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July 31, 2018

Rheinland-Pfalz von Waldbränden betroffen

Rheinland-Pfalz von Waldbränden betroffen

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Mainz (Deutschland), 31.07.2018 – Aufgrund langanhaltender Trockenheit und Temperaturen weit über 30 Grad haben die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz immer häufiger Waldbrände zu bekämpfen. Für weite Teile des Landes wurde Waldbrand-Warnstufe 4 von 5 ausgerufen. Die Region Rheinhessen erreichte am vergangenen Donnerstag sogar die höchste Warnstufe.

Hintergrund dieser Einsatzhäufung ist sicher auch, dass Rheinland-Pfalz von beeindruckenden Waldflächen bedeckt ist und im Übrigen landwirtschaftlich intensiv genutzt wird. Allein der Pfälzerwald im Süden des Landes bedeckt über 170.000 Hektar Fläche und ist damit das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland. Rechnet man die unmittelbar angrenzenden und gleichermaßen bewaldeten Nordvogesen hinzu, ist diese Waldfläche noch viel größer.

Waldbrände gibt es auch in Deutschland

In den übrigen Landesteilen sind die Felder verdorrt. Erntemaschinen überhitzen. Kein Wunder, dass die Feuerwehren auch dort viel zu tun haben. Allein in Boppard musste die Feuerwehr schon dreimal ausrücken, weil Maschinen überhitzten oder Felder in Brand geraten war. Im Hunsrück brannte ein etwa ein Hektar großes Feld bei Blankenrath. In Becherbach geriet ein Mähdräscher in Brand. In Ludwigshafen am Rhein entzündete eine achtlos weggeforfene Zigarette ein Feldfeuer in der Nähe eines Wohngebietes. Am Sonntage brannte ein Getreidefeld bei Sosberg. Dort konnten die Feuerwehren ein Übergreifen des Brandes auf ein Waldstück noch verhindern.

Damit ein Waldbrand entsteht, braucht es nicht viel. Schon ein am Feldrand abgestelltes Auto mit heißem Motor genügt. Gleichwohl ist es in Rheinland-Pfalz noch zu keinen großen Flächenbränden gekommen. Diese würden vor allem durch Nadelhölzer entstehen. Besonders im Pfälzerwald gebe es jedoch auch viele Laubbäume. Ob die Feuerwehren deshalb für einen großen Waldbrand, wie er unlängst in Athen viele Todesopfer gefordert hatte, gewappnet sind, darüber sind sich die Experten uneins.

Seitens der Kommunalaufsichtsbehörde in Trier wüssten die Feuerwehren, was bei Waldbränden zu tun sei. Das Land gebe nämlich entsprechende Alarmpläne vor. Im Notfall könnten die Feuerwehren auf Helikopter der Polizei und Bundeswehr zurückgreifen, die kleinere Brände an schwer zugänglichen Orten bekämpfen könnten. Seitens der Feuerwehr Elmstein verlautete hingegen, dass das Land keine Löschhubschrauber vorhalte. Man müsse hingegen auf Luftfahrzeuge der Landespolizei Hessens zurückgreifen. Zuvor hatten Feuerwehrverbände aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kritisiert, dass Helikopter der Bundeswehr mangels Wartung nicht einsatzbereit seien. Die Kommunalaufsichtsbehörde in Trier erklärte, um diese Problematik zu wissen und deshalb grundsätzlich ohne Luftunterstützung zu planen. Michael Ufer, Chef der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern erklärte, großflächigere Brände seien schon aufgrund der kurzen Alarmierungswege der Feuerwehren nicht denkbar. Sollten Polizei und Bundeswehr als Unterstützung ausfallen, existiere ein Hilfsabkommen mit der US-Army. Diese könne Hubschrauber von der Air Base in Ramstein zur Löschunterstützung schicken. im Hinblick auf die Forderung des Waldbrandexperten Johann Georg Goldammer nach Löschflugzeugen meinte er, diese würden in der Pfalz kein Wasser tanken können, da es keine hinreichend großen Seen gibt. Golddammer hatte gegenüber dem ZDF kritisiert, dass gerade Freiwillige Feuerwehren als Rückgrat des Katastrophenschutzes unzureichend auf Waldbrände vorbereitet seien. Sie würden nur über schwere Schutzkleidung für Gebäudebrände verfügen, die bei Waldbränden gänzlich ungeeignet sind. Zudem seien sie für größerflächige Brände nicht ausgebildet.

Quellen[Bearbeiten]

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July 24, 2018

Auseinandersetzung um Spitzensportler Mesut Özil verschärft sich

Auseinandersetzung um Spitzensportler Mesut Özil verschärft sich

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Veröffentlicht: 14:32, 25. Jul. 2018 (CEST)
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Mesut Özil beim Emirates Cup 2015

Frankfurt am Main (Deutschland), 24.07.2018 – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Spitzensportler Özil aufgefordert, sich zu seinem inszenierten Treffen mit dem türkischen Staatschef Erdogan zu äußern. Özil hatte sich zusammen mit zwei anderen Fußballspielern türkischer Abstammung am 13. Mai 2018 in London getroffen, und die drei Sportler hatten Erdogan öffentlich jeweils eines ihrer Trikots überreicht. Diese Aktion fand kurz vor den türkischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt, was vielfach als politische Propaganda für den umstrittenen amtierenden Präsidenten der Türkei interpretiert wurde.

In einer Erklärung vom 22. Juli 2018 auf dem Kurznachrichtendienst Twitter in englischer Sprache behauptete Özil, für ihn sei es bei dem Treffen mit Erdogan weder um Politik noch um Wahlen gegangen. Außerdem sagte er: „Mit schwerem Herzen und nach langer Überlegung werde ich wegen der jüngsten Ereignisse nicht mehr für Deutschland auf internationaler Ebene spielen, so lange ich dieses Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit verspüre.“

Sowohl das Foto mit Erdogan als auch der Rücktritt Özils lösten in den Medien heftige Debatten und sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Von türkischer Seite wurde der in Deutschland geborene Fußballer in Schutz genommen. Der türkische Justizminister Abdulhamit Gül bezeichnete den Rücktritt sogar als das „schönste Tor gegen den faschistischen Virus“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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Quellen[Bearbeiten]

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July 9, 2018

Dutzende Tote durch Unwetter in Japan

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Dutzende Tote durch Unwetter in Japan – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Dutzende Tote durch Unwetter in Japan

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Veröffentlicht: 11:51, 9. Jul. 2018 (CEST)
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Das Satellitenbild vom 8. Juli zeigt Westjapan unter einer dicken Wolkendecke und verdeutlicht, dass in den nächsten Tagen keine Wetterbesserung zu erwarten ist

Hiroshima (Japan), 09.07.2018 – Mindestens 81 Menschen wurden in Japan durch die Auswirkungen schwerer Unwetter getötet und mindestens 56 weitere werden noch vermisst. Besonders betroffen von Überschwemmungen und Erdrutschen ist die Präfektur Hiroshima mit der gleichnamigen Millionenstadt, in der mindestens 27 Personen umkamen und noch 21 weitere vermisst werden. Auf der Hauptinsel Shikoku im Südwesten Japans starben 19 Menschen. In der Präfektur Okayama sind 200 Personen in einem Krankenhaus abgeschnitten.

Die japanischen Behörden haben 3,6 Millionen Einwohner von 18 Präfekturen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen – die Hälfte davon in der Stadt Hiroshima. Zwei Millionen Japaner sollen ihre Häuser verlassen haben.

Die Japan Meteorological Agency teilte mit, dass in den Präfekturen Kyoto und Gifu die „noch nie da gewesenen Niederschläge“ anhalten und warnte für die Hauptinseln Kyūshū und Shikoku vor neuen Extremregenfällen. Die Regenfälle hatten am 5. Juli eingesetzt. In manchen Teilen Westjapans ist seitdem das dreifache dessen an Niederschlag gefallen, was sonst im gesamten Monat Juli fällt. In der Stadt Motoyama sind zwischen Freitag früh und Samstagmorgen 583 Millimeter Niederschlag gefallen.

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Quellen[Bearbeiten]

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