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February 24, 2013

Oldenburg: Riesenbetrug mit Bio-Eiern

Oldenburg: Riesenbetrug mit Bio-Eiern – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Oldenburg: Riesenbetrug mit Bio-Eiern

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Veröffentlicht: 13:48, 24. Feb. 2013 (CET)
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Hahn an einem Misthaufen

Oldenburg (Deutschland), 24.02.2013 – Die Staatsanwaltschaft Oldenburg führt Ermittlungen gegen Landwirte. Diese stehen im Verdacht, Millionen von Hühnereiern als Bio-Eier in den Handel gebracht zu haben, die nicht als solche hätten deklariert werden dürfen. Hunderte Eierproduzenten sollen betroffen sein, 150 davon allein in Niedersachsen. Zahlreiche Verfahren wurden bereits an andere Staatsanwaltschaften, insbesondere nach Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, abgegeben. Betroffen seien auch Eierproduktionsstätten in Belgien und den Niederlanden.

Laut dem Nachrichtenmagazin Spiegel fanden hunderte von Durchsuchungen statt. Entgegen den Vorschriften waren zu viele Hühner in den Ställen untergebracht worden. Die Ermittlungen werden wegen Betruges und Verstößen gegen das Lebensmittel- und das Öko-Landbaugesetz durchgeführt. Auch Umwelt- und Tierschutzvorschriften sind möglicherweise nicht beachtet worden. Die niedersächsische Landesregierung hatte sich bislang nicht geäußert, um das Ermittlungsverfahren nicht zu gefährden. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer von den Grünen kündigte an: „Wir prüfen, ob man den überführten Betrieben die Zulassung entziehen kann.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Landwirtschaft

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May 11, 2012

Strafprozess gegen den Gründer des Meinungsforschungsinstituts INFAS angestrebt

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Potsdam (Deutschland), 11.05.2012 – Am 5. Juni 2012 soll vor dem Potsdamer Landgericht das Urteil gegen Professor Klaus-Hartmut Liepelt, den Gründer des Meinungsforschungsinstituts Infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft (INFAS), gesprochen werden. Ihm werden Betrug und Untreue vorgeworfen, weil er in den Jahren 1999 bis 2004 Fördermittel des Landes Brandenburg und Anlegergelder in Millionenhöhe nicht zweckentsprechend verwendet haben soll. Der inzwischen 80-jährige Liepelt hatte 1958 das Bonner infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH mitbegründet. 1996 verließ er das Institut, unter Anderem, weil es mit 13 Millionen Euro verschuldet war und bereits damals der Verdacht auf missbräuchliche Verwendung von Geldern aufkam. Im selben Jahr gründete er in Potsdam ein neues Institut, das IFES Institut für empirische Sozialforschung AG, und machte der Infas GmbH Konkurrenz. Dabei versuchte er, den Hauptkunden des alten Infas-Instituts, nämlich die ARD, zu gewinnen. Von 1965 bis 1996 hatte Infas den Auftrag von der ARD, Analysen und Hochrechnungen zu Bundestags-, Landtags-, und Kommunalwahlen in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen und beeinflusste mit seinen Umfragen maßgeblich die Meinungslandschaft.

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  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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January 3, 2012

Bayrischer Innenminister will Internetkriminalität stärker bekämpfen

Bayrischer Innenminister will Internetkriminalität stärker bekämpfen

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Veröffentlicht: 20:35, 3. Jan. 2012 (CET)
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Phishing von Informationen (Symbolbild)

München (Deutschland), 03.01.2012 – Der Innenminister des Freistaats Bayern, Joachim Herrmann (CSU), kündigte am Dienstag an, stärker gegen die Kriminalität im Netz vorgehen zu wollen; das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum sein. Die Polizei will er dazu um 54 Computer- und Informatikexperten aufstocken; er forderte erneut die rasche Umsetzung der EU-Vorgabe zur Vorratsdatenspeicherung.

Im Jahr 2010 seien 23.000 Straftaten in Bayern im Internet gezählt worden. Häufig handle es sich um Betrugsdelikte. Die Täter seien zum Teil bandenmäßig organisiert. Als weitere Deliktbereiche nannte der Minister: Kinderpornografie, Urheberrechtsverletzungen, den Handel mit illegalen Arzneimitteln und Angriffe auf Unternehmen und Behörden.

Er forderte im Einklang mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer die zügige Schaffung einer Rechtsgrundlage für die Vorratsdatenspeicherung. Im Netz könne man keine Fingerabdrücke sichern, man müsse feststellen können, wer sich hinter einer IP-Adresse verberge. Diese Forderung richtete sich insbesondere gegen die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), die entgegen den Vorgaben Daten erst nach Anhaltspunkten für die Begehung von Straftaten sichern lassen will („Quick Freeze“). Sie riskiert damit hohe Strafzahlungen Deutschlands, weil Vorgaben der Europäischen Union (EU) nicht umgesetzt werden.

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  • Portal:Internet

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September 26, 2011

Oktoberfest: Betrüger verkaufen falsche Tischreservierungen

Oktoberfest: Betrüger verkaufen falsche Tischreservierungen

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Veröffentlicht: 21:54, 26. Sep. 2011 (CEST)
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Leute warten am wegen Überfüllung geschlossenen Hofbräuhauszelt

München (Deutschland), 26.09.2011 – Am Freitagnachmittag erstatteten ein 40-jähriger Nordrhein-Westfale aus Borchen, ein 37-jähriger Hesse aus Stadtallendorf und ein ebenfalls 37-jähriger Bayer aus Roggenburg Anzeige wegen Betrug bei der Wiesenwache. Sie waren mit ihren Tischreservierungen und Wertmarken für Getränke und Speisen in den Zelten aufgelaufen und mussten erfahren, dass sie Fälschungen erworben hatten.

Die Geschädigten hatten bei der Versteigerung von Reservierungen von Wiesentischen im Internet mitgeboten und waren unterlegen. Nach dem Ende der Auktion meldete sich der Betrüger bei ihnen. Er bot eine Tischreservierung an, da er angeblich noch einen weiteren Tisch in einem Festzelt habe und die Zeit für eine Versteigerung nicht mehr ausreichen würde. Der Mann bot an, eine Reservierungsbestätigung und die Wertmarken bei einem Treffen auf der Festwiese gegen Barzahlung zu übergeben. Gegen mehrere hundert Euro wechselten sie den Besitzer. Groß war die Enttäuschung bei den Wiesenbesuchern, als sie erfahren mussten, dass sie wertloses Papier erworben hatten und einem Betrüger und Urkundenfälscher aufgesessen waren.

Das Kommissariat 77 der Münchner Polizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht einen Mann, ca. 175 bis 180 cm groß, nordeuropäische Erscheinung, ca. 25 Jahre alt, mittel- bis dunkelblonde nackenlange Haare, hellblaue Jeans, grauer Wiesn-Filzhut mit Federn. Hinweise werden von jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

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June 3, 2011

Internationale Haftbefehle gegen zwei Deutsche in Thailand vollstreckt

Internationale Haftbefehle gegen zwei Deutsche in Thailand vollstreckt

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Veröffentlicht: 13:45, 3. Jun. 2011 (CEST)
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Pattaya

Würzburg (Deutschland) / Pattaya (Thailand), 03.06.2011 – Die verbesserte Zusammenarbeit mit der thailändischen Einwanderungspolizei führte zur Festnahme von zwei Deutschen in Thailand; gegen sie bestehen Haftbefehle aus Würzburg wegen Betrug und Steuerhinterziehung. Nach einem Bericht der Managerzeitung vom 3. Juni des Jahres wurden beide Gesuchte bereits am 30. Mai 2011 verhaftet.

Ein wegen Betrugs gesuchter 50-Jähriger wurde in der Provinz Si Sa Ket verhaftet, ein 51-Jähriger in Pattaya. Er stand wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 500.000 Euro auf der deutschen Fahndungsliste.

Die deutsche Botschaft in Bangkok: „Seit Wuthi Liptapallop den Chefposten bei der thailändischen Einwanderungspolizei hat, konnte die Zusammenarbeit erheblich verbessert werden, dies erleichtert die Suche nach ausländischen Kriminellen und Pädophilen“.

Die Verhafteten warten jetzt auf ihre Auslieferung nach Deutschland.

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May 11, 2011

München: Angebliche Wahrsagerin kassiert Münchnerin ab

München: Angebliche Wahrsagerin kassiert Münchnerin ab

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Veröffentlicht: 16:08, 11. Mai 2011 (CEST)
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Kristallkugel

München (Deutschland), 11.05.2011 – Schon im Oktober 2010 wurde eine 29-jährige Münchnerin von einer angeblichen Wahrsagerin angesprochen. Sie hätte erkannt, dass die Frau große Probleme habe. Im Laufe der Monate gelang es der 15-jährigen Wahrsagerin, über 10.000 Euro von dem Opfer zu erlangen.

Schnell gelang es der aus Österreich stammenden Jugendlichen, das Vertrauen der Münchnerin zu erschleichen. Sie kündigte der 29-Jährigen schlimme Geschehnisse an. Mit Kräutermischungen könne sie diese von sich abwenden. Immer höhere Geldbeträge verlangte sie, um das Unheil abzuwenden. So lange ging es, bis die Münchnerin nicht mehr in der Lage war, Geld aufzutreiben. Sie wandte sich an einen Bekannten; dieser riet ihr, die Polizei zu informieren.

Das zuständige Kommissariat für Trickbetrug übernahm den Fall. Bei einem erneuten Treffen konnte die Jugendliche festgenommen werden. Sie wird zur Klärung der Haftfrage wegen Betrugs und Erpressung dem Haftrichter vorgeführt.

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  • Portal:München

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April 29, 2011

Moskau: Falsche Geheimdienstgeneräle verkaufen Staatsposten

Moskau: Falsche Geheimdienstgeneräle verkaufen Staatsposten

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Veröffentlicht: 16:16, 29. Apr. 2011 (CEST)
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FSB-Emblem

Moskau (Russland), 29.04.2011 – In Russland deckte die Kriminalpolizei eine Bande von Kriminellen auf. Die Betrüger traten unter falschen Namen auf und gaben sich als Generäle des russichen Geheimdienstes, Federalnaja sluschba besopasnosti Rossijskoj Federazii (FSB) aus. Gegen entsprechende Bezahlung boten sie hochrangige Staatsposten an.

Laut russischem Innenministerium wurden drei Personen festgenommen, darunter auch der 53-jährige Anführer der Bande. Die Festnahme erfolgte, als das Opfer, ein russischer Geschäftsmann, die erste Rate von drei Millionen Rubel (etwa 73.000 Euro) übergab.

Die Masche ist nicht neu. Bereits im Jahr 2009 hatten angebliche Generäle Staatsposten für mehrere Hunderttausend Euro an gutgläubige Russen verkauft.

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  • Portal:Russland

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March 16, 2011

München: Polizeiaktion gegen Tachodreher

München: Polizeiaktion gegen Tachodreher

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Veröffentlicht: 16:08, 16. Mär. 2011 (CET)
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Tacho einer Harley Davidson.JPG

München (Deutschland), 16.03.2011 – Am Mittwochmorgen, dem 15. März 2011, rückte ein Großaufgebot von 500 Beamten der Polizei aus. Es galt, gut organisierten „Tachodrehern“ das Handwerk zu legen. 150 Gewerbebetriebe und Wohnungen wurden durchsucht, 26 Männer festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Tachos manipuliert, Fahrzeugpapiere gefälscht und Autokäufer betrogen zu haben. Ein Millionenschaden sei verursacht worden, so die Münchner Polizei.

Bei der Aktion wurde die Polizei durch die Steuerfahndung unterstützt. Die Staatsanwaltschaft München I hatte mehrere Staatsanwälte im Einsatz. Manche der Verdächtigen wurden durch das Sondereinsatzkommando (SEK) geweckt. Der Polizeihund „Balou“ hatte die Aufgabe, Bargeld zu erschnüffeln; seine Ausbildung dafür hat er vor kurzem beendet.

Vor mehreren Monaten hatte die Ermittlungsgruppe „Tacho“ die Ermittlungen aufgenommen, nachdem Hinweise aus einem Verfahren der Kripo in Kempten vorlagen. Nach dem Zusammentragen der Fakten wurden durch das Amtsgericht München 22 Haftbefehle und 148 Durchsuchungsbefehle erlassen.

Equipment, 550.000 Euro Bargeld, Sachwerte im Wert von 250.000 Euro und mehr als 235 Autos wurden sichergestellt, darunter auch Prunkstücke von Porsche, Hummer und Ferrari. Die Kapazität der Polizeiverwahrstelle reichte für die Unterbringung der sichergestellten Kraftfahrzeuge nicht mehr aus.

Das Verändern moderner Tachos erfordert große Sachkenntnis und eine gute technische Ausstattung. Seit 2005 ist solch ein Eingriff in Deutschland strafbar. Die Kilometerstände wurden entweder zurückgedreht oder die Tachos so eingestellt, dass nur jeder zweite Kilometer gezählt wurde, was besonders bei Taxis und Leasingfahrzeugen beliebt war.

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  • Portal:Polizeieinsätze

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December 28, 2010

Michail Chodorkowski erneut schuldig gesprochen

Michail Chodorkowski erneut schuldig gesprochen

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Veröffentlicht: 09:35, 28. Dez. 2010 (CET)
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Michail Chodorkowski (2001)

Moskau (Russland), 28.12.2010 – Der russische Multimilliardär und frühere Chef des Ölkonzerns Yukos, Michail Chodorkowski, ist gestern von einem Gericht in Moskau wegen Unterschlagung von Erdöl im Wert von 20 Milliarden Euro schuldig gesprochen worden. Chodorkowski ist seit 2003 inhaftiert und wurde bereits 2005 unter anderem wegen schweren Betrugs verurteilt. Das Strafmaß wird in den nächsten Tagen verkündet.

Chodorkowski hatte die Anschuldigungen immer abgestritten. Die Prozesse seien politisch motiviert und erklärten sich damit, dass er im Gegensatz zu anderen Oligarchen die Opposition und nicht den damaligen Präsidenten Putin unterstützt habe. Auch von anderer Seite wurde die mangelnde Unabhängigkeit der russischen Justiz kritisiert, so in einer Erklärung des US-Senats im Jahr 2005. Amnesty International hatte in der „Berliner Erklärung“ vom 27. Oktober Russland aufgefordert, die Europäischen Menschenrechtskonvention einzuhalten und dabei explizit auf die Prozesse gegen Chodorkowski und seinen Geschäftspartner Platon Lebedew Bezug genommen.

Vor knapp zwei Wochen hatte Putin in einer Fernsehshow die Verurteilung Chodorkowskis gefordert. Er gehe davon aus, dass das Gericht die Schuld Chodorkowskis hinreichend bewiesen habe und dieser wie jeder Dieb ins Gefängnis müsse. Präsident Medwedew hingegen bezeichnete Putins Äußerungen als eine unzulässige Vorverurteilung.

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April 16, 2010

Südkorea: Starcraft-Wettskandal aufgedeckt

Südkorea: Starcraft-Wettskandal aufgedeckt

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Veröffentlicht: 15:02, 16. Apr. 2010 (CEST)
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Seoul (Südkorea), 16.04.2010 – Am Dienstag wurde offenbar ein Wettskandal in Südkorea aufgedeckt, der schon seit 2006 andauert. Mehrere Profisportler in E-Sport-Ligen[1] sollen absichtlich Starcraft-Partien verloren haben, um so finanzielle Vorteile zu erhalten. Dabei sollen sie auch illegalle Wetten abgeschlossen haben. Veranstalter sollen von den illegalen Absprachen Kenntnis gehabt haben und mit Bemühungen um eine Lösung des Problems gescheitert sein. Die südkoreanische Polizei ermittelt derzeit vor allem gegen Wettanbieter.

In Südkorea werden Starcraft-Partien im Fernsehen übertragen. E-Sport genießt dort eine Popularität ähnlich der Fußball-Bundesliga in Deutschland.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Südkorea

Anmerkungen

  1. Wikipedia zufolge ist E-Sport in Deutschland mangels physischer Aktivität nicht als Sportart anerkannt.

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