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October 20, 2010

Nevada: Werbespots fordern Latinos auf, nicht zur Wahl zu gehen

Nevada: Werbespots fordern Latinos auf, nicht zur Wahl zu gehen

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Veröffentlicht: 23:56, 20. Okt. 2010 (CEST)
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Nevada

Las Vegas (USA), 20.10.2010 – Im südwestlichen US-Bundesstaat Nevada wurde kurz vor den Zwischenwahlen am 2. November 2010 auf den regionalen spanischsprachigen Fernsehsendern ein Wahlwerbespot ausgestrahlt, dem es nach Ansicht vieler Beobachter an jeglicher „political correctness“ fehlt: Die Latino-Minderheit wird darin dazu aufgefordert, sich von den Wahlen fernzuhalten. Nach massiven Protesten verzichten die Sender inzwischen auf die (wie kommerzielle Werbung bezahlten) Ausstrahlungen.

Hintergrund ist die Tatsache, dass die spanischsprachigen Amerikaner, hauptsächlich Nachfahren von Immigranten aus Mexiko, in der Regel die Demokratische Partei wählen, da diese eine deutlich immigrationsfreundlichere Programmatik vertritt als die Republikaner.

In den USA herrscht derzeit eine erbitterte Debatte über Verschärfungen der Einwanderungspolitik. In Arizona wurde ein Gesetz verabschiedet, das Polizisten verpflichtet, immer dann, wenn sie mit Bürgern in Kontakt geraten (zum Beispiel bei Verkehrskontrollen), deren Aufenthaltsstatus zu überprüfen, wenn es ihnen „angezeigt erscheint“; Kritiker bezeichnen dies als „racial profiling“, also eine Andersbehandlung aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes. Auch der einbürgerungsrechtliche Grundsatz des „ius soli“, nach dem jeder Mensch automatisch Staatsbürger der USA ist, wenn er auf US-Territorium geboren wurde, wird zunehmend von Konservativen infrage gestellt, obwohl er Verfassungsrang hat und mithin kaum geändert werden kann (Voraussetzung: Zweidrittelmehrheiten in beiden Kammern des Bundesparlaments und Zustimmung durch drei Viertel der Bundesstaaten).

Diese Debatte hat eine Verfestigung der Bindung der Latinos an die Demokraten zur Folge. Die Republikaner haben also ein Interesse an einer möglichst geringen Wahlbeteiligung dieser Bevölkerungsgruppe. In dem offiziell nicht von der Republikanischen Partei, sondern von Privatpersonen initiierten Wahlspot wird argumentiert, die Latinos würden deshalb am ehesten nach ihren Interessen handeln, wenn sie sich nicht an der Wahl beteiligen, weil sie damit einer grundsätzlichen Unzufriedenheit mit „Washington“ am besten Ausdruck verleihen könnten: Sie würden den Demokraten damit signalisieren, dass sie kein umsonst zu habendes Stimmvieh darstellen.

Am 2. November 2010 wird das Repräsentantenhaus komplett neu gewählt und der Senat zu einem Drittel. Die Republikaner hoffen, die derzeitige Mehrheit der Demokraten in beiden Kammern aufbrechen zu können.

Quellen

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June 3, 2009

World Series of Poker 2009

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Las Vegas (Vereinigte Staaten), 03.06.2009 – Die 2009 World Series of Poker präsentiert 57 Bracelet Events in sieben action-reichen Wochen von Ende Mai bis Mitte Juli. Diese finden im Amazon Room des Rio All-Suites Hotel & Casino in Las Vegas statt.

Wie bereits im Vorjahr erprobt findet der Final Table erst im November 2009 statt um dem TV-Sender Gelegenheit zu geben sich auf die Finalteilnehmer mit Portraits und Interviews vorzubereiten.

Alle Stars der Pokerszene sind vor Ort und kämpfen mit unzähligen Amateuren und Qualifikanten um den Titel des WSOP Champions 2009.

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February 3, 2008

Das Ende einer Ära: Bill Gates verabschiedet sich

Das Ende einer Ära: Bill Gates verabschiedet sich

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Veröffentlicht: 16:23, 3. Feb. 2008 (CET)
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Bill Gates

Las Vegas (Vereinigte Staaten), 03.02.2008 – William Henry Gates III., besser bekannt als „Bill Gates“ und als Gründer und Chairman der Microsoft Corporation, hat sich auf der Consumer Electronics Show vom IT-Markt verabschiedet. Gezeigt wurde ein humorvolles Video seines „letzten Tages“ bei Microsoft, das zusammen mit einigen prominenten Amerikanern aus Politik und Gesellschaft, wie Hillary Clinton, Barack Obama, Al Gore, aber auch Steven Spielberg und George Clooney produziert wurde.

Bill Gates gründete 1975 die Microsoft Corporation, deren Betriebssystem Microsoft Windows dem Unternehmen zu einer marktbeherrschenden Position in der IT-Branche verhalf und Gates selbst laut Forbes 13 Jahre lang zum reichsten Menschen der Welt machte. Gates wird sich in Zukunft vollständig auf seine Arbeit als Philanthrop in der von ihm gegründeten „Bill and Melinda Gates-Foundation“ konzentrieren.

Gates bei Microsoft

Das Unternehmen entstand zunächst aus einer Partnerschaft mit Paul Allen. Gates und Allen entwickelten für den Altair ein Betriebssystem, welches sie erstmals unter dem Lizenzmodell verkauften, für das Microsoft heute bekannt ist. Für IBM kauften sie das Betriebssystem DOS, welches sie in MS-DOS umbenannten. Als der Macintosh von Apple, ein Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche statt Kommandozeile, verkauft wurde, entwickelte Microsoft daraufhin das Betriebssystem Windows für IBM-PCs, welches jedoch erst mit der Version 3.1 zu einem erfolgreichen Produkt wurde und die bisherigen Heimcomputer vom Markt weitgehend verdrängte, darunter auch Apple sowie den Amiga und den C64 von Commodore.

Seine spätere Frau, Melinda, lernte er bei der Entwicklung von Microsoft Bob kennen, einem Betriebssystemaufsatz, welches Anfängern den Computer vertrauter machen sollte. Das Produkt war jedoch ein Fehlschlag, da der Preis hoch, die Hardwareanforderungen extrem und das nächste Windows, Windows 95, in Sichtweite waren. Gates schrieb das Buch „Der Weg nach vorn“, in dem er einige IT-Visionen verdeutlichte.

Kritisiert werden vor allem die Methoden, mit denen er Microsoft zu einem führenden Unternehmen machte. Gates musste sich mehrmals wegen diverser Kartellrechtsverstöße und wegen Wettbewerbsbehinderung verantworten. Dem Streit mit Sun Microsystems um Java folgte die Einführung der .NET-Plattform, die die bisherige Methode zum Programmieren von Windows ablösen sollte. Schon zuvor folgte einer Vision von Bill Gates die Veröffentlichung eines Office mit VBA, welches die Erweiterung des Microsoft Office-Paketes um zusätzliche Funktionen ermöglichen sollte.

Windows Vista, die sechste Version des Betriebssystems Windows, erfüllte hingegen seine eigenen Erwartungen nicht. Windows 7 ist das erste Windows, an dem Bill Gates nicht mehr mitwirkt.

Quellen

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January 7, 2008

Warner Bros. entscheidet sich für Blu-ray

Warner Bros. entscheidet sich für Blu-ray

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Veröffentlicht: 19:01, 7. Jan. 2008 (CET)
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Blu-ray-Disc

Las Vegas (Vereinigte Staaten), 07.01.2008 – Warner Bros. Entertainment wird im späteren Verlauf dieses Jahres seine High-Definition-DVD-Titel exklusiv im Blu-ray-Disc-Format veröffentlichen.

Dieser Schritt wurde abhängig von Kundenreaktionen vorgenommen und heute von Barry Meyer, Chairman & CEO von Warner Bros., und Kevin Tsujihara, President von Warner Bros. Home Entertainment Group, verkündet. Barry Meyer sagte: „Warner Brothers Schritt zur exklusiven Veröffentlichung im Blu-ray-Disc-Format ist eine strategische Entscheidung mit Fokussierung auf lange Sicht und mit dem direktesten Weg, den Kunden das zu geben, was sie verlangen. Das Gelegenheitszeitfenster für hochaufgelöste DVDs könnte verfehlt werden, wenn die Formatverwirrung weiterhin andauert. Wir glauben, dass ein exklusiver Vertrieb auf Blu-ray den Erfolg auf dem Massenmarkt und den ultimativen Nutzen für Händler, Hersteller und – am wichtigsten – die Konsumenten fördert.“

Warner Home Video wird weiterhin seine Titel auf Standard-DVD und Blu-ray veröffentlichen. Nach Ablauf einer kurzen Zeitspanne nach diesen Veröffentlichungen werden neue Titel auch weiterhin noch auf HD DVD bis Ende Mai 2008 veröffentlicht.

Warner produzierte in beiden HD-Disc-Formaten, um den Kunden die Möglichkeit der Wahl zu geben, die Annahme von HD-Discs auf dem Massenmarkt zu stärken und die Hardwarepreise zu senken. Die jetzt getroffene Entscheidung zum Wechsel käme für Warner zur günstigen Zeit.

Tsujihara gestand dabei auch ein, dass eine „Zweiformatelandschaft“ den Kunden verwirre und die Annahme von HD-Scheiben im Markt behindere. Der Kunde habe sich dabei klar für die Blu-ray entschieden und Warner erkenne diese Präferenz an. Warner habe in der Vergangenheit sehr eng mit Toshiba, einem Hauptverfechter der HD-DVD, in der Förderung von hochaufgelösten Medien zusammmengearbeitet, und Warner habe enormen Respekt für ihren Einsatz und halte sich die Möglichkeit offen, in Zukunft mit ihnen in anderen Projekten zu kooperieren.

Der Schritt zur exklusiven Unterstützung von Blu-ray kam nicht überraschend: Schon Anfang Dezember letzten Jahres kamen unbestätigte Gerüchte zu diesem Thema im Internet auf.

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Quellen

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December 6, 2007

David Reese ist tot

David Reese ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

David Reese ist tot

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Veröffentlicht: 16:30, 6. Dez. 2007 (CET)
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David „Chip“ Reese ist tot

Las Vegas (Vereinigte Staaten), 06.12.2007 – David „Chip“ Reese ist tot. Der als Pokerlegende geltende 56-Jährige starb in der Nacht zum 4. Dezember 2007 in Las Vegas an den Folgen einer Lungenentzündung. Die Leiche wurde von seinem Sohn gefunden.

Reese gewann drei Bracelets der World Series of Poker, davon jeweils eines in den Jahren 1978 und 1982 im Seven Card Stud und 2006 beim ersten 50.000-Dollar-H.O.R.S.E.-Turnier, bei dem er ein Preisgeld in Höhe von 1,7 Millionen Dollar gewann. 1991 wurde Reese als jüngster Spieler in die „Poker Hall of Fame“ aufgenommen.

Doyle Brunson bezeichnete Reese in seinem Buch Super/System als den besten ihm bekannten Seven-Card-Stud-Spieler. In einem Interview nannte er Reese den besten Pokerspieler aller Zeiten. Auch viele andere Profispieler sollen ihn als besten Allrounder betrachtet haben. Mike Sexton würde Reese bei einer Liste der besten Pokerspieler an die Spitze setzen. Er hält Reese für den erfolgreichsten Spieler der Pokergeschichte.

Reese tätigte verschiedene Geschäfte mit Doyle Brunson, wobei das Duo unter anderem in Ölquellen und Fernsehsender investierte. Keines dieser Geschäfte sei jedoch erfolgreich gewesen, so Brunson. Die beiden suchten zusammen auch nach der Arche Noah und der Titanic.

Reese hinterlässt seine vor kurzem von ihm geschiedene Frau, eine Tochter, eine Stieftochter und einen Sohn.

Quellen

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September 10, 2007

High Stakes Poker: Erstausstrahlung der zweiten Episode

High Stakes Poker: Erstausstrahlung der zweiten Episode

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Veröffentlicht: 16:48, 10. Sep. 2007 (CEST)
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Las Vegas (Vereinigte Staaten), 10.09.2007 – Nachdem die erste Episode der vierten Staffel des US-amerikanischen Erfolgformats High Stakes Poker ihre Premiere feierte, strahlte die Fernsehstation Game Show Network am 3. September 2007 um 20.00 Uhr zentral-US-amerikanischer Ortszeit die zweite Episode der vierten Staffel aus.

Der Trend, dass die Sendung das beliebteste Format des Senders ist, scheint auch in dieser Staffel weiter zu bestehen.

Die Spieler am Tisch waren dieselben wie in der vorangegangenen Episode. Somit saßen erneut Brian Brandon, Todd Brunson, Antonio Esfandiari, Phil Hellmuth, Phil Laak, Mike Matusow, Antonio Solorio und Haralabos Voulgaris am Eröffnungstisch. Jedoch sollte es im Laufe der Show zu einer kleinen Änderung kommen.

Weiterhin wurde jedem Spieler, der mit der schlechtesten Starthand, einer Sieben mit einer Zwei, eine Hand gewinnt, 500 $ von jedem Teilnehmer zugesprochen.

Bereits in der ersten Hand erhielt Brian Brandon 7♠ 2♠. Nach dem Flop, der 4♠ 9♥ 2♥ brachte, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und Matusow, der 4♥ hielt, und somit Brandon überlegen war. Nachdem dieser Matusows Einsatz erhöhte, ging Mike Matusow all in, was Brandon dazu zwang, seine Hand abzulegen.

Auch in der nächsten Hand ging Matusow all in, dieses Mal mit einem Paar Neuner, nachdem im Flop eine höhere Karte kam. Todd Brunson legte daraufhin die schwächere Hand ab.

In der darauffolgenden Runde wurde der Spieß umgedreht, als Matusow mit 4♥ 4♠ auf einem Board von 5♦ 6♦ Q♥ das all in von Brunson, der A♥ Q♠ hielt, callte. Obwohl Matusow zu diesem Zeitpunkt ein großer Außenseiter war, diese Hand zu gewinnen, konnte er dank den folgenden Karten, 2♦ 3♠, eine Straße vervollständigen. Die Besonderheit dieser Hand liegt aber darin, dass Brian Brandon, der vor dem Flop 3♦ 4♦ ablegte, einen Straight Flush gehalten hätte. Damit wäre er nach „Yukon Brad“ Booth der erst zweite Spieler gewesen, dem das gelungen wäre.

Nachdem Brunson das all in verloren hatte, kaufte er sich erneut für 70.000 Dollar ein.

In der weiteren Folge gab es diverse kleine Pots. Hellmuth und Brandon spielten eine Hand um etwas über 50.000 Dollar aus, die Brandon gewinnen konnte und Phil Hellmuth zur Weißglut trieb. Kurz drauf verließ Esfandiari den Tisch. Für ihn rückte am Ende der Sendung Mike Baxter als neuer Teilnehmer nach, der in seiner ersten und gleichzeitig letzten Hand des Tages ebenfalls über 50.000 Dollar mit einem Paar Damen gegen Phil Laak gewinnen konnte.

Wikiquote-logo.svg Wikiquote: Zitate zu „der zweiten Episode“.

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High Stakes Poker: Die vierte Staffel feierte Premiere

High Stakes Poker: Die vierte Staffel feierte Premiere

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Veröffentlicht: 16:44, 10. Sep. 2007 (CEST)
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Las Vegas (Vereinigte Staaten), 10.09.2007 – Die vierte Staffel des Erfolgformats High Stakes Poker feierte am 27. August um 20.00 Uhr zentral-US-amerikanischer Zeit ihre Premiere. Für die Staffel lud die Sendeanstalt Game Show Network einige neue Spieler ein.

Die Sendung, in der bekannte Pokerspieler um Millionenbeträge spielen, war im vorigen Jahr GSNs meistgesehene Serie. Nach dieser ersten Episode werden wöchentlich weitere 15 Episoden neu ausgestrahlt.

Wie der Kommentator Gabe Kaplan zu Beginn der ersten Episode anmerkte, spielten alle der acht Teilnehmer an dem ersten Tisch zwei Showdowns um je 5.000 Dollar aus. Das heißt, dass jeder Spieler 5.000 Dollar an Nenngeld zahlen muss und dann zwei Karten erhält. Danach deckt jeder Spieler sein Blatt auf, und es werden fünf Gemeinschaftskarten gegeben. Wer am Ende die beste reguläre Kombination aus den Karten hat, erhält das gesamte Nenngeld. Während Voulgaris und Brandon, die je eine Runde gewannen, so bereits vor dem Start der Spielrunde insgesamt 30.000 Dollar gewinnen konnten, waren alle anderen Spieler 10.000 Dollar im Minus.

Bei der Premiere der ersten Episode befanden sich Brian Brandon, Todd Brunson, Antonio Esfandiari, Phil Hellmuth, Phil Laak, Mike Matusow, Antonio Solorio und Haralabos Voulgaris am Tisch. Damit gibt es keinen Spieler mehr, der an den Eröffnungstischen aller Staffeln beteiligt war.

Vor Spielbeginn vereinbarten alle Teilnehmer, dass jeder Spieler, der mit der schlechtesten Starthand überhaupt, einer Sieben und einer Zwei, einen Pot gewinnt, von allen anderen Mitspielern 500 Dollar erhält. Das führte zu einigen sehr kuriosen Händen.

Sehr früh im Spiel entschied sich Phil Hellmuth dazu, mit seiner 7♦ 2♠ den Pot zu stehlen. Jedoch hatte Mike Matusow mit K♠ K♣ eine außerordentlich starke Starthand und ließ sich nicht aus dem Pot drängen. Als Hellmuths Versuche, den Pot bei einem Board von Q♦ 6♥ J♠ 8♦ 6♣ an sich zu nehmen, scheiterten, versuchte er es mit einem Einsatz von 40.000 Dollar auf dem River. Während die Kommentatoren voraussagten, dass Matusow mitgeht, legte dieser seine Hand ab und zeigte sie den anderen Mitspielern. Unmittelbar darauf zeigte Hellmuth seine schwache Hand und erhielt dafür aufgrund der Wette zusätzliche 3.500 Dollar von seinen Gegenspielern.

Im weiteren Verlauf der Episode gab es drei weitere, allerdings unspektakuläre Versuche zweier Spieler, mit dieser schwachen Starthand einen Pot zu gewinnen. Während Esfandiari einmal gewann und einmal scheiterte, legte Voulgaris die Hand bei seinem Versuch frühzeitig ab.

In der letzten Hand kam es erneut zum Duell von 7♠ 2♠ gegen K♣ K♠, die von Salorio und Brandon gehalten wurden. Bereits vor dem Flop lagen 75.000 Dollar im Pot. Im Flop kamen zwei weitere Könige und damit der Vierling für Brandon, was Salorio aber nicht vom Setzen abhielt. Nachdem er über 100.000 Dollar in die Hand investiert hatte, um die 3.500 Dollar von seinen Gegnern zu erhalten, musste er am Ende aussteigen.

Wikiquote-logo.svg Wikiquote: Zitate zu „der ersten Episode“.

Quelle

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August 14, 2007

August 2007 – Weltraumtourismus in Wartestellung

Veröffentlicht: 22:58, 14. Aug. 2007 (CEST)
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Das erste private Raumfahrzeug SpaceShipOne

Das erste private Raumfahrzeug SpaceShipOne

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten) / Mojave (Vereinigte Staaten) / Las Vegas (Vereinige Staaten), 14.08.2007 – Immer neue Angebote bringt die noch junge Branche des Weltraumtourismus hervor. Dabei handelt es sich auch im August 2007 immer noch um einen Wirtschaftszweig, der noch in den Kinderschuhen steckt. Jüngste Beispiele sind zwei Meldungen aus den letzten Tagen: Superreiche können bei der Firma Space Adventures für 10,9 Millionen Euro einen Weltraumspaziergang buchen und eine Ingenieur namens Xavier Claramunt kündigt ein Weltraumhotel für das Jahr 2012 an. Was ist nun realistisch? Wie weit sind die Pläne der Anbieter gediehen? Und was hat sich als heiße Luft entpuppt? Es folgt ein kleiner Überblick.

Auf der Raumstation ISS findet bereits Weltraumtourismus statt. Während sich die NASA hier zurückhält, vermittelt die Firma Space Adventures schon seit Jahren Aufenthalte im All. Sie bedient sich dabei der russischen Sojus-Kapseln als Transportmittel. Bisher musste ein Tourist – es waren insgesamt fünf Menschen – 25 Million US-Dollar zahlen. Doch die Zeit der „Sonderangebote“ sind vorbei, nun muss ein Reisewilliger 30 bis 40 Millionen US-Dollar auf den Tisch blättern. Space Adventures hat als „Top-Angebot“ einen Flug um den Mond im Programm. Diese Mission soll 100 Millionen US-Dollar kosten (Wikinews berichtete).

Ebenfalls weit gediehen sind die Pläne der Firma Scaled Composites. Allerdings musste das Unternehmen am 26. Juli 2007 einen schweren Rückschlag hinnehmen. Am Weltraumbahnhof Mojave kam es zu einer schweren Explosion, die drei Menschen das Leben gekostet hat. Das Unglück geschah während eines Tests von Bauteilen für einen neuen Raketenmotor, der in dem privaten Weltraumschiff „SpaceShipTwo“ eingesetzt werden soll. Burt Rutan, der Chef von Scaled Composites, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Firma Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson das „Spaceship Two“, das es Privatleuten ab dem Jahr 2010 ermöglichen soll, kurze Ausflüge ins Weltall zu unternehmen. Die ersten Testflüge sollten Ende des Jahres 2007 stattfinden. Inwieweit dieser Zeitplan eingehalten wird, ist noch nicht bekannt.

Richard Branson ist einer der größten Sponsoren für den Sektor der privaten Raumfahrt.

Richard Branson ist einer der größten Sponsoren für den Sektor der privaten Raumfahrt.

Während die Ankündigung von Xavier Claramunt rein theoretischer Natur ist, ist die Firma Bigelow Aerospace schon erheblich weiter. Die Firma entwickelt eine faltbare und aufblasbare Raumstation, von denen schon zwei Modelle in die Umlaufbahn befördert wurden. Der erste Start (Genesis I) erfolgte am 12. Juli 2006, dabei wurde der Testsatellit in eine Höhe von 550 Kilometer Höhe befördert. Am 28. Juni 2007 folgte dann das Modul Genesis II. Die weiteren Pläne sehen im Jahr 2010 den Flug eines Demonstrationsraumschiffes (ein verkleinertes Modell des Originals) mit Namen Pathfinder vor, 2012 soll sich dann die erste Wohnmodulstruktur im Weltraum befinden.

Eine Marktstudie des US-amerikanischen Consulting-Unternehmens Futron aus dem Jahr 2006 sagte für das Jahr 2021 14.000 Passagiere voraus, die in den Weltraum fliegen und dabei einen Umsatz von 700 Millionen US-Dollar bringen würden.

Themenverwandte Artikel

  • Für 100 Millionen US-Dollar um den Mond (28.07.2005)
  • Bigelows Traum vom Weltraumhotel (20.07.2006, auch Quelle)
  • Schwere Explosion am Weltraumbahnhof Mojave (28.07.2007, auch Quelle)
  • Modell des Innenraums vorgestellt – Erste Einblicke in das Raumschiff SpaceShipTwo (01.10.2006, auch Quelle)
  • Neue Studie für Weltraumtourismus sieht 14.000 Passagiere im Jahr 2021 (22.06.2006)
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June 9, 2007

World Series of Poker 2007 (Turnier 5): Tom Schneider triumphiert

World Series of Poker 2007 (Turnier 5): Tom Schneider triumphiert

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Artikelstatus: Fertig 10:55, 9. Juni 2007 (CEST)
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Las Vegas (Vereinigte Staaten), 09.06.2007 – Der US-Amerikaner Tom Schneider gewann das 5. Event der WSOP 2007, der größten Turnierserie im Pokersport. Spegal setzte sich im heads up gegen den Mitkonkurrenten Ed Tonnellier durch.

Für seinen Triumph erhielt Schneider neben einem Armband (bracelet) die Siegesprämie in Höhe von 214.347 $.

Das Event wurde in der Variante Omaha/Stud High/Low ausgetragen. Insgesamt kauften sich 327 Spieler um 2.500 $ ein.

Themenverwandte Artikel

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World Series of Poker 2007 (Turnier 4): Michael Spegal setzt sich durch

World Series of Poker 2007 (Turnier 4): Michael Spegal setzt sich durch

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Artikelstatus: Fertig 10:50, 9. Jun. 2007 (CEST)
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Las Vegas (Vereinigte Staaten), 09.06.2007 – Der US-Amerikaner Michael Spegal gewann das 4. Event der WSOP 2007, der größten Turnierserie im Pokersport. Spegal setzte sich im heads up gegen den Mitkonkurrenten Gavin Smith durch.

Für seinen Triumph erhielt Spegal neben einem Armband (bracelet) die Siegesprämie in Höhe von 252.290 $.

Das Event wurde in der Variante Pot Limit Hold’em ausgetragen. Insgesamt kauften sich 781 Spieler um 1.500 $ ein.

Themenverwandte Artikel

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