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May 5, 2008

Wikipedia: Spiegel Online

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Spiegel Online (Eigenschreibweise in Majuskeln; kurz: SPON) ist die reichweitenstärkste deutschsprachige Nachrichtenseite im Internet. Sie wurde am 25. Oktober 1994 als Onlineversion des Nachrichtenmagazins Der Spiegel gegründet. Im Januar 2008 verzeichnete die Seite 88 Millionen Besuche und 504 Millionen Seitenaufrufe.[1]

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Unternehmen

Spiegel Online wird von der Spiegel Online GmbH betrieben. Die Unternehmung gehört zusammen mit manager-magazin.de und Quality Channel zur SPIEGELnet GmbH, einer hundertprozentigen Tochter des Verlages. Die Redaktionen von Spiegel Online und dem gedruckten Spiegel sind räumlich, personell und unternehmerisch getrennt. Spiegel Online machte 2006 bei einem Umsatz von 15 Millionen Euro zwei Millionen Euro Gewinn.[2]

Bearbeiten Redaktion

Die Artikel werden von einer 80-köpfigen Stamm-Redaktion[3] in Hamburg, von Vertretungen in Deutschland (insbesondere Berlin) und im Ausland sowie von freien Autoren verfasst und manchmal auch von Redakteuren des gedruckten Spiegel. Die Redaktion nutzt die Nachrichtenagenturen AFP, AP, ddp, dpa, gms, Reuters, sid und vwd. Chefredakteur ist seit dem 1. Dezember 2000 der Journalist Mathias Müller von Blumencron, der am 5. Februar 2008 gemeinsam mit Georg Mascolo auch den Posten des Chefredakteurs der Print-Ausgabe von Stefan Aust übernahm.

Auch einige Artikel aus dem gedruckten Spiegel sind jede Woche kostenlos online verfügbar. Außerdem wird ein kostenpflichtiges E-Paper angeboten.

Seit 30. Oktober 2006 gibt es außerdem eine eigenständige Satire-Redaktion unter Leitung von Martin Sonneborn, die auf Spiegel Online die Rubrik Spam füllt. Am 8. Oktober 2007 startete das Zeitgeschichte-Portal einestages.

Bekannte Redakteure, Kolumnisten und freie Mitarbeiter, die für Spiegel Online tätig sind oder tätig waren:

  • Henryk M. Broder
  • Claus Christian Malzahn
  • Bastian Sick
  • Jenni Zylka

Bearbeiten Archiv

Seit 2002 waren Abrufe von Archiv-Beiträgen zunächst kostenpflichtig. 2007 wurden Artikel der letzten zwei Jahre und seit dem 13. Februar 2008 alle seit 1947 erschienenen Artikel kostenlos verfügbar.[4] Gleichzeitig startete der Verlag das Projekt, alle relevanten Informationen zu einem Suchwort in dem neu gegründeten Portal Spiegel Wissen zu vereinen.[5] Ebenso wie das bereits im September 2007 gestartete Informationsportal Zeno.org verknüpft Spiegel Wissen das Verlagsarchiv mit einem Mirror der deutschsprachigen Wikipedia. An dem neuen Portal ist die Bertelsmann-Tochter Wissen Media Group (Wissen Media Verlag und wissen.de) beteiligt. Der Spiegel bezahlt an den Verein Wikimedia Deutschland eine unbekannte Summe für die Nutzung des Wikipedia-Logos und die Bereitstellung eines Live-Feeds.[6]

Bearbeiten Einzelnachweise

  1. IVW-Monatsauswertung Januar 2008
  2. Medien Mittweida: “SPIEGEL online ist das Maß aller Dinge”, 10. Mai 2007
  3. Spiegel-Gruppe: SPIEGEL ONLINE
  4. Spiegel Online: Finden statt suchen mit SPIEGEL WISSEN, 13. Februar 2008
  5. Spiegel Online: “Alle relevanten Informationen mit einem Klick”, 17. Dezember 2007
  6. Wikimedia Blog: Spiegel und so, 25. Februar 2008
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