Wikipedia: Pforzheim

Pforzheim ist eine Großstadt im Westen Baden-Württembergs. Sie liegt am Nordrand des Schwarzwalds. Weltbekannt ist Pforzheim für die lange hier ansässige Schmuck- und Uhrenindustrie, weswegen sie auch den Beinamen Goldstadt beziehungsweise Gold-, Schmuck- und Uhrenstadt trägt. Nächstgrößere Städte sind Karlsruhe, etwa 25 km nordwestlich und Stuttgart, rund 37 km südöstlich.

Pforzheim war einst badische Residenzstadt. Heute ist sie kreisfreie Stadt und zugleich Sitz des Enzkreises, von dem das Stadtgebiet fast vollständig umschlossen ist. Sie ist ferner das Oberzentrum der Region Nordschwarzwald und damit eines von 14 Oberzentren, die der baden-württembergische Landesentwicklungsplan 2002 ausweist. Pforzheim ist nach der Einwohnerzahl die achtgrößte Stadt Baden-Württembergs.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Geographie

Blick auf die Pforzheimer Innenstadt

Blick auf die Pforzheimer Innenstadt

Pforzheim liegt am nördlichen Rand des östlichen Schwarzwaldes am Übergang zum Kraichgauer Hügelland in einer Talerweiterung am Zusammenfluss von Würm, Nagold und Enz. Ihrer Geographie wegen nennt man die Stadt auch Drei-Täler-Stadt oder Pforte zum Schwarzwald (Porta Hercynia). Der außergewöhnlichen Geographie ist auch die frühe Besiedelung (viel früher als die heutigen Zentren Stuttgart und Karlsruhe) durch die Römer zu verdanken, die gerade nach dem Zusammenfluss aller drei Flüsse eine Furt für ihre Heerstraße bauten. Durch diese Geographie wurde Pforzheim später zu einem wichtigen Handelszentrum für die Flößerei, die Holz aus dem Schwarzwald über die Flüsse Würm, Nagold und Enz, dann weiter über Enz, Neckar und Rhein unter anderem nach Holland zum Schiffbau transportierte.

Bearbeiten Raumplanung

Pforzheim gehört mit dem Umland zum „Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim“ (Umfang siehe unter Karlsruhe). Das Oberzentrum Pforzheim übernimmt für die Städte und Gemeinden Birkenfeld (Württemberg), Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Königsbach-Stein, Mönsheim, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Remchingen, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg auch die Aufgaben des Mittelzentrums.

Bearbeiten Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Pforzheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle mit Ausnahme von Unterreichenbach, das zum Landkreis Calw gehört, im Enzkreis:

Ispringen, Neulingen, Kieselbronn, Niefern-Öschelbronn, Wurmberg, Wimsheim, Friolzheim, Tiefenbronn, Neuhausen (Enzkreis), Unterreichenbach, Engelsbrand, Neuenbürg, Birkenfeld (Württemberg), Keltern und Kämpfelbach

Bearbeiten Stadtgliederung

Die Stadt Pforzheim ist in 16 Stadtteile gegliedert. Die durch die jüngste Gebietsreform der 1970er-Jahre eingegliederten Gemeinden Büchenbronn, Eutingen an der Enz, Hohenwart, Huchenfeld und Würm haben gemäß § 8 ff der Hauptsatzung der Stadt Pforzheim als Vertretung ihrer Ortschaft einen eigenen Ortschaftsrat und eine Ortschaftsverwaltung. Der Ortschaftsrat ist zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die Entscheidung über eine Maßnahme liegt jedoch beim Gemeinderat der Gesamtstadt Pforzheim.

  • Innenstadt
  • Nordstadt
  • Oststadt
  • Südstadt
  • Weststadt
  • Arlinger
  • Maihälden
  • Brötzingen
  • Buckenberg und Hagenschieß mit Altgefäll
  • Haidach und Wald-Siedlung
  • Büchenbronn
  • Sonnenberg
  • Sonnenhof
  • Dillweißenstein
  • Eutingen an der Enz
  • Mäuerach
  • Hohenwart
  • Huchenfeld
  • Würm
  • Rodgebiet
  • Rodrücken
  • Wilferdinger Höhe
  • Wartberg

Bearbeiten Wappen der Ortsteile

Bearbeiten Geschichte

Bearbeiten Frühgeschichte

Die Stadt geht auf eine römische Siedlung an einer Enz-Furt zurück (um 90 n. Chr.), der Name vermutlich auf lateinisch portus = Hafen.

90 n. Chr.: die erste Urkunde, der römische Leugenstein von Friolzheim, weist auf die römische Siedlung Portus (lateinisch für Hafen) hin. Die Siedlung liegt an der römischen Heerstraße zwischen Oberrhein- und Neckargebiet gerade dort, wo die Fernhandels- und Heerstraße die Enz (kurz nach der Vereinigung mit der Nagold) in einer Furt überquert. Wohl schon zu dieser Zeit etabliert sich die Flößerei in der römischen Siedlung, da die Enz ab „Portus“ durch den Zufluss von Nagold und Würm schiffbar wird. Über eine zu vermutende Hafenanlage an der Enz ist nichts weiter bekannt. Mit einiger Wahrscheinlichkeit ist der lateinische Name unvollständig überliefert und hatte weitere Bestandteile. Ein weit verbreiteter, auf Philipp Melanchthon zurückgehender Irrtum ist, dass der Name Pforzheim von porta = Tor (zum Schwarzwald) kommt.

Im 3. Jahrhundert angefangene römische Großbauten lassen den Schluss zu, dass die kleine Handwerkersiedlung zu einem Verwaltungszentrum, etwa einem Civitas-Hauptort, ausgebaut werden soll. 259 und 260 erobern Franken und Alamannen die rechtsrheinischen Gebiete des römischen Reichs. Die Siedlung Portus wird dem Erdboden gleich gemacht. Die Überlieferung über die Siedlung bricht vorerst ab.

Im 6. und 7. Jahrhundert weisen Reihengräberfunde ebenso wie der Ortsname Pforzheim auf die Kontinuität der Siedlung hin. Über die römische Siedlung wächst später die „Alte Stadt“ von Pforzheim. Ein Zeugnis unter anderem für diese Zeit ist die Grabungsanlage am Kappelhof im Untergeschoss des Caritas-Gebäudes. 1067 wird Pforzheim in einer Urkunde Kaiser Heinrichs IV. zum ersten Mal erwähnt, um 1080 erhält die Siedlung das Marktrecht. Ab 1220 wird Pforzheim zur Residenz der badischen Markgrafen. Von 1535 bis 1565 ist Pforzheim Residenz des badischen Markgrafen Ernst. Danach wird die Residenz nach Durlach (heute Stadtteil von Karlsruhe) verlegt. Die Stadt bleibt aber Sitz eines badischen Amtes. Vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ist Pforzheim ein Handelszentrum für die Flößerei. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert erlebt Pforzheim seine erste Blütezeit. Im 18. Jahrhundert entsteht die Schmuck- und Uhrenindustrie, durch die Pforzheim Reichtum und Bekanntheit erlangt. Ende des 20. Jahrhunderts verschwindet die Schmuck- und Uhrenindustrie in großen Teilen aus Pforzheim und wandert nach Fernost (unter anderen China, Thailand: Bangkok) aus. Pforzheim wird in seiner Geschichte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut: 260, 1645, um 1690 gleich dreifach und zuletzt 1945.

Bearbeiten 1067 bis 1500

Johannes-Reuchlin-Statue am Schlossberg

Johannes-Reuchlin-Statue am Schlossberg

1067 erfolgte die Erste Erwähnung der Siedlung Pforzheim in einer Urkunde Kaiser Heinrichs IV. Beurkundete Besuche Pforzheims durch Kaiser Heinrich des IV waren in den Jahren 1067 und 1074. 1100 war Dem Codex des Klosters Hirsau zu entnehmen, dass die „Alte Stadt“ von Pforzheim bereits vor 1100 Marktrecht besitzt und sich im Besitz des Klosters Hirsau befindet. Im 12. Jahrhundert war Die „Alte Stadt“ klösterlich-kirchlich geprägt, mit einer Nikolauskapelle (Schutzpatron der Flößer und Schiffer), im Schutz einer frühen Martinskirche, bekommt Konkurrenz von einem neuen Siedlungskern („Neustadt“), unterhalb eines 800 m flussaufwärts gelegenen Burgbergs mit einer Michaelskapelle (heutiger Schlossberg mit Schlosskirche). Die „Neustadt“ wächst schnell.

1220 wählten die badischen Markgrafen Pforzheim zur Residenz. Der Schwerpunkt verschiebt sich zugunsten der „Neustadt“ – die „Alte Stadt“ verliert an Bedeutung. 1240 erfolgte die Erste urkundliche Erwähnung eines Pforzheimer „Bürgermeisters“. 1447 wurde mit der „Pforzheimer Fürstenhochzeit“ Die Hochzeit des badischen Markgrafen Karl I. mit Katharina von Österreich, der Schwester Kaiser Friedrichs III., mit großem Prunk gefeiert. Unter der besonderen Führung von Johannes Reuchlin entwickelt sich die Pforzheimer Lateinschule zu einer der bedeutendsten Gelehrtenschulen Süddeutschlands. Ihre Lehrer und Schüler spielen eine wichtige und herausragende Rolle in der Ausbreitung des Humanismus und der Reformation. Zu den bekanntesten Schülern gehört Reuchlins Neffe Philipp Melanchthon. Johannes Reuchlin ist heute Namensgeber für das Reuchlinhaus (ein Kulturzentrum, das 1961 eingeweiht wurde und zu dem auch ein internationales Schmuckmuseum gehört), den Reuchlinpreis (der 1955 anlässlich der Feier des 500. Geburtstags von Johann Reuchlin erstmalig verliehen wurde) und das Reuchlin-Gymnasium.

Bearbeiten 1500 bis 1680

1501 erlässt Markgraf Christoph die „Ordnung der flötzer oder schiffer zu Pfortzheim“. Zu den ältesten Gewerben in Pforzheim zählt die Flößerei. Die über Enz, Nagold und Würm geflößten Einzelstämme und Kleinflöße aus dem tiefen Schwarzwald (die langen und geraden Tannen waren als Baumaterial ideal) werden in der Pforzheimer Au zu Großflößen für die untere Enz und die Wasserlinie Neckar/Rhein umgebunden. Jedem Floßfahrer der vergangenen Jahrhunderte sind die Flößer-Stationen Weißenstein, Dillstein und Pforzheim feste Begriffe. Pforzheim besitzt zu dieser Zeit auch eine Zollstation für Flößer, an der Flößer für die Beschiffung der Wasserwege eine Gebühr entrichten müssen.

1535 bis 1565 wurde die Stadt Bei der Erbteilung der badischen Lande Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach, die sich jedoch immer mehr in die Rheinebene (Durlach) zurückziehen. 1618 Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges hat Pforzheim eine Einwohnerzahl von insgesamt etwa 2500 bis 3000 Einwohnern und ist damit mit Abstand die größte unter den Städten der Markgrafen von Baden. Zu diesem Zeitpunkt hat Pforzheim schon deutlich Bedeutung gegenüber früherer Zeit eingebüßt, zum Teil weil im 15. Jahrhundert viele Oberschichtfamilien (Patrizier) die Stadt verlassen.

Merian-Stich, Pforzheim 1643

Merian-Stich, Pforzheim 1643

1645, gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, brennen bayrische Truppen die „Alte Stadt“ nieder. Sie wird ohne Befestigungsanlagen wieder aufgebaut. Damit ist der Status eines dorfähnlichen Weilers besiegelt und sie verschwindet bis auf ein paar Randnotizen aus der Geschichtsschreibung. Die „Neustadt“ besteht weiter. Im 13.–15. Jahrhundert kam Pforzheim durch Die tatkräftige Förderung der badischen Markgrafen, die die Stadt als den wichtigsten Stützpunkt ihrer Hausmacht betrachten, und die günstige Lage am Kreuzungspunkt großer Handelsstraßen führen zu einer wirtschaftlichen Blüte. Holzhandel und Flößerei, Gerberei, Tuch- und Zeugmacherei tragen neben dem Handwerk zum Reichtum der Stadt bei. Drei Orden lassen sich in der Stadt nieder. Die letzten Jahrzehnte dieser Blütezeit, in denen die politische und wirtschaftliche Vormachtstellung zu wanken beginnt, sind in geistiger Hinsicht Höhepunkte der Stadtgeschichte.

Bearbeiten 1680 bis 1830

1689–1697 richtete der Pfälzische Erbfolgekrieg in Südwestdeutschland große Zerstörungen an. Pforzheim wurde von französischen Truppen insgesamt dreimal geplündert und niedergebrannt. Die Zerstörungen erfolgten unter dem Kommando der folgenden Offiziere:

Kurfürst Karl Friedrich von Baden

Kurfürst Karl Friedrich von Baden

Brigadier Comte Ezéchiel de Mélac (Besetzung der Stadt im Oktober 1688, verheerende Niederbrennung der Stadt im Januar 1689, Artilleriebeschuss der Stadt und zweite Niederbrennung der Stadt im August 1689, vielleicht auch Beteiligung an Zerstörungen im September 1692), Marschall Joseph de Montclar (1688, 1689), Marshal Duc de Lorge (1691, 1692), Duc de Villeroy (Artilleriebeschuss der Stadt und Plünderung im August 1691), General Chamilly (Besetzung und Plünderung der Stadt sowie Verwüstung der Fürstengruft in der Schlosskirche im September 1692).

1718 wird das Pforzheimer Waisenhaus (Landeswaisenhaus) im Gebäude des ehemaligen Dominikanerinnenklosters eröffnet. Dieses „Waisen-, Toll-, Kranken-, Zucht- und Arbeitshaus“ wird später zur Keimzelle der noch heute existierenden Schmuck- und Uhrenindustrie.

1767 erfolgte die Gründung der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim durch den Markgrafen Karl-Friedrich. Mit Unterstützung eines Unternehmers aus der Schweiz wird zur Beschäftigung der Waisenkinder im Waisenhaus eine Uhrenfabrik eingerichtet. Einige Zeit später kommt die Fertigung von Schmuckwaren noch hinzu. Das Unternehmen entwickelt sich rasch, bald wird in alle Welt exportiert. Um 1800 galt Pforzheim mit 900 Fabriken als „erste Fabrikstadt Badens“ und bedeutendstes Zentrum der Bijouteriefabrikation in der Welt. Viele der 26.000 Beschäftigten kamen aus dem Umland und waren somit Pendler. Diese wurden Rassler genannt. 1809 wird das badische „Amt Pforzheim“ in ein „Stadtamt“ sowie ein „Erstes und ein Zweites Landamt“ aufgeteilt. Die beiden letzt genannten werden jedoch 1813 wieder zum Landamt Pforzheim vereinigt. 1819 werden Stadt- und Landamt Pforzheim zum „Oberamt Pforzheim“ vereinigt, das 1864 in das „Bezirksamt Pforzheim“ überführt wird.

Bearbeiten 1830 bis 1900

1836 erfindet Ferdinand Oechsle in der Stadt die Mostwaage, mit der noch heute das Mostgewicht des frisch gepressten Traubensaftes in Grad Oechsle gemessen wird. 1861–1863 erfolgt durch den Bau der Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker die Anbindung Pforzheims an das Eisenbahnnetz. 1868 und 1874 werden mit dem Bau der Enztalbahn und der Nagoldtalbahn auch die zwei großen in Pforzheim einmündenden Schwarzwaldtäler an die Eisenbahn angeschlossen. Dies leitet das Ende der Flößerei ein. 1888 ist Pforzheim Ziel der ersten Überlandfahrt mit einem Automobil, die Bertha Benz (ohne Wissen ihres Mannes Carl Benz) mit ihren beiden Söhnen von Mannheim aus unternimmt. Im 19. Jahrhundert bildeten die Textil-, Metall- und Schmuckwarenfabriken in Pforzheim das industrielle Zentrum des Großherzogtums Baden. Diese Blütezeit wird mit der Zerstörung Pforzheims 1945 vorerst beendet.

Benz Patent-Motorwagen Nr. 1/erste Automobilfahrt der Welt von Mannheim nach Pforzheim

Benz Patent-Motorwagen Nr. 1/erste Automobilfahrt der Welt von Mannheim nach Pforzheim

Bearbeiten 1900 bis 1950

1906 wird der 1. FC Pforzheim deutscher Fußball-Vizemeister. 1938 wird am 9. November während der so genannten „Reichskristallnacht“ auch die Pforzheimer Synagoge geschändet und schwer beschädigt. Die Kosten für den Abriss muss die jüdische Gemeinde tragen. 1939 wird Pforzheim Sitz des aus dem Bezirksamt Pforzheim hervorgegangenen Landkreises Pforzheim. Die Stadt selbst wird kreisfrei. 1940 erfolgt die Deportation der letzten in Pforzheim verbliebenen Juden. Nur wenige überleben, fast keiner kehrt nach dem Ende der Naziherrschaft in die Stadt zurück. 1944 arbeiten in 101 Betrieben 18.622 Arbeitskräfte. Am 29. Mai 1942 fand in Pforzheim ein Treffen unter Leitung des Staatssekretärs Friedrich Langfried vom Reichswirtschaftsministerium statt, dessen Aufgabe es war, mehr Arbeiter aus dem zivilen Bereich der Rüstungsproduktion zuzuführen. Ende 1944 arbeiteten mindestens 10.000 Arbeiter für die Rüstungsindustrie.

Die Pforzheimer Industrie war auch maßgeblich an der Entwicklung technologischer Neuerungen wie dem X-Strahl-Verfahren zur besseren Zielerfassung (entwickelt von G. Schaub Apparaturenbau-GmbH, eingesetzt unter anderem in Coventry) beteiligt. In manchen Bereichen der Bordfunkgeräte kamen bis zu 50 % der Teile aus Pforzheim. Um die steigende Nachfrage befriedigen zu können, griffen die Pforzheimer Unternehmen auch auf Zwangsarbeiter zurück, wie auf zwangsdeportierte Arbeiter aus den Vogesen (ab Herbst 1944), internierte italienische Kriegsgefangene (ab 1943/44) und Zwangsarbeiter aus der Ukraine und Russland. Auch die Anforderung von KZ-Häftlingen ist bekannt. Am Stadtrand befand sich außerdem eine Fabrik zur Herstellung von Flakgranaten. Zudem kam der Stadt eine wichtige Schlüsselfunktion beim Schienentranport der militärischen Verbände zu. Sollte die Nord-Süd-Linie im Rheintal ausfallen, so wäre Pforzheim, das auf der Ausweichroute über den Schwarzwald lag und Anschluss an die Ost-West-Linien gewährte, ein wichtiger Umschlagplatz für die Versorgung der südlichen Ostfront und der Westfront. Jedoch führte die Britische Royal Air Force Pforzheim ursprünglich lediglich als in der Zielhierachie niederrangiges Ausweichziel auf.

Am 23. Februar 1945 wurde die Stadt beim Luftangriff auf Pforzheim von 379 britischen Bombern fast völlig zerstört. Innerhalb von 22 Minuten fanden 17.600 Menschen den Tod.[1] Die Bomben und der Feuersturm, der sich in der engbebauten Altstadt entwickelte, töteten 31,2 % der Bevölkerung der Stadt. Nach Hamburg und Dresden war dies der Angriff mit den meisten Opfern. 98 % des Stadtgebiets wurden zerstört. Pforzheim war damit die am stärksten zerstörte Stadt während des Zweiten Weltkriegs. Insgesamt ist dieser Angriff der konzentrierteste und „erfolgreichste“ der Alliierten im Krieg. Möglicherweise war auch die verwinkelte, malerische Fachwerkaltstadt, ausgewählt unter der Prämisse der Brennbarkeit, ein Grund für den Angriff, da die feinmechanische Industrie, mittlerweile weitgehend auf die Produktion von Zündern umgestellt, teilweise ausgelagert war.

Nach dem Krieg haben die Pforzheimer ihre Stadt wieder aufgebaut: in der ersten Zeit mit eigenen Händen, aus Steinen vom Trümmerschutt. Von 1945 bis 1948 stand Pforzheim unter US-amerikanischer Militärverwaltung, kam dann aber zur französischen Zone. Die Stadt wuchs durch die Aufnahme von Vertriebenen, Flüchtlingen, Aussiedlern und Gastarbeitern wieder an. Das heutige Stadtbild ist durch den Stil der 1950er-Jahre geprägt: Außer dem Bahnhof, dem Amtsgericht, dem Reuchlinhaus im Stil der 50er wurden Wohn- und Geschäftshäuser mit großen Schaufenstern und Wohnungen mit kleinen Badezimmern gebaut, die es in den zerstörten Altbauten nicht gab.

Bearbeiten Seit 1950

Reuchlins Wappen

Reuchlins Wappen

1955 stiftet die Stadt Pforzheim den Reuchlinpreis. Am 10. Juli 1968 ereignet sich in der Stadt und ihrer Umgebung der Tornado über Pforzheim mit der Stärke F4 nach der Fujita-Skala heimgesucht. Zwei Menschen sterben, über 200 werden verletzt, 2300 Häuser werden beschädigt.

Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 geht der Landkreis Pforzheim im neu gebildeten Enzkreis auf, dessen Sitz die Stadt Pforzheim wird. Sie selbst bleibt aber kreisfrei. Pforzheim wird ferner Sitz der neu gebildeten Region Nordschwarzwald. Am 1. Januar 1975 überschreitet die Einwohnerzahl durch die Eingemeindung von Huchenfeld die Grenze von 100.000, wodurch Pforzheim zur Großstadt wird. 1983 fanden in Pforzheim die Heimattage Baden-Württemberg statt und 1992 war die Stadt Gastgeber der Landesgartenschau Baden-Württemberg. Seit der Jahundertwende begann für die Stadt ein neuer Aufschwung, es wurden zahlreiche Stadtteile komplett Saniert oder sie erlebten einen sozialen Aufschwung, zB. das Plattenbaugebiet Haidach, früher ein tristes Einwanderungsviertel und jetzt das zweit teuerste Viertel oder die Oststadt wurde komplett Saniert. Die Gewerbegebiete Wilferdinger Höhe, der Hohenäcker und das Brötzinger Tal hatten ein Größenwachstum von 20-50%.

Bearbeiten Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen, die in die Stadt Pforzheim eingegliedert wurden

Jahr Orte Zuwachs in ha
1. Januar 1905 Brötzingen 1.301
1. Januar 1913 Dillweißenstein 461
1. April 1924 Teile der Gemarkung Haidach 76
1. Oktober 1929 Teile der Gemarkung Hagenschieß 1.623
1. September 1971 Würm 822
1. April 1972 Hohenwart 492
1. Januar 1974 Büchenbronn 1.114
1. Januar 1975 Huchenfeld 947
20. September 1975 Eutingen an der Enz 845

Bearbeiten Einwohnerentwicklung

1881 hatte Pforzheim 25.000 Einwohner, bis 1902 verdoppelte sich diese Zahl auf 50.000. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges verlor die Stadt etwa die Hälfte ihrer Bewohner. Erst 1960 erreichte die Bevölkerungszahl mit rund 80.000 wieder den Vorkriegsstand. Am 1. Januar 1975 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Pforzheim durch die Eingemeindung von Huchenfeld die Grenze von 100.000, was sie zur Großstadt machte.

2004 betrug der Anteil der nichtdeutschen Einwohner an der Gesamtbevölkerung nach Angaben der Stadtverwaltung 17,1 Prozent (20.335 Personen). Die meisten Ausländer kamen aus der Türkei (5.912), Italien (3.920), dem ehemaligen Jugoslawien (3.378) und aus der GUS (1.129). Ende September 2005 lebten in Pforzheim nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 119.014 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1500 800
1689 1.000
1789 4.311
1800 5.062
1812 5.301
1830 6.284
3. Dezember 1852 ¹ 9.142
3. Dezember 1855 ¹ 10.711
3. Dezember 1858 ¹ 13.520
3. Dezember 1861 ¹ 13.900
3. Dezember 1864 ¹ 16.320
3. Dezember 1867 ¹ 16.400
1. Dezember 1871 ¹ 19.803
1. Dezember 1875 ¹ 23.692
Jahr Einwohner
1. Dezember 1880 ¹ 24.037
1. Dezember 1885 ¹ 27.201
1. Dezember 1890 ¹ 29.988
2. Dezember 1895 ¹ 33.345
1. Dezember 1900 ¹ 43.351
1. Dezember 1905 ¹ 59.389
1. Dezember 1910 ¹ 69.082
1. Dezember 1916 ¹ 60.749
5. Dezember 1917 ¹ 59.307
8. Oktober 1919 ¹ 73.839
16. Juni 1925 ¹ 78.859
16. Juni 1933 ¹ 79.816
17. Mai 1939 ¹ 78.743
31. Dezember 1945 42.402
Jahr Einwohner
29. Oktober 1946 ¹ 46.752
13. September 1950 ¹ 54.143
25. September 1956 ¹ 71.684
6. Juni 1961 ¹ 82.524
31. Dezember 1965 87.066
27. Mai 1970 ¹ 90.338
31. Dezember 1975 108.635
31. Dezember 1980 106.500
31. Dezember 1985 104.184
25. Mai 1987 ¹ 106.530
31. Dezember 1990 112.944
31. Dezember 1995 117.156
31. Dezember 2000 117.156
31. Dezember 2005 119.021

¹ Volkszählungsergebnis

Bearbeiten Religionen

Pforzheim, Schloss- und Stiftskirche St. Michael, Grablege der badischen Markgrafen

Pforzheim, Schloss- und Stiftskirche St. Michael, Grablege der badischen Markgrafen

Nachdem Markgraf Karl II. von Baden 1556 in der Markgrafschaft Baden, dessen Residenz Pforzheim seinerzeit noch war, die Reformation einführte, war Pforzheim über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken nach Pforzheim, sie gehören zum Dekanat Pforzheim der Erzdiözese Freiburg. Heute hält sich der Anteil der evangelischen und katholischen Mitbürger ungefähr das Gleichgewicht. Die evangelischen Christen gehören zum Dekanat Pforzheim-Stadt der Evangelischen Landeskirche in Baden. Ferner gibt es in Pforzheim eine große Anzahl an Freikirchen, wie z.B. Evangelisch-methodistische Kirche, Baptisten, Siebenten-Tags-Adventisten, Heilsarmee) etc..

Weitere Religionsgemeinschaften mit Wurzeln im Christentum:

  • Christian Science
  • Die Christengemeinschaft
  • Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
  • Neuapostolische Kirche
  • Zeugen Jehovas

Sonstige vertretene Religionsgemeinschaften:

  • Israelitische Gemeinde
  • Islamische Gemeinde, deren Fatih-Moschee die 1990/92 erbaute erste Moschee in Baden-Württemberg.

Bearbeiten Politik

Bearbeiten (Ober-)Bürgermeister

An der Spitze der Stadtverwaltung stand zunächst der vom Stadtherrn ernannte Schultheiß. Später bestand ein Rat mit einem Bürgermeister an der Spitze, der seit 1849 den Titel „Oberbürgermeister“ führt. Die Amtszeiten der Bürgermeister bis 1750 sind nicht bekannt. Es werden in den Geschichtsquellen lediglich die Namen der Bürgermeister erwähnt.

  • 1750–1758: Ernst Matthäus Kummer
  • 1758–1770: W. C. Steinhäuser
  • 1770–1775: Weiß
  • 1775–1783: Kißling
  • 1783–1795: Günzel
  • 1795–1798: Geiger
  • 1798–1815: Jakob Friedrich Dreher
  • 1815–1830: Christoph Friedrich Krenkel
  • 1830–1837: Wilhelm Lenz
  • 1837–1848: Rudolf Deimling
  • 1848–1849: Christian Crecelius
  • 1849–1862: Carl Zerrenner
  • 1862–1875: Kaspar Schmidt
  • 1875–1884: Karl Groß
  • 1885–1889: Emil Kraatz
  • 1889–1919: Ferdinand Habermehl
  • 1920–1933: Erwin Gündert
  • 1933: Dr. Emil Gölser
  • 1933: Dr. Hans Gottlob
  • 1933–1941: Hermann Kürz
  • 1941–1942: Karl Mohrenstein
  • 1942–1945: Ludwig Seibel
  • 1945: Albert Hermann
  • 1945: Wilhelm Becker
  • 1945–1947: Friedrich Adolf Katz
  • 1947–1966: Dr. Johann Peter Brandenburg (FDP/DVP)
  • 1966–1985: Dr. Willi Weigelt (SPD)
  • 1985–2001: Dr. Joachim Becker (SPD)
  • 2001–heute: Christel Augenstein (FDP/DVP)

Bearbeiten Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

CDU 41,5 % −5,4 18 Sitze −2
SPD 19,3 % −3,4 8 Sitze −1
Grüne Liste 9,0 % +1,8 3 Sitze ±0
FW 8,3 % +1,3 3 Sitze +1
FDP/DVP 7,5 % +1,8 3 Sitze +1
UB 6,2 % +0,3 2 Sitze ±0
REP 5,3 % +0,7 2 Sitze ±0
LBBH 4,3 % +4,3 1 Sitz +1

Bearbeiten Wappen

Das Wappen der Stadt Pforzheim zeigt in gespaltenem Schild vorn in Gold ein roter Schrägbalken, hinten von Rot, Silber, Blau und Gold geteilt. Die Stadtflagge ist Weiß-Blau.

Der Schrägbalken ist schon seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar als Symbol der Stadtherren von Pforzheim, das später auch das Landeswappen von Baden wurde, doch ist die Bedeutung bis heute unklar. Ab 1489 ist das Wappen in seiner ganzen Form nachweisbar, dessen Bedeutung ebenfalls nicht nachgewiesen werden konnte. Die heutige Tingierung ist aber erst seit 1853 gebräuchlich, zuvor war die Farbgebung eine andere.

Bearbeiten Städtepartnerschaften und -freundschaften

Pforzheim unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

  • Gernika-Lumo, Autonome Gemeinschaft Baskenland in Spanien, seit 1989
  • Saint-Maur-des-Fossés in Frankreich, seit 1989
  • Vicenza in Italien, seit 1991
  • Częstochowa in Polen, seit 24. August 2007, nachdem seit 2000 ein Freundschaftsabkommen bestand
  • Irkutsk in Russland, seit 18. September 2007, nachdem seit beinahe 20 Jahren freundschaftliche Beziehungen bestanden
  • Nevşehir in der Türkei, seit 6. Dezember 2007, nachdem seit 2000 ein Freundschaftsabkommen bestand
  • Komitat Győr-Moson-Sopron in Ungarn, seit 2007

Städtefreundschaften bestehen mit folgenden Städten bzw. Gebieten:

  • Osijek in Kroatien, seit 1994

Am 24. April 2007 beschloss der Pforzheimer Gemeinderat die Umwandlung der bestehenden Freundschaftsverträge der Stadt Pforzheim in formelle Partnerschaften.

Bearbeiten Wirtschaft und Infrastruktur

Sparkassen-Turm der Sparkasse Pforzheim/Calw im Zentrum der Pforzheimer Innenstadt

Sparkassen-Turm der Sparkasse Pforzheim/Calw im Zentrum der Pforzheimer Innenstadt

Pforzheim ist eines der Oberzentren in Baden-Württemberg und verfügt über eine der höchsten Industriedichten des Landes. Auf 1000 Einwohner kommen 588 Arbeitsplätze. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei rund vier Milliarden Euro. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei 33.594 Euro. Die Stadt besitzt vier große Gewerbegebiete: die Wilferdinger Höhe, das Brötzinger Tal, das Altgefäll und die Hohenäcker.

Die Wirtschaft ist nur noch teilweise auf die Herstellung von Uhren und Schmuck ausgerichtet. 75 Prozent des deutschen Schmucks kommen aus Pforzheim. Zwei Drittel der Arbeitsplätze werden aber durch die Bereiche Metallverarbeitung, Elektronik und Elektrotechnik gestellt. Der Versandhandel (Bader Versand, Versandhaus Klingel, Wenz) nimmt mit seinen Millionenumsätzen eine führende Position in Deutschland ein. In Pforzheim gibt es rund 70.000 Arbeitsplätze. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2007 bei 6,5 Prozent. Die Kaufkraft pro Einwohner liegt bei 25.471 Euro.

Bearbeiten Verkehr

Bearbeiten Straßenverkehr

Nördlich von Pforzheim verläuft die Bundesautobahn 8 (Karlsruhe–Stuttgart), an welcher die Stadt über vier Ausfahrten zu erreichen ist. Eine vierte Ausfahrt ist nun gebaut worden (Pforzheim Süd). Die südlichen Stadtteile Dillweißenstein, Büchenbronn, Huchenfeld u.s.w. lassen sich damit noch einfacher erreichen. Durch die Stadt selbst führen die Bundesstraße 10 (Karlsruhe–Stuttgart) und B 294 (Freiburg im Breisgau–Bretten). Ferner beginnt hier die B 463 in Richtung Nagold und weiter nach Sigmaringen. Der Internationale Flughafen Stuttgart ist in 35 Autominuten erreichbar.

Bearbeiten Schienenverkehr

Pforzheim Hauptbahnhof liegt an der Bahnlinie Karlsruhe-Stuttgart. Auf dieser verkehrt zweistündlich ein Intercity-Zug der Linie Karlsruhe–Stuttgart–Nürnberg, sowie einmal täglich ein CNL (CityNightLine) nach Paris Est. Ferner führen zwei Eisenbahnlinien in den Schwarzwald nach Bad Wildbad (Enztalbahn) und nach Nagold (Nagoldtalbahn)und weiter nach Tübingen. Durch das Großprojekt Stuttgart 21 ist ein ICE-Anschluss geplant.

Die Pforzheim bedienende Strecke „S 5“ von Bietigheim-Bissingen nach Wörth am Rhein wird von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft betrieben, ebenso seit 2002 die Enztalbahn „S 6“ nach Bad Wildbad.

Daneben ist Pforzheim auch an das Stadtbahnnetz von Karlsruhe angeschlossen.

Zwischen 1900 und 1968 wurde der Nahverkehr maßgeblich durch die Straßen- und Kleinbahn Pforzheim bedient. Zwischen Pforzheim und Ittersbach verkehrte eine Kleinbahn, die zuvor (seit 1900) zur BLEAG (Badische-Lokaleisenbahn-Aktiengesellschaft) gehört hatte. Diese Bahnstrecke soll in den nächsten Jahren wieder in Betrieb genommen werden. Auf einer neuen Trasse werden dann moderne Stadtbahnzüge verkehren.

Bearbeiten Busverkehr

Die Stadt besitzt zahlreiche Busbahnhöfe, u. a. auch am Leopoldplatz, dem Hauptgeschäftszentrum der Stadt, hier fahren täglich rund 600 Busse ab. Den sonstigen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet bedienen Busse der SVP Stadtverkehr Pforzheim GmbH & Co. KG (SVP) und verschiedene andere Verkehrsunternehmen. Sie alle fahren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis.

Bearbeiten Medien

In Pforzheim erscheinen als Tageszeitungen die Pforzheimer Zeitung und der Pforzheimer Kurier, eine Regionalausgabe der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN), die in Karlsruhe ihre Hauptredaktion hat. Der zuständige private Bereichssender ist Hit-Radio Antenne 1 auf 107,0 MHz, der ein Regionalstudio in der Stadt unterhält. Der private Lokalsender für Pforzheim ist Die neue Welle auf 91,4 MHz.

Bearbeiten Gerichte und Behörden

Pforzheim verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichts- und OLG-Bezirk Karlsruhe gehört. Außerdem beherbergt die Stadt ein Arbeitsgericht und mehrere Notariate.

Pforzheim ist auch Sitz des Regionalverbands Nordschwarzwald, der IHK Nordschwarzwald, deren Kammerbezirk die Region Nordschwarzwald umfasst, einer Agentur für Arbeit und eines Finanzamts.

Die Stadt ist ferner Sitz des Kirchenbezirks Pforzheim der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Pforzheim des Erzbistums Freiburg.

Pforzheim ist Sitz der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald. Im Nordschwarzwald agiert sie als kritischer Partner der Politik, als unabhängiger Anwalt des Marktes und als kundenorientierter Dienstleister der regionalen Gesamtwirtschaft.

Bearbeiten Bildung

Die ehemalige Fachhochschule Pforzheim ist nun die Hochschule Pforzheim – „Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft“ mit etwa 4.600 Studierenden. Die Hochschule entstand 1992 durch Zusammenschluss der 1877 gegründeten ehemaligen „Herzoglichen Kunstgewerbeschule und Fachschule für die Metallindustrie“ mit der 1963 gegründeten ehemaligen „Staatlichen Höheren Wirtschaftsfachschule“. Die Bereiche Gestaltung und Technik/Wirtschaft haben getrennte Standorte. Die Hochschule legt Wert auf Internationalität: Sie ist unter anderem Mitglied im NIBES-Verbund und pflegt zum Beispiel regelmäßigen akademischen Austausch mit der Josip-Juraj-Strossmayer-Universität Osijek in Kroatien. Es gibt zahlreiche Masterstudiengänge an der Pforzheim Graduate School, die zur Hochschule Pforzheim dazugehört.

Des Weiteren besteht die Goldschmiede- und Uhrmacherschule. Diese Schule ist die einzige ihrer Art in Europa, dadurch wird sie auch von vielen ausländischen Schülern besucht.

Pforzheim hat auch ein Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschulen).

Das Abitur kann auf dem Reuchlin-Gymnasium, dem Kepler-Gymnasium, dem Hebel-Gymnasium, dem Theodor-Heuss-Gymnasium, dem Hilda-Gymnasium, dem Schiller-Gymnasium (privates Ganztagesgymnasium), der Fritz-Erler-Schule (wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium), der Heinrich-Wieland-Schule (technisches Gymnasium), der Johanna-Wittum-Schule (Ernährungswissenschaftliches Gymnasium/Biotechnologisches Gymnasium), sowie auf der Waldorfschule abgelegt werden.

Neben den allgemeinbildenden Schulen gibt es in Pforzheim auch eine Reihe von Sonderschulen: Die Pestalozzi- und die Bohrainschule sind Förderschulen. Schülerinnen und Schüler mit einer geistigen Behinderung besuchen die Gustav-Heinemann-Schule. Die örtliche Sprachheilschule ist die Schule am Schlosspark.

Bearbeiten Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bearbeiten Kinos

  • Cineplex
  • Rex-Filmpalast
  • Kommunales Kino (KoKi) Pforzheim
  • Cinema Filmtheater

Bearbeiten Theater

  • Stadttheater Pforzheim (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Ballet) („3-Sparten-Theater“)
  • Kulturhaus Osterfeld

Bearbeiten Orchester

  • Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim – Das Orchester wurde 1950 von Friedrich Tilegant gegründet. Es wirkte unter anderem bei der Uraufführung eines Werks von Boris Blacher mit.
  • Städtisches Orchester Pforzheim (Stadttheater Pforzheim)

Bearbeiten Museen

Stadtbibliothek Pforzheim

Stadtbibliothek Pforzheim

  • Archäologischer Schauplatz Kappelhof – Römische und mittelalterliche Ausgrabungen
  • Bäuerliches Museum Eutingen
  • DDR-Museum „Gegen das Vergessen“
  • Haus der Landsmannschaften
  • Mineralienmuseum in den Schmuckwelten Pforzheim
  • Städtische Galerie Pforzheim
  • Reuchlinhaus
  • Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus
  • Stadtmuseum Pforzheim (Stadtgeschichte)
  • Technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie
  • Bahnhof Weißenstein – Eisenbahngeschichte im Raum Pforzheim
  • Römischer Gutshof im Kanzlerwald
  • Edelsteinausstellung Witwe Schütt
  • Schmuckwelten Pforzheim Einkaufs- und Erlebniszentrum für Schmuck und Uhren

Bearbeiten Kulturelle Einrichtungen

Das CongressCentrum am Waisenhausplatz

Das CongressCentrum am Waisenhausplatz

  • CongressCentrum Pforzheim (CCP)
  • Stadttheater (Oper, Operette, Musical, Ballett, Schauspiel, Podium, Junge Bühne, Konzerte, …)
  • Stadtbibliothek
  • Kulturhaus Osterfeld (soziokulturelles Zentrum: Theater, Musik, Tanz, Kabarett, Musical, Kunst, Ausstellungen etc.)
  • Kupferdächle (Jugendkulturtreff)
  • Figurentheater Raphael Mürle/Marionettenbühne Mottenkäfig
  • Club de Amigos
  • Kappelhof Römischer Gutshof
  • Haus der Jugend (1950 von den Amerikanern erbaute Villa. Jetzt ein Jugendkulturtreff des SJR)

Bearbeiten Bauwerke

Stadtkirche und Stadttheater am Waisenhausplatz

Stadtkirche und Stadttheater am Waisenhausplatz

Parkhotel am Zusammenfluss von Enz und Nagold

Parkhotel am Zusammenfluss von Enz und Nagold

  • Altes und Neues Rathaus am Marktplatz
  • Archivbau
  • Industriehaus mit Schmuckwelten
  • Sparkassenturm, ein 75 Meter hohes Bürohochhaus in der Innenstadt
  • Reuchlinhaus mit Schmuckmuseum
  • Bogenbrücke in Dillweißenstein
  • Burgruine Liebeneck
  • Kirchen:
    • Schloss- und Stiftskirche St. Michael, das Wahrzeichen der Stadt
    • Altstadtkirche St. Martin (evangelisch)
    • Auferstehungskirche (evangelisch)
    • Barfüßerkirche (katholisch)
    • Christuskirche Brötzingen (evangelisch)
    • St.-Antonius-Kirche (katholisch)
    • Evangelische Stadtkirche mit 82 Meter hohem Turm
    • Herz-Jesu-Kirche (katholisch)
    • Matthäuskirche, ein Bau von Egon Eiermann, Vorgänger der berühmten Neuen Berliner Gedächtniskirche (evangelisch)
    • St.-Franziskus-Kirche (katholisch)
  • Leitgastturm
  • Seehaus
  • Alte Kelter Brötzingen
  • Hachelturm
  • Kupferhammer
  • Büchenbronner Aussichtsturm
  • Schlössle-Galerie (Einkaufszentrum)
  • Villa Becker
  • Alter Wasserturm am Reuchlin-Gymnasium auf der Rodplatte
  • Buckenbergkaserne

Bearbeiten Sonstige Sehenswürdigkeiten

Mahnmal auf dem Wallberg

Mahnmal auf dem Wallberg

  • Hauptfriedhof
  • Auf den Trümmerberg „Wallberg“ wurden nach der Zerstörung der Stadt (23. Februar 1945) die Trümmerreste gekarrt. Auf dem Gipfel erinnert das 2005 zum 60. Jahrestag neu errichtete Mahnmal-Wallberg an die Geschichte der Stadt.
  • Das Stadion „Brötzinger Tal“ ist ein klassisches Fußball-Stadion des 1. FC Pforzheim von 1896, das 1913 eröffnet wurde. Zuschauerrekord „15.000 bis 20.000“ Besucher beim Spiel Süddeutschland gegen Zentralungarn 1920. Nachkriegszeit: Je 12.000 Zuschauer bei den Pokalspielen 1. FC Pforzheim – 1. FC Nürnberg 2:1 n. V. (1961) und 1. FC Pforzheim – Werder Bremen 1:1 n. V. (1988). Der Verein, genannt „der Club“, der den ersten Spielführer der Nationalelf und insgesamt elf A-Nationalspieler stellte, musste im Februar 2004 Insolvenz anmelden und spielte 2004/05 erstmals in seiner Geschichte „nur“ in der 5. Liga (Verbandsliga Nordbaden). Dem Verein gelang schon im zweiten Jahr die Meisterschaft in dieser Klasse und er spielte (Saison 2006/07) nach dem erfolgreichen Wiederaufstieg wieder in der Oberliga Baden-Württemberg, doch noch im ersten Oberliga-Jahr stieg der 1.FCP wieder ab. Aktuell (07/08) kämpft der Club erneut um den Wiederaufstieg von der Verbandsliga Nordbaden in die Oberliga. 1906 unterlag der Verein im Endspiel um die Deutsche Fußball-Meisterschaft in Nürnberg dem VfB Leipzig mit 1:2.
  • Skulpturenweg Seehaus Pforzheim. Im Waldgebiet Hagenschiess stellen zur Zeit 14 Künstler ihre Werke aus. Der Skulpurenweg ist als sich ständig weiterentwickelnde Dauerausstellung konzipiert. Pro Jahr kommen etwa zwei bis drei neue Objekte hinzu, andere Werke werden wieder abgebaut oder ersetzt.
  • Schmuckwelten – Als bekannt gilt Pforzheim als Schmuck- und Uhrenstadt. Pforzheim stellt in dieser Branche immer noch die Hälfte aller Arbeitsplätze in Deutschland. Mittlerweile gibt es die Schmuckwelten, die die Schmuckbranche darstellt mit seinen Schmuckerlebniswelten, dem Mineralienmuseum, die Schmuckausstellung der namhaften Hersteller und die Möglichkeit, diesen Schmuck direkt danach zu kaufen.
  • Enzauenpark
  • Wildpark mit Hochseilgarten

Bearbeiten Regelmäßige Veranstaltungen

  • Januar: Rudolf Reinacher Turnier – Internationales AH-Fußball-Hallenturnier des 1. FC Pforzheim (ältestes Hallenturnier der Welt)
  • Januar: Der „Goldstadtpokal“, großes internationales Tanzturnier, ausgerichtet vom „Schwarz-Weiss-Club-Pforzheim“
  • Februar: Faschingsumzug in Dillweißenstein
  • Mai: Internationales Pfingstturnier des VfR Pforzheim
  • Juni: „Pforzemer Mess“
  • Juli: Pforzheimer Goldschmiedemarkt
  • Juli: Pforzheimer Linux-Infotag
  • Juli: „Gruschtelmarkt“ (Flohmarkt)
  • Juli: Internationales Pforzheimer Musik- & Theaterfestival
  • Juli: „Marktplatzfest“ zweijährig (eines der größten „Umsonst-und-draußen“ Feste in Süddeutschland)
  • August: „Oechsle-Fest“
  • September: „Brötzinger Samstag“
  • September: „Motorradtreffen des MSC Bänkle e. V. 1981 Pforzheim“
  • November: Weihnachtsbastelmarkt
  • November: Goldstadt Schwimm Meeting
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt in der Innenstadt
  • Hoffest Bay. Brauhaus (alle zwei Jahre)

Bearbeiten Persönlichkeiten

Bearbeiten Ehrenbürger

(kleine Auswahl)

  • 1939 Alfons Kern, Historiker
  • 1965 Dr. Johann Peter Brandenburg, deutscher Politiker (FDP/DVP), MdL, Oberbürgermeister
  • 1985 Dr. Willi Weigelt, deutscher Politiker (SPD), Oberbürgermeister
  • 1989 Laura Perls, Psychoanalytikerin
  • 1991 Richard Ziegler, Maler
  • 1995 Dr. Walter Witzenmann, Unternehmer, Kulturförderer und Stadtrat
  • 1998 Prof. Rolf Schweizer, Kirchenmusikdirektor

Bearbeiten Söhne und Töchter der Stadt

  • 1455, 29. Januar, Johannes Reuchlin, † 30. Juni 1522 in Stuttgart; Humanist und Philosoph
  • 1490, Johann Schwebel, † 19. Mai 1540 in Zweibrücken, Reformator
  • 1559, 20. Juni, Dorothea Ursula, † 1583 in Nürnberg, Herzogin von Württemberg, geb. Prinzessin von Baden-Durlach
  • 1798, 21. Oktober, Karl Heinrich Baumgärtner, † 11. Dezember 1886 in Baden-Baden, Pathologe
  • 1802, 11. Januar, Christian Friedrich Wilhelm Roller, † 4. Januar 1878 in Achern, Psychiater
  • 1840, 5. September, Ludwig Auerbach, † 22. Juli 1882 in Seelbach (Schutter), Schwarzwalddichter
  • 1849, 3. Mai, Bertha Benz, geb. Ringer, † 5. Mai 1944 in Ladenburg, Ehefrau von Carl Benz
  • 1866, 31. Januar, Emil Strauß, † 10. August 1960 in Freiburg im Breisgau, deutscher Dichter
  • 1871, 26. Oktober, Carl Wilhelm ab 1890 Guillermo Kahlo, † 14. April 1941 Mexiko-Stadt, bedeutender Fotograf in Mexiko, Vater von Frida Kahlo
  • 1872, 30. Oktober, Prof. Adolf Sautter, † 6. März 1956, Bildhauer an der Pforzheimer Kunstgewerbeschule; nach ihm ist die Adolf-Sautter-Straße benannt
Heinrich Otto Wieland, Nobelpreisträger für Chemie 1927

Heinrich Otto Wieland, Nobelpreisträger für Chemie 1927

  • 1877, Prof. Dr. Heinrich Otto Wieland, † 1957; Nobelpreisträger für Chemie 1927
  • 1878, 7. März, Maximilian Karl Josef Salm, genannt Emil Salm, † 14. Februar 1938, Bildhauer vieler Plastiken in Pforzheim
  • 1881, 5. August, Emil Bizer, † 9. März 1957 in Badenweiler, Maler
  • 1891, 4. September, Fritz Todt, † 8. Februar 1942 in Rastenburg (Ostpreußen), SA-Gruppenführer und ab 1940 Reichsminister für Bewaffnung und Munition
  • 1898, Hellmut Maneval, Fußballspieler, † 1967
  • 1899, 18. Dezember, Karl Abt, † Dezember 1985, Maler
  • 1905, Johann Peter Brandenburg, † 1977, Politiker der FDP/DVP und Oberbürgermeister von Pforzheim
  • 1905, Laura Perls, † 1990, Psychoanalytikerin und Mitbegründerin der Gestalttherapie
  • 1911, 13. Juni, Werner Streib, † 15. Juni 1986, Offizier, hochdekorierter Nachtjägerpilot des Zweiten Weltkriegs
  • 1911, 9. November, Karl Gengenbach, † 25. Januar 1944, Jurist, SS-Standartenführer, Oberster SD-Führer in den Niederlanden
  • 1913, 1. Januar, Hans Lutz Merkle, † 22. September 2000, Vorstandsvorsitzender Robert Bosch GmbH
  • 1920, 14. Oktober, Gisela Bär, † 8. September 1991, Bildhauerin
  • 1923, 21. Februar, Hans Blickensdörfer, † 27. Dezember 1997 in Hochdorf (bei Plochingen), Sportjournalist und Schriftsteller
  • 1928, 13. Februar, Wolf-Dieter Kohler, † 1985, Kunst- und Glasmaler
  • 1930, 9. März, Fritz Rau, Konzert- und Tourneeveranstalter
  • 1937, 2. März, Tilmann Ernst Vetter, Gelehrter: Buddhologie, Indische Philosophie; Universitätsprofessor in Leiden, Niederlande seit 1975, Dharmakirti-Spezialist
  • 1943, 6. Juni, Klaus Mangold, ehemaliger Aufsichtsratschef von Toll Collect
  • 1944, 15. Februar, Eberhard Bauer, deutscher Psychologe und Parapsychologe
  • 1948, 30. Mai, Dieter Kosslick, Leiter der Berlinale
  • 1953, 26. März, René Weller, ehemaliger Boxweltmeister und Schauspieler, derzeit Dichter
Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser

Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser

  • 1954, 18. September, Peter Bofinger, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
  • 1961, 13. April, Uwe Hübner, Hörfunk- und Fernsehmoderator („ZDF-Hitparade“ u. a.)
  • 1962, 6. April, Annette C. Anton, Buchautorin, Lektorin und Literaturagentin
  • 1964, Siegbert Rampe, deutscher Cembalist, Organist und Pianist
  • 1966, 4. April, Stefan Mappus, 2004 bis 2005 Umwelt- und Verkehrsminister von Baden-Württemberg, seit 2005 Fraktionsvorsitzender der CDU Baden-Württemberg
  • 1979, Michael Baral deutscher Schauspieler
  • 1971, 1. August, Jay Alexander, Sänger (Duo Marshall & Alexander)
  • 1977, 3. Mai, Nicola Thost, 1998 Olympiasiegerin Snowboard Halfpipe
  • 1985, 23. Juni, Kaya Marie Möller, Schauspielerin

Bearbeiten Vereine

  • Historischer Nahverkehr Pforzheim e. V.
  • Förderverein Round Table 137 Pforzheim e. V.
  • BWEDL (Baden-Württembergische E-Dart-Liga) e. V.
  • Schachclub Pforzheim 1906 e. V.

Bearbeiten Sonstiges

  • Heimat der Freimaurerloge Reuchlin i.O. Pforzheim.
  • Pforzheim ist Sitz der deutschen Arthrose Stiftung
  • Aus Pforzheim stammt die international erfolgreiche Rockband Fools Garden („Lemon Tree“).
  • Auch die Punkband Lennons stammt aus Pforzheim.
  • Bohnenberger Schlössle
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