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November 9, 2005

Sambia: Demonstrationen für neue Verfassung

Sambia: Demonstrationen für neue Verfassung

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Lusaka (Sambia), 09.11.2005 – Die politische Opposition in Sambia, die Kirchenverantwortlichen und Menschenrechtsgruppen des Landes hatten vorletzte Woche am Dienstag mehrere Demonstrationen organisiert. Forderung der Demonstranten war die Schaffung einer neue demokratischen Verfassung.

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Landesweit sind Zehntausende von Sambianern auf die Straße gegangen. Die Versammlungen liefen allesamt friedlich ab. An den sambianischen Staatspräsidenten Levy Mwanawasa erging die Aufforderung, noch vor den neuen Parlamentswahlen 2006 eine neue Verfassung zu verabschieden.

Bisher lehnte Mwanawasa eine Verfassungsänderung stets ab. Er begründete dies mit den knappen Finanzen des Landes und wies auf die kurze Zeit bis zu den Wahlen hin. Gleichzeitig warf er den Organisatoren der Demonstrationen ein subersives Verhalten vor und klagte sie an, dadurch Verrat am Land begangen zu haben. Mwanawasa unterstellte ihnen, Geld aus dem Ausland anzunehmen, um die politische Lage im Lande zu verunsichern.

Mwanawassa trat sein Amt 2002 an, als sein Amtsvorgänger nach mehreren Demonstrationen nach seiner zweiten Amtsperiode aufgeben musste.

Quellen

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March 28, 2005

Simbabwe: Erzbischof ruft zu Revolte gegen Mugabe auf

Simbabwe: Erzbischof ruft zu Revolte gegen Mugabe auf

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Simbabwe

Harare (Simbabwe), 28.03.2005 – Der katholische Erzbischof der Stadt Bulawayo, Pius Ncube hat in mehreren Zeitungsinterviews zu einem gewaltfreien Volksaufstand gegen den Präsidenten des Landes Robert Mugabe aufgerufen.

Am 31. März finden in Simbabwe Parlamentswahlen statt. Nichtregierungsorganisationen gehen davon aus, dass es nicht zu einer fairen und freien Wahl kommen kann. Mugabe regiert in Simbabwe seit der Unabhängigkeit des Landes 1980 autoritär. Menschenrechtsorganisationen und Oppositionspolitiker werfen Mugabe Menschenrechtsverletzungen, Zensur der Medien, sowie Einschüchterung politischer Gegner vor.

Pius Ncube ist ein bekannter Kritiker des Präsidenten und dessen Regierungspartei ZANU-PF. Pius Ncube geht davon aus, dass bereits im Vorfeld der Wahl, zugunsten der Regierung manipuliert wurde. Im Falle einer fairen Wahl könne die Regierungpartei keine Mehrheit im Parlament erreichen, weil ein großer Teil der Bevölkerung verbittert sei.

Daher fordert er seine Landleute zu einem Aufstand gegen den Präsidenten auf. In den Zeitungsinterviews distanziert sich der Erzbischof zugleich ausdrücklich von gewaltsamen Maßnahmen gegen die Regierung.

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Quellen

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