Springer, Holtzbrinck und WAZ drängen in den Briefzustellungsmarkt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:56, 9. Sep. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen, sondern einen Folgeartikel schreiben.
Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Hamburg / Berlin (Deutschland), 09.09.2005 – Die Verlage Axel Springer (Bildzeitung, Welt), Holtzbrinck (Die Zeit, Handelsblatt) und die WAZ Mediengruppe (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) planen für das Jahr 2006 ein Gemeinschaftsunternehmen zum Einstieg in den Markt für Briefzustellungen.

Bisher war dieser Markt weitgehend im Monopol der Deutschen Post AG. Das Monopol läuft jedoch Ende 2007 aus. Bis Ende 2005 läuft zunächst noch das Monopol der Deutschen Post für Briefe und Kataloge bis 100 Gramm. Danach besteht das gesetzliche Monopol nur noch für Briefsendungen bis 50 Gramm. Das Marktsegment für die Zustellungen von Sendungen bis 50 Gramm gilt als besonders lukrativ, da hier die größte Menge an Zustellungen anfällt.

Die beteiligten Firmen streben bis zum Jahre 2010 einen Umsatz von zehn Milliarden Euro an. Ihre bisherigen Zustellungsdienste bringen die drei Verlagshäuser in den neuen Zusammenschluss ein. Dazu wurde die Luxemburger Beteiligungsgesellschaft Rosalia AG gegründet. Chef des neuen Konzerns wird Günther Thiel, ehemaliger Vorstandschef und Gründer der Luxemburger Thiel Logistik AG. Zu den Marktzielen der Gesellschaft, deren Name noch nicht feststeht, sagte er: „Wir haben uns vorgenommen, in diesem Markt die klare Nummer zwei hinter der Deutschen Post AG zu werden.“ Sitz der neuen Firma soll Berlin sein.

Quellen