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May 5, 2008

Wikipedia: Financial Times Deutschland

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Financial Times Deutschland
Logo der Financial Times Deutschland
Beschreibung Wirtschaftszeitung
Fachgebiet Wirtschaft, Finanzen, Politik
Sprache Deutsch
Verlag Gruner + Jahr (Deutschland)
Erscheinungsweise börsentäglich (= Montag bis Freitag, außer an Feiertagen)
(Verkaufte) Auflage
(IVW Q3/2007)
103.489 Exemplare
Verbreitete Auflage
(IVW Q3/2007)
106.580 Exemplare
Chefredakteur Steffen Klusmann
Weblink http://www.ftd.de

Die Financial Times Deutschland (FTD) ist eine börsentäglich erscheinende Wirtschaftszeitung und Schwesterblatt der Financial Times mit Hauptsitz in Hamburg, die sich im Besitz des Verlagshauses Gruner + Jahr und somit indirekt im Mehrheitseigentum des Medienkonzerns Bertelsmann AG befindet.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Zeitungsprofil

Die Financial Times Deutschland besteht aus vier Zeitungsbüchern: Unternehmen, Politik, Finanzen und Agenda (Kommentar, Analyse, Sport, Kultur und “Out of Office”, eine Art “bunte Seite”). In der Freitagsausgabe kommt ein fünftes Buch (Weekend) hinzu. Dazu kommen übers Jahr verteilt etwa 100 Sonderbeilagen mit einem besonderen Schwerpunktthema (Finanz- oder Wirtschaftsthemen, Darstellung einer Wirtschaftsregion).

Äußerlich unterscheidet sich die FTD von anderen deutschen Blättern, da sie auf orangefarbenes Papier gedruckt wird. Dieses wird offiziell als “lachsfarben” bezeichnet, wobei der Farbton dunkler ist als bei der lachsfabenen FT. Das Papier hatte der FT-Verleger 1893 eingeführt, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Seit Anfang 2001 ist die FTD ebenfalls überregionales Pflichtblatt der acht deutschen Wertpapierbörsen, das heißt, sie ist ein anerkanntes Veröffentlichungsorgan für die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtmitteilungen börsennotierter Unternehmen.

Bearbeiten Geschichte

Die Erstausgabe der Financial Times Deutschland erschien am 21. Februar 2000 unter der Aufsicht des britischen Gründungschefredakteurs Andrew Gowers und unter Geschäftsführung von Michael Rzesnitzek.

Anfang 2001 erhielt die FTD offiziell den Status als überregionales Pflichtblatt der acht deutschen Wertpapierbörsen, das heißt, sie ist seit dem ein anerkanntes Veröffentlichungsorgan für die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtmitteilungen börsennotierter Unternehmen.

Im Oktober 2001 wechselte Andrew Gowers an die Spitze der Financial Times (FT) in London worauf ihm Christoph Keese und Wolfgang Münchau, der im Sommer 2003 Kolumnist der FT in London wurde, zunächst als Chefredakteure folgten.

Die Financial Times Deutschland sorgte im September 2002 für Aufsehen und Kritik, als sie – wie in der angelsächsischen Presse üblich – eine Wahlempfehlung für die CDU abdruckte. Auch im September 2005 sprach sie eine Wahlempfehlung aus, diesmal zugunsten der FDP.

Im Mai 2004 wechselte der damalige Chefradakteur Keese als Chefredakteur zur Welt am Sonntag weshalb diese Funktion am 1. August 2004 von Steffen Klusmann übernommen wurde.

Im Jahr 2005 wechselte der Gründungsgeschäftsführer Michael Rzesnitzek zur britischen Mutter FT.

2006 konnte erstmals ein Absatz von täglich etwas mehr als 100.000 Exemplaren erreicht werden.

Seit 1. März 2007 ist Christoph Rüth alleiniger Geschäftsführer der Financial Times Deutschland (FTD). Zuvor teilte er sich den Posten mit Dr. Christoph Weger, der zum 1. März 2007 zum Geschäftsführer der New Media Ventures GmbH, einer 100 %igen G+J-Tochter, berufen wurde.

Bis 2008 war die FTD ein Gemeinschaftsunternehmen des Verlags Gruner + Jahr und der britischen Pearson Publishing Group (Financial Times).

Im Januar 2008 übernahm der Verlag Gruner + Jahr rückwirkend zum 1. Januar 2008 die 50 Prozent Anteile der Pearson Publishing Group an der FTD. Seitdem ist die FTD im Alleinbesitz von Gruner + Jahr.

Bearbeiten Eigentümerstruktur

Financial Times Deutschland GmbH & Co. KG
Unternehmensform GmbH & Co. KG
Gründung 14. Januar 1999
Unternehmenssitz Hamburg, Deutschland
Unternehmensleitung

Christoph Rüth

Mitarbeiter 265 (2006)
Branche Verlagswesen
Website www.ftd.de

Die FTD wird von der Financial Times Deutschland GmbH & Co. KG publiziert. Diese Gesellschaft befindet sich zu 100% im Eigentum der Gruner + Jahr AG & Co. KG. Der Verlag gehört wiederum zu 74,9 Prozent der Bertelsmann AG und zu 25,1 Prozent den Nachkommen von John Jahr. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass die Nachkommen von John Jahr eine Sperrminorität bei wichtigen Entscheidungen besitzt.

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