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January 8, 2010

Kompromittierendes Foto von J.F. Kennedy erwies sich als nicht echt

Kompromittierendes Foto von J.F. Kennedy erwies sich als nicht echt

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Veröffentlicht: 13:05, 8. Jan. 2010 (CET)
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Vereinigte Staaten, 08.01.2010 – John F. Kennedy hat offenbar im Mai 1956, als seine Frau eine Totgeburt erlitten hatte, einen Jachtausflug unternommen.

Nun ist auf einer Internetseite ein Foto aufgetaucht, das den späteren US-Präsidenten und die Damen nackt zeigen soll und das von einem Experten als authentisch eingestuft wurde. Journalisten soll das Bild bekannt gewesen sein, doch sie sollen es nicht verwendet haben, da sie es als Teil des Privatlebens betrachteten. Wäre das Bild aufgetaucht, hätte Kennedy möglicherweise seine politische Karriere nicht mit dem Präsidentenamt krönen können.

Die Internetseite, die über das Foto berichtete, gab jedoch inzwischen einen plausibleren Grund an, warum das Foto nie aufgetaucht ist: Es zeigt nicht John F. Kennedy und wurde erst 1967 für den Playboy aufgenommen, wo es in Farbe veröffentlicht wurde. Die Zeitschrift bestätigte, dass das Bild als Teil des Artikels „Playboy’s Charter Yacht Party: How to Have a Ball on the Briny with an Able-Bodies Complement of Ship’s Belles“ erschienen war.

Quellen

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December 20, 2005

John F. Kennedys Armbanduhr für 350.000 US-Dollar versteigert

John F. Kennedys Armbanduhr für 350.000 US-Dollar versteigert

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Artikelstatus: Fertig 09:17, 20. Dez. 2005 (CET)
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Biel/Bienne (Schweiz) / New York (Vereinigte Staaten), 20.12.2005 – Ein Uhrenmuseum in Biel in der Schweiz erhält eine Armbanduhr, die ehemals dem US-Präsidenten John F. Kennedy gehörte. JFK trug diese Uhr während der Vereidigungszeremonie zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Uhr wurde einst vom Schweizer Uhrmacher Omega hergestellt. Bei einer Auktion des Auktionshauses Guernesy’s in New York bekam Omega bei 350.000 US-Dollar den Zuschlag. Die Uhr wird künftig im Omega-Uhrenmuseum einen Platz erhalten. Während der dreitägigen Auktion wurden rund 1.500 Gegenstände versteigert, die sich ursprünglich im Privat-Besitz JFKs befanden.

Quellen

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December 15, 2005

Gefälschter Eintrag bei Wikipedia sorgt für Wirbel

Gefälschter Eintrag bei Wikipedia sorgt für Wirbel

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Saint Petersburg (USA), 15.12.2005 – Eine gezielte Falschinformation in einem Wikipedia-Lexikoneintrag über John Seigenthaler Senior durch den US-Amerikaner Brian Chace aus Nashville (Tennessee) schlug öffentlich hohe Wellen. Das kostenlose Online-Lexikon Wikipedia, ein Schwesterprojekt von Wikinews, geriet daraufhin selbst in die Kritik.

Chase hatte den ehemaligen Zeitungsverleger John Seigenthaler, der ehemals Assistent von Robert Kennedy war, mit den Anschlägen auf die Kennedy-Familie in Verbindung gebracht. Er behauptete, der Verleger der Zeitung „Tennessean“ und Gründungsdirektor von „USA Today“ habe von 1971 bis 1984 in der Sowjetunion gelebt und sei in den Anschlag verwickelt gewesen. Die Biographie von Seigenthaler wurde somit bewusst gefälscht. Diese Falschinformation stand 132 Tage unentdeckt in einem Wikipedia-Artikel.

Der Verleger schrieb daraufhin einen Artikel in der Zeitung „USA Today“, wo er sich kritisch über die Glaubwürdigkeit von Wikipedia äußerte.

Nachdem Brian Chase durch Zurückverfolgen seiner IP-Adresse identifiziert wurde, entschuldigte er sich in einem persönlichen Brief beim Verleger und legte seine Arbeit als Betriebsmanager einer Speditionsfirma nieder. Er wollte den Eintrag als Scherz verstanden wissen, um damit einen Arbeitskollegen zu schockieren, der mit den Seigenthalers gut bekannt sei. Seigenthaler nahm die Entschuldigung von Chase an und verzichtete seinerseits auf das Beschreiten des Klageweges.

Der Vorgang löste ein vielfältiges Medienecho aus. In den USA reagierten unter anderem „CNN“ und die „New York Times“. Exemplarisch für die deutsche Presselandschaft macht ein Artikel aus der „Zeit“ deutlich, wie der Fall aufgegriffen wurde. Bezüglich der Qualität in Wikipedia-Artikeln lässt die Wochenzeitung „Die Zeit“, selbst Herausgeberin eines kommerziellen Lexikons, kein gutes Haar an Wikipedia. Sie übt harsche Kritik an der Qualität der Wikipedia-Lexikon-Artikel und schreibt, „der große Knall“ sei „überfällig“ gewesen. Sie zitiert die „Süddeutsche“ mit dem Verdikt, Wikipedia sei ein „Brockhaus des Halbwissens“. Kritisiert werden auch Journalistenkollegen, die Wikipedia als „bequeme und kostenlose Informationsquelle“ unkritisch nutzen würden. „Die Zeit“ legt den Finger in die Wunde und bezieht sich dabei vor allem auf das Qualitätsmanagement von Wikipedia. Der Fall zeige die Grenzen von Wikipedia auf: „Offensichtliche Fehler oder systematischer Vandalismus werden von den freiwilligen Helfern in der Regel schnell entdeckt und beseitigt, bei komplizierten Sachverhalten dauert es jedoch wesentlich länger – falls die Fehler überhaupt auffallen.“ Angaben zu Quellen, sofern diese überhaupt vorhanden seien, müssten sich die kritischen Leser mühsam aus der Versionsgeschichte, dem Artikeltext oder der Diskussion zum Artikel heraussuchen.

Wikipedia hat inzwischen auch auf diese Kritik reagiert. Die vorher schon lange diskutierte Möglichkeit, die Mitarbeit von anonymen Nutzern zu beschränken, wurde in der englischen Ausgabe umgesetzt. Als zeitweises Experiment ist es unangemeldeten Benutzern nicht mehr möglich neue Artikel anzulegen. Der Lexikonartikel von Seigenthaler wurde von Falschaussagen befreit und für weitere Bearbeitungen gesperrt. In einem Interview bezeichnete Jimmy Wales, geistiger Vater und Gründer von Wikimedia, diese Einschränkungen jedoch nicht als grundsätzliche Infragestellung des Wikiprinzips (der Möglichkeit für jeden Nutzer, an der Entwicklung von Artikeln und Seiten in Wikipedia mitzuarbeiten). Den Einfluss der Diskussion um den Fall Seigenthaler auf den Erfolg von Wikipedia schätzte Wales ebenfalls als gering ein.

Weblinks

Quellen

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June 6, 2005

Auktion beweist: Marilyn Monroe bleibt unvergessen

Auktion beweist: Marilyn Monroe bleibt unvergessen

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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 06.06.2005 – Der faszinierendste Star der Filmgeschichte ist 42 Jahre nach seinem Tod immer noch unvergessen. Bei einer Auktion in Los Angeles wurden mehr als 200 Gegenstände aus dem Nachlass von Marilyn Monroe (1926-1962) für über eine Million US-Dollar versteigert. Damit wurden die Erwartungen des Auktionshauses Juliens, das nur einen Drittel dieses Betrages erwartet hatte, weit übertroffen.

Allein das private Telefonbuch von Marilyn Monroe, in dem unter anderen die Nummern zahlreicher Prominenter wie Frank Sinatra, Henry Fonda und Jane Russel standen, wechselte für 90.000 Dollar (umgerechnet 74.000 Euro) den Besitzer. Ein englischer Sammler ersteigerte ein Sommerkleid, das Marilyn 1956 an der Seite ihres dritten Ehemannes, des Schriftstellers Arthur Miller (1915-2005), trug, für 24.000 Dollar (fast 20.000 Euro). Respektable 8.000 Dollar erzielte ein Büstenhalter der Monroe.

Versteigert wurde auch das Zertifikat der Scheidung Marilyns von ihrem zweiten Ehemann, dem früheren Baseballspieler Joe DiMaggio (1914-1999) vom 24. Januar 1961. Das Leben von Joe, der sich damals gerade als Sportler zur Ruhe gesetzt hatte, soll vor allem aus Bier und Fernsehen bestanden haben.

Unter den begehrten Objekten befand sich auch ein von Marilyn Monroe selbstgemaltes Aquarell, das eine rote Rose zeigt sowie mit dem Datum 1. Juni 1962 und einer Widmung für den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) versehen ist. Dieses Bild wollte die Schauspielerin dem US-Präsidenten schenken. Das auf 10.000 Dollar veranschlagte Aquarell brachte bei der Auktion in Los Angeles 78.000 Dollar ein.

Mit John F. Kennedy soll Marilyn Monroe eine Nacht zusammen verbracht haben. Sie starb am 5. August 1962 im Alter von nur 36 Jahren an einer Überdosis an Medikamenten, noch bevor sie John F. Kennedy das selbst gemalte Bild schenken konnte.

Quellen

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