WikiNews de

January 21, 2015

Islamkritik bei Mahnwache in Saarbrücken

Islamkritik bei Mahnwache in Saarbrücken

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21.01.2015, 16:48 (MEZ)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Saarbrücken (Deutschland), 21.01.2015 – Gertrud Selzer, Vorstandsmitglied der Aktion 3. Welt, übte bei einer Solidaritätskundgebung am 10. Januar auf dem Ludwigsplatz vor dem französischen Generalkonsulat in ihrer Rede auch Kritik am Islam. Dies sorgte für Empörung bei einigen Zuhörern. Einige verließen aus Protest den Platz, darunter Generalkonsul Frédéric Joureau, Forbachs Bürgermeister Laurent Kalinowski und die SPD-Politikerin Elke Ferner.

Die „Aktion 3. Welt Saar“ kritisiert islamistische Strömungen, die unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit agieren. Sie lehnt die Idee eines islamischen Gottesstaates ab, weil diese Staatsform den Vorstellungen von Freiheit und Selbstbestimmung widerspricht. In ihrer Rede erinnerte Gertrud Selzer daran, dass in vielen Teilen der Welt Menschen aus religiösen Motiven getötet werden. Als Beispiele nannte sie den Terror durch die Islamistengruppe Boko Haram in Nigeria und das Vorgehen von Kämpfern der Organisation „Islamischer Staat“ in Syrien und dem Irak. Aber sie betonte auch: „Es ist richtig, sich dem Rassismus und Antisemitismus von PEGIDA entgegen zu stellen.“

Themenverwandte Artikel

Wikinews-logo.svg   Weltweites Entsetzen über den Terroranschlag in Paris (09.01.2015)
Wikinews-logo.svg   Boko Haram ermordet 2000 Menschen in Nigeria (16.01.2015)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 26, 2012

Landtagswahl im Saarland: CDU stärkste Partei, FDP draußen

Landtagswahl im Saarland: CDU stärkste Partei, FDP draußen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 12:03, 26. Mär. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Wappen des Saarlands

Saarbrücken (Deutschland), 26.03.2012 – Die CDU unter ihrer Spitzenkandidatin Annegret Kramp-Karrenbauer ist aus der vorgezogenen Landtagswahl im Saarland mit 35,2 % als stärkste Partei hervorgegangen. Zweitstärkste Fraktion wurde die SPD mit 30,6 %. Deren Spitzenkandidat Heiko Maas scheiterte zum dritten Mal mit dem Versuch, Ministerpräsident des Saarlandes zu werden. Die Linken erhielten nach kräftigen Verlusten 16,1 %. Ganz knapp in den Landtag gelangten die Grünen. Sie erreichten 5,0 % der Stimmen. Die FDP scheiterte mit 1,2 % deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde. Neu im Landtag ist die Piratenpartei mit 7,4 %. Die Wahlbeteiligung ging von 67,6 % auf 61,6 % zurück.

In einer ersten Reaktion erklärte die amtierende Ministerpräsidentin, die Wähler im Saarland hätten sich für eine stabile Regierung unter ihrer Führung entschieden. Sie sei darüber glücklich.

Die amtierende Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer…

…und ihr künftiger Koalitionspartner Heiko Maas

Das Wahlergebnis ist insofern überraschend, dass die Meinungsumfragen noch kurz vor der Wahl CDU und SPD gleichauf gesehen hatten. „Wir in der SPD haben leider ein Problem mit der Mobilisierung unserer Wähler“, erklärte sich Maas das Abschneiden seiner Partei. Das Wahlergebnis habe ihn „natürlich persönlich enttäuscht“, sagte Maas. Fast fünf Prozentpunkte lag die CDU vor der SPD, die mehr als sechs Prozentpunkte hinzugewinnen konnte. Die SPD will nun, wie angekündigt, Koalitionsverhandlungen mit der CDU aufnehmen, doch sie wird der Juniorpartner in dieser Koalition sein und nicht, wie angestrebt, den Ministerpräsidenten stellen.

Der Jamaika-Koalition folgt somit eine große Koalition. Diese hatte Kramp-Karrenbauer direkt nach dem Scheitern von Schwarz-Gelb-Grün angeboten, doch die SPD hatte auf eine Neuwahl spekuliert und sich einen größeren Erfolg erhofft.

Rein rechnerisch ist auch eine rot-rote Koalition möglich. Diese hätte eine Mehrheit von einer Stimme. Doch eine solche Koalition wurde von Maas abgelehnt, die Linkspartei sei nicht regierungsfähig, die SPD stehe für „Geradlinigkeit und der Glaubwürdigkeit“ und wolle einhalten, was vor der Wahl versprochen wurde. Auch SPD-Bundesvorsitzender Sigmar Gabriel erteilte den Linken eine Absage. Rot-rot an der Saar würde nur Oskar Lafontaine nutzen. Und den, so Gabriel, interessiere die Saar schon lange nicht mehr, dessen Interesse sei es nur, der SPD zu schaden. Er glaubt, die Linken seien inzwischen „im Sinkflug“.

Vorl. amtliches Endergebnis
Stimmenanteil +/- Sitze +/-
CDU 35,2 + 0,7 19 +0
SPD 30,6 + 6,1 17 +4
Linke 16,1 – 5,2 9 -2
Grüne 5,0 – 0,9 2 -1
FDP 1,2 – 8,0 0 -5
Piraten 7,4 + 7,4 4 +4
Andere 4,5 – 4,1 0 +0

Nach Angaben von Infratest dimap, die das Wahlverhalten der Saarländer für die ARD untersuchte, war die CDU in der Gruppe der Wähler über 60 Jahren erfolgreich. In dieser Altersgruppe erhielt sie 45 Prozent Zustimmung. Bei den Wählern unter 25 Jahren konnten die Christdemokraten nur unterdurchschnittlich punkten, nur einer von fünf Wählern dieser Altersgruppe entschied sich für die CDU. Die Piraten erhielten in dieser Altersgruppe mit 23 Prozent ihr bestes Ergebnis. Die SPD war am erfolgreichsten bei Frauen über 45 Jahren, die Linkspartei bei deren männlichen Altersgenossen. Die Wähler der Grünen waren in den meisten Altersgruppen ähnlich stark vertreten, nur bei den Wählern über 60 Jahren verfehlten sie deutlich die Fünf-Prozent-Hürde.

Für die FDP war die Wahl in allen Altersgruppen ein Desaster. Nur bei den selbständigen Wählern erreichten die Liberalen noch mehr als fünf Prozent, doch gerade in dieser Berufsgruppe waren die Piraten mit 13 Prozent besonders erfolgreich. Die SPD konnte unter den Arbeitern mit 36 Prozent die Führungsposition zurückgewinnen. In dieser Wählergruppe verlor die Linkspartei acht Prozentpunkte und damit überdurchschnittlich. Sie erreichten nun noch 27 Prozent der Stimmen in dieser Wählergruppe. Nur bei den Arbeitslosen konnten die Linken, trotz starker Verluste gegenüber 2009, mit 31 Prozent ihre Führungsposition behaupten. Jeweils 18 Prozent erreichte die CDU in diesen beiden Bevölkerungsgruppen. Am stärksten war die CDU bei ihren traditionellen Wählern: den Rentnern, den Beamten, den Selbstständigen und den Angestellten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Landtagswahl im Saarland 2012“.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 8, 2012

Erste Jamaika-Koalition in Deutschland geplatzt

Erste Jamaika-Koalition in Deutschland geplatzt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:15, 8. Jan. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Saarbrücken (Deutschland), 08.01.2012 – Die erste Jamaika-Koalition Deutschlands ist am Freitag, dem 6. Januar 2012, nach zwei Jahren (788 Tagen) aufgelöst worden. Schuld daran soll die Krise der Koalitionspartei FDP gewesen sein. Die Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sah keine Möglichkeit mehr, die Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode im Herbst 2014 fortzusetzen. Seit Wochen belasteten die Personalprobleme bei der FDP die Koalition, die aus den Parteien CDU, FDP und Grünen bestand. Die FDP stand seit Dezember 2011 schon ohne Fraktionschef da, nachdem Christian Schmitt sowohl die Fraktion als auch seine bisherige Partei verlassen hatte und zur CDU übergetreten war. Bei den Wahlen 2009 wurde Peter Müller als Ministerpräsident von Saarland gewählt, der nach einem Jahr zurücktrat. Die CDU möchte jetzt eine Große Koalition mit der SPD anstreben.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Jamaika-Koalition“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Politik im Saarland

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 3, 2011

Naziterroristen haben möglicherweise auch Anschläge im Saarland verübt

Naziterroristen haben möglicherweise auch Anschläge im Saarland verübt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:03, 3. Dez. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Fahndungsplakat des BKA (2011, nach dem Ende der Zwickauer Zelle)

Völklingen (Deutschland), 03.12.2011 – Nachdem eine türkische Einrichtung in Völklingen die zwölfte DVD des Nationalsozialistischen Untergrunds erhalten hat, wird eine Verbindung zwischen der Zwickauer Terrorzelle und einer Serie von Brandanschlägen sowie einem Bombenanschlag auf die Wehrmachtsausstellung in Saarbrücken von 1999 vermutet.

Zehn Brandstiftungen ereigneten sich zwischen 2006 und dem 3. September 2011 in Völklingen. Betroffen waren Gebäude die von türkischstämmigen Personen, Arabern oder Schwarzafrikanern bewohnt waren. 20 Personen waren durch die Brände verletzt worden. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund der Taten wurde von der Polizei und dem Verfassungsschutz nicht erkannt. Nach dem Bombenanschlag auf die Wehrmachtsausstellung ging ein Drohschreiben bei den Behörden ein, nach Analysten dürfte der Verfasser eine Person aus Ostdeutschland gewesen sein. Ein Zeuge gibt an, nach dem Bombenanschlag zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 20 und 25 Jahren beobachtet zu haben, die mit der Tat geprahlt hatten.

Völklingen hat etwa 40.000 Einwohner. Die rechtsextreme Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) ist im Stadtrat und hat zwei der 51 Sitze. Bei der Wahl am 7. Juni 2009 hatte die Partei 4,6 Prozent der Stimmen erhalten und damit fünf Prozent weniger als bei der Wahl zuvor.

Die DVDs wurden von Beate Zschäpe nach dem Tod ihrer mutmaßlichen Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4. November 2011 verschickt. Adressaten waren verschiedene Medien und Organisationen. Verteidigungsminister Thomas de Maizière bestätigte in einem Interview, dass Uwe Mundlos vom 1. April 1994 bis zum 31. März 1995 seinen Grundwehrdienst geleistet habe. Er soll seinen Dienst im 6. Panzergrenadierbataillon 381 im sächsischen Frankenberg verrichtet haben, so die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.).

Die Ermittlungen zu den Anschlägen im Saarland sollen neu aufgerollt werden. Der saarländische Generalstaatsanwalt Ralf-Dieter Sahm: „Ein rechtsextremer Hintergrund ist nicht auszuschließen, er ist wahrscheinlich. Auch dem Verfassungsschutz wird man die ein oder andere Frage stellen müssen“.

Die Staatsanwaltschaft in Gera will ein weiteres Verfahren an die Bundesanwaltschaft abgeben. Es geht um sechs Neonazis aus Thüringen. Sie sollen Plastiksprengstoff beschafft haben. Einer davon, André K., der möglicherweise in Verbindung mit der NSU stand. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft gab an, dass das Geraer Verfahren derzeit nicht Gegenstand des Verfahrens gegen die NSU sei. In dem Verfahren gegen die NSU habe man momentan eine Handvoll Personen im Visier. Bei der Bundesanwaltschaft sind zehn Staatsanwälte mit den Ermittlungen zur Bildung der terroristischen Vereinigung befasst. Mit den Ermittlungen befassen sich zwischenzeitlich 420 Beamte, 50 weitere sollen noch hinzukommen. Neben Beate Zschäpe als direktem Mitglied der Terrorgruppe sind der 32-jährige Andre E., der 37-jährige Holger G. und der 36-jährige Ralf Wohlleben wegen Unterstützung der Gruppe in Untersuchungshaft.

Die Liste der Straftaten die das Trio begangen haben soll wird damit immer länger. Zur Ceska-Mordserie, dem Mord und dem Mordversuch in Heilbronn an den Polizisten, sowie den Raubüberfällen reihen sich nun die Anschläge im Saarland.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Rechtsextremismus
  • Polizistin in Heilbronn mit Kopfschüssen getötet (26.04.2007)
  • Nach vier Jahren neue Spur im Polizistenmordfall von Heilbronn (07.11.2011)
  • Bundesanwalt übernimmt die Ermittlungen – Heilbronner Polizistenmord und Dönermorde offenbar von Rechtsextremisten begangen (12.11.2011)
  • „Nationalsozialistischer Untergrund“ bekennt sich in Video zu Morden (14.11.2011)
  • Hochbrisante Datei: Planten die Neonazis aus Thüringen Anschläge auf Politiker? (16.11.2011)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 24, 2011

CDU-Politiker Peter Müller kündigt Rückzug aus der Politik an

CDU-Politiker Peter Müller kündigt Rückzug aus der Politik an

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 10:03, 24. Jan. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Peter Müller

Saarbrücken (Deutschland), 24.01.2011 – Der saarländische Ministerpräsident und Vorsitzende der Saar-CDU Peter Müller hat am Samstag seinen Rückzug aus der Politik für Mitte dieses Jahres angekündigt. Als Nachfolgerin schlug er die saarländische Ministerin für Arbeit, Familie, Soziales, Prävention und Sport Annegret Kramp-Karrenbauer vor.

Müller erklärte, er wolle sich neuen Herausforderungen stellen. Er habe noch nicht endgültig entschieden, was er nach seinem Ausscheiden aus der Politik machen werde. Gerüchte über eine Tätigkeit als Bundesverfassungsrichter wollte er nicht bestätigen. Er könne sich auch einen Wechsel in die Wirtschaft vorstellen.

Müller ist seit 1999 Ministerpräsident des Saarlandes und seit 2009 Regierungschef der ersten Jamaika-Koalition auf Landesebene. Von der Opposition wurde der angekündigte Rückzug als Zeichen für das Scheitern der Koalition gewertet. So nannte der Vorsitzende der Saar-SPD Heiko Maas den Rückzug einen „Beleg für den anhaltenden Zerfall des Jamaika-Bündnisses“.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 19, 2010

Lambrecht: ICE wird von Müllauto aufgeschlitzt – 15 Verletzte

Lambrecht: ICE wird von Müllauto aufgeschlitzt – 15 Verletzte

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 08:25, 19. Aug. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Lambrecht (Deutschland), 19.08.2010 – Offenbar aus Unachtsamkeit und weil der Fahrer einem anderen Fahrzeug ausweichen musste, ist am Dienstag ein Müllauto von einer schmalen Landstraße, welche sich oberhalb der Bahntrasse befindet, seitlich eine Böschung heruntergerutscht und auf die Bahntrasse gestürzt. Ein herannahender InterCityExpress auf der Fahrt von Frankfurt am Main über Saarbrücken nach Paris fuhr in das Fahrzeug und wurde auf der Seite auf voller Länge des Triebwagens aufgeschlitzt. Eine sofort eingeleitete Schnellbremsung des Zuges konnte den Zusammenprall mit dem Fahrzeug nicht mehr verhindern. Zwei Waggons sprangen aus den Gleisen, kippten aber nicht um. Bei dem Unfall wurden insgesamt 15 Menschen verletzt, der Fahrer des Müllautos schwer.

Die Bahntrasse ist bis auf Weiteres noch voll gesperrt, voraussichtlich bis Mittwoch. Sämtliche Züge werden umgeleitet. Unverletzte Reisende wurden mit einem von der DB AG eingesetzten Ersatzzug nach Paris befördert und sind inzwischen dort angekommen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Deutsche Bahn
  • Portal:Saarland

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 9, 2009

Oskar Lafontaine kandidiert nicht mehr für Fraktionsvorsitz der Linkspartei im Bundestag

Oskar Lafontaine kandidiert nicht mehr für Fraktionsvorsitz der Linkspartei im Bundestag

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:55, 9. Okt. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Berlin / Saarbrücken (Deutschland), 09.10.2009 – „Ich werde mich auf die Aufgabe als Parteivorsitzender konzentrieren und nicht mehr für den Fraktionsvorsitz kandidieren.“ Das erklärte Oskar Lafontaine (Die Linke) heute überraschend gegenüber der Presse. Lafontaine saß in der vergangenen Legislaturperiode zusammen mit Gregor Gysi als Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Deutschen Bundestag. Sein Bundestagsmandat wolle er behalten. Zu den Spekulationen, er werde für den Fall einer rot-rot-grünen Regierung im Saarland seine politische Tätigkeit ins Saarland verlagern, sagte Lafontaine: „Es wäre völlig fahrlässig, eine solche Entscheidung abhängig zu machen von einer Entscheidung, die noch nicht getroffen ist im Saarland.“ Zur Begründung seines Rückzuges vom Fraktionsvorsitz der Linkspartei im Bundestag sagte Lafontaine: „Seit mehreren Jahren gibt es die Diskussion, dass ich die Funktion des Parteivorsitzenden und die Funktion des Fraktionsvorsitzenden gleichzeitig ausübe“. Ob er sein Landtagsmandat im Saarland behalten will, ließ Lafontaine noch offen. Die Fraktion der Linkspartei im Deutschen Bundestag bestätigte heute Gregor Gysi in dem Amt des Fraktionsvorsitzenden mit 94,7 Prozent der Stimmen.

Am Morgen wurden offenbar einige Politiker im Saarland von der Meldung schockiert, Oskar Lafontaine wolle als Fraktionsvorsitzender der Linkspartei ins Saarland gehen und sich aus der Bundespolitik zurückziehen. Der Vorsitzende der saarländischen Grünen, Hubert Ulrich, reagierte gereizt: „Das ist ein unglaublicher Vorgang, ein Affront gegen Rot-Rot-Grün.“ An der Saar fürchten die Grünen offenbar für den Fall einer Rückkehr Lafontaines in den saarländischen Landtag einen „Neben-Ministerpräsidenten“ Lafontaine, so Ulrich. Den Hintergrund für die Ängste bilden die gerade begonnenen Gespräche zwischen SPD, Grünen und der Linkspartei über eine mögliche rot-rot-grüne Koalition an der Saar. Ob es tatsächlich zu einem Wechsel Lafontaines ins Saarland kommt, blieb zunächst unklar.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Politik im Saarland

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 29, 2009

Beschwerde der Tierschutzpartei beim ZDF

Beschwerde der Tierschutzpartei beim ZDF

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 08:31, 29. Sep. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Saarbrücken (Deutschland), 29.09.2009 – Einen Offenen Brief an das ZDF hat Stefan Bernhard Eck, der Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei, verfasst. Anlass ist die Berichterstattung der Sendung „heute-journal“ über die jüngst bundesweit durchgeführte U-18-Wahl [1].

Eck macht vor allem seinen Unmut darüber Luft, dass über die Piratenpartei, die nach diesem Wahlergebnis mit 8,7% in den Bundestag einziehen würde, ausführlich berichtet worden war, während seine Partei, die mit 5,2% ebenso den Sprung über die 5%-Hürde geschafft hatte, mit keinem Satz erwähnt worden sei.

Dies ist nach Ansicht Ecks eine glatte Missachtung aller jener Wähler, welche sich für die Tierschutzpartei entschieden hatten. Darüber hinaus forderte Eck den Sender auf, eine „umgehende Stellungnahme“ abzuliefern, die er vor allem den Jungwählern der Tierschutzpartei schuldig sei. Ebenso kündigte er eine offizielle Beschwerde beim Rundfunkrat an.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  1. ZDFmediathek: „ZDF heute journal, 21.09.2009 – “Das Phänomen Piratenpartei”“

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 19, 2009

Landesparteitag der Linken: Lafontaine möchte saarländischer Ministerpräsident werden

Landesparteitag der Linken: Lafontaine möchte saarländischer Ministerpräsident werden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 13:49, 19. Apr. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Oskar Lafontaine

Saarbrücken (Deutschland), 19.04.2009 – Auf dem Landesparteitag in Saarbrücken haben die Mitglieder der Linkspartei Oskar Lafontaine mit großer Mehrheit zum Spitzenkandidaten für die anstehende saarländische Landtagswahl bestimmt. 93,9 Prozent stimmten dafür, ihn auf Platz 1 der Liste zu setzen. Damit ist Lafontaine nun Doppelspitzenkandidat, einerseits bei den kommenden Landtagswahlen am 30. August 2009, andererseits aber auch bei den diesjährigen Bundestagswahlen.

Auf dem Parteitag kündigte Oskar Lafontaine an, wieder saarländischer Ministerpräsident werden zu wollen. Das Amt hatte er bereits in der Zeit von 1985 bis 1998 inne.

Der neu gewählte Spitzenkandidat der Linkspartei im Saarland forderte die saarländische SPD auf, mit seiner Partei ein Bündnis einzugehen. Die saarländische SPD ist zwar prinzipiell zu einer Zusammenarbeit mit den Linken auf Landesebene bereit, hat es aber abgelehnt, Lafontaine zum Ministerpräsidenten zu wählen. Sie wollten nicht den Juniorpartner innerhalb einer Koalition bilden.

Umfragen zufolge käme die Union im Saarland derzeit auf etwa 38 Prozent der Stimmen, die Linken erhielten 22 Prozent und die SPD 23 Prozent. Bei einer Koalition von SPD und Linken würde der seit 1999 alleinregierende Ministerpräsident Peter Müller nicht mehr weiterregieren können.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 27, 2007

Zehn Teams kämpfen um drei Plätze in der Pétanque-Bundesliga

Zehn Teams kämpfen um drei Plätze in der Pétanque-Bundesliga

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:24, 27. Okt. 2007 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Saarbrücken / Braunschweig (Deutschland), 27.10.2007 – Nach dem Kampf um die Plätze bei der Espoirs-Europameisterschaft 2008 am letzten Samstag in der Boulehalle des Saarländischen Boule-Verbands kämpfen am kommenden Wochenende an gleicher Stelle die Sieger der zehn Landesverbandsligen um die drei freien Plätze der Deutschen Pétanque Bundesliga (DPB). Für diese Runde haben sich qualifiziert:

LV Nord (Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern): Altonaer Boule Club Hamburg

LV Niedersachsen (mit Bremen): TSV Krähenwinkel-Kaltenweide

LV Berlin: Club Bouliste de Berlin

LV Thüringen (mit Sachsen, Sachsenanhalt): SC Bibra-Zwabitz

LV Bayern: Schweinfurter Kugelleger

LV Baden-Württemberg: TSG Weinheim-Lützelsachsen

LV Hessen: Boule Club Tromm

LV Rheinland-Pfalz: Boulefreunde Hauenstein

LV Saarland: Pétanque Freunde Saarbrücken

LV Nordrhein-Westfalen: Boule-Verein Ibbenbüren

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Pétanque-Bundesliga“.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »