Ryanair verweigerte irischem Tourismusminister Zutritt zu Flugzeug

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Artikelstatus: Fertig 16:09, 27. Mrz. 2006 (CEST)
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Dublin (Irland), 27.03.2006 – Immer wieder geraten Billigflugairlines in die Schlagzeilen wegen technisch nicht einwandfreier Flugzeuge. Erst diese Woche hat die Europäische Union rund 90 Fluggesellschaften die Einreise nach Europa untersagt.

An einem Tag Anfang März 2006 bewies die ebenfalls als Billigflugairline bekannte europäische Fluggesellschaft Ryanair, dass sie großen Wert auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen legt. Der irische Kultur- und Tourismusminister John O’Donoghue durfte nicht an Bord einer Ryanair-Maschine gehen. O’Donoghue konnte keinen gültigen Personalausweis mit Lichtbild vorlegen, was bei Ryanair jedoch Voraussetzung für einen Flug ist. Obwohl O’Donoghue beim Bodenpersonal am Check-In-Schalter nachhakte, gab es kein Pardon, er blieb am Boden.

O’Donoghue wollte an besagtem Tag um 09:50 Uhr von Cork nach Dublin fliegen. Er wurde dort zu einer Fernsehsendung erwartet. Nach dem Vorfall blieb ihm nichts anderes übrig, als seinen Weg nach Dublin per PKW fortzusetzen. Ryanair begründete das strenge Vorgehen damit, dass die Fluggesellschaft keinerlei Ausnahmen bezüglich der Identifizierung ihrer Passagiere zulasse.

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Quellen