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August 5, 2018

Fluglinie Condor wirft Kerosin auf Pfalz

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Fluglinie Condor wirft Kerosin auf Pfalz

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Boeing 767 der Fluglinie Condor

Mainz (Deutschland), 05.08.2018 – Wie dieser Tage bekannt wurde, kam es am Anfang letzter Woche erneut zu einem Zwischenfall über der Pfalz. Erst am letzten Juliwochenende hatte eine Luxemburgische Maschine über 90 Tonnen Kerosin über der Pfalz versprüht. Am Montag, 30.07. ließ um 17:15 nun eine Passagiermaschine vom Typ Boeing 767 der Fluglinie Condor acht weitere Tonnen des giftigen Treibstoffs über Pfalz, Saarland und Hunsrück ab.

Sie war in Frankfurt in Richtung Pittsburgh (Pennsylvania, USA) gestartet, aber aus unbekannten Gründen nach Frankfurt zurückgekehrt. Der Grund hierfür war zunächst nicht bekannt. Piloten seien nicht verpflichtet, die Gründe für derartige Maßnahmen mitzuteilen, sondern nur deren Zeitpunkt. Beim Ablass des Treibstoffs habe sich das Flugzeug in einer Höhe von 4,27 Kilometern befunden. Die zulässige Mindesthöhe für einen Treibstoffablass beträgt in Deutschland 1,8 Kilometer.

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Quellen[Bearbeiten]

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Über 90 Tonnen giftiges Kerosin über Pfalz und Saarland versprüht

Über 90 Tonnen giftiges Kerosin über Pfalz und Saarland versprüht

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Veröffentlicht: 02:09, 7. Aug. 2018 (CEST)
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Mainz (Deutschland), 05.08.2018 – Wie verschiedene Medien melden, hat eine Luxemburgische Frachtmaschine am letzten Juliwochenende 92 Tonnen Kerosin in die Atmosphäre entlassen und ist dabei viermal in einem Rechteckt über das Saarland, das UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald, den Donnersbergkreis und die Stadt Baumholder geflogen. Weil der hochgiftige und leichtentzündliche Treibstoff Kerosin bei der warmen Witterung schneller verdunste, habe dies auf die derzeit erhöhte Waldbrandgefahr keine Auswirkungen.

Eigentlich sollte die in Luxemburg gestartete Maschine der Firma Cargolux nach Singapur fliegen. Der sich das Fahrwerk dem Vernehmen nach nicht einziehen ließ, musste die Maschine jedoch umkehren und Treibstoff ablassen, um auf ihr zulässiges Landesgewicht zu kommen. Von dem Kerosin komme, so Umweltexperten, nahezu nichts am Boden an. Selbst bei einer Flughöhe von nur 15 Metern kämen pro Hektar nur etwa 10 Schnapsgläser voll am Boden an.

Es handelt sich um den vierten bekannt gewordenen Fall in diesem Jahr über Rheinland-Pfalz. Schon im vergangenen Jahr hatten diese Vorfälle zu Entrüstung geführt. Ein deshalb in Auftrag gegebenes Gutachten des Umweltbundesamts soll bis zum Herbst vorliegen. Darin sollen Boden-, Wasser- und Luftbelastungen in der Pfalz mit Kerosin untersucht wurden. Die Pfalz ist besonders betroffen, weil sie dünn besiedelt ist und Flugzeuge vor Notlandungen deshalb angewiesen werden, gerade dort Kerosin abzulassen. Ein erheblicher Teil der Pfalz ist mit dem Pfälzerwald bedeckt, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands und Teil eines großen Naturparks.

Wie am Dienstag verlautete, ließ eine Boeing 767 der Fluglinie Condor am darauffolgenden Montag weitere acht Tonnen Kerosin im selben Raum ab.

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