Veltins will Frankenheim schlucken

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Meschede / Düsseldorf (Deutschland), 16.02.2005 – Im Geschäftsjahr 2004 hat die Mescheder Brauerei Veltins einen um 1,4 Prozent auf 225 Millionen Euro gestiegenen Umsatz mit einem Ausstoß von 2,39 Millionen Hektolitern verzeichnet. Das ist der höchste Ausstoß in der über 180-jährigen Firmengeschichte, sagte der Generalbevollmächtige Michael Huber in Düsseldorf. Besonders die Mischgetränke „V+“ konnten einen Zuwachs um 54,1 Prozent auf 228.100 Hektoliter melden. Auch mit den Erträgen, die höher als 2003 waren, sei die Firma „sehr zufrieden“, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen.

Die gesamte Veltins-Gruppe habe ihren Umsatz um 13 Millionen Euro auf 603 Millionen Euro steigern können. Mit dem eigenen Bier wird also nur noch etwas mehr als ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet. Der Rest kommt aus Getränkemärkten, Bierverlegern, der eigenen Getränkespedition und der Beteiligung an der Brauerei Maisel.

2005 will Veltins weiter zulegen und zwar ohne Preiserhöhungen. Bereits im ersten Quartal rechnet Veltins mit einer Entscheidung in den derzeit laufenden Übernahmegesprächen mit der Frankenheim-Brauerei. Obwohl Veltins nicht exklusiv mit der Altbierbrauerei verhandelt, sei Frankenheim eine „sehr gute Marke“ und würde aufgrund der Größe zur Veltins-Gruppe passen, so Huber.

Ein Sprecher der Frankenheimer-Brauerei sagte, dass Frankenheim mit mehreren Parteien spreche, unter anderem auch mit der Veltins-Gruppe. Es gibt allerdings derzeit keine Favoriten. Auch die Brauereien Bitburger, Warsteiner und Krombacher aus Siegen haben Interesse an einer Übernahme bekundet.

Quellen