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May 3, 2013

Spaceship Two fliegt erstmals mit Raketenantrieb

Spaceship Two fliegt erstmals mit Raketenantrieb

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Veröffentlicht: 17:01, 3. Mai 2013 (CEST)
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Das Spaceship Two unter dem Trägerflugzeug White Knight bei einem Testflug

Mojave (USA), 03.05.2013 – Das für touristische Kurztrips in den Weltraum konzipierte Raumflugzeug SpaceShipTwo absolvierte am Dienstag erfolgreich seinen ersten Testflug mit Raketenantrieb. Nach zuvor absolvierten, einfachen Gleitflügen wurde nun zum ersten Mal die Schallmauer durchbrochen. Das Raumschiff stieg dabei allerdings noch nicht wie sein Vorgängermodell SpaceShipOne bis an die Grenze des Weltraumes in 100 km Höhe auf.

Mit dem SpaceShipTwo will Richard Branson mit seinem Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic kommerzielle Raumflüge anbieten. Weltraumtouristen können bereits seit dem Gewinn des wissenschaftlich-technischen „X-Prize“ durch SpaceShipOne Flugtickets für 200.000 Dollar buchen, um fünf Minuten Schwerelosigkeit zu erleben.

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August 14, 2007

August 2007 – Weltraumtourismus in Wartestellung

Veröffentlicht: 22:58, 14. Aug. 2007 (CEST)
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Das erste private Raumfahrzeug SpaceShipOne

Das erste private Raumfahrzeug SpaceShipOne

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten) / Mojave (Vereinigte Staaten) / Las Vegas (Vereinige Staaten), 14.08.2007 – Immer neue Angebote bringt die noch junge Branche des Weltraumtourismus hervor. Dabei handelt es sich auch im August 2007 immer noch um einen Wirtschaftszweig, der noch in den Kinderschuhen steckt. Jüngste Beispiele sind zwei Meldungen aus den letzten Tagen: Superreiche können bei der Firma Space Adventures für 10,9 Millionen Euro einen Weltraumspaziergang buchen und eine Ingenieur namens Xavier Claramunt kündigt ein Weltraumhotel für das Jahr 2012 an. Was ist nun realistisch? Wie weit sind die Pläne der Anbieter gediehen? Und was hat sich als heiße Luft entpuppt? Es folgt ein kleiner Überblick.

Auf der Raumstation ISS findet bereits Weltraumtourismus statt. Während sich die NASA hier zurückhält, vermittelt die Firma Space Adventures schon seit Jahren Aufenthalte im All. Sie bedient sich dabei der russischen Sojus-Kapseln als Transportmittel. Bisher musste ein Tourist – es waren insgesamt fünf Menschen – 25 Million US-Dollar zahlen. Doch die Zeit der „Sonderangebote“ sind vorbei, nun muss ein Reisewilliger 30 bis 40 Millionen US-Dollar auf den Tisch blättern. Space Adventures hat als „Top-Angebot“ einen Flug um den Mond im Programm. Diese Mission soll 100 Millionen US-Dollar kosten (Wikinews berichtete).

Ebenfalls weit gediehen sind die Pläne der Firma Scaled Composites. Allerdings musste das Unternehmen am 26. Juli 2007 einen schweren Rückschlag hinnehmen. Am Weltraumbahnhof Mojave kam es zu einer schweren Explosion, die drei Menschen das Leben gekostet hat. Das Unglück geschah während eines Tests von Bauteilen für einen neuen Raketenmotor, der in dem privaten Weltraumschiff „SpaceShipTwo“ eingesetzt werden soll. Burt Rutan, der Chef von Scaled Composites, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Firma Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson das „Spaceship Two“, das es Privatleuten ab dem Jahr 2010 ermöglichen soll, kurze Ausflüge ins Weltall zu unternehmen. Die ersten Testflüge sollten Ende des Jahres 2007 stattfinden. Inwieweit dieser Zeitplan eingehalten wird, ist noch nicht bekannt.

Richard Branson ist einer der größten Sponsoren für den Sektor der privaten Raumfahrt.

Richard Branson ist einer der größten Sponsoren für den Sektor der privaten Raumfahrt.

Während die Ankündigung von Xavier Claramunt rein theoretischer Natur ist, ist die Firma Bigelow Aerospace schon erheblich weiter. Die Firma entwickelt eine faltbare und aufblasbare Raumstation, von denen schon zwei Modelle in die Umlaufbahn befördert wurden. Der erste Start (Genesis I) erfolgte am 12. Juli 2006, dabei wurde der Testsatellit in eine Höhe von 550 Kilometer Höhe befördert. Am 28. Juni 2007 folgte dann das Modul Genesis II. Die weiteren Pläne sehen im Jahr 2010 den Flug eines Demonstrationsraumschiffes (ein verkleinertes Modell des Originals) mit Namen Pathfinder vor, 2012 soll sich dann die erste Wohnmodulstruktur im Weltraum befinden.

Eine Marktstudie des US-amerikanischen Consulting-Unternehmens Futron aus dem Jahr 2006 sagte für das Jahr 2021 14.000 Passagiere voraus, die in den Weltraum fliegen und dabei einen Umsatz von 700 Millionen US-Dollar bringen würden.

Themenverwandte Artikel

  • Für 100 Millionen US-Dollar um den Mond (28.07.2005)
  • Bigelows Traum vom Weltraumhotel (20.07.2006, auch Quelle)
  • Schwere Explosion am Weltraumbahnhof Mojave (28.07.2007, auch Quelle)
  • Modell des Innenraums vorgestellt – Erste Einblicke in das Raumschiff SpaceShipTwo (01.10.2006, auch Quelle)
  • Neue Studie für Weltraumtourismus sieht 14.000 Passagiere im Jahr 2021 (22.06.2006)
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July 28, 2007

Schwere Explosion am Weltraumbahnhof Mojave

Schwere Explosion am Weltraumbahnhof Mojave

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Veröffentlicht: 20:23, 28. Jul. 2007 (CEST)
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Mojave (Vereinigte Staaten), 28.07.2007 – Der Flughafen Mojave ist der Sitz mehrerer privater Raumfahrtgesellschaften in den Vereinigten Staaten. Vorgestern Nachmittag um 14.30 Uhr Ortszeit (21.30 Uhr GMT) ist es dort zu einer schweren Explosion gekommen, die drei Menschen das Leben gekostet hat. Zwei Personen starben direkt bei der Explosion, eine weitere erlag gestern im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Während eines Tests von Bauteilen für einen neuen Raketenmotor, der in dem privaten Weltraumschiff „SpaceShipTwo“ eingesetzt werden soll, war Stickoxid durch eine Düse gespritzt worden. Die Chemikalie hatte Raumtemperatur und stand unter Druck, wie Burt Rutan, Chef der Firma Scaled Composites, mitteilte. Die genaue Ursache der Explosion sei aber nicht klar. Stickoxid, auch als Lachgas bekannt, wird normalerweise nicht als gefährlich angesehen. Rutans Unternehmen entwickelt in Zusammenarbeit mit der Firma Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson das „Spaceship Two“, das es Privatleuten ab dem Jahr 2010 ermöglichen soll, kurze Ausflüge ins Weltall zu unternehmen. Das Modell wurde abgeschieden von der Öffentlichkeit in einer Flugzeughalle entwickelt. Auch hatte Burt Rutan den Zeitplan streng geheimgehalten, bis wann das Design stehen soll und wann das Raumschiff getestet werden und seinen Jungfernflug durchführen sollte. Daran werde sich auch in Zukunft nichts ändern, sagte Rutan.

Burt Rutan war bereits an der Entwicklung des Spaceship One beteiligt. Dieses war 2004 das erste private Raumschiff im Weltall. Außerdem hat er an der Entwicklung des GlobalFlyer, eines Flugzeugs, das mit nur einer Tankfüllung die gesamte Erde umkreisen kann, mitgewirkt.

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Quellen

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September 26, 2006

Erster Raketenstart auf dem „Spaceport America“ endet mit Absturz

Erster Raketenstart auf dem „Spaceport America“ endet mit Absturz

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Artikelstatus: Fertig 21:35, 26. Sep. 2006 (CEST)
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Die Asche von James Doohan alias „Scotty“ soll mit einer Rakete dieses Typs in den Weltraum fliegen

Upham (Vereinigte Staaten), 26.09.2006 – Der Spaceport America erlebte gestern den ersten Countdown für einen Raketenstart. Eine Höhenforschungsrakete vom Typ „SpaceLoft XL“ startete mit einigen Stunden Verzögerung um 14:14 Uhr Ortszeit von dem gerade neu entstehenden Weltraumbahnhof in Upham, New Mexico. Zwar dauerte der Flug wie geplant 13 Minuten, doch die erforderliche Höhe wurde nicht erreicht. Eine Fehlfunktion in zwölf Kilometern Höhe war die Ursache.

Der ursprünglich für 07:30 Uhr Ortszeit vorgesehene Start musste zuerst auf 10:00 Uhr oder 10:30 Uhr verschoben werden. Ein Mitarbeiter des Start-Teams gab gegenüber dem Fernsehsender „KOB-TV“ als Grund Probleme mit einem Transponder an. Dieser Transponder, so heißt es weiter, würde nicht mit der „White Sands Missile Range“ kommunizieren, wo die Rakete nach ihrem Flug wieder landen solle.

Nach einiger Zeit wurde eine zweite Verschiebung bekannt gegeben. Die Rakete sollte nun zwischen 11:00 Uhr und Mittag starten. Zu der Zeit werde aus einer zweiten Rakete ein Transponder ausgebaut, um diesen dann anstelle des defekten Transponders einzubauen. Der Sender „KRQE News 13“ berichtete im Gegensatz dazu, dass der alte Transponder zwar ausgebaut, aber repariert und wieder eingebaut werden sollte. Gegenüber Reuters erklärte Bill Heiden, ein Mitarbeiter von UP Aerospace, die Techniker hätten das Problem jedenfalls diagnostiziert und würden es beheben können. Es handele sich dabei um eine fehlerhafte elektrische Verbindung zum Transponder. Dieser Transponder erlaubt die Bahnverfolgung nach dem Verlassen der Startrampe.

Geplant wurde trotz der Schwierigkeiten mit einem Start am selben Tag. Die Onlineausgabe der Zeitung „Las Cruces Sun-News“ vermeldete danach eine neue Startzeit. Nun sollte die Rakete um 13:30 Uhr Ortszeit abheben. Um 11:50 Uhr Ortszeit dann wieder eine neue Meldung. Bruce Daniels vom „ABQnewsSeeker“ berichtete über einen Startversuch um 14:00 Uhr Ortszeit. Sollte die Rakete demnach bis dahin nicht abgehoben haben, würde dieser wahrscheinlich auf den nächsten Tag verschoben. Um 14:14 Uhr schließlich hob die Rakete ab.

Die Nachrichtenagentur AP meldete um 14:43 Uhr, dass die Rakete abgestürzt sei und nicht den suborbitalen Raum erreicht habe. Das hätte ein Offizieller mitgeteilt. Die Rakete hätte Informationen zur Bodenstation gesendet, die darauf schließen ließen, das etwas falsch gelaufen sei. Wo die Landung der Rakete erfolgte und in welchem Zustand sie war, war zunächst unklar. Schließlich teilte der Missionsdirektor erste Einzelheiten mit. In einer Höhe von 40.000 Fuß (12.190 Metern) gab es eine Fehlfunktion. Es habe einen unerwarteten aerodynamischen Effekt gegeben, so dass die Rakete die vorhergesehene Höhe nicht erreicht habe. Dieser Effekt war kurz nach dem Start zu beobachten, die Rakete schraubte sich wie ein Korkenzieher in die Höhe. Die Rakete sei dann in einem Tal niedergegangen, und man hofft, die Nutzlast zu bergen.

Der Start wurde von hunderten von Zuschauern verfolgt. Nachdem sie zuerst gefeiert hatten, wurde der Freundentaumel durch die Mitteilung der Fehlfunktion jäh unterbrochen.

Die Rakete hatte ungefähr 50 Nutzlasteinheiten an Bord. Darunter befanden sich auch wissenschaftliche Experimente einer High School und einer Universität. Ein Experiment stammte von der „Farnsworth Aerospace Magnet School“ in St. Paul, Minnesota. Zwei Studenten waren extra nach Upham gefahren, um den Start zu beobachten. Ihr Experiment beinhaltete zwei digitale und zwei analoge Uhren. Sie wollten herausfinden, ob die Beschleunigung eines Raketenstarts Einfluss auf die Zeitmessung hat.

Ein weitere Nutzlast kam von der „University of Colorado at Boulder“. Dabei handelte es sich um die ein Experiment namnes „RocketSat“, bei dem die kosmische Strahlung und Mikrowellen gemessen werden sollten. An Bord befand sich auch die Asche eines verstorbenen Tierarztes aus Colorado.

Richard Branson investiert 170 Millionen Euro in den Spaceport America

Der Flug sollte 13 Minuten dauern, die erreichte Geschwindigkeit dabei 5.633 Kilometer pro Stunde betragen. Die Rakete konnte eine Gesamtnutzlast von maximal 50 Kilogramm befördern, die in eine Höhe von maximal 113 Kilometern gebracht werden konnte. Der Kostenrahmen pro Nutzlast bewegt sich zwischen einigen hundert bis zu mehreren tausend US-Dollar. Hergestellt und betrieben wurde die Rakete von der Firma UP Aerospace, die sich für ein einfaches Design entschieden hat. Die Einstufen-Rakete benutzt als Treibstoff Ammoniumperchlorat, genau wie die Feststoffraketen des Space Shuttle. Einmal gezündet, lässt sich die Rakete nicht mehr abstellen.

Mit dem so genannten STAR-Programm (Space Technology & Academic Research) wendet sich das Unternehmen speziell an Bildungseinrichtungen. Die Strategie besteht darin, dass es sich die Nutzlast rein nach Gewicht bezahlen lässt. Die günstigen Preise sollen es Universitäten und Schulen eher ermöglichen, Experimente im Weltraum durchzuführen.

Für die nächsten zwölf Monate haben Kunden bisher neun Flüge gebucht. Einer der Flüge ist am 21. Oktober geplant, bei dem die Asche von James Doohan an Bord sein wird. Doohan wurde in seiner Rolle als „Scotty“ bei der Serie „Star Trek“ bekannt. Auch die verbrannten Überreste des Mercury-Astronauten Gordon Cooper sollen mitgenommen werden.

Der US-Bundesstaat New Mexico unterstützt die Entstehung des Weltraumbahnhofs, in den 225 Millionen US-Dollar investiert werden sollen. Charles Wollmann, ein Sprecher des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung von New Mexico, hob hervor, der Raketenstart sei ein erster sehr wichtiger Schritt für die Entwicklung von „Spaceport America“. Auch Richard Branson mit seiner Firma Virgin Galactic will den Weltraumbahnhof für seine ab 2008 angebotenen Touristenflüge in den Weltraum nutzen.

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December 17, 2005

Richard Branson baut ersten privaten Bahnhof für Weltraum-Touristen

Richard Branson baut ersten privaten Bahnhof für Weltraum-Touristen

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Artikelstatus: Fertig 09:49, 17. Dez. 2005 (CET)
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London (Großbritannien) / Santa Fe (New Mexico) (Vereinigte Staaten), 17.12.2005 – Der britische Milliardär, Unternehmer und Gründer des Plattenlabels Virgin, Richard Branson, möchte im US-Bundesstaat New Mexico den ersten privaten Bahnhof für Weltraumtouristen errichten.

Branson (52) rechnet mit mehreren hundert Millionen Euro Kosten für den Bau des Bahnhofes. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2008 geplant.

Bisher stehen bereits 38.000 Kunden aus 126 Ländern auf einer Warteliste. Sie möchten mit Raumshuttles für suborbitale Flüge von Bransons Bahnhof aus ins Weltall starten. Für diesen Zweck hat seine Firma Virgin Galactic (VG) bereits fünf Raumschiffe vom Typ „SpaceShipTwo“ in Auftrag gegeben, die von der Firma Scaled Composites hergestellt werden. Diese Firma hatte bereits auch das Vorgängermodell „SpaceShipOne“ hergestellt, das einen hochdotierten Wettbewerb gewann.

Quellen

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July 30, 2005

SpaceShipOne-Entwickler Burt Rutan gründet private Raumfahrtgesellschaft

SpaceShipOne-Entwickler Burt Rutan gründet private Raumfahrtgesellschaft

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Artikelstatus: Fertig 30. Jul. 2005 (CEST)
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Chicago (Vereinigte Staaten), 30.07.2005 – Der Entwickler des ersten privaten Raumfahrzeuges SpaceShipOne, Burt Rutan, und der britische Milliardär Richard Branson gründen eine private Raumfahrtgesellschaft. Sie wird den Namen „Virgin Galactic“ tragen, dessen Flotte mit insgesamt fünf Raumflugzeugen des sich gerade in der Entwicklung befindlichen Typs SpaceShipTwo bestückt sein wird.

Burt Rutan war der Gewinner des so genannten Ansari-X-Prize, der demjenigen zehn Millionen US-Dolar auszahlte, der innerhalb einer Woche zweimal eine Flughöhe von mindestens 100 Kilometern erreicht.

SpaceShipTwo wird für einen Suborbitalflug gebaut, der es insgesamt sieben Menschen für wenige Minuten ermöglicht, Schwerelosigkeit zu erleben. Das Raumflugzeug wird dabei mit einem Trägerflugzeug des Typs „WhiteKnightTwo“ auf eine Höhe von über zehn Kilometern transportiert.

Im Jahr 2008 sollen die Fluggeräte einsatzbereit sein, ein Flug wird pro Person zirka 200.000 Euro kosten.

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