Zehn Menschen sterben bei Brand einer Touristenpension in Chile

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Artikelstatus: Fertig 23:28, 4. Feb. 2007 (CET)
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Punta Arenas (Chile), 04.02.2007 – Zehn Menschen verloren bei einem Hotelbrand in der chilenischen Stadt Punta Arenas ihr Leben. Unter den Opfern sind vermutlich vier deutsche Urlauber und zwei Niederländer sowie eine argentinische Familie mit zwei Kindern. Die Opfer wurden vom Rauch im Schlaf überrascht, da in dem Gebäude keine Rauchmelder vorhanden waren. Sechs Touristen konnten sich durch einen Sprung aus dem oberen Stockwerk retten.

Die Identität der europäischen Opfer ist bislang nicht bekannt. Das verbrannte Hotelregister sowie die verbrannten Ausweise erschweren die Identifizierung, eventuell müssen hierzu DNA-Analysen vorgenommen werden.

Was den Brand im Hotel der südlichsten Stadt der Welt ausgelöst hat, ist bislang nicht klar. Die Pension mit ihren 14 Zimmern war nicht für eine Gastronomie zugelassen, da das Gebäude über keine Notausgänge verfügte.

Laut der chilenischen Internetzeitung „El Mercurio“ sind die Deutschen identifiziert worden. Es handelt sich nach dieser Quelle um zwei deutsche Paare, die 1983 und 1979 beziehungsweise 1951 und 1955 geboren wurden.

Quellen