vertrag jedoch bisher nicht unterschrieben.

Hummels hatte seit seiner Jugend beim FC Bayern München.gespielt. Er kam 2008 nach Dortmund – in einer entscheidenden Phase der Bundesliga. Dort am Signal-Iduna-Park gewann er mehrere Titel, den DFB-Pokal-Cup im Jahr 2013, eine Silbermedaille in der UEFA Champions League und bei der Weltmeisterschaft 2014 gegen Argentinien.

Bayerns Vorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sagte : „Mats ist einer der besten Innenverteidiger der Welt. Mit ihm werden wir die Qualität in unserem Team noch weiter steigern.“ Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erwähnte, dass Hummels immer offen und fair gewesen sei.

Hummels wird am 1. Juli zu Bayern wechseln, ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages mit dem BVB. Auf der Webseite des Dortmunder Vereins erklärte Mats Hummels: „Die Entscheidung war für mich nach achteinhalb erfolgreichen Jahren mit dem BVB nicht einfach. Ich bin immer stolz gewesen und bin immer noch stolz, das BVB Trikot zu tragen und ein Teil dieses außergewöhnlichen Teams zu sein.“

Dortmund stand am 21. Mai seinem zukünftigen Verein Bayern München im DFB Pokal Cup gegenüber. In Bayern München würde Hummels seine Garderobe mit seinen ehemaligen Dortmunder Teamkollegen Robert Lewandowski und Mario Götze teilen.

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July 19, 2014

Nationalspieler Philipp Lahm kündigt Rücktritt an

Nationalspieler Philipp Lahm kündigt Rücktritt an

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Veröffentlicht: 02:34, 19. Jul. 2014 (CEST)
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Philipp Lahm (2011)

München (Schland), 19.07.2014 – Fußballnationalspieler Philipp Lahm (Bayern München) hat fünf Tage nach dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben. Der Schritt des Außenverteidigers kam für seine Mitspieler überraschend. Beim FC Bayern hat Lahm unlängst seinen Vertrag bis 2018 verlängert. Auf der Website des Deutschen Fußballbundes verlautbarte Lahm am Freitag: „Heute Morgen habe ich mich bei DFB-Präsident Wolfgang Niersbach verabschiedet und mich bei ihm stellvertretend für die tolle Zusammenarbeit mit dem Trainerteam um Joachim Löw, Hansi Flick, Andy Köpke und Teammanager Oliver Bierhoff sowie der gesamten Mannschaft und allen DFB-Mitarbeitern in den vergangenen zehn Jahren bedankt.“ Nähere Angaben über die Beweggründe des 30 Jahre alten, bisherigen Kapitäns der Bundeself wurden nicht bekannt, allerdings erfolge der Abschied in „völliger Harmonie“, berichtete Sportbild. „Das ist der richtige Zeitpunkt für mich“, erklärte Lahm in dem Interview.

Für Bundestrainer Joachim Löw dürfte der Abschied dennoch ungünstig gelegen kommen. Schließlich ist nach dem Spiel vor dem Spiel, und Löw dürfte damit gerechnet haben, dass Lahm zumindest bis zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich zur Verfügung steht. „Als Trainer kann man sich einen solchen Spieler nur wünschen. Philipp ist ein Musterprofi, der alles dem Erfolg unterordnet. Philipp war für mich immer ein zentraler und ganz wichtiger Ansprechpartner, mit dem wir unsere Ideen diskutieren konnten“, äußerte sich Löw, der von Lahm bereits am Morgen nach dem Finale in Brasilien über dessen Absicht unterrichtet wurde.

Philipp Lahm 2419.jpg

Der Wechsel Lahms vom Mittelfeld zurück auf die Rechtsaußenposition scheint bei seinem Entschluss keine Rolle gespielt zu haben. „Es hat gute Gründe dafür gegeben, dass ich im Mittelfeld gespielt habe, und es hat gute Gründe gegeben, dass ich wieder nach hinten gewechselt bin. Was besser ist, wurde von Spiel zu Spiel entschieden. Auch das war eine Qualität, dass wir in solchen Entscheidungen offen blieben“, äußerte sich Lahm.

„Es gibt kaum einen besseren Abschied, als auf dem Höhepunkt einer Karriere als Weltmeister Schluss zu machen“, sagte der Bayern-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. „Für die Nationalmannschaft wird es nicht einfach, Lahm als Spieler, Mensch und Kapitän zu ersetzen.“ Doch genau diese Frage ist für Bundestrainer Löw vorrangig. Bereits Anfang September kommt es zum Freundschaftsspiel mit WM-Finalgegner Argentinien. Um Lahm mit seinen Fähigkeiten, gegnerische Konter vorauszuahnen, zu ersetzen, hat Löw mehrere Optionen. Sebastian Jung, Kevin Großkreutz, Matthias Ginter oder Antonio Rüdiger dürften Spieler sein, mit denen Löw künftig rechnen wird, wohl auch Shkodran Mustafi, der sich bei der Weltmeisterschaft schon in Szene setzen konnte, aber wohl noch mehr Erfahrung braucht.

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April 23, 2012

BVB verteidigt die Meisterschaft

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Veröffentlicht: 18:01, 23. Apr. 2012 (CEST)
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Dortmund (Deutschland), 23.04.2012 – Borussia Dortmund verteidigte die Deutsche Meisterschaft am Samstagabend mit einem 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Zuvor hatte Bayern München in der Nachspielzeit einen 0:1-Rückstand gegen Werder Bremen gedreht und so verhindert, dass der BVB schon vor dem eigenen Anstoß Meister wurde.

Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit nur sieben Punkten aus den ersten sechs Spielen legte Borussia Dortmund eine Serie von 26 Spielen ohne Niederlage hin und besiegte die Rivalen Bayern München und Schalke 04 jeweils doppelt. Aus den Spielen gegen die drei stärksten Verfolger holte der BVB insgesamt 16 von 18 Punkten. Durch die Anzahl von 75 gesammelten Punkten ist es den Dortmundern noch möglich, den Punkterekord von Bayern München aus der Saison 1971/72 einzustellen und mit zwei Siegen in den verbleibenden beiden Bundesliga-Partien einen neuen Rekord von 81 Punkten aufzustellen. Auch ein Gewinn des DFB-Pokals, der gleichzeitig den Gewinn des Doubles und eine Kombination aus Titelverteidigung und Doublegewinn bedeuten würde, ist noch möglich. Ein Double gab es in der Bundesligageschichte bereits zehnmal: Achtmal gewannen die Bayern, je einmal der 1. FC Köln und der SV Werder Bremen das Double. Die Kombination aus Doublegewinn und Verteidigung der Deutschen Meisterschaft gelang bisher nur dem FC Bayern München in den Saisons 1986, 2000 und 2006.

Einen neuen Vereinsrekord stellte Borussia Dortmund bereits zwei Spieltage vor dem Ende der Saison im Hinblick auf “Zu-Null-Spiele” auf: In 15 Spielen kassierte der BVB kein Gegentor.

Drei weitere Entscheidungen sind an diesem Spieltag gefallen: Der FC Bayern München nimmt nach dem 2:1-Sieg gegen Werder Bremen sicher an der Gruppenphase der Champions League teil, der VFB Stuttgart wird in der nächsten Saison definitiv im Europapokal antreten und der 1.FC Kaiserslautern ist abgestiegen.

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August 6, 2011

Fußball-Bundesliga eröffnet

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Fußball-Bundesliga eröffnet

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Veröffentlicht: 14:44, 6. Aug. 2011 (CEST)
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Hamburg / Dortmund (Deutschland), 06.08.2011 – Dortmund gegen HSV hieß es gestern am ersten Spieltag der 49. Fußball-Bundesliga. Das Ergebnis lautet: 3:1 (2:0). Zu dem Spiel, das um 20:30 Uhr begann, kamen rund 80720 Fans – damit war das Stadion ausverkauft.

Borussia Dortmund 3 : 1 HSV

Tore: 4
Gelbe Karten: 4

Aufstellungen:

BVB: Weidenfeller – Löwe, Hummels, Subotic, Piszczek – Kehl, Gündogan – Großkreutz (Perisic), Kagawa (Leitner), Götze (Blasczykowski) – Lewandowski

HSV: Drobny – Aogo, Mancienne, Westermann, Diekmeier – Jarolim, Kacar – Jansen, Son (Arslan, Töre Ben-Hatira) – Petric (Guerrero)

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Zuschauer: 80720

Ausfälle: Überschattet wurde die Begegnung durch Ausfall des Abwehrspieler Neven Subotic (Muskelfaserriss im Oberschenkel), für den die Saison bereits beendet ist, ehe sie begonnen hat.

Spielbericht: Nach einer kurzen Eröffnungsfeier und dem offiziellen Start für die neue Spielzeit durch Reinhard Rauball, in Personalunion Ligapräsident und Chef des BVB, begann die Borussia mit dem Elan, der sie in der abgelaufenen Spielzeit schon in der Hinrunde an die Tabellenspitze katapultiert hatte. Die Westfalen attackierten früh und setzten die Hanseaten vor den Augen zahlreicher Prominenz, unter anderem Bundestrainer Joachim Löw, mit schnellen Angriffen von Beginn an unter Druck.

Dabei musste Trainer Jürgen Klopp überraschend auf Abwehrspieler Neven Subotic (Muskelfaserriss im Oberschenkel kürzlich im Training) verzichten. Für ihn rückte Felipe Santana in die Viererkette. Zudem feierte Chris Löwe ein starkes Debüt in der Abwehrreihe für den angeschlagenen Marcel Schmelzer. Beim HSV fehlte der Südkoreaner Son Heung-Min ebenfalls wegen einer Verletzung.

Der neuformierte und verjüngte HSV suchte seinen Rhythmus und kam nur zu wenigen Entlastungsangriffen, die zumeist spätestens am Dortmunder Strafraum endeten. Zielstrebiger präsentierte sich die Borussia, die nach einem präzisen Pass von Götze durch den freistehenden Großkreutz zur Führung kam. Bei diesem Tor präsentierte der Tabellenachte der Vorsaison jene Abwehrdefizite, die Trainer Michael Oenning schon in der Vorbereitung bemängelte.

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November 18, 2010

Zwölfter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

Zwölfter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

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Veröffentlicht: 14:28, 18. Nov. 2010 (CET)
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Tabelle der 1. Fußball-Bundesliga
Platz Team Punkte
1. Borussia Dortmund 31
2. Bayer Leverkusen 24
3. 1. FSV Mainz 05 24
4. SC Freiburg 21
5. Eintracht Frankfurt 20
6. FC Bayern 19
7. Hannover 96 1
8. 1899 Hoffenheim 18
9. Hamburger Sport-Verein 18
10. 1. FC Nürnberg 18
11. SV Werder Bremen 15
12. VfL Wolfsburg 14
13. FC St. Pauli 13
14. VfB Stuttgart 11
15. 1. FC Kaiserslautern 11
16. FC Schalke 04 10
17. Borussia Mönchengladbach 10
18. 1. FC Köln 8
Stand: 14.11.2010

Deutschland, 18.11.2010 – Zum Auftakt des zwölften Spieltages empfing Borussia Dortmund am Freitag den Hamburger Sport-Verein. Das Spiel endete mit einem 2:0. Beide Mannschaften fanden erst spät ins Spiel und so mussten die 80.720 Zuschauer bis zur 40. Spielminute warten, in der die erste große Torchance für Dortmund von Mario Götze nicht verwandelt werden konnte. Daher ging das Spiel mit einem 0:0 in die Pause. Das 1:0 fiel dann kurz nach der Pause in der 49. Minute. Lukasz Pisczek spielte auf Shinji Kagawa, der den Ball im Kasten von Jaroslav Drobny versenkte. Durch diesen Treffer wurde die Partie wieder lebendiger und beide Seiten versuchten, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen, scheiterten aber dabei bis zur 70. Minute, in der Lucas Barrios – wenige Meter vor dem Tor stehend – den 2:0-Endstand erzielte. Damit schaffte es Borussia Dortmund das elftes Spiel in Folge nicht zu verlieren und steht auf Tabellenplatz eins. Der Hamburger SV sank vom sechsten auf den neunten Platz.

Am Samstag spielten die beiden Tabellenletzten, der 1. FC Köln und die Borussia Mönchengladbach, gegeneinander. Die Kölner verloren das Spiel gegen ihren Rivalen mit einem 0:4 und sanken dadurch auf den alten Platz ihres Gegners, den 18. und letzten. Die Gladbacher, die nach zwölf Spielen nun ihren zweiten Sieg einstecken konnten, stiegen in der Tabelle um einen Platz nach oben und stehen nun auf Platz 17. Beide Mannschaften konnten wegen der schlechten Wetterverhältnisse nicht richtig ins Spiel finden, das vier Minuten zu spät angepfiffen wurde, da zwei Kölner Fans die Absperrung überwanden und auf den Rasen rannten, während die Gladbacher in ihren Blöcken bengalische Feuer verbrannten. Mato Jajalo hatte in der 18. Spielminute eine große Chance für den 1. FC Köln, die er aber nicht verwandeln konnte. Das Spiel ging mit einem wilden Hin und Her in die Pause, nach der die Borussia etwas stärker wurde. Die erste Chance gab es direkt nach dem Anstoß: Michael Bradley schoss auf den Kasten von Miro Varvodic, verfehlte ihn aber. In der 51. Spielminute fiel dann das 1:0 für Mönchengladbach durch Raul Bobadilla. Zwei Minuten später sah der Gladbacher Marco Reus Gelb und in der 62. Minute gab es auch für seinen Kollegen Raul Bobadilla vom Schiedsrichter Peter Gagelmann eine gelbe Karte. Nun folgten noch die drei anderen Tore: In der 70. Minute schoss Michael Bradley das 0:2; zwölf Minuten später lochte Igor de Camargo den Ball zum 0:3 ein. In der Nachspielzeit legte der 0:1 Torschütze Raul Bobadilla noch einen drauf und schoss das Tor zum 0:4 Endstand.

Der 1. FC Kaiserslautern empfing den VfB Stuttgart. Obwohl es zwischenzeitlich 0:3 für die Gäste stand, konnte Kaiserslautern noch auf den 3:3-Endstand aufholen. Vor 46.904 Zuschauern erhielt Kaiserslautern in der zehnten Minute die erste richtige Chance, doch Srdjan Lakic schoss am Tor von Sven Ulreich vorbei. Es folgten noch ein paar Chancen der Gastgeber, bis Stuttgart in der 19. Spielminute den ersten Treffer durch Arthur Boka zum 0:1 errang. Von da an spielte Kaiserslautern eher defensiv und wartete auf Konterchancen. In der 32. Minute fiel der zweite Treffer für die Gäste. Cacau holte sich im Mittelfeld den Ball und lief bis kurz vor den Strafraum, wo er das Leder mit einem Schuss im Kasten von Tobias Sippel platzierte, der in der gleichen Minute eine gelbe Karte einstecken musste. Auch in der 40. Minute kochte das angespannte Spiel über und Bastian Schulz (1. FCK) und Cacau (VfB S.) bekamen vom Unparteiischen, Babak Rafati, Gelb zu sehen. Fünf Minuten nach der Pause (50.) gab es für den 1. FCK einen Foul-Elfmeter. Christian Gentner traf das Tor und erzielte das 0:3. In der 58. Spielminute folgte dann der 1:3-Anschlusstreffer für den VfB Stuttgart durch Ilijan Micanski. Das 2:3 fiel in der 76. Minute: Christian Tiffert spielte den Ball auf Ivo Ilicevic, der vor dem Strafraum den Ball abschoss und im Tor platzierte. Nur zwei Minuten später traf Mathias Abel zum 3:3-Endstand. Kaiserslautern steht nun nach wie vor auf Platz 15 der Bundesligatabelle, Stuttgart auf Platz 14.

Der SV Werder Bremen trennte sich in seinem Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit einem Unentschieden. Beide Teams konnten ihr Spiel gut aufbauen und brachten den Ball auch nach vorne, scheiterten dort aber wiederholt an der Abwehr und den Torhütern. In der 35. Spielminute gab es eine gelbe Karte für den Bremer Spieler Petri Pasanen und in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit bekam auch Martin Fenin von Frankfurt Gelb zu sehen. Da Frankfurt die letzten sieben Spiele in Serie gewann, war Trainer Thomas Schaaf zufrieden: „Ein guter Start“, sagte er zur Sportschau. Aber auch die Eintracht Frankfurt war froh, dass für sie keine Niederlage dabei war: „Wir wussten, dass Werder sehr viel in dieses Spiel investieren würde. Ich bin sehr zufrieden mit dem Punkt, den wir hier erkämpft haben“, meinte der Trainer der Frankfurter, Michael Skibbe, in einem Interview. Werder Bremen steht nach diesem Unentschieden unverändert auf Platz elf, die Eintracht Frankfurt rutschte aber um einen Platz nach unten und steht nun in Zeile fünf der Tabelle.

Bayer 04 Leverkusen war Gast beim FC St. Pauli und gewann dort mit 0:1. Am Anfang des Spiels ereignete sich nicht viel Erwähnenswertes. Beide Mannschaften zeigten ein gutes Spiel. In der 33. Minute erhielt Renato Augusto von Bayer 04 die erste von insgesamt sieben gelben Karten. Die zweite folgte fünf Minuten später für Carsten Rothenbach vom FC St. Pauli. In der 39. Minute sah dann der Leverkusener Stefan Reinartz Gelb. Das Spiel ging 0:0 in die Pause. Schon in der 50. Spielminute gab es die nächste gelbe Karte für Tranquillo Barnetta und sieben Minuten später bekam Paulis Spieler Matthias Lehmann auch noch eine. In der 70. Minute bekam Michal Kadlec von Bayer 04 auch nochmal Gelb zu sehen. Das Siegestor für Bayer Leverkusen fiel in der 81. Spielminute: Simon Rolfes spielte im Strafraum auf Renato Augusto, der den Ball in den Kasten von Thomas Kessler beförderte. Kurz darauf gab es dann die letzte gelbe Karte für den St.-Pauli-Spieler Carlos Zambrano. „Wir hätten auch verlieren können, aber wir haben letztlich verdient gewonnen“, sagte der Sportchef von Bayer 04 Leverkusen nach dem Spiel zur Sportschau. Durch diesen Sieg steigt sein Team auf Platz 2 auf, der FC St. Pauli bleibt unverändert auf Platz 13.

Der VfL Wolfsburg und der FC Schalke erspielten in ihrer Partie ein 2:2, das viel Aufsehen erregte. In der ersten Halbzeit konnten die Wolfsburger zwischenzeitlich mit 2:0 in Führung gehen. Das erste Tor erzielte Grafite nach einem Eckstoß in der elften Spielminute. Das zweite Tor folgte in der 33. Minute: Edin Dzeko bekam einen Ball von außen in den Strafraum gepasst und schoss ihn in das Tor von Manuel Neuer. Zwei Minuten später gab es die erste gelbe Karte gegen Schalkes Spieler Lukas Schmitz. Und in der 39. Minute schoss Edu dann den 2:1-Anschlusstreffer für die Gelsenkirchener. Damit ging das Spiel in die Pause, nach der sich bis zur 75. Minute nicht viel ereignete. Dann geschah es: Klaas-Jan Huntelaar stand vor dem Tor der Wolfsburger und bekam den Ball zugespielt, den er jedoch mit der Hand berührte, bevor er das 2:2-Tor schoss. Der Schiedsrichter Wolfgang Stark erklärte das Tor dennoch für gültig. „Unglaublich. Das war Handball von Huntelaar. Alle Spieler und 30.000 Zuschauer im Stadion haben es gesehen, nur der Schiedsrichter und seine Assistenten nicht“, erklärte McClaren in einem Interview. „Die Regel ist doch eindeutig. Elfmeter gibt es bei einem absichtlichen Handspiel. Das lag hier nicht vor“, sagte Schalkes Trainer Felix Magath zur Sportschau. Ab der 76. Minute gab es die Karten im Zwei-Minuten-Takt. Die ersten drei für den VfL: Diego Benaglio bekam einmal Gelb. Darauf folgte eine rote Karte für Ashkan Dejagah und Marcel Schäfer sah Gelb. Und wieder zwei Minuten später (82.) bekam der Schalkespieler Raúl nochmal Gelb. In der 90. Minute gab es dann die letzte Karte für Atsuto Uchida. Der VfL Wolfsburg steht nun unverändert auf Tabellenplatz Zwölf, der FC Schalke steht weiterhin auf dem Relegationsplatz.

Der 1. FSV Mainz 05 spielte daheim vor 20.000 Zuschauern gegen Hannover 96 und verlor mit einem 0:1. Das Tor zum Sieg fiel kurz vor der Pause in der 44. Spielminute: Der Hannoveraner Spieler Sergio Pinto kam im Mittelfeld an den Ball und platzierte ihn mit einem weiten Schuss perfekt im Tor des Mainzer Torhüters Christian Wetklo. In der zweiten Hälfte gab es in der 57. Minute eine gelbe Karte gegen Hannovers Spieler Steven Cherundolo, der elf Minuten später auch noch Gelb-Rot sah. Die letzte gelbe Karte ging wieder nach Hannover und gegen Sofian Chahed. „Das war kein gutes Spiel von uns, viel zu verkopft, zu verkrampft. Da werden wir in dieser Serie mit Niederlagen bestraft“, sagte Thomas Tuchel in einem Interview mit der Sportschau. Der 1. FSV Mainz 05 sinkt nach dieser Niederlage auf Tabellenplatz drei ab, Hannover 96 konnte auf den siebten Platz steigen.

1899 Hoffenheim empfing den SC Freiburg und musste nach einer schon unentschieden geglaubten Partie vor 30.150 Zuschauern alle drei Punkte an seinen Gegner abtreten. Nach einem ausgeglichenen Start vergaben die Gastgeber ihre wohl größte Torchance des Spiels: Gylfi Sigurdsson schoss den Ball in Richtung Tor – traf allerdings nur die Latte. Auch die Gäste kamen zu Torschüssen, die allerdings immer am Tor vorbeigingen. Nach der Pause erhielt der Freiburger Cedric Makiadi eine gelbe Karte. Dann geschah lange Zeit nichts Ernsthaftes. Das entscheidende Tor zum 0:1-Endstand fiel erst in der Nachspielzeit, während der niemand mehr an etwas anderes als ein Unentschieden dachte: Stefan Reisinger passte zu Papiss Demba Cissé, der in den Strafraum lief und in einem Fünf-gegen-Zwei-Überzahlspiel den Siegestreffer erzielte. Dieses Tor kurz vor Spielende war für Hoffenheim sehr enttäuschend: „So zu verlieren in letzter Sekunde ist richtig ärgerlich, das ist scheiße“, sagte Andreas Beck, Spieler von Hoffenheim, gegenüber einem ARD-Reporter. 1899 Hoffenheim rutscht auf Tabellenplatz acht ab und der SC Freiburg steigt auf den vierten Tabellenplatz auf.

Der FC Bayern München empfing im Südderby den 1. FC Nürnberg und besiegte ihn mit 3:0. Das erste Tor fiel in der zehnten Spielminute: Mario Gómez bekam den Ball von Danijel Pranjic direkt vor das Tor gespielt und konnte vor 69.000 Zuschauern zum 1:0 verwandeln. Auch die Nürnberger hatten – vor allem kurz vor der Pause – noch einige Torchancen, konnten aber nicht ausgleichen. In der 57. Spielminute verhängte der Schiedsrichter gegen den Nürnberger Torhüter Raphael Schäfer eine gelbe Karte, der in der gleichen Minute einen Foulelfmeter von Philipp Lahm nicht halten konnte. Somit stand es 2:0 für den Rekordmeister, dessen Spieler Danijel Pranjic in der 73. Minute eine gelbe Karte erhielt. Zwei Minuten später schoss Mario Gómez das Tor zum 3:0 Endstand. Für Aufregung sorgte auch eine vermutliche Spuckattacke des Nürnberger Spielers Javier Pinola gegen Bastian Schweinsteiger. „So was habe ich noch nie erlebt. Das gehört nicht auf den Platz“, sagte Schweinsteiger nach dem Spiel zur ARD Sportschau. In der 87. Spielminute gab es noch einen Foulelfmeter, den Mario Gómez allerdings nicht mehr verwandeln konnte. Der FC Bayern schafft es nun auf Tabellenplatz sechs, die Nürnberger sinken auf Platz zehn ab.


Fehlerhinweis nach Veröffentlichung: Die ursprünglich veröffentlichte Version dieses Artikels enthielt einen Feher: Borussia Dortmund hat nicht elf Spiele hintereinander gewonnen, sondern elf Spiele hintereinander nicht verloren. Der Fehler wurde am 26.11.2010 korrigiert.


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November 2, 2010

Zehnter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

Zehnter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

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Veröffentlicht: 16:15, 2. Nov. 2010 (CET)
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Tabelle der 1. Fußball-Bundesliga
Platz Team Punkte
1. Borussia Dortmund 25
2. 1. FSV Mainz 05 24
3. 1899 Hoffenheim 18
4. Bayer Leverkusen 18
5. Eintracht Frankfurt 16
6. Hannover 96 16
7. FC Bayern 15
8. Hamburger Sportverein 15
9. 1. FC Nürnberg 15
10. SC Freiburg 15
11. SV Werder Bremen 14
12. VfL Wolfsburg 13
13. FC St. Pauli 13
14. 1. FC Kaiserslautern 10
15. 1. FC Köln 8
16. VfB Stuttgart 7
17. FC Schalke 04 6
18. Borussia Mönchengladbach 6
Stand: 31.10.2010

Deutschland, 02.11.2010 – Am Freitag, den 29.10.2010, spielte der FC Bayern in der Allianz Arena gegen den SC Freiburg und konnte mit einem 4:2 seinen vierten Sieg einfahren. In der 39. Spielminute schoss Martin Demichelis das 1:0 für die Bayern. Nach der Pause baute Mario Gomez in der 61. Spielminute die Führung auf 2:0 aus. Drei Minuten später erzielte Stefan Reisinger nach einem Stellungsfehler von Demichelis den Anschlusstreffer zum 2:1. Anatoliy Tymoshchuk traf schließlich zum 3:1 (72. Spielminute) und Toni Kroos machte in der 80. Minute das 4:1. Ein Geschenk gab es noch für den SC Freiburg: In der 87. Spielminute versenkte Edson Braafheid den Ball im eigenen Kasten. Der FC Bayern kletterte vom elften auf den siebten Tabellenplatz, der SC Freiburg sank vom siebten auf den zehnten Platz.

Am Samstag war der 1. FC Nürnberg beim SV Werder Bremen zu Gast und stoppte deren beginnende Siegesserie mit einem 2:3 vor 35.500 Zuschauern. Schon in der fünften Spielminute konnte Werder Bremen das erste Tor durch Hugo Almeida erzielen. Der Ausgleich durch Ilkay Gündogan kam in der 45. Minute kurz vor der Pause. Direkt nach der Pause in der 47. Minute folgte gleich der 1:2 Führungstreffer für Köln, der von Mehmet Ekici im Kasten von Sebastian Mielitz platziert wurde. Dort schlug es in der 73. Minute gleich noch mal ein. Torschütze war wiederholt Ilkay Gündogan. In der Nachspielzeit konnte Werder Bremen noch einen Anschlusstreffer durch Claudio Pizarro erzielen, für einen Ausgleich oder Sieg hat es dann aber nicht mehr gereicht. Kapitän Torsten Frings zeigte sich mit der Leistung der Mannschaft nicht sehr zufrieden: „[…]Jeder muss sich fragen, ob er Woche für Woche für Werder alles gibt.“, sagte er in einem Interview mit der ARD Sportschau. Seine Mannschaft sank vom achten auf den elften Platz, während Nürnberg vom zwölften auf den neunten Platz stieg.

Der VfL Wolfsburg empfing den VfB Stuttgart, welcher mit einer 2:0 Niederlage wieder nach Hause fahren musste. Das erste Tor für Wolfsburg machte Simon Kjaer schon nach sechs Minuten mit dem Kopf. Auch das zweite Tor von Edin Dzeko wurde in der 76. Spielminute mit dem Kopf erzielt. Der VfL Wolfsburg stieg in der Tabelle um einen Platz nach oben und steht nun auf Platz zwölf. „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion auf die letzten Wochen gezeigt, gut gearbeitet und ein gutes Resultat geholt. Wichtig ist, dass wir zu Null gespielt haben.“, sagte Trainer Steve McClaren in einem Interview. Der VfB Stuttgart rutschte um zwei Plätze ab und steht somit im Tabellenkeller auf Platz 16.

Der Hamburger Sportverein fuhr zum 1. FC Köln und steckte dort vor 50.000 Zuschauern eine 3:2 Niederlage ein. In der elften Spielminute brachte Milivoje Novakovic, welcher alle drei Heimtore schoss, die Kölner durch einen Abwehrfehler von Heiko Westermann in Führung. Mladen Petric schoss vier Minuten später den Ausgleich für den HSV. In der 24. Spielminute ging der HSV in Führung, durch den 1:2 Treffer von Heung-Min Son, welcher sein erstes Spiel in dieser Saison bestritt. Doch der Ausgleich von Kölner Seite lies nicht lange auf sich warten: Milivoje Novakovic schoss in der 29. Minute sein zweites Tor an diesem Abend. Dann passierte bis zur Pause nicht mehr viel. Nach der Pause hätte Hamburg noch die Chance auf den 2:3 Führungstreffer gehabt, aber Paolo Guerrero traf nur die Latte. Und so traf schließlich wieder einmal Milivoje Novakovic den Ball zum 3:2 Endstand. Der HSV verlor in der Tabelle zwei Plätze und steht somit in der achten Zeile. Die Kölner, welche nach dem neunten Spieltag noch Tabellenletzter waren, konnten aus dem Tabellenkeller heraus auf den 15. Platz klettern.

Borussia Mönchengladbach verlor auswärts beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 und sank dadurch auf den letzten Tabellenplatz ab. Vor 49.167 Zuschauern gelang es beiden Teams in der ersten Halbzeit nicht, einen Treffer zu erzielen. Nach der Pause gab es eine große Chance für Mönchengladbach: Mohamadou Idrissou stand ca. fünf Meter vor dem Kaiserslautener Kasten, schoss aber den Ball vorbei. „Ich erwarte von einem Profi, dass er so ein Ding reinmacht. Mit Pech sollte das eigentlich nichts zu tun haben – das ist mir zu einfach. Fünf Meter vor dem Tor sollte die Konzentration doch am höchsten sein“, sagte Sportdirektor Max Eberl zur Sportschau. Nach dieser Chance hatten die Fans keine Lust mehr auf die nur sechs Punkte starke Mannschaft und pfiffen die eigene Mannschaft aus. In der 71. Spielminute traf Christian Tiffert zum 1:0. Adam Nemec erzielte das 2:0 für die Kaiserslauterner in der 83. Minute und fünf Minuten später (88.) traf Srdjan Lakic schließlich zum 3:0 Endstand. Auf das nächste Spiel gegen den FC Bayern blickt Max Eberl optimistisch: “Die Bayern kommen zu einem angeschlagenen Tabellenletzten. Aber angeschlagene Boxer sind bekanntlich am gefährlichsten”, sagte er im Interview. Borussia Mönchengladbach ist nun das Tabellenschlusslicht und der 1. FC Kaiserslautern stieg auf Platz vierzehn.

Der FC St. Pauli empfing Eintracht Frankfurt und verlor vor 24.330 Zuschauern mit 1:3. Dabei starteten die Hausherren mit einem sehr offensiven Spiel und ließen die Gäste kaum einen Angriff starten. Das wurde schon nach fünf Minuten mit einem 1:0 von Carlos Zambrano belohnt. Dies sollte auch das einzige Tor für Pauli bleiben. Der Ausgleich wurde mit Hilfe eines Foul-Elfmeters von Theofanis Gekas in der 42. Minute erzielt. Drei Minuten nach der Pause musste Gerald Asamoah eine gelb-rote Karte einstecken und St. Pauli durfte von diesem Moment an nur noch mit zehn Spielern spielen. „(…)Natürlich haben wir auch vom Platzverweis profitiert.“, sagte der Frankfurter Trainer nach dem Sieg zur Sportschau. Dieser wurde in der 71. Minute mit dem 1:2 Führungstreffer – wiederum durch Gekas erzielt – eingeleitet. Das Tor zum 1:3 Endstand schoss kurz vor dem Schlusspfiff in der 90. Spielminute der Brasilianer Caio. Der FC St. Pauli sank nun auf Platz dreizehn, während Eintracht Frankfurt auf den fünften Platz stieg.

Bayer Leverkusen war beim FC Schalke 04 zu Gast und gewann dort das Spiel gegen den Vizemeister mit 0:1. Vor 61.673 Zuschauern fanden die beiden Mannschaften erst spät ins Spiel und so dauerte es bis zur ersten, großen Torchance 22 Minuten. Aber Jefferson Farfan konnte den Gelsenkirchnern nicht zur Führung verhelfen und traf nur die Latte. Fünf Minuten später kommt die zweite Chance für Schalke in Form von Atsuto Uchida, dessen Schuss zwar den Innenpfosten traf aber von Rene Adler noch abgeblockt wurde. Auch Leverkusen konnte mit Tranquillo Barnetta fast einen Treffer erzielen, aber Manuel Neuer kam dazwischen. Auch nach der Pause gab es noch viele große Chancen für Bayer Leverkusen, der 0:1 Siegestreffer fiel aber erst in der 65. Spielminute durch Sidney Sam, welcher nach der Pause eingewechselt wurde. Nach diesem dritten Auswärtssieg in Folge schafft es Bayer Leverkusen auf den dritten Tabellenplatz, Schalke dagegen sank auf den 17. Platz ab.

Am Sonntag spielte der 1. FSV Mainz 05 daheim gegen Borussia Dortmund. Die Teams trennten sich mit einem 0:2 vor 20.300 Zuschauern. Das erste Tor wurde schon in der 26. Spielminute vom 18 jährigen Mario Götze geschossen, welcher damit sein zweites Tor in dieser Saison erzielte. In der 48. Minute dann die große Chance für Mainz: ein Foul-Elfmeter. Doch Eugen Polanski schoss den Ball in die Hände von Roman Weidenfeller, dem Torhüter der Dortmunder. „(…)Der gehaltene Elfmeter war ein Schlüsselmoment in diesem Spiel. Da hatten wir das Glück auf unserer Seite und sind in Führung geblieben.(…)“, sagte Borussia-Trainer Jürgen Klopp zur ARD Sportschau. In der 67. Spielminute fiel schließlich der Treffer zum 0:2 Endstand. Nach einem Pass vom 0:1-Torschützen Mario Götze erzielte Laucas Barrios seinen fünften Treffer in dieser Saison. Somit gab der 1. FSV Mainz 05 seinen ersten Tabellenplatz an seinen Gegner Borussia Dortmund ab und steht nun auf Platz zwei.

Das letzte Spiel des elften Spieltages bestritten 1899 Hoffenheim und Hannover 96. Das Spiel vor den 28.450 Zuschauern kam schon früh in Fahrt. In der 18. Spielminute erhielt Manuel Schmiedebach eine gelb-rote Karte und seine Hannoveraner mussten mit zehn Mann weiterspielen. Der erste Treffer fiel dann erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Gylfi Sigurdsson verwandelte seinen Torschuss kurz vor der Pause in das 1:0 für die Hoffenheimer. Gleich drei Minuten nach der Pause legte er nochmal einen drauf und erzielte den 2:0 Treffer. Und wieder drei Minuten später – 51. Spielminute – machte Demba Ba mit Vorlage vom doppelten Torschützen Gylfi Sigurdsson das 3:0. In der 71. Minute feuerte Peniel Mlapa noch einen Schuss auf das Tor von Florian Fromlowitz ab und traf zum 4:0 Endstand. Hoffenheim steht nach diesem Erfolg auf dem dritten Tabellenplatz, während Hannover auf den sechsten Platz abfiel.

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October 26, 2010

Neunter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

Neunter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

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Veröffentlicht: 17:13, 26. Okt. 2010 (CEST)
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Deutschland, 26.10.2010 – Am neunten Spieltag der Fußball-Bundesliga spielte der Hamburger SV gegen den FC Bayern München. Das Spiel endete 0:0, weshalb beide Teams einen Platz in der Tabelle zurückfielen. Der HSV ist nun auf Platz 6, der FC Bayern steht auf Platz 11. Beide Kapitäne zeigten sich nach dem Spiel enttäuscht, gaben sich aber beide auf Grund des Spielverlaufs mit einem Punkt zufrieden, wie sie in einem Interview mit der Sportschau sagten.

Am Samstag (23. Oktober 2010) spielten insgesamt zehn Teams gegeneinander. Eintracht Frankfurt empfing den FC Schalke 04. Beide Teams vergaben ihre Torchancen und schossen mehrmals am Tor vorbei. Das Spiel endete 0:0. Der FC Schalke 04 blieb auf dem 16. Tabellenplatz, während Eintracht Frankfurt um einen Platz an die neunte Stelle abrutschte.

Der SV Werder Bremem war bei Borussia Mönchengladbach zu Gast. Schon in der ersten Halbzeit konnte der SV Werder Bremen zwei Tore erzielen. Auch in der zweiten Halbzeit ging der Ball zweimal ins Netz von Mönchengladbach, die es nur auf ein Tor brachten. Somit gewann der SV Werder Bremen mit 4:1 vor 53.511 Zuschauern und kletterte vom elften auf den achten Tabellenplatz, während Mönchengladbach vom 15. auf den 17. Platz herabfiel.

Der SC Freiburg war beim 1. FC Kaiserslautern zu Gast, welcher die fünfte Niederlage in Folge mit 2:1 einstecken musste. Somit rutscht Kaiserslautern auf Tabellenplatz 15. „[…] Da fehlt die Gier. Das sind dann die zehn Prozent, die fehlen, um vorne die Bude zu machen oder das Gegentor hinten zu verhindern. […]“, sagte Stefan Kuntz in der ARD-Sportschau. Das 1:1 zur Halbzeitpause konnte der 1. FC Kaiserslautern nicht halten.

Der 1. FC Köln besuchte den Hannover 96 und verlor mit 2:1. Nach dieser Niederlage waren die Fans von Köln nicht nur enttäuscht, sondern forderten auch den Rausschmiss von Trainer Zvonimir Soldo. Sein Team konnte auf das 2:0 nach der Pause zwar noch einen Anschlusstreffer schießen, zum Sieg kam es aber nicht. Nach dieser Niederlage rutscht das Team nun auf den letzten Tabellenplatz, während sich Hannover 96 über den dritten Platz freut.

Auch die Partie 1. FC Nürnberg gegen VfL Wolfsburg endete mit 2:1. Somit gewann der Club sein drittes Spiel und überholte seinen Gegner in der Tabelle. Der 1. FCN steht auf Platz 12, der VfL auf Platz 13.

Am Sonntag (24.10.2010) war 1899 Hoffenheim bei Borussia Dortmund zu Gast. Die beiden Teams trennten sich unentschieden mit 1:1. Hoffenheim steht nach diesem Spiel unverändert auf Platz 3, Dortmund verlor allerdings die Tabellenführung und steht somit auf Platz 2.

Ursache dafür ist der 1. FSV Mainz 05, der in Leverkusen gegen Bayer 04 mit 1:0 gewann. Der Erfolg wurde von Andreas Ivanschitz erst in der 70. Minute besiegelt, nachdem er erst zwei Minuten vorher eingewechselt worden war. Nach diesem Sieg steht Mainz an der Tabellenspitze; Bayer 04 Leverkusen sank auf Tabellenplatz 5.

Zeitgleich lief in Stuttgart das Spiel gegen den FC St. Pauli. Der VfB Stuttgart gewann dieses Spiel 2:0 mit Toren von Niedermeier und Kuzmanovic.

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November 11, 2009

Fußballnationaltorwart Robert Enke tot – Polizei spricht von Suizid

Fußballnationaltorwart Robert Enke tot – Polizei spricht von Suizid

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Veröffentlicht: 00:11, 11. Nov. 2009 (CET)
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Neustadt am Rübenberge (Deutschland), 11.11.2009 – Nach Angaben der Polizeidirektion Hannover ist Fussballnationaltorwart Robert Enke gestern am frühen Abend gestorben. Enke sei bei Neustadt-Eilvese auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst und getötet worden. Erste Ermittlungen der Polizei deuten auf Suizid. Der Tod des 32 Jahre alten Fußballprofis von Hannover 96 hat die Fußball-Welt erschüttert.

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October 14, 2008

Fußball: In Dortmund gewann Deutschland mit 2:1 gegen Russland

Fußball: In Dortmund gewann Deutschland mit 2:1 gegen Russland

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Veröffentlicht: 17:10, 14. Okt. 2008 (CEST)
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Signal Iduna Park

Dortmund (Deutschland), 14.10.2008 – Am Samstag, den 11. Oktober spielten Deutschland und Russland im Dortmunder Signal Iduna Park vor 64.400 Zuschauern. Das Spiel ging mit einem 2:1 für Deutschland aus. Das erste Tor fiel in der neunten Spielminute durch Lukas Podolski, das zweite Tor durch Michael Ballack in der 28. Minute. In der 51. Minute schoss Andrei Sergejewitsch Arschawin ein Tor für die Russen.

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October 9, 2008

Fußball-Bundesliga 2008/09: Hamburger SV gewinnt gegen Energie Cottbus mit 2:1

Fußball-Bundesliga 2008/09: Hamburger SV gewinnt gegen Energie Cottbus mit 2:1

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Veröffentlicht: 15:44, 9. Okt. 2008 (CEST)
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Stadion der Freundschaft (Archiv)

Cottbus (Deutschland), 09.10.2008 – Am Sonntag, dem 5. Oktober 2008 und zugleich 7. Spieltag der Fußball-Bundesligasaison 2008, trafen im Stadion der Freundschaft vor 17.007 Zuschauern der FC Energie Cottbus und der Hamburger SV (HSV) aufeinander. Die Cottbuser, die vorher immer zu Hause gegen den HSV gewonnen hatten, verloren diesmal mit 1:2.

Kurz nach dem Anpfiff der Partie verletzte sich der Kameruner Atouba ohne Fremdeinwirkung. Er wurde mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss gegen Jansen ausgewechselt, der Atoubas Position hinten in der Viererkette einnahm. Die Cottbuser standen meist sehr dicht in ihrer Hälfte und warteten ab. Die erste gute Aktion des HSVs gab es in der 22. Minute: Guerrero und Trochowski gelang es zwar die Cottbuser Abwehr aus zu spielen, sie konnten aber den Ball nicht im Tor unterbringen. Die Angriffsbemühungen von Energie Cottbus waren dürftig. In der 28. Spielminute gab der Cottbuser Kapitän Timo Rost einen Fernschuss ab, der allerdings das Tor verfehlte. Weder durch schnelles und direktes Spiel noch durch Standardsituationen gelang es den Hamburgern die Abwehr von Energie Cottbus zu überlisten. In der 38. Minute gab es dann für die Gastgeber doch noch eine gefährliche Situation, als Guerreros Volleyschuss nur knapp über das Tor ging.

Zur Halbzeit stand es 0:0. In der 48. Minute musste auch Jansen mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss ausgewechselt werden. Für ihn kam Boateng auf den Platz. Nach Vorarbeit von Guerrero schoss Olic in der 54. Minute das 0:1 für die Gäste. Nach diesem Treffer wurde Hamburg die Spiel bestimmende Mannschaft, sie verpasste es jedoch in der 58. und 62. Minute ihren Vorsprung auszubauen. Nach einem Wechsel in der 68. Minute, wurden die Lausitzer stärker und setzten den HSV zunehmend unter Druck. Angelov schoss in der 71. und Jula eine Minute später auf das Tor von Frank Rost. In der 74. Minute verwandelte Branko Jelić schließlich einen Schuss zum 1:1 Ausgleich. In der Schlussphase wurde es nochmal spannend. Zwar hatten die Cottbuser den Sieg vor Augen, doch nach einer Ecke von Trochowski köpfte der Kroate Mladen Petrić den Ball in der 90. Minute zum 1:2 Endstand für den HSV ins Tor.

Spieldaten

Energie Cottbus 1 : 2 Hamburger SV

Tore: 0:1 Olic (54. Minute), 1:1 B. Jelić (74. Minute), 1:2 Petrić (90. Minute)
Gelbe Karten: T. Rost, Cagdas (Energie Cottbus), Jarolim, Olic, Demel (Hamburger SV)

Aufstellungen:

Energie Cottbus: Tremmel – Pavicevic, Kukielka, Cvitanovic, Cagdas – S. Angelov, T. Rost – D. Sörensen, Vasiljevic, Iliev – Jelić

Hamburger SV: F. Rost – Demel, B. Reinhardt, Mathijsen, Atouba – Jarolim, de Jong – Trochowski, Guerrero, Olic – Petrić

Schiedsrichter: Markus Schmidt

Zuschauer: 17.007

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