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April 29, 2011

Tornados in USA: Zahl der Todesopfer auf über 300 gestiegen

Tornados in USA: Zahl der Todesopfer auf über 300 gestiegen

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Veröffentlicht: 14:51, 29. Apr. 2011 (CEST)
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Wetter über den USA am 29. April 2011 (Animation)

Tuscaloosa (Vereinigte Staaten), 29.04.2011 – Einen Tag nach den verheerenden Stürmen über sieben Bundesstaaten der Vereinigten Staaten bietet sich den Helfern und Bewohnern, die unter den Trümmern nach Überlebenden suchen, ein niederschmetterndes Bild. Unter zerstörten Häusern begraben, werden immer mehr Todesopfer gefunden. Ihre Zahl beläuft sich laut New York Times (NYT) auf 291. Reuters meldet 306 Tote. Mehr als 160 Tornados waren gestern über die USA hinweggezogen.

Laut NYT starben allein in Alabama 204 Menschen. Besonders heftig wurde die Universitätsstadt Tuscaloosa von den durchziehenden Tornados getroffen. Hier starben 36 Menschen, darunter 15 Studenten in ihren Wohnungen. Tausende wurden im ganzen Land verletzt. Über die Zahl der obdachlos gewordenen Menschen gibt es keine genauen Angaben. 33 Tote gab es in den Bundesstaaten Tennessee und Mississippi sowie 15 im Bundesstaat Georgia.

Das Kernkraftwerk Browns Ferry bei Athens (Alabama) wurde automatisch heruntergefahren.

Für Alabama rief US-Präsident Barack Obama den nationalen Notstand aus und kündigte rasche Hilfe beim Wiederaufbau an.

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April 28, 2011

Verheerende Stürme in den USA: Über 220 Tote

Verheerende Stürme in den USA: Über 220 Tote

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Veröffentlicht: 23:15, 28. Apr. 2011 (CEST)
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Lage von Alabama in den Vereinigten Staaten

Atlanta (Vereinigte Staaten), 28.04.2011 – Bei der schlimmsten Sturmkatastrophe der letzten 40 Jahre suchten heute über 160 Wirbelstürme den Süden der Vereinigten Staaten heim. Sie hinterließen ein Bild der Verwüstung. Autos wirbelten durch die Luft, tausende Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht, Bäume entwurzelt und auf Hochspannungsleitungen geschleudert. Die New York Times meldet 200 Todesopfer in der betroffenen Region. Andere Medien gehen von bis zu 230 Toten aus. In mehreren Bundesstaaten (Alabama, Arkansas, Kentucky, Mississippi, Missouri, Tennessee und Oklahoma) wurde der Notstand ausgerufen. Mehrere Gouverneure riefen die Nationalgarde zu Hilfe. Der nationale Wetterdienst der USA warnt vor weiteren Tornados, Hagel, Überschwemmungen und Blitzschlag in einem Gebiet, das vom Golf von Mexiko bis zu den Großen Seen im Norden und zur Atlantikküste reicht.

Die größten Schäden gab es in Alabama, hier insbesondere in der Stadt Tuscaloosa, die rund 95.000 Einwohner hat. Bürgermeister Walter Maddox sagte gegenüber CNN, ein Tornado habe „Häuserblock für Häuserblock ausradiert“. Er sprach von einer elf Kilometer langen Schneise der Zerstörung quer durch die Universitätsstadt. Die New York Times meldet allein in Alabama im Verlauf des Donnerstags 131 Tote. Laut Associated Press gab es im Bundesstaat Mississippi 32 Tote, 13 in Georgia, 16 Tote in Tennessee und 8 in Virginia sowie ein Todesopfer in Kentucky. Die Zahl der Toten, die von den Medien verbreitet werden, stieg den ganzen Tag über ständig an. Zwischen Tennessee und Mississippi sind hunderttausende Menschen ohne Strom. Der Sturm zerstörte tausende Häuser und entwurzelte Bäume. Im Bundesstaat Missouri traten Flüsse über die Ufer. Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

KKW „Browns Ferry“ am Tennessee River

Nahe Athens im Bundesstaat Alabama wurde die externe Stromversorgung des Kernkraftwerks Browns Ferry wegen zerstörter Hochspannungsleitungen unterbrochen. Alle drei Reaktorblöcke des Kernkraftwerks am Tennessee River wurden automatisch heruntergefahren. Die für den Notstrom vorhandenen Dieselgeneratoren übernahmen die Kühlung der Kernbrennstäbe des Kernkraftwerks, das 2,6 Millionen Haushalte mit Strom versorgt. Wann das Kraftwerk wieder ans Netz gehen kann, ist noch unklar. Die US-Atomsicherheitsbehörde stufte den Vorfall in die niedrigste Gefahrenkategorie ein.

Den Menschen in den Vereinigten Staaten stehen im Sommer weitere schwere Unwetter bevor. Die Hurrikan-Saison beginnt am 1. Juni und dauert bis zum 30. November.

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