Studentenwallfahrt nach Rosenthal 2005

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Ralbitz-Rosenthal (Deutschland), 04.07.2005 – Vom 24. bis 26. Juni 2005 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH) unter dem Motto „Brich mit den Hungrigen dein Brot“ wieder eine Studentenwallfahrt an den Marien-Wallfahrtsort in Rosenthal.

Pilgergruppe im Kloster Marienstern

Die Wallfahrt hat schon seit den 1950er Jahren Tradition. Seitdem fuhren alle zwei Jahre Studenten aus ganz Ostdeutschland am Freitag nach Dresden, wo früher in Familien, dann in Gemeinschaftsunterkünften, übernachtet wurde. Am Samstag fuhren damals die Studenten mit der Bahn nach Kamenz, von wo sie in kleinen Gruppen nach Rosenthal liefen. Seit diesem Jahr wird die Wallfahrt vom AKH jährlich angeboten. Des Weiteren beginnt sie nicht mehr in Dresden, sondern im nord-östlich gelegenen Schmochtiz. Hier steht am Jakobusweg, einem berühmten alten Pilgerweg, das Bischöfliche Bildungshaus St. Benno Haus. Hier wurden die Studenten in einem Seminarraum und auf der Wiese vor dem alten Rittersgut untergebracht. Die Wallfahrt wurde am Freitag Abend mit einer Andacht begonnen, an die sich ein Nachtgebet mit Taizé-Gesängen anschloss. Am Samstag gingen die Studenten in kleinen Gruppen auf verschiedenen Wegen von Schmochtiz nach Rosenthal. Einige folgten dabei dem Jakobusweg bis zum Zisterzienserkloster Marienstern. Die Gruppen wurden durch ein liebevoll gestaltetes Wallfahrtsheft begleitet. Dabei wurde auf dem Weg über sich selbst und die anderen nachgedacht, was man denn geben und nehmen könnte. In Rosenthal angekommen, gingen die meisten zur Marienquelle, der heilende Kräfte für die Augen nachgesagt wird. Die meisten Studenten schätzten aber die wohltuenden Kräfte für die Füße. Die letzte Station auf dem Weg wurde in der Rosenthaler Marienkirche abgehalten. Der Abend wurde dann von den verschiedenen Studentengemeinden mit Liedern, Sketchen und anderen lustigen Theaterstücken gestaltet, welcher für die meisten durch eine kurze Nachtandacht abgeschlossen wurde. Viele gingen danach in ihre Zelte, die auf der Wallfahrtswiese standen.

Am Sonntag wurde die Wallfahrt durch einen großen deutschsprachigen Wallfahrtsgottesdienst beendet, an dem auch viele Gemeindemitglieder der umliegenden Ortschaften teilnahmen. Zum Mittagessen wurde wieder in das kleine Gasthaus hinter der Kirche eingeladen. Danach teilten sich die Wege der Studenten für die Heimfahrt zu ihren Hochschulorten.

Quellen