Hochwasser in der Schweiz (August 2005)

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Artikelstatus: Fertig 19:27, 22. Aug 2005 (CEST)
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Luzern / Obwalden / Bern / Aargau (Schweiz), 22.08.2005 – Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tagen sind in der Schweiz viele Seen und Flüsse über die Ufer getreten. Besonders betroffen sind die Kantone Luzern, Obwalden, Bern und Aargau. In den betroffenen Gebieten wurde Hochwasseralarm ausgerufen. Vielerorts darf das Leitungswasser nicht mehr verwendet werden, da es durch das Hochwasser verschmutzt wurde. Auch wurde teilweise vorbeugend der Strom abgeschaltet.

In luzernischen Entlebuch wurden zwei Feuerwehrleute im Einsatz von einer Schlammlawine getötet. Auch in anderen Teilen der Schweiz liefen hunderte von Kellern voll.

Der Nord-Süd-Verkehr über den Gotthard und den Lötschberg wurde wegen der starken Regenfälle massiv behindert. Auch Bahnlinien in der Zentralschweiz stehen unter Wasser oder wurden durch Erdrutsche unterbrochen. Der Schienenverkehr und Teile des Straßenverkehrs Richtung Süden müssen über die Westschweiz umgeleitet werden.

Ein Rückgang der starken Regenfälle wird nicht vor Mitternacht erwartet. Neben dem Zivilschutz ist auch die Schweizer Armee im Einsatz. Mittlerweile sind schon zirka 1500 Menschen evakuiert worden, viele bereiten sich auf eine Evakuation vor. Wegen akuter Lebensgefahr hat die Polizei die Bevölkerung aufgerufen, sich von Flüssen und Brücken fernzuhalten.

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Quellen

  • DRS.ch: „Das Wasser steigt weiter“ (22.08.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • DRS.ch: „Hochwasser behindert Nord-Süd-Verkehr massiv“ (22.08.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar