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February 5, 2012

Überschwemmungen in zwei australischen Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

Überschwemmungen in zwei australischen Bundesstaaten nehmen katastrophale Ausmaße an

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Veröffentlicht: 00:02, 5. Feb. 2012 (CET)
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Überflutete Straße in New South Wales (Bild aus 2011)

Brisbane / Sydney (Australien), 05.02.2012 – Die lang anhaltenden Regenfälle in Australien haben in den Bundesstaaten Queensland und New South Wales im Osten Australiens zu katastrophalen Überschwemmungen geführt. Mehrere tausend Bewohner des südlichen Queensland und des New England North West sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die betroffenen Gebiete Queenslands wurden von Premierministerin Anna Bligh zum Katastrophengebiet erklärt.

In Roma im Südosten Queenslands war der Bungil Creek über die Ufer getreten. Der rasche Anstieg des Wassers hatte die Zeit für Vorbereitungen verkürzt. Wie Robert Loughnan, der Bürgermeister der Maranoa Region, den Medien sagte, sei die Zeit für das Befüllen von Sandsäcken vorbei; nun müsse man die Bewohner niedrig gelegener Gebiete in Sicherheit bringen. Helfer konnten einen Jungen retten, nachdem das Auto seiner Mutter von den Fluten mitgerissen worden war. Die Retter schafften es jedoch nicht, auch die Mutter in Sicherheit zu bringen; sie wurde vom Wasser weggespült. Die Suche nach ihr blieb bis Freitagabend erfolglos.

In Mitchell wird ein Anstieg des Maranoa River auf über zehn Meter erwartet, was ein neuer historischer Höchststand wäre. Die Stadt ist ohne elektrischen Strom, weil eindringendes Wasser in einem Teil der Stadt zu einem Versagen führte und im Rest der Stadt die Versorgung daraufhin abgeschaltet wurde. In Roma sind mindestens 350 Haushalte ohne Strom. In Charleville drohte eine Hochwasserbarriere nachzugeben. Der Warrego River erreichte hier einen Stand von 7,7 Metern. Die Zivilschutzbehörde von Queensland ließ Material in die Stadt bringen, sodass eine temporäre Hochwasserbarriere errichtet werden kann, falls die ursprüngliche Absperrung versagt.

Auch in St. George und anderen Städten werden am Wochenende noch nie beobachtete Hochwasserstände befürchtet. „Wir bewegen uns auf völlig neuen Gebieten, das kommende Wasser bricht alle Rekorde für diese Region“, sagte Premierministerin Bligh. Australiens Oppositionsführer Tony Abbott bezeichnete das Hochwasser in den beiden Bundesstaaten als vernichtend. „Offensichtlich sind die Herzen aller Australier bei den Leuten in diesen Gebieten, die jetzt – schon wieder – von Hochwasser betroffen sind“, sagte er.

In Nordwesten von New South Wales hat die Hochwasserwelle teilweise ihren Höhepunkt bereits erreicht. Um 10.15 Uhr Ortszeit am Freitag hat der Mehi River in Moree im Nordwesten von New South Wales seinen höchsten Stand mit einem Pegelstand von 10,69 Metern erreicht – einem Wert, der zuletzt 1976 erreicht worden war – und um elf Uhr kulminierte der Gwydir River in Yarraman bei 7,53 Metern, doch weiter flussabwärts war das Wasser im Laufe des 3. Februars noch am Steigen. Bereits am Sinken waren die Wasserstände des Peel River in Tamworth und des Namoi River in Narrabri, da es in den Einzugsgebieten dieser beiden Gewässer seit dem Morgen des 2. Februars zu keinen nennenswerten Niederschlägen mehr gekommen war. Der Namoi River erreichte in Wee Waa seinen höchsten Stand bei 7,3 Metern am Freitag um 8.30 Uhr. Starke Niederschläge im Bereich von Mungindi führten allerdings zu einem starken Anstieg der Wasserstände am Barwon River.

In der 8.000-Einwohner-Stadt Moree stehen zahlreiche Straßen und Grundstücke unter Wasser. Der Ministerpräsident des Bundesstaates, Barry O′Farrell, der die Stadt im Hubschrauber überflogen hatte, verglich einige der Straßen des Ortes mit den Kanälen in Venedig. Der Norden Morees ist vom restlichen Stadtgebiet abgeschnitten. Von den Fluten eingeschlossene Bewohner wurden teilweise mit Hubschraubern von den Dächern ihrer Häuser und Autos gerettet. Insgesamt wurden hier 1.600 Einwohner in Sicherheit gebracht. Unweit Morees wurde ein Mann von einer Schlange gebissen, die vor dem steigenden Wasser im Haus des Mannes Zuflucht gesucht hatte.

Bereits die letztjährige Monsunsaison hatte vor allem im Osten und Norden Queensland zu starkem Hochwasser geführt. Dabei waren Anfang 2011 insgesamt 35 Personen ertrunken.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Australien
  • Portal:Naturkatastrophen
  • Portal:Hochwasser

Quellen[Bearbeiten]

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December 8, 2010

Weite Teile des australischen Bundesstaates New South Wales sind überflutet

Weite Teile des australischen Bundesstaates New South Wales sind überflutet

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Veröffentlicht: 23:29, 8. Dez. 2010 (CET)
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Sydney (Australien), 08.12.2010 – Ein Großteil des australischen Bundesstaates New South Wales ist von Überschwemmungen betroffen, die durch starke Regenfälle verursacht wurde. Das australische Bureau of Meteorology hat eine Reihe von Hochwasserwarnungen für die Flüsse im Westen des Bundesstaates ausgegeben. Diese erstrecken sich auf die Gewässer zwischen dem Namoi River im Norden des Bundesstaates bis zum Murrumbidgee River im Süden.

Die Karte zeigt in blau die von den Überschwemmungen betroffenen Distrikte und in rot die Distrikte, die bis zum 5. Dezember zu Katastrophengebieten erklärt wurden.

Kartographie: Cartman02au

Coonamble, in dem zentralwestlichen Distikt Coonamble Shire gelegen, wurde durch den hochwasserführenden Castlereagh River isoliert. Der State Emergency Service schätzte die Zahl der in Coonamble abgeschnittenen Personen auf etwa 2760. Mudgee, Canowindra, Eugowra, Dubbo, Wellington und Young sind ebenfalls stark vom Hochwasser betroffen.

Wie viele andere Flussübergänge wurde auch diese niedrige Brücke in Bathurst wegen Hochwassers gesperrt.

Foto: Cartman02au

Eine Reihe von Hauptstraßen in den westlichen Teilen des Bundesstaates wurden gesperrt oder sind nur mit Umleitungen befahrbar, darunter der Newell Highway bei Mirrool Bridge, der Castlereagh Highway zwischen Gilgandra und Walgett, der Oxley Highway zwischen Gilgandra und Warren sowie der Lachlan Valley Way von 28 km nördlich von Cowra bos südlich von Gooloogong. Ebenfalls betroffen sind zahlreiche regionale Straßenverbindungen.

Die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates hat die Local Government Areas Mid-Western Region, Weddin, Wellington, Warrumbungle, Cootamundra, Coonamble, Harden und Young zum Katastrophengebiet erklärt, weil durch die Überschwemmungen deutliche Schäden an Eigentum und Infrastruktur verursacht wurden. Eine Evakuierung wurde für Teile von Wagga Wagga und Coonamble angeordnet.

Themenverwandte Artikel

Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels (mit originärer Berichterstattung) vom 05.12.2010

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September 29, 2005

Zwei Tote beim Absturz einer „Beech 36“ in Australien

Zwei Tote beim Absturz einer „Beech 36“ in Australien

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Artikelstatus: Fertig 29. Sep. 2005 (CEST)
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New South Wales (Australien), 29.09.2005 – Ein Ehepaar aus der Stadt Coonabarabran im westlichen New South Wales kam bei einem Flugzeugabsturz im Norden des Staates ums Leben. David Knight und seine Frau Jill, beide hatten bereits ihren 70. Geburtstag gefeiert, starben, als ein einmotoriges Kleinflugzeug des Typs „Beech 36“ in einem gebirgigen Gelände 37 Kilometer südöstlich von Tenterfield nahe der Grenze zu Queensland abstürzte.

Die australische Behörde „Australian Maritime Safety Authority“ (AMSA) teilte mit, dass das Wrack am frühen Morgen gefunden wurde. Beide Insassen wurden bereits seit Samstag, den 24. September, vermisst, aber das Ausbleiben des Flugzeugs, das von Murwillumbah nach Coonabarabran zurückkehren sollte, wurde erst gestern offiziell vermeldet. Peter Shinton, der Bürgermeister von Warrumbungle Shire Council, sagte, Herr und Frau Knight waren in ihrem Wohnsitz Coonabarabran langjährige und hochangesehene Bürger. Er sagte auch, dass Knight über 45 Jahre Flugerfahrung besaß. Bisher hätte er nur einen Absturz gehabt, bei dem ihn seine Frau aus dem Wrack geborgen hatte, kurz bevor es in Flammen aufging. Shinton sagte auch, dass er nicht wisse, warum die Alarmierung so lange gedauert habe, schließlich seien die beiden schon seit dem Wochenende vermisst gewesen.

Die AMSA stellte in ihrer Stellungnahme nochmals klar, das sie vorhergehende Berichte nicht bestätigen könne, am Absturzort seien Überlebende gefunden wurden. Mit anderen Worten, eine offizielle Bestätigung der Leichenfunde steht noch aus.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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