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May 11, 2006

Schering kann Yasminelle in der EU nun vermarkten

Schering kann Yasminelle in der EU nun vermarkten

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Artikelstatus: Fertig 16:35, 11. Mai 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland) / Wien (Österreich), 11.05.2006 – Der Pharmakonzern Schering kann seine Anti-Babypille Yasminelle nun in der Europäischen Union vermarkten. Sie soll bis Ende des Jahres in wichtigen europäischen Märkten eingeführt werden, wie das Unternehmen mit Sitz in Berlin mitteilte.

Das Produkt hatte die Zulassung zur Vermarktung in den Niederlanden, das für die europaweite Einführung des Medikaments als Referenzland gilt, bereits im August 2005 erhalten. Der positive Abschluss des europäischen Verfahrens zur gegenseitigen Anerkennung von Medikamenten kam daher nicht überraschend.

Yasminelle ist vergleichbar mit der Verhütungspille Yasmin, einem weiteren Medikament Scherings, das nach Angaben des Konzerns schon von fünf Millionen Frauen verwendet wurde. Der einzige Unterschied zu dem bereits auf dem Markt eingeführten Produkt ist, dass Yasminelle niedriger dosiert wird. In der Schweiz ist das Mittel schon seit dem 1. Mai erhältlich.

Quellen

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August 17, 2005

USA: „Pille danach“ muss von Apotheken ohne Verzögerung ausgegeben werden

USA: „Pille danach“ muss von Apotheken ohne Verzögerung ausgegeben werden

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Chicago / New York (Vereinigte Staaten), 17.08.2005 – Eine Gruppe von Staatsrechtlern hat eine Eilverfügung zur „Pille danach“ von Gouverneur Rod Blagojevich bestätigt und dauerhaft festgeschrieben.

Blagojevich, der Gouverneur des Bundesstaates Illinois, hatte im April die Verfügung erlassen, dass alle Verhütungsmittel, die von der FDA zugelassen sind, ohne Verzögerung abgegeben werden müssen, nachdem zwei Frauen beklagt hatten die ihnen verschriebene „Pille danach“ bei einer Chicagoer Apotheke nicht erhalten zu haben.

Demnach gelten für Verhütungsmittel, inklusive der „Pille danach“, die gleichen Bestimmungen wie für alle anderen Medikamente. Sie müssen also, wenn sie nicht auf Lager sind, bestellt oder bei anderen Apotheken besorgt werden oder das Rezept muss zurückgegeben werden.

Acht Apotheker hatten gegen die Eilverfügung geklagt, da sie sich durch die Verordnung in Konflikt mit ihrem Glauben geraten würden.

Quellen

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