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December 22, 2006

Saparmurat Nijasow ist tot

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Saparmurat Nijasow ist tot

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Artikelstatus: Fertig 23:43, 22. Dez. 2006 (CET)
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Karte von Turkmenistan

Aşgabat (Turkmenistan), 22.12.2006 – Saparmurat Nijasow, der turkmenische Präsident, ist tot. Er starb am Donnerstag, den 21. Dezember 2006 gegen 1:10 Uhr im Alter von 66 Jahren an Herzversagen.

Der turkmenische Sicherheitsrat setzte Vize-Ministerpräsident Gurbanguly Berdymuchammedow als Übergangspräsidenten ein. Der von der Verfassung eigentlich vorgeschriebene Parlamentspräsident, Owesgeldy Atajew, wurde laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax vom Sicherheitsrat abgelehnt, da gegen ihn noch ein Ermittlungsverfahren durch die turkmenische Staatsanwaltschaft anhängig ist.

Beobachter schlossen einen kommenden Machtkampf in Turkmenistan nicht aus. Da Turkmenistan über große Gas- und Ölvorkommen verfügt, warnten Analysten, dass Lieferungen nach Europa durch politische Instabilität beeinträchtigt werden könnten.

Am 24. Dezember soll Nijasow in dem Familienmausoleum in seinem Heimatdorf Kiptschak beigesetzt werden.

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December 19, 2004

Wahlen in Turkmenistan

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Turkmenistan

Aşgabat (Turkmenistan), 19.12.2004 – In Turkmenistan, einer früheren sowjetischen Republik, fanden Parlamentswahlen statt. Das Ergebnis ist bisher nicht bekannt. Da Oppositionsparteien verboten sind, kann man in diesem Fall nicht von freien Wahlen sprechen.

Zu vergeben sind 50 Parlamentssitze, auf die sich 131 Kandidaten von einer Einheitspartei bewerben. Diese Partei heißt „Demokratische Partei“ und untersteht dem Präsidenten auf Lebenszeit Saparmurat Nijasow.

Auch die UNO ist mit den Verhältnissen im Land unzufrieden. Sie rief die Regierung auf, mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu kooperieren und Vertretern des Roten Kreuzes, Rechtsanwälten und Angehörigen Zutritt zu Inhaftierten zu gestatten.

Am 24. November 1991 wurde Nijasow zum Präsidenten gewählt. Am 21. Juni 1992 wurde er mit 99,5 Prozent der Stimmen ohne Gegenkandidatur im Amt bestätigt. In Amtsunion wurde er auch Ministerpräsident. Danach ließ er sich seine Amtszeit immer wieder verlängern, bis er am 28. Dezember 1999 wurde vom Parlament zum Staatschef auf Lebenszeit ernannt.

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