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June 1, 2011

Joseph Blatter als Fifa-Chef wiedergewählt

Joseph Blatter als Fifa-Chef wiedergewählt

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Veröffentlicht: 23:42, 1. Jun. 2011 (CEST)
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Zürich (Schweiz), 01.06.2011 – Joseph Blatter wurde heute erneut zum Chef des Fußballweltverbandes Fifa gewählt. Im Rahmen eines Fifa-Kongresses wurde er dabei in seinem Amt bestätigt. Trotz vieler Krisen und Korruptionsvorwürfen wurde Blatter heute mit großer Mehrheit, immerhin 91 Prozent, wiedergewählt. Die „Spitze der Fifa-Pyramide“ ist nunmehr seit 12 Jahren im Amt und wurde jetzt für weitere vier Jahre wiedergewählt.

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April 4, 2008

Fußball-Wettskandal: Außergerichtliche Einigung zwischem dem DFB und dem ehemaligen Schiedsrichter Robert Hoyzer

Fußball-Wettskandal: Außergerichtliche Einigung zwischem dem DFB und dem ehemaligen Schiedsrichter Robert Hoyzer

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Veröffentlicht: 20:13, 4. Apr. 2008 (CEST)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 04.04.2008 – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der wegen Betrugs rechtskräftig verurteilte ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Robert Hoyzer einigten sich wegen der vom DFB erhobenen Schadensersatzansprüche in einem anhängigen Zivilprozess außergerichtlich. Nach einer vom DFB veröffentlichten Erklärung erkennt Hoyzer einen „Schadensersatzbetrag in Höhe von 750.000 Euro an“. Hoyzer, der seit dem 18. Mai 2007 wegen des Wettbetruges eine Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten ohne Bewährung im Männergefängnis Berlin-Hakenfelde absitzt, wird mit der Begleichung seiner Schuld nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis spätestens ab dem Jahr 2010 beginnen. Vereinbart wurden monatliche Ratenzahlungen in Höhe von 700 Euro, die 15 Jahre lang zu zahlen sind. Der DFB will das Geld für soziale Zwecke einsetzen. Der DFB stellte noch einige weiteren Forderungen an Hoyzer, die Teil des Vergleichs sind. So soll der ehemalige Schiedsrichter, der durch die Manipulation von Fußballspielen Wettgewinne eingestrichen hatte, „keinen weiteren persönlichen wirtschaftlichen Nutzen“ aus dem Wettskandal ziehen. Im Gegenzug verpflichtet sich der DFB dazu, Hoyzers Restschuld zu tilgen, wenn er 15 Jahre lang pünktlich seine Raten an den Fußballbund begleicht. Die dann zurückgezahlte Gesamtsumme beläuft sich nach 15 Jahren auf 126.000 Euro. Außerdem soll Hoyzer noch einmal vor dem DFB ausführlich zu den Vorgängen im Zusammenhang mit dem Wettskandal Stellung nehmen. Dabei soll er auch möglicherweise eingegangene Verpflichtungen gegenüber Medien offenlegen.

DFB-Präsident Zwanziger äußerte sich zufrieden über den vereinbarten zivilrechtlichen Vergleich: „Ich bin zufrieden, dass das Verfahren so abgeschlossen werden kann. Dem DFB blieb als gemeinnütziger Verband keine andere Wahl, als seine berechtigten Schadensersatzforderungen zu stellen, weil Herr Hoyzer seinerzeit gezielt manipuliert hat und damit unserem Verband neben dem Imageschaden auch erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt hat. Der Vergleich und damit der Verzicht auf Geltendmachung unserer möglicherweise höheren Schadensersatzansprüche ist auch Ausdruck unserer Haltung, dass wir Robert Hoyzer nach Verbüßung seiner Haftstrafe eine Chance für seinen weiteren Lebensweg eröffnen möchten.“ Der ausgehandelte Vergleich muss nun noch durch das Berliner Landgericht bestätigt und schriftlich ausgefertigt werden.

Der ehemalige Bundesligaschiedsrichter Robert Hoyzer hatte zugegeben, im Jahr 2004 vier Fußballspiele manipuliert zu haben und dafür 67.000 Euro kassiert zu haben. Außerdem habe er einen Plasmafernseher für seine Spielmanipulationen erhalten.

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January 17, 2007

DFB will stärker mit der Bundesliga zusammenarbeiten

DFB will stärker mit der Bundesliga zusammenarbeiten

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Artikelstatus: Fertig 15:43, 17. Jan. 2007 (CET)
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Theo Zwanziger

Berlin (Deutschland), 17.01.2007 – Wie der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, in einem Interview betonte, plant der DFB, in Zukunft besser mit der Organisation der Profi-Fußballvereine in Deutschland, der Deutschen Fußball-Liga (DFL), zusammenzuarbeiten.

Dies bezieht sich auf die Auslandsvermarktung und damit in Zusammenhang stehende Länderspieltermine. Dabei will der DFB Test-Länderspiele in Zukunft anders ansetzen, damit die deutschen Profi-Fußballvereine, die bisher weitaus weniger Einnahmen durch die Auslandsvermarktung als ihre europäischen Konkurrenten zu verzeichnen haben, beispielsweise Pressetermine im Ausland wahrnehmen können. Rummenigge hatte vorher gedroht, zumindest was diesen Punkt angehe „keine Rücksicht“ mehr auf den DFB nehmen zu können. Rummenigge gehört der DFL an.

Wie Zwanziger sagte, will der DFB auch die Entscheidung über einen neuen Ausrüster „transparent gestalten“ und mit der Liga abstimmen.

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  • Portal:Deutscher Fußball-Bund

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December 16, 2006

BGH bestätigt: Manipulation von Fußballspielen ist Betrug

BGH bestätigt: Manipulation von Fußballspielen ist Betrug

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Artikelstatus: Fertig 15:23, 16. Dez. 2006 (CET)
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Karlsruhe (Deutschland), 16.12.2006 – Der wegen Beihilfe zum Betrug in sechs Fällen vom Berliner Landgericht im November 2005 verurteilte Schiedsrichter Robert Hoyzer bekam gestern höchstinstanzlich bestätigt, dass er für zwei Jahre und fünf Monate ins Gefängnis gehen muss. Der Fall hatte zu dem größten Betrugsskandal in der Geschichte des deutschen Fußballs geführt und monatelang für Schlagzeilen gesorgt. Mit dem heutigen Urteil setzte sich der Bundesgerichtshof nicht nur über die Argumentation der Verteidigung, sondern auch die Forderung der Bundesstaatsanwaltschaft hinweg, die einen Freispruch für Hoyzer gefordert hatten.

Das Gericht erkannte auf einen Straftatbestand in dem Sinne von „Betrug durch den Abschluss von Wetten auf manipulierte Fußballspiele und eine Beihilfe zu diesem Betrug“. Das Gericht sah es insbesondere als strafverschärfend an, dass die betroffenen Fußballvereine „teilweise erhebliche Vermögenseinbußen erlitten und das Vertrauen der sportinteressierten Öffentlichkeit in die Fairness des Fußballsports und die Unparteilichkeit der Schiedsrichter“ erheblich erschüttert worden sei.

Der Bundesanwalt Hartmut Schneider hatte zuvor argumentiert, die Gesetzeslage lasse keine Verurteilung wegen Betruges zu. Kernfrage sei, „ob das Platzieren verschiedener Wetten auf manipulierte Fußballspiele tatsächlich eine Täuschung darstellt“. Das bejahte der BGH in seinem Urteil eindeutig. Ein Wettvertrag sei wie jeder andere Vertrag zu behandeln. Die Vertragspartner müssen – stillschweigend – davon ausgehen, dass „keine vorsätzliche sittenwidrige Manipulation des Vertragsgegenstandes vorgenommen“ worden sei. Durch die Spielmanipulation sei daher der Tatbestand der Täuschung und in der Folge des Betruges gegeben.

Das Urteil des Berliner Landgerichts gegen den Angeklagten Ante S., der als Drahtzieher des Manipulationsskandals gilt, wurde ebenfalls bestätigt. Der Kroate Ante S., der durch die Spielmanipulationen und Bestechungen rund zwei Millionen Euro verdient hatte, muss wegen Betruges in zehn Fällen eine Haftstrafe von insgesamt zwei Jahren und elf Monaten antreten.

Es wird damit gerechnet, dass der Strafantritt erst im neuen Jahr erfolgt.

Der Deutsche Fußball-Bund zeigte sich erleichtert durch das BGH-Urteil. DFB-Präsident Theo Zwanziger sagte, das Urteil sei auch für das Ansehen des deutschen Fußballs im Ausland sehr wichtig.

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  • Portal:Fußball-Wettskandal
  • Portal:Gerichtsurteile
  • Portal:Bundesgerichtshof

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November 23, 2006

Geschehnisse rund um das Spiel FSV Zwickau – Chemnitzer FC

Geschehnisse rund um das Spiel FSV Zwickau – Chemnitzer FC

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Artikelstatus: Fertig 23.11.2006
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Zwickau (Deutschland), 23.11.2006 – Beim Spiel in der Fußball Oberliga NOFV-Süd zwischen dem FSV Zwickau und dem Chemnitzer FC am Samstag, den 11. November kam es in der 70. Spielminute zu einem zwischenzeitlichen Spielabbruch, weil drei Feuerwerksraketen aus dem Zwickauer Fanblock in den Gästeblock abgefeuert worden waren. Um mögliche Übergriffe der durch den Raketenbeschuss aufgebrachten Chemnitzer Fans zu verhindern, Schritt die Polizei ein. Nach Rücksprache mit der Polizei und den Mannschaften pfiff Schiedsrichter Mattig aus Frankfurt (Oder) die Partie nach 15 Minuten wieder an. Bereits in der 50. Minute wurde das Spiel für wenige Sekunden unterbrochen, da ein Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geflogen war.

Der dunkelhäutige Spieler Gerard Sambou, so berichtete der Spieler Semir Devoli, wurde mit Uh-uh-uh-Rufen bedacht, und keiner habe dem ein Ende gesetzt. Auch seien zwei Ersatzspieler beim Aufwärmen rassistisch beleidigt worden. Auf der Homepage des FSV Zwickau wird zwar über das Spiel und die Feuerwerkskörper berichtet, nicht jedoch über die rassistischen Ausschreitungen. In dem entsprechenden Spielbericht „1:1 mit Folgen“ gehen die Vereinsverantwortlichen darauf nicht ein.

Der Präsident des Vereins, Volker Seifert, trat nach den Ereignissen während des Spiels zurück. Er gab seine Entscheidung bei einem Interview im MDR-Fernsehen bekannt und war den Tränen nahe. Spiegel Online zitiert ihn mit den Worten: „Ich kann es nicht fassen, dass man von den eigenen Fans abgeschossen wird. So etwas kann ich nicht mittragen.“ Besonders verbittert gab er sich, da die Zwickauer eine Minute zuvor den Ausgleich erzielten und zu diesem Zeitpunkt das bessere Team waren. Volker Seifert war der Hauptsponsor des Vereins, der schon über Jahre den Verein mit seinem persönlichen Vermögen unterstützte. Verwaltungsratschef Toralf Wagner forderte, dass die Täter, die er als „hirnverbrannt“ bezeichnete, dingfest und persönlich haftbar gemacht werden müssten.

Der Verein sprach auf seiner Homepage von einer wirtschaftlichen Gefährdung. Zum einen wird der Schaden durch einen zerstörten Gästeblock sowie das durch die Verspätung eingeschaltete Flutlicht auf 10.000 Euro geschätzt. Zum anderen werden drastische Strafen für das Zünden der Feuerwerkskörper auf den FSV Zwickau zukommen. Das letztere bestätigt Werner Georg, Spielleiter der Südstaffel der Oberliga Nordost. Er wird vom Tagesspiegel mit den Worten zitiert: „Zwickau stehen schwere Zeiten bevor. Man muss sich allerdings fragen, wie die Raketen ins Stadion gekommen sind.“ Der Schiedsrichterbericht soll jedenfalls noch abgewartet werden.

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  • Fußball in Deutschland

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September 8, 2006

Der DFB hat einen neuen Vorsitzenden: Theo Zwanziger

Der DFB hat einen neuen Vorsitzenden: Theo Zwanziger

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Artikelstatus: Fertig 23:00, 8. Sep. 2006 (CEST)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 08.09.2006 – Auf einem außerordentlichen Bundestag wählte der DFB heute seinen früheren Schatzmeister, Theo Zwanziger, mit nur einer Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden. Er löst damit Gerhard Mayer-Vorfelder ab, der nicht mehr kandidierte. Bereits seit 2004 hatten beide den Deutschen Fußballbund gemeinsam in einer so genannten Doppelspitze geführt.

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  • Portal:Deutscher Fußball-Bund

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July 12, 2006

Klinsmann hört auf

Klinsmann hört auf – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Klinsmann hört auf

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Artikelstatus: Fertig 12:21, 12. Jul. 2006 (CEST)
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Jürgen Klinsmann (Archivbild)

Leipzig (Deutschland), 12.07.2006 – Der DFB hat in einer Pressekonferenz bestätigt, dass Jürgen Klinsmann seinen Vertrag als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft nicht verlängert hat. Neuer Bundestrainer wird Joachim Löw, der vorher als Assistenztrainer bei der deutschen Nationalmannschaft tätig war.

Jürgen Klinsmann meinte, es sei für ihn eine harte Entscheidung gewesen. Er möchte aber jetzt zurück zu seiner Familie und ein Stück weit Normalität. Die letzten zwei Jahre hätten ihn viel Kraft gekostet. Laut „Bild“ und der „Süddeutschen Zeitung“ hat Klinsmann bereits gestern DFB-Präsident Theo Zwanziger und DFB-Teammanager Oliver Bierhoff seine Entscheidung mitgeteilt. Das WM-Team hatte sich dafür ausgesprochen, dass Jürgen Klinsmann bleibt.

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June 10, 2006

Gelsenkirchen: Bundesverfassungsgericht erlaubt NPD-Kundgebung

Gelsenkirchen: Bundesverfassungsgericht erlaubt NPD-Kundgebung

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Artikelstatus: Fertig 10:45, 10. Juni 2006 (CEST)
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Gelsenkirchen / Jena (Deutschland), 10.06.2006 – Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat am Freitag in einer Eilentscheidung den für heute geplanten NPD-Aufmarsch in Gelsenkirchen genehmigt und damit das Demonstrationsverbot des Oberverwaltungsgerichtes Münster aufgehoben, das gab eine Sprecherin bekannt. Die Gründe für diese Entscheidung wird das Gericht in den kommenden Wochen nachreichen.

Das Gericht in Münster hatte der rechtsextremen Partei den Aufmarsch aus Gründen der Sicherheit untersagt und verwies auf eine unmittelbare Gefahr im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Zuvor hatte schon die Gelsenkirchener Polizei die Durchführung der Demonstration untersagt. Polizeipräsident Rüdiger von Schoenfeldt sagte: „Wir dulden keinen Fremdenhass“ und sprach von einer nachhaltigen Schädigung des Ansehens der Bundesrepublik. Zwischenzeitlich wurde das Verbot auf unterster Verwaltungsgerichtsebene aufgehoben.

Einer der Organisatoren des Festes: der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende von Thüringen Ralf Wohlleben

Ob das ebenfalls für heute geplante Fest der Völker im thüringischen Jena stattfindet, ist jedoch noch ungewiss, nachdem das Oberverwaltungsgericht in Weimar ein Verbot des Verwaltungsgerichtes Gera bestätigt hatte. Die Stadtverwaltung Jena hatte sich schon am 30. Mai gegen diese Veranstaltung ausgesprochen mit der Begründung, dass zu viele Polizeikräfte wegen der Fußball-Weltmeisterschaft gebunden seien. Die Anwältin der Organisatoren räumt einem Gang zur nächst höheren Instanz wenig Chancen ein. Darum wird des Fest wahrscheinlich ausfallen.

Das europaweite Treffen von Mitgliedern rechtsextremer Gruppierungen, das 2005 erstmalig in Jena stattfand und von dem wegen Körperverletzung vorbestraften Jenenser Ralf Wohlleben angemeldet wurde, sollte bis 2015 regelmäßig in der Universitätsstadt durchgeführt werden. Geplant waren mehrere Reden und Bandauftritte. Im letzten Jahr musste der Veranstaltungsort spontan gewechselt werden, nachdem Gegendemonstranten den ursprünglichen Treffpunkt besetzt hielten.

Die NPD-Zentrale in Berlin war Schauplatz einer Durchsuchung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Dabei beschlagnahmten die Beamten 3.000 WM-Spielpläne, mit denen die Partei nach Meinung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fremdenfeindliche Stimmung verbreiten wollte. Zuvor war einer einstweiligen Verfügung des DFB stattgegeben worden. Es war der zweite solche Spielplan, den die Polizei aus dem öffentlichen Verkehr gezogen hat.

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June 5, 2006

Der Wechsel von Lukas Podolski zu Bayern München ist perfekt

Der Wechsel von Lukas Podolski zu Bayern München ist perfekt

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Artikelstatus: Fertig 13:18, 5. Jun. 2006 (CEST)
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Köln / München / Frankfurt am Main (Deutschland), 05.06.2006 – Anfang Mai fanden zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München Verhandlungen über einen Wechsel des Nationalspielers Lukas Podolski statt. Am Mittwoch war man sich dann einig und der Vertrag wurde unterschrieben. Der 20-jährige Podolski wechselt zum FC Bayern München. Bereits beim ersten Spiel der Saison 2006/2007 kann er in München auflaufen. Köln ist einer der diesjährigen Absteiger in die Zweite Bundesliga.

Nähere Informationen über den Vertragsinhalt wurden auf der Pressekonferenz des DFB in Frankfurt nicht mitgeteilt. Es wurde lediglich eine Transfersumme von zehn Millionen Euro genannt. Podolski war ebenfalls anwesend und sagte bei der Gelegenheit, er freue sich über den Wechsel.

Kölns Präsident Wolfgang Overath sagte: „Ja, wir haben uns geeinigt. Wir wünschen Poldi bei Bayern München alles Gute.“

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April 30, 2006

Oliver Bierhoff und DFB über Vertragsverlängerung einig

Oliver Bierhoff und DFB über Vertragsverlängerung einig

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Berlin (Deutschland), 30.04.2006 – Zwischen dem Deutschen Fußballbund (DFB) und dem Teammanager der deutschen Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, besteht seit Juli 2004 ein Vertrag bis nach dem Ende der Fußball-WM 2006 in Deutschland. Heute, sechs Wochen vor der WM, haben der DFB-Präsident Theo Zwanziger und Oliver Bierhoff den Vertrag in Berlin verlängert.

Der neue Vertrag läuft bis zum Ende der nächsten Fußball-WM. Diese findet im Jahr 2010 in Südafrika statt. Den Posten des Teammanagers gibt es erst, seitdem Jürgen Klinsmann Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft ist.

Der Vertrag zwischen dem DFB und Klinsmann läuft ebenfalls nach dem Ende der Fußball-WM 2006 in Deutschland ab.

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