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March 8, 2007

Ausnahmezustand im südpazifischen Vanuatu

Ausnahmezustand im südpazifischen Vanuatu

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Artikelstatus: Fertig 16:26, 8. Mär. 2007 (CET)
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Geographische Lage des Inselstaates Vanuatu

Port Vila (Vanuatu), 08.03.2007 – Im Inselstaat Vanuatu kamen am Samstag nach den schlimmsten Unruhen in der Geschichte des Landes drei Menschen ums Leben, als rivalisierende Stammesangehörige der beiden Inseln Tanna und Ambrym mit Macheten und Messern aufeinander losgingen. Die Polizei verhaftete bis zu 200 Personen, darunter auch mehrere Stammesführer.

Ein zweiwöchiger Notstand wurde ausgerufen. Die normalerweise unbewaffneten Polizisten erhielten die Befugnis, ab sofort Waffen zu tragen – für den Fall, dass es zu weiteren Schwierigkeiten komme. Einwohnern des Archipel ist es bis auf Weiteres untersagt, von und nach Éfaté zu reisen. Das ist die Hauptinsel, auf der sich die Hauptstadt Port Vila befindet.

Auslöser der Kämpfe in der nahe der Hauptstadt gelegenen Siedlung Blacksands war eine Anschuldigung, dass unter Verwendung von Hexerei ein Rivale getötet wurde. Der nationale Rat für kulturelle Fragen von Vanuatu bestritt die Behauptung des Parlamentsmitgliedes Joshua Kalsakau, „Schwarze Magie“ zu begünstigen.

Robert Avio, der Verantwortliche für Tourismus, ist aber zuversichtlich, dass der Ruf des südpazifischen Landes nicht gefährdet ist. Die Geschäfte verlaufen normal.

Derweil wurde eine Resolution entworfen, die arbeitslose Unruhestifter aus anderen Landesteilen dazu ermutigen soll, die Hauptinsel zu verlassen. Präsident Murmur hofft, dass dann die Störenfriede wieder ihren üblichen Gewohnheiten nachgehen.

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Quellen

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July 1, 2005

Südpazifik: Kind von Hai attackiert

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Südpazifik: Kind von Hai attackiert

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Port Vila (Vanuatu) / Wellington (Neuseeland), 01.07.2005 – Auf der Inselgruppe Vanuatu im Südpazifik wurde am Mittwoch, dem 22. Juni 2005, ein siebenjähriges Mädchen beim Baden von einem Hai angegriffen und getötet.

Das Mädchen namens Alysha stammte aus Neuseeland und war mit seinen Eltern in einem Segelurlaub in Vanuatu. Vertreter des neuseeländischen Außenministeriums in Wellington gaben am Tag nach dem Unglück den Tod des Kindes bekannt. Der Leiter der Segelschule sagte, das Mädchen sei eine sehr gute Schwimmerin gewesen. Während des Haiangriffes befanden sich mehrere Schwimmer zusammen mit dem Mädchen im Meer.

Vanuatu besteht aus 13 großen und etwa 79 kleinen Inseln. Die Gegend rund um den Inselstaat ist bekannt für die verschiedensten Haiarten. Der neuseeländische Hochkommissar Paul Willis sagte in der Vanuatu-Hauptstadt Port Vila, Angriffe auf Menschen kämen normalerweise relativ selten vor. Deshalb gehört der Staat unter anderem auch zu den beliebtesten Reisezielen der Australier und Neuseeländer.

Die vanuatischen Behörden sorgten nach dem Unfall für eine rasche Heimkehr der betroffenen Familie.

Quellen

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